Keine Überraschung: Apple stellt den iMac Pro ein

08. März 2021 12:00 Uhr - Redaktion

Apple hat am Wochenende die Einstellung des iMac Pro bekanntgegeben. Restbestände der Standardkonfiguration verkauft der Hersteller über seinen Online-Shop, anschließend wird der Rechner aus dem Angebot genommen. Eine Überraschung ist diese Ankündigung nicht wirklich: Der iMac Pro aus dem Jahr 2017 mit Xeon-Prozessoren war lediglich zur Überbrückung der langen Wartezeit vom alten Mac Pro (2013) zum neuen Mac Pro (2019) konzipiert, um die Bedürfnisse von professionellen Anwendern nach mehr Rechenleistung zu erfüllen.

Inzwischen sei der 27-Zoll-iMac die bevorzugte Wahl vieler iMac-Nutzer, wer mehr Leistung benötigt, soll zum Mac Pro greifen, teilte Apple zur Einstellung des iMac Pro mit. Der 27-Zoll-iMac hat zuletzt im vergangenen Sommer ein größeres Upgrade erhalten - die Spitzenmodelle können bei der Rechenleistung problemlos dem iMac Pro das Wasser reichen. Nun gibt es den iMac Pro als Standardmodell nur noch solange der Vorrat reicht.

 
iMac Pro
 
Eingestellt: Apple nimmt den iMac Pro aus dem Programm.
Foto: Apple.

 

Beim iMac wird für dieses Jahr eine komplett neue Generation mit neugestaltetem Gehäuse, Apple-Prozessoren, größeren Bildschirmen und weiteren Verbesserungen erwartet. "Die neuen Modelle werden die dicken schwarzen Ränder um den Bildschirm verschlanken und auf den großen Kinnbereich aus Metall verzichten, zugunsten eines Designs, das dem Pro Display XDR-Monitor von Apple ähnelt. Diese iMacs werden eine flache Rückseite haben, weg von der gebogenen Rückseite des aktuellen iMacs", schrieb vor einigen Wochen der für Bloomberg tätige Apple-Insider Mark Gurman.

Dank der Apple-Prozessoren wird ein erheblicher Schub bei der Rechenleistung der nächsten iMac-Generation erwartet. Mittelfristig werden die Apple-Chips auch im Mac Pro Einzug halten - Gerüchten zufolge soll es künftig sogar zwei Mac-Pro-Modelle für unterschiedliche Ansprüche geben. Die nächsten eineinhalb Jahre - bis Ende 2022 will der kalifornische Computerpionier die Umstellung auf hauseigene Prozessoren abgeschlossen haben - dürften also ziemlich spannend werden bezüglich der Frage, wie Apple die Desktop-Produktreihen hinsichtlich der Leistung ausdifferenzieren wird.

Kommentare

Das finde ich nicht Überraschende eher konsequent . Was will Apple mit einem Rechner der in der Grundkonfiguration bereits 5500€ kostet wenn er von einem Mac Mini M1 geschlagen wird der 1000€ kostet.

Und dabei ist der M1 nur die Low End-Version! Man sieht aber schon jetzt, was der Kern kann

Ich bin sehr gespannt auf die Apple Silicon-Versionen für Mittelklasse und High End mit mehr Kernen.

Glaskugel guck , der „ Mülleimer Mac Pro“ kommt zurück sogar in 2 Größen. Mit M2 xxl startet der MacPro mit 4 / 32  weiter  mit. 4(EK) / 64 ( PK) mit Vollpower 8 / 128 und Grafik mit 64 oder 128 Kernen. 

Booomm ! Alter Schwede was wären das für Powerkisten.

ARM skaliert als Architektur hervorragend und Apple hat ARM einst mit ins Leben gerufen und entwickelt seit 10+ Jahren emsig mit. Der Umstieg weg von Intel soll laut einem ehemaligen Entwickler schon viele Jahre lang geplant worden sein, mindestens seit 2013.

https://twitter.com/stuntpants/status/1346473074544181249

Intel war letztlich nur eine Not- und Übergangslösung hin zu eigenen Chips. Wenn man es so bedenkt und zurückblickt, konnte es eigentlich nur so kommen. Apple war niemals glücklich mit den CPU-Zulieferern. Diese Abhängigkeiten haben Cupertino immer mächtig gestört. Nach fast 40 Jahren Mac ist man jetzt endlich unabhängig.

hatte ich mit einem 27" geliebäugelt und dann glücklicherweise nicht gekauft. Das grösste Modell kann noch mithalten mit den Einstiegskisten mit M1, hat aber nicht die gute Thermokontrolle des iMac Pro, kostet dafür Tausende. Die Lüfter könnten sie weiter behalten. Mit viel mehr Kernen wird auch die Abwärme wieder mehr werden und so was wie beim 16" Topmodell möchte ich eigentlich nicht mehr sehen. Monitor dran und der Fön geht an....