Apple stellt verbessertes 13,3-Zoll-MacBook-Pro mit neuem Tastaturdesign, doppelter Speicherkapazität und schnelleren Prozessoren vor

04. Mai 2020 14:45 Uhr - Redaktion

Apple hat heute eine neue Generation des 13,3-Zoll-MacBook-Pro angekündigt. Das neue Tastaturdesign mit Scherenmechanik (Magic Keyboard), das bereits im 16-Zoll-MacBook-Pro und im 2020er MacBook Air zu finden ist, kommt nun auch im kleinen MacBook Pro zum Einsatz. Außerdem gibt es in allen Konfigurationen jetzt serienmäßig doppelt so große SSD-Laufwerke. Erstmals werden 32 GB Arbeitsspeicher im 13,3-Zoll-MacBook-Pro unterstützt.

Die beiden Ausführungen mit zwei Thunderbolt-3-Schnittstellen werden unverändert von Intel-Prozessoren der achten Generation angetrieben: Der standardmäßig enthaltene Core i5 mit vier Kernen taktet zwischen 1,4 und 3,9 GHz, der für 375 Euro Aufpreis erhältliche Core i7 mit ebenfalls vier Kernen läuft zwischen 1,7 bis 4,5 GHz. Beide CPUs sind mit dem Grafikchip Iris Plus Graphics 645 ausgestattet. Es werden bis zu 16 GB Arbeitsspeicher unterstützt.

Das 13,3-Zoll-MacBook-Pro mit vier Thunderbolt-3-Anschlüssen enthält die aktuellen Intel-Prozessoren der zehnten Generation mit höherer Leistung. Standardmäßig gibt es einen Vierkern-Core-i5 mit 2,0 bis 3,8 GHz, für 250 Euro Aufpreis ist ein Vierkern-Core-i7 mit 2,3 bis 4,1 GHz zu haben.

In den Modellen mit vier Thunderbolt-3-Ports gibt es nun 16 statt acht GB Arbeitsspeicher. Sie können - erstmals beim 13,3-Zoll-MacBook-Pro - mit 32 GB Arbeitsspeicher bestellt werden. Der Arbeitsspeicher ist zudem schneller (LPDDR4X mit 3,73 GHz) als in der Vorgängerserie. Der integrierte Grafikchip Iris Plus Graphics bietet gegenüber der 2019er Baureihe laut Apple eine um bis zu 80 Prozent höhere Leistung.

 
 
13,3 Zoll MacBook Pro

 

13,3-Zoll-MacBook-Pro jetzt mit neuem Tastaturdesign, doppelt so großen SSDs, bis zu 32 GB RAM.
Bild: Apple.

 

"Das aktualisierte 13" MacBook Pro ist jetzt mit dem neuen Magic Keyboard ausgestattet, das erstmals mit dem 16" MacBook Pro auf den Markt gebracht wurde und seit März auch auf dem MacBook Air zum Einsatz kommt. Das Magic Keyboard verfügt über einen neu gestalteten Scherenmechanismus mit einem Tastenhub von 1 mm für ein komfortables und stabiles Tastengefühl, während die neue Anordnung der Pfeiltasten mit umgekehrtem 'T' leicht zu finden ist, egal ob der Nutzer durch Tabellenkalkulationen navigiert oder spielt. Das Magic Keyboard verfügt neben Touch Bar und Touch ID zusätzliche über eine physische Escape-Taste für eine Tastatur, die das bisher beste Tipperlebnis auf einem Mac-Notebook bietet", so Apple. Damit verfügen nun alle Mobilmac-Baureihen über das neue Tastaturdesign.

Den Trend zu größeren SSD-Laufwerken setzt Apple beim neuen 13,3-Zoll-MacBook-Pro fort. Zuvor gab es serienmäßig 128 bis 512 GB große SSDs, jetzt sind es 256 bis 1000 GB. Neu ist ein 4000-GB-Option. Die übrigen technischen Daten blieben unverändert, darunter eine Auflösung von 2560 mal 1600 Pixeln bei 227 ppi, eine Helligkeit von 500 Nits, Unterstützung für den P3-Farbraum, True-Tone-Technik, Touch-Bar-Leiste, Touch-ID-Fingerabdrucksensor, T2-Coprozessor, Bluetooth 5.0, WLAN nach 802.11ac,  Stereo-Lautsprecher, drei Mikrofone, ein Audioausgang (3,5-Millimeter-Klinkenstecker) und eine Kamera mit einer Auflösung von 720p.

Das 2020er 13,3-Zoll-MacBook-Pro im Überblick:

• Vierkern-Core-i5 der 8. Generation mit 1,4 bis 3,9 GHz, acht GB LPDDR3-RAM, 256 GB SSD, Iris Plus Graphics 645, 2x Thunderbolt 3, Magic Keyboard. Preis: 1499 Euro. Vierkern-Core-i7 (1,7 bis 4,5 GHz) für 375 Euro Aufpreis. 16 GB RAM für 125 Euro Aufpreis.

