Umfrage: Ein Jahr Apple-Silicon-Macs

19. Nov. 2021 09:30 Uhr - Redaktion

Vor einem Jahr sind die ersten Macs mit Apple-Prozessor auf den Markt gekommen: Das MacBook Air M1, das MacBook Pro M1 und der Mac mini M1. Aufgrund der hohen Rechenleistung bei einem äußerst energieeffizienten Betrieb (lange Akkulaufzeiten, sehr geringe Wärmeentwicklung, leiser Betrieb) avancierte die neue Rechner-Generation rasch zu einem Verkaufsschlager. Nachdem im Frühjahr der 24-Zoll-iMac mit M1 und vor kurzem die MacBook-Pro-Modelle mit M1 Pro und M1 Max hinzugekommen sind, ist die Umstellung von Intel- auf Apple-Prozessoren nun etwa zur Hälfte abgeschlossen.

Für die ersten Monate des Jahres 2022 werden sowohl ein neues High-End-Modell des Mac mini als auch ein Nachfolger für den 27-Zoll-Intel-iMac erwartet - in diesen Rechnern werden Experten zufolge ebenfalls der M1 Pro und der M1 Max zum Einsatz kommen. In der zweiten Jahreshälfte 2022 wird Apple höchstwahrscheinlich mit der Einführung der zweiten Chip-Generation - der M2-Reihe - beginnen. Neben einem Apple-Silicon-Mac-Pro soll es auch ein komplett neugestaltetes MacBook Air geben.

 
MacBook Air

 

Verkaufsschlager: MacBook Air mit M1-Prozessor.
Bild: Apple.

 

Macs sind sehr langlebig und werden bis zu zehn Jahre von Apple mit Updates versorgt. Daher bilden die Intel-basierten Modelle bei einer installierten Basis von (laut Apple) mehr als 100 Millionen Rechnern weiterhin die Mehrheit, aber die Verbreitung von Apple-Silicon-Macs holt rasch auf.

Zu diesem Thema unsere neue Umfrage: Sind bei Ihnen bereits Apple-Silicon-Macs im Einsatz?

Kommentare

Ich rechne fest damit das Apple mit diesen Prozessoren bald der größte Ersteller für PCs wird. Marktanteile von 20-25% stelle ich mir bis 2023 vor. Sollte Apple wieder in den Servermarkt einsteigen könnte Apple sogar noch weiter aufsteigen. Das Potential dieser Chips ist riesig. Intel und AMD ( Invidia) werden definitiv große Marktanteile Abgeben müssen. Qualcomm wird erst ab 2023 aktiv in den Markt einsteigen liegt aber technologisch weit hinter Apple/ARM

Darauf warte ich! 10 Core CPU + 16 Core GPU. Das wäre genau mein Rechner. Ich hoffe, dass es im Februar oder März endlich soweit ist.

Ich persönlich würde mich für einen Mac mini mit M1 Pro SOC und dann mit mindestens 32 GB RAM bestückt interessieren. Mit 16 GB komme ich so gerade hin bei Bildbearbeitung. Und der Speicher müsste wie beim Mini 2018 austauschbar sein, so dass man jederzeit den Speicher entsprechend seiner Bedürfnisse anpassen kann, ohne gleich einen neuen Mac kaufen zu müssen, weil der Speicher fest verlötet ist. Und bekanntermaßen sind die Aufpreise bei Apple beim RAM sehr teuer.

Vielleicht ist die Botschaft noch nicht überall angekommen, aber Apples SoC-Design, das diese grandiose Performance auch im Unified Memory ermöglicht, ist nicht erweiterungskompatibel. Dazu müsste ein Datenpfad aus dem SoC heraus zu einer separaten Modulreihe geführt werden = drastische Leistungseinbußen. Das wird es natürlich bei einem SoC-Design nicht geben. Findet euch damit ab - nicht böse gemeint, aber so stehen die Fakten.

... kann finde ich keinen Sinn aus o.g. Gründen. Vor allem: die SSDs sind so schnell, vor allem in den MacBooks, daß das swappen schon kaum noch zu bemerken ist. Ich arbeite mit einem MBP 13" zum entwickeln. Der Memory Pressure ist immer ziemlich hoch, Speicher fast voll. Das Ding läuft trotzdem ausgezeichnet.

Die Performance ist schon unglaublich, mit einem Intel machts echt keinen Spaß mehr.

Dass Apple damit weitere Marktanteile gewinnt ist trotzdem zweifelhaft. In den meisten IT-Abteilungen von Unternehmen ist der Mac ein No-Go. Die hirnlosen Argument dagegen sind geradezu grotesk.

