Der OpenCore Legacy Patcher, mit dem sich ein neueres macOS auf von Apple nicht mehr unterstützten Intel-Macs installieren lässt, liegt seit kurzem in der Version 2.5.0 vor. Es handelt sich dabei um die erste Aktualisierung seit einem Jahr. "2.5.0 ist eine Version zur Fehlerbehebung, die verschiedene Probleme bei gepatchten Installationen von macOS behebt", teilten die Entwickler mit.
Unterstützung für macOS 26 Tahoe gibt es allerdings weiterhin nicht - maximal lässt sich mit dem Patcher 2.5.0 macOS 15 Sequoia installieren (macOS 15 erhält noch ein Jahr lang Sicherheitsaktualisierungen). Zwar hatte das Projekt im Sommer 2025 bekanntgegeben, an der Kompatibilität mit macOS 26 zu arbeiten, aufgrund enormer technischer Hürden und mehrerer personeller Abgänge steht hinter diesem Vorhaben jedoch ein großes Fragezeichen. Mit macOS 26 wäre ohnehin Schluss, da macOS 27 aufwärts nur aus Apple-Silicon-Code (ARM-Architektur) besteht.

Bild: GitHub.
Wenn funktionierende Intel-Macs noch langfristig weitergenutzt werden sollen, dann ist Linux eine gute Wahl. Beispielsweise ist Lubuntu eine leichtgewichtige Distribution, die auf Intel-Macs flott läuft und wenig Systemressourcen benötigt. Linux erfordert allerdings Einarbeitungszeit und das Aneignen entsprechender Kenntnisse.
Dafür werden Nutzer mit Betriebssystemupdates ohne Grenzen und der breiten Open-Source-Softwareauswahl belohnt: Von Firefox, Thunderbird und Chrome über LibreOffice, GIMP und Vivaldi bis hin zu VLC media player, Audacity, Inkscape, darktable, DigiKam, Krita und DaVinci Resolve gibt es viele bekannte Anwendungspakete, plus die Möglichkeit, via Wine/CrossOver Windows-Software zu nutzen.
Neben Lubuntu gibt es noch eine Vielzahl weiterer Linux-Distributionen, die sich grundsätzlich für Intel-Macs anbieten - je nach Bedarf und Vorzügen hinsichtlich Architektur (Ubuntu, Fedora, Arch...) und Benutzeroberflächen (LXQt, GNOME, KDE Plasma...).
