Apple stellt macOS Mojave mit Dark-Mode, Desktop-Stacks, Home-App und neuem Mac-App-Store vor

05. Jun 2018 00:01 Uhr - Redaktion

Apple hat auf der Entwicklerkonferenz WWDC 2018 die nächste Generation des Mac-Betriebssystems präsentiert. Sie hört auf den Namen Mojave (Version 10.14) und bietet mehrere Neuerungen, darunter einen dunklen Oberflächenmodus (Dark-Mode), Desktop-Stacks (schnelles Gruppieren gleicher Dateitypen für einen aufgeräumten Schreibtisch), erweiterte Screenshot-Werkzeuge, Tethering mit der iPhone-Kamera (aufgenommene Bilder landen direkt im aktiven Programm), die von iOS bekannte Home-App zur Steuerung von HomeKit-Hardware und ein komplett überarbeiteter Mac-App-Store.

Dunkler Oberflächenmodus

Anwender von macOS Mojave können in den Dark-Mode wechseln, um ihren Desktop in ein abgedunkeltes Farbschema zu verwandeln, wobei der Fokus auf den Benutzerinhalt gelegt wird, während die Steuerelemente in den Hintergrund treten. Nutzer können zwischen einem hellen und einem dunklen Schreibtisch wechseln und integrierte Mac-Anwendungen wie Mail, Nachrichten, Karten, Kalender und Fotos enthalten alle Dark-Mode-Designs. macOS Mojave bietet außerdem einen neuen dynamischen Desktop, der das Desktop-Bild automatisch an die Tageszeit anpasst. Eine API ist verfügbar, so dass Entwickler den dunklen Oberflächenmodus in ihre Anwendungen implementieren können.

 
macOS Mojave
 
macOS Mojave bietet einen optionalen dunklen Oberflächenmodus.
Bild: Apple.

 

Desktop-Stacks für einen aufgeräumten Schreibtisch, verbessertes Quick Look

Stacks für den Desktop können selbst die überladensten Schreibtische organisieren, indem sie Dateien basierend auf dem Dateityp automatisch in übersichtliche Gruppen stapeln (zu aktivieren über das Menü). Benutzer können ihre Stacks nach anderen Dateiattributen wie Datum und Tags sortieren. Der Finder erhält auch ein Update in macOS Mojave mit einer völlig neuen Galerieansicht, mit der Benutzer visuell durch Dateien blättern können.

Im Vorschaufenster werden nun alle Metadaten einer Datei angezeigt, was die Verwaltung von Media Assets vereinfacht. Quick Actions ermöglichen es Benutzern, PDFs zu erstellen und mit einem Passwort zu schützen und benutzerdefinierte Automator-Aktionen für Dateien direkt aus dem Finder heraus auszuführen. Quick Look bietet eine schnelle Vorschau einer Datei in voller Größe, mit der Benutzer Bilder drehen und zuschneiden, PDFs markieren und Video- und Audioclips trimmen können, ohne jemals eine Anwendung öffnen zu müssen.

 
macOS Mojave
 
Die Desktop-Stacks räumen den Schreibtisch auf.
Bild: Apple.

 

Mac-App-Store erhält Neugestaltung

In macOS Mojave erhält der Mac-App-Store ein komplettes Re-Design mit einem neuen Look und redaktionellen Inhalten. Das modernisierte Design hebt neue und aktualisierte Anwendungen auf dem Entdecken-Tab hervor, während Tabs für Erstellen, Arbeiten, Spielen und Entwickeln den Benutzern helfen, Anwendungen für ein bestimmtes Projekt oder einen bestimmten Zweck zu finden. Es wird im Herbst einige prominente Neuzugänge im Mac-App-Store geben, darunter Office 365 von Microsoft und Lightroom CC von Adobe. BBEdit und Transmit kehren in den Mac-App-Store zurück. Ob dazu die technischen Beschränkungen des Mac-App-Stores gelockert wurden, ist noch unklar.

