Apple liefert leicht aufgefrischtes, verteuertes iPad aus

25. Sep 2019 12:30 Uhr - Redaktion

Apples Tablet-Produktpalette bleibt unübersichtlich: Zu iPad mini (7,9-Zoll-Display), iPad Air (10,5-Zoll-Display) und iPad Pro (10,5- und 12,9-Zoll-Display) gesellt sich nun das iPad der siebten Generation. Obwohl es nur zwei minimale Neuerungen gibt - ein etwas größeres Display (10,2 statt 9,7 Zoll) und der Smart-Connector-Anschluss für die optionale 179-Euro-Tastatur - wurden die Preise erhöht, außerdem gibt es einen gewichtigen Nachteil.

Das iPad mit 32 GB Speicherkapazität kostet mit WLAN jetzt 379 statt 349 Euro, die Variante mit WLAN und Mobilfunktechnik verteuerte sich von 479 auf 519 Euro. Beim iPad mit 128 GB erhöhten sich die Preise von 439 auf 479 Euro (WLAN) bzw. von 569 auf 619 Euro (WLAN und Mobilfunktechnik). Das Gerät wird ab sofort ausgeliefert.

Nachteil: Durch das vergrößerte Display ist die Nutzung von Microsoft Office jetzt kostenpflichtig (Abo). Nur bis zu einer Größe von 10,1 Zoll lässt sich das Büropaket auf Tablets kostenfrei einsetzen.

macOS High Sierra
 
iPad der siebten Generation: Kaum Neuerungen, höhere Preise, Microsoft Office jetzt kostenpflichtig.
Bild: Apple.

 

Die übrigen technischen Daten wie A10-Chip, Touch-ID, Apple-Pencil-Unterstützung (erste Generation, kostet 99 Euro), Akku-Laufzeit und Kamera-Auflösungen blieben gegenüber der sechsten Generation (vorgestellt im März 2018) unverändert. Auch weiterhin unterscheiden sich iPad, iPad mini und iPad Air nur in Nuancen, mit der kuriosen Situation, dass das Modell mit kleinstem Display mehr kostet als die nächstgrößere Ausführung.

Kommentare

ich finde das iPad Air (2019) wesentlich interessanter als das normale iPad. Das hat zwar den gleichen 3GB RAM aber einen A12. Und der Mehrpreis beim Air gegenüber dem hier ist wirklich nicht sehr hoch.

Wenn das einzige Werkzeug das man kennt ein Hammer ist, dann sieht alles wie ein Nagel aus.