Apple gibt Startschuss für HomePod in Deutschland

18. Jun 2018 10:45 Uhr - Redaktion

Der HomePod ist ab sofort auch in Deutschland erhältlich. Apple verlangt für den intelligenten Lautsprecher 349 Euro, er wird sowohl direkt vom Hersteller als auch über autorisierte Händler vertrieben. In Apples Online-Shop beträgt die Lieferzeit für das weiße Modell momentan rund zwei Wochen. Der HomePod in Spacegrau wird binnen weniger Tage geliefert. Auch in Frankreich und Kanada ist das Gerät ab sofort zu haben - zuvor konnte es nur in Australien, Großbritannien und den USA erworben werden.

Der HomePod dient zur Musikwiedergabe, zur Steuerung von HomeKit-Hardware, zur Abfrage von Informationen und zur Erledigung von Aufgaben mittels des Sprachassistenten Siri. Der intelligente Lautsprecher bindet sich via WLAN (802.11ac und ältere Standards) ins Heimnetz ein, wird vom A8-Prozessor angetrieben, unterstützt via AirPlay die Wiedergabe von Macs und iOS-Hardware und ist rund 17 Zentimetern hoch bei einem Durchmesser von 14 Zentimetern.

 

 

Die Einrichtung ist ebenso unkompliziert wie die Inbetriebnahme von AirPods — einfach ein iPhone neben den HomePod halten und schon kann die Musikwiedergabe in Sekundenschnelle beginnen. Um anzuzeigen wann Siri eingesetzt wird, erscheint die Siri-Wellenform auf der Oberseite. Integrierte Touch-Bedienelemente ermöglichen eine einfache Navigation. Die Multi-Room- und Stereo-Unterstützung hat der Hersteller Ende Mai mit der Finalversion von iOS 11.4 im Zusammenspiel mit einem Firmware-Upgrade für den HomePod umgesetzt.

"HomePod verfügt über einen großen, von Apple entwickelten Tieftöner für satte, saubere Bässe, eine eigens entwickelte Anordnung von sieben Hochtönern nach Richtstrahlverfahren, die reine Hochfrequenz-Akustik mit präziser Richtungskontrolle bieten und leistungsstarke Technologien, um Detailreichtum und Intention der Originalaufnahmen zu erhalten. Durch die Anordnung von sechs Mikrofonen kann HomePod 'Hey Siri' von jeder Position im Zimmer hören, selbst während laute Musik abgespielt wird", erläutert der kalifornische Computerpionier.

 

 

Das Servicepaket AppleCare+ für den HomePod kostet 45 Euro. Die HomePod-Einstellungen werden mit der Home-App von iOS angepasst. Ein Termin für die Markteinführung in Österreich und der Schweiz steht noch nicht fest.

Nachtrag (11:30 Uhr): Mittlerweile gibt Apple auch für das Modell in Spacegrau eine Lieferzeit von etwa zwei Wochen an.

Nachtrag (16:45 Uhr): Apple hat inzwischen die deutschsprachige Dokumentation und fünf deutsche Video-Tutorials zum HomePod veröffentlicht - zwei davon haben wir in diesem Artikel eingebettet. Der HomePod kann übrigens auch mit dem Mac angesteuert werden, beispielsweise direkt aus iTunes heraus.

Kommentare

Und wieder hat Ex-Dell Buchhalter Tim Cook nichts gutes abgeliefert. Die JBL's sind um Welten besser im Klangbild.

Und das weißt Du woher?

also zuerst einmal hab ich selbst zwei 300er in gebrauch und zum anderen gibts grad einen aktuellen test der meinen eindruck bestätigt: golem.de/news/smarte-lautsprecher-im-test-jbl-spielt-apples-homepod-gleich-doppelt-an-die-wand-1806-134922-8.html

käme aus dem Hause Bang & Olufsen:

Beoplay A1 (super mobil mit Akku) / Beoplay A2 Active (Akku) / Beoplay A8 / Beosound 2 / Beoplay A9.

Haben alle ein sehr ausgewogenes Klangbild, die verschiedenen Frequenzen sind jeweils diskret zu hören. Aufsteigend besser - das wirkt sich besonders bei Klassik aus. Sind gut zu bedienen, aber natürlich nicht "intelligent" - wozu auch?

Am besten direkt vergleichen ;-) :))

von-Windows über 15 Jahre ermüdet... ;-) seit 2010: 5xAir-13"-4xiMac 27"-altesMBP 15"-alterMacPro-5xiMac 21"-iPhones+iPads

Für knapp 400 Euro gibt es von Yamaha die Pianocraft N470D. Da hängt an den Lautsprechern auch gleich noch ein hübscher Stereo-Receiver mit UKW/DVB-Radio, WLAN, Bluetooth und CD-Player dran, der direkt von Internet-Router, Mac, iPhone etc. bespielt werden kann und sein Signal auch auf Bluetooth-Lautsprecher in anderen Räumen streamen kann. Super Klang, aber intelligent ist er auch nicht. Wozu auch? ;-)

Ist die Intelligenz beim Nutzer nicht sogar wichtiger als beim Lautsprecher? ;-) Ich probiere Apples Gadgets eigentlich immer gerne aus, doch beim HomePod stellt sich mir die "Sinnfrage": ich brauche ihn nicht als Assistent und auch nicht für Apple Music, sondern nur zum Hören meiner iTunes-Musikmediathek. Dafür sind andere Produkte einfach besser geeignet.

... hat mich ein Apple-Produkt so wenig interessiert.

Anstelle eines "mithörenden" Lautsprechers hätte ich mich über einen Satz neuer Aiport-Stationen mit Mesh-Funktion und 5Gigabit-Ethernet gefreut.

ERNIE