Apple: iBooks Author wird am 01. Juli eingestellt - Pages erhält in Kürze .iba-Import

30. Juni 2020 15:00 Uhr - Redaktion

Apple nimmt am morgigen Mittwoch die vor einigen Wochen angekündigte Einstellung der E-Book-Authoringsoftware iBooks Author vor. Offizieller Nachfolger wird die Textverarbeitung Pages, die in den letzten Jahren schrittweise mit Funktionen zur Gestaltung und Erzeugung von E-Books ausgestattet wurde. Mit einem in Kürze erscheinenden Update erhält Pages eine Importfunktion für iBooks-Author-Dateien (.iba), so dass iBooks-Author-Nutzer nahtlos in Pages weiterarbeiten können.

"iBooks Author wird nicht mehr aktualisiert und steht ab dem 1. Juli 2020 nicht mehr für neue Benutzer zur Verfügung. Wenn Sie die App zuvor heruntergeladen haben, können Sie weiterhin über den Kaufverlauf im Mac-App-Store darauf zugreifen. Sie können iBooks Author auf macOS 10.15 und früher weiterhin verwenden, und Bücher, die zuvor auf Apple Books mittels iBooks Author veröffentlicht wurden, bleiben weiterhin verfügbar", erläutert Apple in einem Support-Dokument.

 

iBooks Author
 
iBooks Author: Nutzer verwenden künftig Pages zur E-Book-Erstellung.
Bild: Apple.

 

Demnach wird iBooks Author keine Updates mehr erhalten und unter macOS Big Sur und künftigen Systemversionen nicht mehr unterstützt. In dem verlinkten Support-Dokument listet das Unternehmen mehrere Anleitungen auf, die sich mit der E-Book-Erstellung in Pages befassen, darunter "EPUB-Buch in Pages erstellen" und "Mit Pages Bücher veröffentlichen".

Apples Entscheidung kommt nicht überraschend. Nachdem der Hersteller damit begonnen hat, das E-Book-Authoring in die Textverarbeitung Pages einzubauen war klar, dass iBooks Author als eigenständige Anwendung ausgedient hat. Mit der kommenden Pages-Importfunktion für iBooks-Author-Dateien schließt das Unternehmen diese Umstellung ab. Außerdem ist davon auszugehen, dass weitere Funktionen aus iBooks Author in Pages Einzug halten werden.

Kommentare

Warum verwundert mich das nicht. iWeb war auch so n Ding, einfach zu bedienen aber nicht zu Ende entwickelt. Wenn es dann keiner mehr haben wollte wird’s eben eingestellt.

iBook Author wurde auch dermaßen angepriesen. . . . aber wie s halt so is.

Wenn das einzige Werkzeug das man kennt ein Hammer ist, dann sieht alles wie ein Nagel aus.

Der Funktionsumfang wird in Pages verlagert. Ich finde, dort sind die Funktionen gut aufgehoben. Hier verstehe ich Apple, dass es nicht unbedingt sein muss, zwei Programme mit sich überschneidenden Aufgabengebieten separat zu pflegen.

es war nie beliebt, brachte nicht viel für den Durchschnittsanwender im Vgl. zu Pages und wird folgerichtig in Pages integriert.

Dass die Restriktionen wie eBooks mit iBook Author erzeugt darf nur in Apple Stores verkauft werden damit der Vergangenheit angehören.