Bolt: Magnetisches USB-C-Ladekabel für MacBook und MacBook Pro wird ausgeliefert

19. Dez. 2017 12:15 Uhr - Redaktion

Der kalifornische Zubehörhersteller Vinpok hat mit der Auslieferung des im Sommer angekündigten magnetischen USB-C-Ladesystems Bolt begonnen. Bolt erinnert an die MagSafe-Technik, die Apple in älteren Mobilmacs verbaut hat, aber zum Leidwesen vieler User bei USB-C-basierten MacBooks nicht mehr zum Einsatz kommt. Das Prinzip: Bei stärkerem Ziehen am Ladekabel wird die Verbindung zum Mobilmac gelöst – die Gefahr, dass das Notebook herunterfällt und beschädigt wird, wird so gebannt.

Bolt besteht aus zwei Komponenten: Einem kurzen, magnetischen Adapter für USB-C und einem Ladekabel mit integriertem magnetischem Verbindungsstück auf der einen und USB-C-Port auf der anderen Seite. Von bestehenden Lösungen wie Snapnator oder BreakSafe unterscheidet sich Bolt dadurch, dass die neue Lösung kein separates magnetisches Verbindungsstück zum Ladekabel benötigt.

 

Bolt
 
Magnetisches Ladesystem für MacBook und MacBook Pro mit USB-C.
Bild: Vinpok.

 

Bolt unterstützt das Aufladen des Mobilmac-Akkus mit bis zu 87 Watt und wird in den Farben Silber und Schwarz angeboten. Das Produkt ist zum Preis von 35 US-Dollar zuzüglich Versandkosten in Höhe von drei US-Dollar erhältlich. Beim Versand nach Deutschland, Österreich und anderen europäischen Ländern fällt Einfuhrumsatzsteuer an. Einen europäischen Distributionspartner hat der Hersteller bislang nicht. Nach der Einführungsphase steigt der Preis auf 50 US-Dollar.

Bolt ist mit MacBook (Baureihen 2015, 2016 und 2017) und MacBook Pro (Baureihen 2016 und 2017) kompatibel.

Kommentare

Es ist doch wirklich erbärmlich, dass eine so gute und sinnvolle Erfindung wie MagSafe von einem angeblich innovativen Hersteller fallen gelassen wird, vermutlich nur um einen oder zwei Cent in der Produktion zu sparen.

Ja, es ist wieder Gejammer, ich weiß, aber Apple bietet zur Zeit ja wirklich viel Anlass dazu.

Im Prinzip ist es eine alberne Kleinigkeit, so spannend wie ein Sack Reis, der in China umfällt, aber trotzdem ...

Der MagSafe-Anschluss ließ sich ohne jeglichen Kraftaufwand mit einem angenehmen Klickgeräusch am Macbook befestigen, auch ohne das MB zu berühren. Jetzt muss man diesen billig anmutenden USB-C-Stecker mit Kraftaufwand in die Buchse fummeln und das MB dabei festhalten. Und beim Rausziehen ja gerade ziehen, sonst hakt das Dingens.

Die Haptik des neuen MB Pro spacegrey ist übrigens auch nicht mehr so schön wie beim MB Air. Mein neues hat schon nach wenigen Wochen speckige Stellen. :-/

... mit Kraftaufwand in die Buchse fummeln ... Die Haptik des neuen MB Pro spacegrey ...

... aber Apples Gewinne und damit auch deren Aktienkurse sind doch kräftig gestiegen !!!

Der Gedanke war vermutlich, sich an einen Standard-Anschluss zu halten und Kabelsalat zu vermeiden, weil man ja mit dem USB-C nicht nur laden kann, sondern auch sämtliche anderen Daten durch schicken kann. 

Allerdings muss ich Uli auch beipflichten: Hauptsache, die Aktionäre sind glücklich! Bin ja gespannt auf den nächsten Börsencrash. Wenn Apple ebenfalls an Wert verliert, weil die fehlende Qualität es nicht mehr ausgleichen kann. 

Börsenkurse spiegeln ja nicht Unternehmenswerte, sondern Anlegererwartungen wieder.

Sonst gäbe es ja keine stärkeren Schwankungen.