• Vierkern-Core-i5 der 8. Generation mit 1,4 bis 3,9 GHz, acht GB LPDDR3-RAM, 512 GB SSD, Iris Plus Graphics 645, 2x Thunderbolt 3, Magic Keyboard. Preis: 1799 Euro. Vierkern-Core-i7 (1,7 bis 4,5 GHz) für 375 Euro Aufpreis. 16 GB RAM für 125 Euro Aufpreis.

• Vierkern-Core-i5 der 10. Generation mit 2,0 bis 3,8 GHz, 16 GB LPDDR4X-RAM, 512 GB SSD, Iris Plus Graphics, 4x Thunderbolt 3, Magic Keyboard. Preis: 2129 Euro. Vierkern-Core-i7 (2,3 bis 4,1 GHz) für 250 Euro Aufpreis. 32 GB RAM für 500 Euro Aufpreis.

• Vierkern-Core-i5 der 10. Generation mit 2,0 bis 3,8 GHz, 16 GB LPDDR4X-RAM, 1000 GB SSD, Iris Plus Graphics, 4x Thunderbolt 3, Magic Keyboard. Preis: 2379 Euro. Vierkern-Core-i7 (2,3 bis 4,1 GHz) für 250 Euro Aufpreis. 32 GB RAM für 500 Euro Aufpreis.

Die neuen Modelle des 13,3-Zoll-MacBook-Pro können ab sofort bestellt werden, die Auslieferung startet im Laufe dieser Woche. An Farben stehen Spacegrau und Silber zur Auswahl.

Nachtrag (16:15 Uhr): Eine weitere Neuerung: Die Modelle mit vier Thunderbolt-3-Schnittstellen (Intel-Prozessoren der 10. Generation) sind jetzt mit dem Pro Display XDR kompatibel. Das geht aus den aktualisierten technischen Spezifikationen des Pro Display XDR hervor.

2. Nachtrag (05. Mai): Neues 13,3-Zoll-MacBook-Pro: Verbessertes Audiosystem, Benutzerhandbuch veröffentlicht.

Kommentare

*winke winke Butterfly Keyboard*

Damit ist dieses Kapitel nun endgültig vom Tisch. Die neue Tastatur gefällt mir deutlich besser, ich konnte sie neulich längere Zeit am 16" ausprobieren.

Die doppelt so großen SSD's nimmt man doch gerne mit. 32 GB RAM bei den größeren Modellen ist für die Zielgruppe auch nicht verkehrt.

Schade nur, dass aus dem 14" Display nichts geworden ist. Dann vielleicht mit der nächsten Aktualisierung.

Specs her scheint mir das 16´er schon irgendwie die attraktivere Konfig zu sein, oder habe ich was übersehen ?

Wenn ich das 13´er mit ´nem i7 und 512´er SSD konfiguriere liege ich nicht weit unter den 2449 Euro, die Amazon aktuell für das silberne 16´er aufruft. Eine dedizierte Grafikkarte fehlt dann aber trotzdem noch. 

Lediglich die 10. Generation der Chips und der kleinere Formfaktor wären ein Argument (in der Hoffnung, dass die weniger Wärme produzieren).

Hm, bin jetzt auch etwas in einem kleinen Dilemma. Das 13"MB Pro 4 Thunderbolt kostet mit i7 Quadcore bei MacTrade 2.245 Euro. Für nur 153 Euro Aufpreis gibt es dort das 16"-Gerät mit sicher deutlich stärkerem i7 Hexacore, zusätzlicher GPU, besserem Lüftungssystem, neuem Soundsystem und eben dem größeren Bildschirm. Ich hatte gehofft, dass das kleine Gerät in der besseren Konfig wenigstens gleich mit einem i7 startet. So finde ich es nur mäßig attraktiv, obwohl ich eigtl. lieber das kleinere hätte. Und das 16" wird wohl in spätestens 4-5 Monaten wieder aktualisiert. Und beide landen dann nächstes Jahr mit dem ARM-Start womöglich gleich auf dem Abstellgleis. Ich fürchte, mein altes MB Pro muss noch eine Weile länger durchhalten. :-/

Und beide landen dann nächstes Jahr mit dem ARM-Start womöglich gleich auf dem Abstellgleis.

Das kann ich mir zwar nur schwerlich vorstellen, aber ich habe aktuell ähnliche Bedenken. Es steht der Kauf eines neuen Geräts an und mein Favorit ist aktuell das neue MBA, aber auch das neue 13" MBP sieht gut aus. Ich hoffe, Apple schafft bald Klarheit bezüglich der weiteren Strategie und gibt eine Garantie einer langjährigen Softwareversorgung für Intel-Systeme auch nach ARM-Switch. Dann könnte man bedenkenlos jetzt zugreifen, was wohl derzeit die klügere Option ist, denn bis die ganze Software auf ARM portiert wurde, da reden wir locker über 2-3 Jahre.

Schön finde ich, dass es jetzt endlich größere SSDs gibt. Das war lange überfällig. Ein Schwachpunkt bleiben natürlich die lahmen Intel-GPUs. Das ist ein Punkt, wo ich große Hoffnung in Apple habe, dass die integrierten GPUs einen deutlichen Leistungsboost erfahren - zwar nicht ins Territorium "großer" Grafikkarten, aber mindestens 3-4x so schnell.