Apple räumt bei den Mobilmacs auf: MacBook eingestellt, MacBook Air günstiger, neues MacBook-Pro-Einstiegsmodell

15. Juli 2019 11:00 Uhr - Redaktion

Apple hat das Angebot an Mobilmacs der unteren und mittleren Kategorie überarbeitet und gestrafft: Das Zwölf-Zoll-MacBook gibt es nicht mehr, dafür wurde das MacBook Air günstiger (jetzt ab 1249 Euro) und mit der True-Tone-Displaytechnik ausgestattet. Gleichzeitig gibt es neue MacBook-Pro-Einstiegsmodelle zu Preisen ab 1499 Euro.

Ein günstigeres MacBook Air hatte Apple-Chef Tim Cook im März auf der diesjährigen Aktionärsversammlung versprochen. Nun wurde dieses Versprechen eingelöst: Das MacBook Air kostet in der kleinsten Ausführung (acht GB Arbeitsspeicher, SSD mit 128 GB Kapazität) nun 1249 statt 1349 Euro. Die Variante mit 256-GB-SSD gibt es für 1499 statt 1599 Euro. Im Handel ist wie üblich mit Rabatten zu rechnen – das MacBook Air dürfte sich daher mittelfristig der magischen 1000-Euro-Grenze nähern.

Es gibt aber auch zwei technische Neuerungen beim 2019er MacBook Air. Erstens hat Apple den Bildschirm mit der True-Tone-Technik ausgestattet. Sie passt mittels Mehrkanalsensoren die Farben und die Intensität der Bilddarstellung automatisch an das Umgebungslicht an. Zweitens hat das verbesserte Tastatur-Design der 2019er MacBook-Pro-Generation auch beim MacBook Air Einzug gehalten. Dabei kommt im Butterfly-Mechanismus ein anderes Material zum Einsatz, wodurch laut Apple die Ausfallrate einzelner Tasten deutlich reduziert werden soll. Die übrigen technischen Daten des MacBook Air blieben gegenüber der 2018er Baureihe unverändert.

 
MacBook Pro

 

MacBook Pro: Neue 13-Zoll-Einstiegsmodelle mit Quadcore-CPU, Touch-Bar und Touch-ID.
Bild: Apple.

 

Das MacBook mit Zwölf-Zoll-Monitor hat Apple eingestellt, wodurch die Mobilmac-Produktpalette nun stimmiger und übersichtlicher ist. Restbestände werden über den Handel verkauft.

Zum MacBook Pro: Die Modelle ohne Touch-Bar-Funktionsleiste wurden gestrichen. Es gibt zwei neue Einstiegs-Konfigurationen mit 13,3-Zoll-Display, die beide sowohl über Touch-Bar als auch Touch-ID verfügen. Sie werden von einem Intel-Vierkernprozessor (Core i5) der achten Generation angetrieben, der mit einem Basistakt von 1,4 GHz läuft und via Turbo-Boost-Technik auf bis zu 3,9 GHz hochtakten kann.

Zu den weiteren technischen Daten gehören der Grafikchip Iris Plus Graphics 645 mit 128 MB VRAM, zwei Thunderbolt-3-Schnittstellen, WLAN nach 802.11ac, Bluetooth 5.0, der Coprozessor T2, Stereo-Lautsprecher, drei Mikrofone, ein Audioausgang (3,5-Millimeter-Klinkenstecker), eine Kamera mit einer Auflösung von 720p, bis zu 16 GB Arbeitsspeicher und SSD-Kapazitäten von bis zu zwei GB. Der Bildschirm verfügt über eine Helligkeit von 500 Nits, unterstützt den P3-Farbraum und ist mit der True-Tone-Technik ausgestattet.

Die Preise betragen 1499 Euro (128-GB-SSD) bzw. 1749 Euro (256-GB-SSD). Optional ist ein Core-i7-Vierkernprozessor mit 1,7 bis 4,5 GHz für 360 Euro Aufpreis erhältlich. 16 GB RAM kosten 240 Euro. Auch die neuen MacBook-Pro-Einstiegsmodelle verfügen über das verbesserte Tastatur-Design. An Farben stehen Spacegrau und Silber zur Auswahl.

Kommentare

Das Zwölf-Zoll-MacBook gibt es nicht mehr

Das Ding hab ich eh nicht verstanden. Es war für die gebotene Leistung absurd teuer und hat sich deshalb wahrscheinlich bescheiden verkauft. Was wirklich fehlt sind wirklich günstige Mobilmacs wie die das "alte" MBA für weniger als 1000€.