Apple schraubt im Zuge der Markteinführung von macOS 27.0 und iOS/iPadOS 27.0 wieder an den iCloud-Systemanforderungen. Wie das Unternehmen mitteilte, wird für alle iCloud-Funktionen ab sofort mindestens macOS Mojave 10.14 bzw. iOS/iPad 12 benötigt. Die Unterstützung für macOS High Sierra 10.13 und iOS/iPadOS 11 wurde eingestellt.
Dies betrifft Funktionen wie iCloud-Backup, iCloud-Schlüsselbund, iCloud-Fotos, iCloud-Drive, iMessage und iCloud-Bookmarks. Eine Begründung für die Änderung nannte Apple nicht, wahrscheinlich dürften Sicherheitserwägungen den Ausschlag gegeben haben.

Bild: Apple.
macOS High Sierra 10.13 und iOS/iPadOS 11 sind neun Jahre alte Betriebssystem-Versionszweige, die von Apple schon lange keine Sicherheitsaktualisierungen mehr erhalten, daher als unsicher gelten und wohl nur noch bei sehr wenigen Nutzern im Einsatz sein dürften.
Apple informiert über die iCloud-Systemanforderungen in einem Support-Dokument, das zu Wochenbeginn aktualisiert wurde. Neuere Funktionen benötigen entsprechend neuere Systemversionen, beispielsweise stehen gemeinsam genutzte Notizen-Ordner erst ab macOS Catalina 10.15 bzw. iOS/iPadOS 13 zur Verfügung, während iCloud+ mindestens macOS Monterey 12 und iOS/iPadOS 15 benötigt.
Zur Nutzung von iCloud empfiehlt Apple die aktuelle Versionsreihe 27 von macOS und iOS/iPadOS.