HomeKit-Hardware mit dem Mac steuern

Mit Mojave halten die von iOS bekannten Apps Home, Sprachmemos, News und Aktien auch auf dem Mac Einzug. Mit der Home-App können Mac-Nutzer ihr HomeKit-fähiges Zubehör steuern, um zum Beispiel Lichter aus- und wieder einzuschalten oder Thermostateinstellungen vorzunehmen, ohne jemals von ihrem Computer weggehen zu müssen. Mit Sprachmemos lassen sich persönliche Notizen, Vorträge, Meetings, Interviews und Songideen aufzeichnen und vom iPhone, iPad oder Mac aus abrufen. Aktien liefert kuratierte Marktnachrichten sowie eine personalisierte Watchlist mit Kursen und interaktiven Charts.

Erweiterte Screenshot-Funktionen, Tethering mit der iPhone-Kamera, Markup-Tools

Screenshots bieten neue Steuerelemente auf dem Bildschirm für einfachen Zugriff auf alle Screenshot-Optionen und neue Videoaufzeichnungsfunktionen. Ein optimierter Workflow ermöglicht die einfache Freigabe von Screenshots, ohne den Desktop zu überladen. Mit Continuity Camera können Mac-Benutzer mit ihrem iPhone oder iPad ein Foto machen oder ein Dokument in der Nähe scannen und es sofort auf ihrem Mac anzeigen lassen. Markup-Tools sind jetzt in Finder, Quick Look und Screenshots integriert, so dass schnell und effizient Kommentare zum Inhalt hinzugefügt und mit anderen geteilt werden können.

macOS Mojave
 
HomeKit-Hardware mit dem Mac steuern.
Bild: Apple.

 

Safari verbessert Schutz der Privatsphäre

In Safari 12 hilft der erweiterte Tracking-Schutz, Social Media-Buttons wie "Gefällt mir" oder "Teilen" zu blockieren und Widgets zu kommentieren, die Benutzer ohne Erlaubnis verfolgen. Safari präsentiert nun auch vereinfachte Systeminformationen, wenn Benutzer im Internet surfen, so dass diese nicht mehr anhand ihrer Systemkonfiguration verfolgt werden können.

macOS Mojave
 
Der überarbeitete Mac-App-Store in macOS Mojave.
Bild: Apple.

 

Safari erstellt, fügt ein und speichert nun auch automatisch starke Passwörter, wenn Benutzer neue Online-Konten erstellen und kennzeichnet mehrfach verwendete Passwörter, damit Benutzer diese ändern können. Neue Datenschutzfunktionen erfordern bei der Verwendung der Mac-Kamera und des Mikrofons oder beim Zugriff auf persönliche Daten wie den E-Mail-Verlauf und die Nachrichtendatenbank die Erlaubnis des Anwenders. Plug-ins mit Ausnahme von Flash Player werden nicht mehr unterstützt.

APFS-Unterstützung für Fusion-Drive-Laufwerke, schnelleres Beenden des Ruhezustands

Ebenfalls neu in macOS 10.14: APFS-Unterstützung für Fusion-Drive-Laufwerke, schnelleres Aufwachen aus dem Ruhezustand, eine höhere Festplatten-Performance, Unterstützung für OpenType-SVG-Schriften, Automator-Shortcuts für die Touch-Bar-Funktionsleiste, Favicons in Safari-Tabs, überarbeitete Öffnen-/Sichern-Dialoge, Unterstützung für Gruppen-Telefonate in FaceTime mit bis zu 32 Personen (Audio und Video) und ein neugestaltetes Login-Fenster.

macOS Mojave
 
Weitere Neuerungen in macOS Mojave (Zoom für größere Darstellung).
Bild: Apple.

