Mit FlowVision gibt es seit rund eineinhalb Jahren einen Bildbrowser für den Mac, der rein auf die Darstellung von Fotos (und Videos) ausgelegt ist, gänzlich ohne Bearbeitungsfunktionen. Das kostenlose, quelloffene Programm nutzt dazu die vorhandene Finder-Dateistruktur (inklusive Unterstützung für Netzwerklaufwerke) und legt keine eigene Bibliothek an.
FlowVision setzt macOS Big Sur 11 oder neuer voraus, läuft native auf Rechnern mit Apple-Prozessor und liegt auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und etlichen weiteren Sprachen vor. Die Anwendung ermöglicht auch die Video-Wiedergabe, unterstützt die HDR-Darstellung und wird regelmäßig mit Updates versorgt - aktuell ist die vor kurzem veröffentlichte Version 1.6.8.
Zu den Neuerungen teilte das Projekt mit: "Die seitlichen Maustasten ermöglichen Vor- und Rückwärtsnavigation. Option zur Anpassung der Mausradempfindlichkeit. Option zum Ausblenden des Mauszeigers im Vollbildmodus. Option zum Beibehalten des rekursiven Such- und Filterstatus beim Verzeichniswechsel. Option zur automatischen Wiedergabe ausgewählter Videos. Entwickelt mit Xcode 26, konsistent mit dem Systemdesign unter macOS 26."

Bild: flowvision.app.
"Optimiert für Verzeichnisse mit einer großen Anzahl von Bildern, um ein reibungsloses Browsing-Erlebnis zu gewährleisten. Unterstützung für das rekursive Durchsuchen von Bildern in Unterordnern, praktisch zum Anzeigen aller Bilder in einer gesamten Dateistruktur. Hochwertige Skalierung: Reduziert Moiré-Effekte und andere Bildprobleme und sorgt für hochwertige Bildskalierungseffekte", so die Selbstbeschreibung des Open-Source-Projekts, das auf der Plattform GitHub zu finden ist.
FlowVision bietet mehrere Darstellungsmodi sowie einen anpassbaren Layoutstil, stellt EXIF-Daten dar und kann Text sowie QR-Codes in Bildern erkennen. Die Anwendung arbeitet komplett offline und ermöglicht es, ein Limit für die Arbeitsspeicherauslastung für Thumbnail-Caches festzulegen.
