Der kostenfreie Markdown-Editor MarkEdit ist in der Version 1.28 für den Mac erschienen. Das Update bietet nach Angaben des Open-Source-Projekts Verbesserungen für die Handhabung mehrerer Dateien und ergänzt eine Erweiterung für den Finder. Darüber hinaus wurden Leistungsoptimierungen und Fehlerkorrekturen vorgenommen.
MarkEdit setzt mindestens macOS Sequoia 15 voraus und verwendet die Auszeichnungssprache Markdown zur Formatierung und Strukturierung von Texten. Die schlanke Anwendung (benötigt weniger als 10 MB Speicherplatz) öffnet und verarbeitet auch größere Markdown-Dateien mit hoher Geschwindigkeit und ist gut in macOS integriert. Inzwischen gibt es neben dem Universal-Binary-Build auch eine Ausführung nur für Apple-Silicon-Macs.
"MarkEdit ist einfach und benutzerfreundlich gestaltet. Sie können die Benutzeroberfläche und das Verhalten auch anpassen, indem Sie eigene Skripte hinzufügen, einschließlich der Verwendung von CodeMirror-Erweiterungen", so das Projekt. Die Anwendung wird regelmäßig mit Aktualisierungen versorgt.

Bild: GitHub.
Zur neuen Version 1.28 heißt es: "Neben allgemeinen Fehlerbehebungen und Leistungsverbesserungen haben wir die Arbeit mit mehreren Dateien optimiert. So haben wir beispielsweise eine Autovervollständigung für Dateinamen und eine Finder-Erweiterung zum schnellen Erstellen neuer Dateien hinzugefügt. Außerdem haben wir eine Reihe neuer markedit-api-Schnittstellen für Dateioperationen eingeführt."
Die englischsprachige Software bietet eine minimalistische Benutzeroberfläche, einen Diff-Vergleich beim Durchsuchen der Versionen und eine optionale automatische Wortvervollständigung, unterstützt die gleichzeitige Textbearbeitung an mehreren Stellen und bietet Anbindung an die macOS-Kurzbefehle. Inaktive Zeilen lassen sich dimmen, zudem gibt es eine Einrückung von Listen und Blockzitaten. Der Export in Formaten wie Word, RTF, HTML oder PDF wird via Pandoc umgesetzt.
Erweiterungen für MarkEdit sind auf dieser Web-Seite zu finden, die Dokumentation gibt es hier.