 

Erscheinungstermin, höhere Systemanforderungen

Eine erste Betaversion von macOS Mojave ist ab heute für Mitglieder des Entwicklerprogramms verfügbar (Build 18A293u). Der öffentliche Betatest startet im Laufe dieses Monats. Die Finalversion soll im Herbst erscheinen. Die Systemanforderungen wurden im Vergleich zu macOS High Sierra angehoben. macOS 10.14 setzt einen Mac ab Baujahr 2012 voraus, außerdem lässt sich das System auf dem Mac Pro der Baureihen 2010 und 2012 mit Metal-kompatibler Grafikkarte einsetzen.

Nachtrag: Weitere Artikel zu macOS Mojave finden Sie in der Kategorie "Themen im Fokus".

Kommentare

Da sind mehrere interessante Neuerungen dabei. Ein systemweiter Dark Mode ist sehr willkommen, das mag ich bereits von Affinity Photo und anderen Programmen - es erhöht den Fokus beim Arbeiten z. B. mit Bildern und Filmen. APFS endlich auch für Fusion Drives und schnelleres Aufwachen nimmt man gerne mit. Automatisches Einfügen via iPhone abfotografierter Bilder und Dokumente z. B. in PDF Expert hat das Potential, einige Arbeitsschritte zu sparen.

Die Home-App für macOS war überfällig - danke dafür! Die höheren Systemanforderungen dürften allerdings nicht gerade Jubelstürme auslösen. Apple setzt stark auf Metal und dafür braucht es BJ 2012 oder neuer. Offene Fragen: APFS auch für RAID-Volumes? Wurden Features gestrichen? 

Zum Glück ist der DarkMode abschaltbar bzw. nicht zwingend. Arbeiten kann man damit nämlich nicht, das hat mich von den Affinity-Programmen immer abgehalten. Inverse Schrift ist ein NoGo für den täglichen Workflow, und nur für manche Arbeiten kurzfristig sinnvoll. Das mag für zwanzigjährige cool sein, aber mit 40+ geht das nicht mehr. ;)

das stimmt nicht, 40 war im letzten Jahrtausend und ich arbeite fast täglich mit Logic oder FCPX, beide dunkel. Bei Webseiten bin ich zwar auch nicht der Fan von, aber da es abschaltbar ist, lohnt sich der Streit darüber sowieso nicht.

@ollo

Ich (knappe 50) finde die dunklen Modi sehr angenehm, weil Augen schonend. Als Entwickler starrt man den ganzen Tag in die Bildschirme hinein und freut sich, wenn die nicht so grell sind. Vor allem im Dunkeln ist der Wechsel von Programmen mit dunklem Hintergrund zum weissen Finder sehr unangenehm - trotz Flux.

Es wird aber trotzdem noch eine Weile dauern, bis ich davon profitiere - meine Macs sind zu alt. Ich sitze gerade an einem iMac i7 von 2010 mit 16GB RAM und SSD. Die Leistung reicht für meinen Bedarf (inkl. gelegentlicher Bildbearbeitung) voll und ganz aus, eine Neuanschaffung ist vorerst nicht geplant.

Da sind meines Erachtens durchaus sinnvolle Dinge dabei, z. B. die längst überfällige HomeKit-Anbindung für den Mac, die neue Bildverwaltung (Galerie-Ansicht) im Finder (mit Metadaten und Werkzeugen) oder der verbesserte Tracking-Schutz in Safari. Das Feintuning bei der Performance ist ebenfalls willkommen.

Dennoch muss man natürlich abwarten, wie es im Herbst mit der Release-Qualität bestellt sein wird. Bei High Sierra und den Versionen zuvor lief es zu Beginn nicht wirklich rund. Hoffentlich hat sich Apple diesmal intensiv der Fehlerbehebung gewidmet.

Mal eine Gegenfrage: Was würdest du dir an Neuerungen für macOS wünschen?

