Alle offenen Fenster auf einen Blick darstellen: Die Systemfunktion Mission Control macht es möglich. Sie kann entweder mit der Taste F3, via Trackpad durch Streichen mit drei Fingern von unten nach oben oder durch das Bewegen des Mauszeigers in eine vorher konfigurierte Bildschirmecke aktiviert werden. Ebenfalls eine Fenster-Vorschau und zwar explizit für das Dock bietet ein kostenloses, quelloffenes Programm namens DockDoor, für das zuletzt zwei größere Updates erschienen sind.
DockDoor ergänzt macOS um eine praktische Funktion, die eigentlich systemseitig vorhanden sein sollte: Ist DockDoor installiert, wird beim Bewegen des Mauszeigers über Dock-Symbole eine Vorschau der geöffneten Fenster dargestellt. Damit nicht genug: Die Vorschau bietet die Möglichkeit, Fenster zu schließen oder zu minimieren oder in den Vollbildmodus zu holen. Konfiguriert wird DockDoor über die Menüleiste.
Die neue Version 1.39.4 wartet mit Stabilitätsoptimierungen, Fehlerkorrekturen und Detailverbesserungen auf. "Apps mit Tabs wie Safari, Finder, Terminal und Ghostty können statt einer Vorschau pro Tabs eine einzige Vorschau pro Fenster darstellen", beschreiben die Entwickler eine Neuerung. Im Frühjahr hat das Programm eine Vorschau für Ordner, die im Dock abgelegt sind, erhalten.

Bild: GitHub.
"Das native macOS-Dock ist zwar ikonisch, aber oft fehlt ihm der Kontext, wenn mehrere Fenster derselben Anwendung geöffnet sind. DockDoor löst dieses Problem, indem es Ihnen ermöglicht, Ihre geöffneten Fenster zu visualisieren, zu verwalten und zwischen ihnen zu wechseln, indem Sie einfach mit der Maus über Ihre Dock-Symbole fahren", heißt es in der Selbstbeschreibung des Open-Source-Projekts.
DockDoor setzt macOS Ventura 13 oder neuer voraus und wurde größtenteils mit der Apple-Programmiersprache Swift geschrieben. Auf der Plattform GitHub ist der Quellcode zu finden, dort können Entwickler und Anwender mitarbeiten bzw. Verbesserungsvorschläge und Fehlerberichte veröffentlichen.
Weitere Funktionen von DockDoor sind eine Fenster-Vorschau für den macOS-Programmumschalter (Befehl-Tab) und eine Implementierung des Windows-typischen Programmumschalters (Alt-Tab) plus zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten. Das Programm liegt auf Deutsch, Englisch und weiteren Sprachen vor.
