Apple stellt Datenbanksoftware FoundationDB unter Open-Source-Lizenz

20. Apr 2018 14:00 Uhr - Redaktion

Vor drei Jahren hat Apple die US-Firma FoundationDB aufgekauft. FoundationDB bietet eine gleichnamige Datenbanklösung an, die auf einem verteilten Ansatz basiert und sich durch eine hohe Leistung, Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit sowie eine einfache Verwaltung auszeichnen soll.

Nun hat Apple die Software unter eine Open-Source-Lizenz gestellt. "Wir glauben, dass FoundationDB das Fundament für die nächste Generation verteilter Datenbanken werden kann", heißt es in einem Blog-Eintrag. Der Mac- und iPhone-Hersteller setzt FoundationDB unter anderem für seinen Onlinedienst iCloud ein.

 
FoundationDB
 
FoundationDB: Moderne Datenbanksoftware ab sofort unter Open-Source-Lizenz.
Bild: FoundationDB.

 

Man wolle eine offene, gesunde und aktive Community entwickeln, so Apple weiter. Der Quellcode wurde bei GitHub veröffentlicht. Nutzer und Programmierer können Fehler melden, Verbesserungsvorschläge unterbreiten und selbst Code einpflegen. Besonders aktive Mitglieder sollen einen größeren Einfluss auf die Weiterentwicklung bekommen.

Fertige Pakete sind auf dieser Web-Seite zu finden und für macOS (ab OS X Lion), Ubuntu und Windows verfügbar. FoundationDB wurde im Jahr 2010 gegründet. Die Datenbank ist ACID-konform und beruht auf einem nicht-relationalen Ansatz (NoSQL), bietet jedoch auch einen SQL-Layer.

Kommentare

...jetzt soll noch die Community der iCLOUD von Apple auf die Sprünge helfen?

Und für den Unsinn nehmen sie auch noch Geld.

Nur Firlefanz überall, ich bin froh nicht mit Apple arbeiten zu müssen.

Jeden Tag warte ich 30-60min bis mein iPhone und iPad endlich die Apps geladen hat. Hintergrundaktualisierung klappt schon lange nicht mehr. Dafür bleiben ständig irgendwelche Apps aktiv, die der "dressierte Affe" dann selbst löschen darf?

Ich kann nur auf den Thread "Steuert Apple ins Chaos?" verweisen. Ich könnte noch einiges dazu sagen. Allein die ständigen Fehlerbehebungen für unausgereifte Bananenware nervt tierisch. Kurz: AUF APPLE IST KEIN VERLASS MEHR.-

----- Niewi

Ich bin seit gut acht Monaten im Onsite Support unterwegs, gemischte Umgebungen, von Apple, Mac, Dell, Lenovo, Google Mail bis Office365 alles dabei. 

Wer bei Apple von Chaos redet, der kennt entweder die anderen Alternativen/Optionen nicht oder will nur ein wenig rum bashen. 

  • Micrososft

    • Office 365 

      • vollkommen inkongruente  Benutzung und Funktionsumfänge je nach Windows oder Mac
      • Fehlerhaftes Verhalten bei Freigaben (Outlook)
      • Nicht löschbare Einträge von Mails bis Termine (Outlook)
      • Synchronisationsfehler (Outlook)
      • keine plattformübergreifende Austauschformate (.pst, .eml, .oma, etc.)
      • suboptimale Nutzung von Apple APIs
    • Windows7/10
      • Chaos zwischen alten Bedienelementen und neuem Designebenen, z.B. Drucker verwalten Drucker-Order, etc.
      • Scheinbar vollkommen eigenständig verwendet Sprachkonventionen, um Dinge irgendwie so zu benennen, wie man sie in der Deutschen Sprache im Computerbereich nie verwenden würde. 
      • Idiotische Fehlermeldungen: "wenn Sie diesen Drucker installieren, können Sie diesen zum Drucken verwenden"    
      • uvm.
  • GoogleMail
    • WebApp - vollkommen unübersichtlich
    • Label - Probleme mit synchronisation/Einbidung innerhalb  anderen Mail-Apps.  
    • Konfiguration von Filtern und Regeln
  • IBM
    • Komplett inkongruente Gestaltung und Entwicklung von Apps oder Diensten
    • Michmasch mit externen Diensten von Drittanbietern
    • Keine Unterstüzung von modernen Bedienfunktionen (IBM Verse)
  • Adobe
    • Missachtung von Apple Technologien oder Nutzung von APIs (z.B. Schriftverwaltung, etc.)
    • Lizensierung über CCDA - unterschiedliche Probleme in Bezug auf Enterprise-Lizenzen

 

Was ich sagen will, speziell die großen Software-Entwickler oder Dienste-Anbieter haben alle so ihre Probleme, wenn man mal ein wenig an der Oberfläche kratzt. Und ich könnte die Listen noch um etlich Punkte erweitern - auch bei Apple, selbstverständlich.

Doch bei alle berechtigter Kritik (und die übe ich auch), ist das Apple System derzeit das schnellste und beste zu konfigurierende System, mit dem ein Nutzer in kürzester Zeit effizient arbeiten kann. Viele Probleme die dann auftreten liegen insbesondere an den oben genannten Software-Herstellern. Nach wie vor geht es bei diesen immer erster Linie scheinbar nur darum eine Funktion "eingebaut" zu haben, aber ob sie praktisch vom Benutzer zu bedienen ist, ist denen vollkommen egal. 

Und hier hat Apple im Vergleich immer noch die Nase vorn. Bedienlogik und möglichst kongruente Konfigurationen und Oberflächen. Auch das ist noch nicht perfekt, aber ich kaufe Apple ab, dass das deren vornehmlichste Strategie ist.

Um zum Ausgangspunkt zurück zu kommen. Wer Apple choatisch findet, muss andere zwangsläufig auch unterirdisch idiotisch nennen. 

vg.