Das hatten wir schon öfter und ich beschwere mich gerade über die Hardware-Politik, aber gern trotzdem noch mal zum Betriebsystem:
Ausgehend von der letzten vernünftigen OS X-Version 10.6.8 wünsche ich mir ein modulares System, d. h. ein ziemlich sparsames, aber sehr stabiles OS, bei dem jegliche nicht notwendigen Zusätze dazu geladen werden, sei es iOS- oder iCloud- Funktionalitäten, Spotlite, Mitteilungen, Appstore usw. - also in etwa wie Mac OS 7 oder 8 es war. Weiterhin wünsche ich mir seit dem 10.10 Flat-Design eine Oberfläche mit Skins - ich kriege auch nach Jahren noch Augenkrebs von dieser Geschmacklosigkeit. Der abschaltbare Dark-Modus ist ein kleiner Schritt in diese Richtung. Dann wünsche ich mir eine zeitliche Kontinuität, also nicht jedes Jahr eine neue Systemversion, der Updatezwang nur zur jährlichen Profilierung Apples wegen ist der absolute Schmarn -  und eine durchdachtere Rückwärtskompatiblität. Wenn das neue Safari Schrott ist, sollte man das Alte weiterlaufen lassen können. Ich mag deswegen nicht dauernd super laufende Software erneuern müssen. Sicherheitsprobleme werden auch nicht dadurch gelöst, dass man überhaupt nicht mehr updatet.  
Aber wie gesagt, ich sitze hier mit alter Hard- und Software, schiele privat, der Musikproduktion wegen, auf Ubuntu mit Tracktions Waveform, und in moina alden 4ma jibbet dat jute alde Win7 ....

wie war das mit dem Geschmack?... das Flatdesign und die Abkehr von den „realistischen“ Icons war geschmacklich der grösste Schritt vorwärts.

darf ich mal für @Uli vorpreschen :))) Es gibt erhebliche BUGs und Performance-Defizite, die schon seit Jahren mitgeschleppt werden - Neuerung wäre, diese zu beseitigen/abzustellen:

1. FINDER - die Suche im FINDER ist immer noch ein Lotto-Treffer-Spiel: Mal findet man die gesuchte Datei, mal nicht, obwohl man exakt die Zeichenfolge eingegeben hat, welche am Anfang des Dateinamens steht und diese Datei sich im Unterordner befindet (!) - wenn man's erlebt, ist es immer wieder ein unglaubliches Schauspiel / die Sortierfunktion funktioniert nicht immer (z. B. aktuellste® Ordner/Datei zu oberst (manche Ordner kleben weiter unten Fest) / Inkonstanz der Einstellungen über cmd+j / ein über cmd+j geöffnetes Fenster lässt sich nicht über cmd+w schließen, sondern man muss den kleinen "Roten Knopf" links oben aufsuchen / wechselt man die Fenster mit cmd+TAB und geht auf den FINDER, so öffnet er sich nicht, wenn nur ein Fenster als Grundansicht zur Verfügung steht (dann muss wieder die Maus/Trackpad herhalten) / Papierkorb leeren bei sehr großen Dateeien + TM-Dateien bisweilen ein Drama und nur mit Trash it! zu schaffen / Namensspalte lässt sich trotz Platz auf dem iMac 27" nur limitiert verbreitern (früher frei)

