Apple stellt iPhone XS, iPhone XS Max und iPhone XR vor

13. Sep 2018 00:01 Uhr - Redaktion

Die 2018er Smartphone-Generation von Apple ist da: Sie besteht aus den drei Modellen iPhone XS, iPhone XS Max und iPhone XR mit Displaygrößen von 5,8 Zoll, 6,5 Zoll und 6,1 Zoll. Deren Design ist an das iPhone X aus dem Jahr 2017 angelehnt, basierend auf der Face-ID-Gesichtserkennung. Das neue 6,5-Zoll-Flaggschiff ist nur unwesentlich größer als ein iPhone 8 Plus und bietet eine Auflösung von 2688 mal 1242 Pixeln bei 458 ppi. Die Preise reichen von 849 bis 1649 Euro.

Das iPhone XR sowie das iPhone XS und iPhone XS Max sind für die gleichzeitige Nutzung von zwei Telefonnummern ausgelegt: Eine per traditioneller SIM-Karte, die zweite per elektronischer SIM (eSIM). Beide Nummern stehen immer auf Standby und sind dadurch ständig verfügbar. Das neue Feature eignet sich beispielsweise für Reisen (günstige Tarife lokaler Provider nutzen) oder um Geschäfts- und Privatkontakte zu trennen. Die eSIM-Nutzung ist optional. Laut Apple wird die Dual-Sim-Unterstützung im Herbst per Softwareupdate implementiert.

Zu den weiteren Neuerungen gegenüber den Vorjahresmodellen gehören mehr Speicherplatz (bis zu 512 anstatt 256 GB Kapazität), ein verbesserter Schutz gegen eindringendes Wasser (Schutzklasse IP68 statt IP67; maximal 30 Minuten in bis zu zwei Metern Tiefe), ein schnellerer Prozessor (A12 statt A11), verschiedene Verbesserungen für Vorder- und Rückseitenkamera (wie zum Beispiel ein optimierter True-Tone-Blitz und die neue Smart-HDR-Funktion), verbesserte Lautsprecher mit Stereo-Aufnahme und höhere LTE-Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Akkulaufzeit wurde laut Apple gegenüber der 2017er Serie um bis zu 1,5 Stunden gesteigert.

 

 

Die 2018er iPhone-Produktreihe im Überblick

iPhone Xs Max (6,5-Zoll-OLED-Display, 2688 mal 1242 Pixel bei 458 ppi):
64 GB Speicherkapazität: 1249 Euro.
256 GB Speicherkapazität: 1419 Euro.
512 GB Speicherkapazität: 1649 Euro.
Farben: Spacegrau, Silber und Gold.
Vorbestellungen ab 14. September, Auslieferung ab 21. September

iPhone Xs (5,8-Zoll-OLED-Display, 2436 mal 1125 Pixel bei 458 ppi):
64 GB Speicherkapazität: 1149 Euro.
256 GB Speicherkapazität: 1319 Euro.
512 GB Speicherkapazität: 1549 Euro.
Farben: Spacegrau, Silber und Gold.
Vorbestellungen ab 14. September, Auslieferung ab 21. September

iPhone Xr (6,1-Zoll-LCD-Display, 1729 mal 828 Pixel bei 326 ppi):
64 GB Speicherkapazität: 849 Euro.
128 GB Speicherkapazität: 909 Euro.
256 GB Speicherkapazität: 1019 Euro.
Farben: Weiß, Schwarz, Blau, Gelb, Koralle und Rot.
Vorbestellungen ab 19. Oktober, Auslieferung ab 26. Oktober.

Das iPhone Xr ist gegenüber dem iPhone Xs bzw. Xs Max etwas schlechter ausgestattet, beispielsweise gibt es nur einen LCD- anstatt eines OLED-Bildschirms mit einer niedrigeren Pixeldichte, 3D-Touch fehlt, es gibt nur eine statt zwei Kamera-Linsen auf der Rückseite, Wasser-Schutzklasse IP67 statt IP68 und lediglich maximal 256 GB Kapazität. In puncto Prozessor, TrueDepth-Kamera, Sensoren und Funktechnologien gibt es jedoch keine Unterschiede zum iPhone Xs (Max).

"Ein hochglanzpoliertes Band aus Edelstahl in chirurgischer Qualität nun auch in Gold ergänzt die Varianten in Silber und Space Grau. Eine breitere Stereowiedergabe sorgt für eine noch intensivere Klangbühne. Das gläserne Design der Vorder- und Rückseite zeichnet sich durch das stabilste Glas, das es je in einem Smartphone gab. Das neue Glas besitzt eine verbesserte Kratzfestigkeit und die gläserne Rückseite ermöglicht kabelloses Laden. iPhone XS und iPhone XS Max erreichen mit IP68 ein neues Level an Spritzwasser- und Staubschutz für 30 Minuten Untertauchen in bis zu zwei Meter Tiefe und sind vor alltäglichen Missgeschicken wie dem Verschütten von Kaffee, Tee und Mineralwasser geschützt", so Apple.

Kommentare

dem verhaltenen Vortrag von Phil Schiller konnte man anmerken: DER Wahnsinns-Wurf ist's nicht geworden. Zum Gaming gibt es Fortschritte – o.k.

