Apple: 13,3-Zoll-MacBook-Pro der Baureihe 2017 macht Probleme

14. Jun 2018 13:30 Uhr - Redaktion

Apple hat ein Hardwareproblem beim 13,3-Zoll-MacBook-Pro der 2017er Generation ausgemacht. Es betrifft ausschließlich Modelle ohne Touch-Bar-Funktionsleiste mit traditionellen F-Tasten. Demnach müssen bei einem kleinen Teil der Geräte sowohl Hauptplatine als auch SSD-Laufwerk getauscht werden.

Das berichtet MacRumors unter Berufung auf ein internes Memo, das der Hersteller in dieser Woche an seine Ladengeschäfte und autorisierte Apple-Service-Provider verschickt hat. Daraus geht hervor, dass bei einem Ausfall entweder des Logicboards oder der SSD beide Komponenten gleichzeitig getauscht werden müssen.

 
13,3-Zoll-MacBook-Pro
 
13,3-Zoll-MacBook-Pro der Baureihe 2017 macht Probleme.
Bild: Apple.

 

Eine Begründung dafür nannte Apple nicht. Offenbar kann der aufgespürte Defekt negative Auswirkungen auf beide Bauteile haben. Unklar ist, bei wie vielen Geräten das Problem auftreten kann – das Unternehmen spricht lediglich von einer "spezifischen Population". Bei betroffenen Geräten würde jedoch das Apple-interne Reparatursystem im Falle eines SSD- oder Hauptplatinen-Defekts einen entsprechenden Hinweis anzeigen, heißt es in dem Bericht.

Der Austausch der Komponenten im Rahmen dieses spezifischen Defekts ist auch außerhalb der Garantie kostenfrei. Erst vor kurzem startete Apple für das 13,3-Zoll-MacBook-Pro der Baureihen 2016 und 2017 ein weltweites Akku-Austauschprogramm. Demnach kann es bei einer begrenzten Anzahl von Geräten aufgrund eines Komponentenfehlers zum Aufblähen des Energiespeichers kommen. Betroffen sind ausschließlich Modelle ohne Touch-Bar-Funktionsleiste, die zwischen Oktober 2016 und Oktober 2017 hergestellt wurden.

Kommentare

Lächerlich, dass Apple seit so vielen Jahren die Probleme beim Topprodukt MacBookPro nicht in den Griff bekommt. Mein MBP 3.1 hatte Probleme mit der GPU Kühlung die zur Selbstentlötung des Chips führten. bei folgenden Produktreihen war es ähnlich. Ursache war eine minderwertige und in irrsinnigem Übermaß aufgetragene Wärmeleitpaste. Das offenbart das mangelnde Prozessverständnis beim Lohnfertiger Foxconn oder gar den Hardwaredesigner von Apple. Auf jeden Fall ist es aber ein katastrophales Management und Qualitätsverständnis.

Apple liefert Bananenware, die sich beim Kunden als faule Frucht herausstellt.

Da kenne ich sehr viel schlimmere faule Ware als Apple Produkte. Ich nutze seit über 20 Jahre Apple Hardware und bin im IT Bereich tätig. Glauben Sie mir, Apple ist verglichen mit dem Rest der Welt eine "heilige" Marke, was die Reparaturen und Ausfälle angeht.
Klar, Foxconn...kennen wir alle. Diese Man- Women- oder Children-Power steckt leider in vielen elektronischen Geräten dieser Welt. Warum? Geiz ist geil und alle wollen möglichst viel vom Kuchen abschneiden. Klar, das bei Made in China mal eine Lötstelle faul ist, oder jemand zuviel Wärmeleitpaste aufgetragen hat. Wir sind selber Schuld an dieser Entwicklung.