2. MAIL macht immer noch die verrücktesten Sachen: Ausdruck einer leeren Seite zu Beginn oder am Ende des Mail-Textes / kein Ausdruck möglich / manchmal Ausdruck in "MIKRO-SCHRIFT" (Lupe bereithalten ;-) ) /Anhänge springen beim Ausdruck auf und sind voll abgebildet (Fotos etc.) und werden durch den Seitenumbruch durchschnitten ("als Symbol anzeigen" geht nur für die Ansicht, nicht für den Ausdruck und dies Aufploppen ist willkürlich = zerfledderter Eindruck für Dritte, denen man die Mail zeigen muss ;-) ) / ankommende E-Mail wird im Eingangsordner nicht angezeigt, sondern zunächst nur im jeweiligen Account-Ordner / bei Mails mit großem Volumen (Anhänge) ist über cmd+p kein Ausdruck und keine Sicherung als pdf möglich (geht erst von der gesendeten Mails aus) / fälschlich als WERBUNG eingefärbte behalten die Farbe, auch wenn man "keine Werbung" anklickt / beim Ausdruck wird manchmal durch den Seitenumbruch eine Textzeile in der Mitte durchgeschnitten und getrennt / unvorhersehbare Auswahl eines anderen Accounts bei Antworten+Weiterleiten  / extrem kleine Schrift beim Verfassen der E-Mail (habe inzwischen auf 15 gewechselt) / Gelegentlich sieht der Empfänger die Anhänge und den darunter geschriebenen Text nicht (super gefährlich!) / Lernen im Wörterbuch nützt für bereits Geschriebenes in derselben Mail nichts / Gelegentlich: Anhänge (Ordner, Dateien) sind in Windows-Rechnern mit Outlook nicht zu öffnen / iOS: E-Mail aus einem ausgewählten FOTO aus Fotos: bei Klick rechts neben ein Emoji wird der ganze Textabsatz markiert und ROSA eingefärbt

Zu 1. und 2. habe ich weitere, die nur selten auftraten oder inzwischen behoben sind. Dann ich noch weitere in Kalender, Adressbuch, Safari anzubieten. Ich stoppe aber hier besser, sonst wird mein Beitrag wieder eliminiert ;-) :))

 

Die NEUERUNGEN der WWDC-Präsentation 2018 sind wieder erheblich und teilweise auch gut (Dark Mode - je nach Geschmack / Fingerprint-Blockade / Quick Look mit Markup-tools / Screenshot / Metal-Verbesserungen (eGPU) / iOS-Apps in macOS wie Home, Sprachaufzeichnung, Gruppen-FaceTime etc.

Fraglich ist der Sinn von "Stacks" zum Aufräumen des Desktops - der Sinn und Zweck des Desktops ist doch gerade, dass wir wie auf einem Schreibtisch, wenn er auch unordentlich ist, zur Erinnerung alles sehen können ;-) Der Rest gehört in den Finder...

Bei so vielen Neuerungen ist aber wie für @Hannes fraglich, ob die versprochene Konsolidierung (siehe 1. und 2.) kommen wird!

UND: Warum müssen 7 unserer Rechner (davon 2 iMacs und 1 Mac Pro), die super arbeiten, rausfliegen?

von-Windows über 15 Jahre ermüdet... ;-) seit 2010: 4xAir-13"-4xiMac 27"-MBP 15"-MacPro-5xiMac 21"-iPhones+iPads

Danke für Deinen Beitrag, Du beschreibst lauter Dinge, die ich aus meiner Update- und iSoftware- Verweigerungshaltung gar nicht kenne ;-)

nur, welches Sicherheitsrisiko Du damit in Kauf nimmst und auf welche Bereicherung des Workflows Du verzichtest, die ich durchaus wahrnehme und gerne angenommen habe :)

Ich bin bei Leopard eingestiegen, war begeistert, als Snow Leopard herauskam und rettete mich nach zahlreichen System-Abstürzen (die ich so überhaupt nie mehr erlebt habe - und: wie hießen die? Ach ja, irgendwas mit "Kernel" und "panic"...) , die den Einsatz des damals üblichen Rettungs-Sticks verlangten - wie hieß der eigentlich nochmal? -  also, rettete mich in Mountain Lion - und dies war mit seiner letzten Version das Qualtitäts-Maß aller Dinge - von da ab nahmen die BUGs zu und wurden immer schwerwiegender...

Was nun?

von-Windows über 15 Jahre ermüdet... ;-) seit 2010: 4xAir-13"-4xiMac 27"-MBP 15"-MacPro-5xiMac 21"-iPhones+iPads

Sicherheitsrisiko ist relativ, außer du arbeitest mit extrem schätzenswerten Daten.