Die Kameraleistung der Apple-Phones wird dem Kaufpreis schon länger nicht mehr gerecht. Inzwischen gibt es bald eine Handvoll Fabrikate, die Besseres leisten und schärfere Fotos zustande bringen (Samsung, LG, Sony, Huawei, Xiaomi - noch was vergessen?). Seit Jahren ist einer nach dem anderen an Apple vorbeigezogen – hoffentlich gibt es mal wieder gute Vergleichstests mit Foto- und Videobeurteilung auf einem großen Bildschirm (z.B. iMac, wie vor etwas mehr als 2 Jahren) – da werden (wurden) alle Schwächen entlarvt! Derer gibt es bei den Apple-Phones genug...

Nicht mal einen Y-Adapter bekommen sie hin (gleichzeitiges Laden und Kopfhöreranschluss) – aber wer telefoniert noch lange mit einem iPhone ;-) Kein Schnellladegerät bei diesen Preisen – ein Trauerspiel findet seine Fortsetzung...

Und nun bei allen dieser hässliche Notch – anstatt an dieser Seite einen festen Streifen über die ganze Breite zu belassen und die Flächen neben den Funktionsteilen in der Mitte ausschließlich für belegbare Infos bereitzustellen. Man sah es schon an den Spielen, wie unschön die Abdeckung des Video-Screens durch diesen schwarz-harten Notch rüber kommt.

Natürlich: Das iOS ist hernach wie vor zu bevorzugen, die Hardware hinkt hinterher...

von-Windows über 15 Jahre ermüdet... ;-) seit 2010: 5xAir-13"-4xiMac 27"-altesMBP 15"-alterMacPro-5xiMac 21"-iPhones+iPads

Ich finde die Preise sind absoluter Wahnsinn. Im negativen Sinne. Ich hatte mir eine deutlich verbesserte Kamera erhofft. Bisher war Apple oft zuerst innovativ. Inzwischen sind die Chinesen (Huawei mit Leica) weit vor Apple.

Edit: Naja, mit Smart-HDR und Depth Control haben sie immerhin zwei neue Features, die interessant sein könnten. Mal abwarten, was das dann tatsächlich bringt.

Wer einen Super-Fotoapparat wünscht, ist mit einer Kamera besser bedient. Für wohl über 99% der potenziellen Kunden und Kundinnen ist die Fotoqualität der iPhones mehr als genügend. Viel wichtiger ist doch, dass das Handy über Jahre mit Sicherheitsupdates und dem aktuellem Betriebssystem versorgt wird, so dass auch alle neuen App-Versionen ohne Einschränkungen nutzbar sind. Und da können all die "Androiden" dem iPhone nicht das Wasser reichen. Ob ihr/ihm das den Aufpreis wert ist, muss jede oder jeder für sich selbst beurteilen. Stolz sind die Preise allemal, so dass ich wohl noch eine Weile bei meinem iPhone SE bleibe.

Werd wohl auch bei meinem iPhone X bleiben, da ist ja nicht viel neues gekommen und der Geschwindigkeitsgewinn scheint gering zu sein.

Aber das Galaxy Note 9 mit seinem besseren Bildschirm und dem S-Pen ist schon eine Nummer - sodass ich überlege es als Zweitgerät zu kaufen. Bei ebay wird es schon für 770 Euro angeboten, oder ob das mit 8GB RAM und 512GB Speicher schneller ist, bei ebay schon für 1050 Euro angeboten.

Das ist zum ersten mal ein Top-Modell mit einer billigeren Kamera. Mir sind alle Smartphone-Kameras eigentlich nicht gut genug. Ich fotografiere kaum damit und könnte  komplett darauf verzichten, wenn das iPhone z.B. dadurch 300 Euro billiger  wäre. In den letzten Jahren war es immer so, daß  bei den Plus-Modellen auch bessere Kameras verbaut waren, was die Geräte sicher noch mal teurer gemacht hat. D.h. wer ein großes Display wollte, musste auch die bessere Kamera mitkaufen. Beim Xr gibt es zum ersten mal ein großes Display und eine einfache Kamera in einem Gerät.

Das iPhone X war extrem leicht zu erkennen: boah, der hat das neue iPhone. Ob das bei den aktuellen so ist, kann ich nicht beurteilen. Ist mir auch gleich.
Wir haben hier ein iPhone 5s und ein 5SE. Die werden wir so lange nutzen, wie sie halten. Im Regal liegt noch ein ausgemustertes iPhone 5, zur Not wird das reaktiviert. Wir nutzen die Teile als Telefon und für kurze Nachrichten. Alle anderen geilen Features interessieren uns nicht. Da es ja noch iPhone-4s-Nutzer gibt, scheint das Zeug ja haltbar zu sein.

Dass es keine günstigen kleinen Einstiegs-iPhones mehr gibt, bedaure ich, aber Apple kann die Preise machen, wie sie wollen. Je höher, um so besser. Vielleicht tun sie durch längere Nutzungdauer was für die Umwelt.

Hallo gehts noch??

Selbst das Xr empfinde ich als zu teuer. Vielleicht braucht es mal einen heftigen Rückgang bei den Verkaufszahlen, damit in Cupertino wieder Bodenhaftung hergestellt wird.