Ich weiß zwar nicht, welche SSDs Apple verbaut, auf jeden Fall ist ihre Lebensdauer endlich. Eine fest verbaute SSD ist wohl die offensichtlichste Form »geplanter Obsoleszenz«.

Die ja auch bei geringem RAM und deshalb häufigemn Swap schneller altern.

Deshalb sollte zumindest die SSD austauschbar sein, auch im Sinne von Werterhalt und eventuell späterem Weiterverkauf.

die Rechner sind gut, aber die Zuwächse werden eher im mittleren Bereich bleiben. Ausserdem sehen Intel und AMD nicht tatenlos zu, sondern werden da so bald wie möglich nachziehen. Ist wie 2007 nach der Einführung des iPhone. Dagegen waren andere Smartphones einfach nur ein Witz. Wie lang hat's gehalten? Maximal zwei Jahre, dann war fast alles kopiert.

Einige Firmen haben ja umgestellt. IBM, WalMart etc. mit 6-stelligen Stückzahlen, andere werden folgen. Aber bei der Umstellung sind wir zu nah am Bereich Religion, wie bei Corona, da ist mit Argumenten nicht unbedingt viel zu gewinnen.

Ein Großteil der in Firmen genutzten Mobil-Rechner sind Dell-, Lenovo-, HP- und ähnliche Notebooks, die im Vertrieb, im Marketing usw. genutzt werden. Die entsprechenden Mitarbeiter brauchen hierfür keine großartige Leistung, sondern ausreichende Leistung, einen Haufen Standard-Schnittstellen (v.a. USB-A, HDMI) und ein vernünftig großes (heißt 15" Full-HD-)Display. Die Firmen sind gewöhnt, dass man all diese Anforderungen mit Notebooks deutlich unter 1000 Euro erfüllt bekommt.

Die neuen MB Pro sind für "Pros" im High-End-Bereich gemacht und damit ideal für EBV, Videoschnitt, Grafik-Design, Audio etc. Was mE fehlt, ist ein Macbook Air mit 15" für maximal 1350 Euro, also max 200 Euro über dem kleinsten Air. Damit könnte Apple sicher einige neue User gewinnen, würde allerdings auch die 14/16" MBP teilweise kanibalisieren.

Ja, das ist wohl wahr, allerdings wurden da letztes Jahr ziemlich übertriebene Infos gestreut. Ich habe den Test bei mir gemacht und hatte null Ausfälle. Mein ältester Max mit SSD in ein 2013er MBP 13" und der zeigt null Ausfälle. Typischerweise werden ältere Mac ja auch nicht mehr so stark beansprucht, da sie meist nicht durch Poweruser benutzt werden.

Will sagen: ja, es könnte theoretisch ein Problem mit der SSD gehen, aber ich glaube das ist eher die Ausnahme. Schlimmstenfalls halt eine externe benutzen.

Moin,

also ehrlich gesagt bin ich zwiegespalten, zum arbeiten wirklich top, super leise und dabei auch sehr schnell. Ich habe mir damals gleich den Mini M1 mit 8/8 16GB und 1TB zugelegt.

Als IT-Dienstleister kann ich damit zu 95% meiner Arbeit erledigen, die restlichen 5% erledige ich auf einer von den Kisten in der Werkstatt 😉

Zuhause nach Feierabend angekommen, ja ich wusste kein Bootcamp mehr mit Windows, wollte man dann ja doch mal zum abschalten etwas zocken.

Wenn ich dann so auf die letzten Keynotes zurückblicke, wurde entweder mal was mit der Unreal Engine gezeigt oder irgend etwas anderes mit Games. Selbst im April als die neuen M1 iMacs vorgestellt wurden, hies es wörtlich "with awsome and exclusive Games" in der 29 Minute der Keynote.

Aber sein wir mal ehrlich, was ist denn von diesen ewigen steigern der Erwartungen geworden?! Apple Arcade?! im Ernst?! Selbst Steam ist Stand heute noch eine Intel Binary. Jetzt wo die Leistung da ist, wie wärs mal mit GTA 5 für M1 ?!

Wirklich interessante Games für den Feierabend sucht man, trotz genug leistung der M1 SoC, leider immer noch vergeblich, geht ja kein Bootcamp mehr... ja wusste ich vorher aber die Erwartungshaltung, durch die Keynotes war eine andere...

Bin mal gespannt was da noch kommt.

 

Gruß Claus

 

PS: vielleicht wäre das ja mal einen Artikel hier Wert "Keynotes und was davon übrig bleibt" ein bischen Clickbait muss sein 😉

// Ich rechne fest damit das Apple mit diesen Prozessoren bald der größte Ersteller für PCs wird. Marktanteile von 20-25% stelle ich mir bis 2023 vor //

 

Ich leider nicht. Die Preise für diese Geräte müssten sich mehr im Rahmen bewegen.