Mit dem Mac bist du bzgl Risiko sowieso noch immer auf der besseren Seite.

Ich arbeite im Büro mit Sierra und privat noch mit El Capitan.

Habe nicht den Anspruch sofort und schnell upzudaten.

Ein Update auf ein neues System mache ich erst, wenn es die Software die ich brauche erfordert. Und wenn ich Update mache ich immer eine Neuinstallation samt manueller Datenübertragung aus meinem User. Ich will nicht irgendwelche Fehler mitschleppen.

Ich sehe auch beim kommenden System, derzeit noch nicht die Notwendigkeit das Update zu machen, abgesehen davon dass es auf meinen Notebooks aus 2011 nicht laufen würde.

Zu den Fehlern die in einem Artikel angesprochen wurden. Nicht alles was der Threadersteller  beschreibt sin meiner Meinung nach Bugs. Im Mail zB mache ich es schon lange so, dass ich es mind alle 2 Jahre komplett zurücksetze. Da meine Mailboxen schon seit Jahren auf IMAP laufen ist das Zurücksetzen kein Problem. Es hat auch den Vorteil, dass die gesamte Maildatei im Hintergrund wieder kleiner und auch schneller wird. Auch die Suche im Mail wird flotter. Die beschrieben Fehler sind mir, wenn ich ehrlich bin unbekannt. Obwohl ich fast 50 User mit MacOS und Mail betreue.

Es gibt viel ärgere Fehler, die aber nicht von Apple kommen.  Ich sage nur Office, das gibt es Bugs die bereits seit mehr als 10 Jahren existieren. Beheben steht nicht auf der ToDo Liste, eher die User mit neuen Unzulänglichkeiten beglücken.

Sicherlich gibt es auch Fehler seines Apple. Ich sage nur die ärgerliche suche in High Sierra. Aber High Sierra kenne ich nur bei Installationen  nach Neukauf. Ansonsten installiere ich das System nicht aktiv.

... und sie leben doch!

Mir reicht allein schon das Desaster mit iCloud, speziell iCloud Drive: Beim Update auf High Sierra wird ungefragt das iCloud Drive auf Schreibtisch und Dokumente erweitert. Und die Leute verlieren reihenweise große Datenmengen, weil das Zeug nie fertig synchronisiert wird. Es ist fahrlässig, dreist und absolut arrogant, dass Apple die Kunden in so eine Katastrophe reinrennen lässt. Amazing!

@maci mit dem Zitat: "Sicherlich gibt es auch Fehler seitens Apple..." und zuvor "Zu den Fehlern..."

Schade, dass gründlich recherchierte Beiträge mit einem kurzen Wisch relativiert werden. Web Live ;-) :))

Zu 1. und 2. beschriebene Mängel sind von Apple gemacht, auch wenn ich dies jetzt nicht durch eine Erklärungs-Arie belege, wenn auch könnte.

@awado: damals gab es bei dem Update im Zuge der iCloud Drive-Einrichtung zwar eine Abfrage über die beiden Ordner, aber wohl schon angehakt und ohne ausführliche Erklärung (vorherige getrennte Sicherungskopie etc.). Aber TM gab's in solchen schlimmen Fällen wohl schon, oder?

von-Windows über 15 Jahre ermüdet... ;-) seit 2010: 4xAir-13"-4xiMac 27"-MBP 15"-MacPro-5xiMac 21"-iPhones+iPads

@interessiert: Es hätte TM gegeben. Wenn nicht nach dem Update die Meldung käme, dass das Backup neu angelegt werden muss. Somit war die alte Sicherung, in der die Daten noch gewesen wären auch weg. Abgesehen davon werden virtuelle Maschinen oft von der Sicherung ausgeschlossen. Und die liegen nun mal in Dokumente!