Apple: Akkutausch bei älteren MacBook-Pro-Modellen wieder ohne Verzögerung möglich

18. Mai 2018 16:00 Uhr - Redaktion

Wer bei bestimmten älteren MacBook-Pro-Modellen einen schwachen Akku durch Apple oder einen autorisierten Apple-Service-Provider austauschen lassen wollte, musste mitunter Monate warten, weil die benötigten Bauteile (Topcase inklusive) schlecht verfügbar waren. Nun gibt Apple diesbezüglich Entwarnung.

Demnach sind inzwischen die Ersatzteile für die betroffenen Geräte – das 15,4-Zoll-MacBook-Pro mit Retina-Bildschirm der Baureihen "Mitte 2012" und "Anfang 2013 - wieder sofort und ohne Wartezeit verfügbar. Aufgrund des verklebten Designs muss nicht nur der Akku gewechselt werden, es ist ein Austausch des Topcase mitsamt Tastatur, Trackpad und Lautsprechern erforderlich.

Neues MacBook Pro
 
MacBook Pro: Akku-Wechsel innerhalb der Garantie bzw. von AppleCare kostenfrei.
Bild: Apple.

 

Die schlechte Verfügbarkeit der Ersatzteile sorgte zwischenzeitlich dafür, dass Apple den Kunden die Kosten für den Austausch (209 Euro) erlassen hat, vereinzelt gab es sogar kostenfreie Ersatzgeräte jüngeren Datums. Diese Kulanzregelungen werden nun nicht mehr gewährt, heißt es in einem Memo, das der Hersteller in dieser Woche an seine Ladengeschäfte sowie Service-Provider verteilt hat.

Bei neueren MacBook-Pro-Modellen sowie beim MacBook Air ist ein Akkutausch übrigens günstiger - er schlägt lediglich mit 139 Euro zu Buche. Nur beim MacBook verlangt Apple ebenfalls 209 Euro. Innerhalb der Garantie bzw. im Rahmen von AppleCare ist der Wechsel eines schwachen Energiespeichers kostenlos. Details dazu sind auf dieser Web-Seite zu finden.

Kommentare

Arbeiten bei Apple im Design nur nur komplette Idioten? Wie kann man ein Gerät so gestalten, dass die Reparatur dermaßen erschwert ist. Bei Telefonen mag das noch angehen, nicht aber bei Laptops mit hoher Nutzungsintensität und -dauer. Umgekehrt hieße das ja auch, dass bei einem Defekt der anderen Bauteile ein neuer Akku mit eingebaut werden muss, oder?

Ich denke, dass das Verkleben nicht nur bei Apple so war, sondern auch bei anderen.

Der Hintergrund ist ein einfacher: Wenn ich die Bauteile verklebe, brauche ich sie nicht anschrauben.

Übrigends: Das verkleben von wurde in den USA erfunden. Hilft kosten sparen.

Aktionäre, also die Leute die Mit Geld Geld verdienen wollen, sind dafür eigentlich verantwortlich. Die Firmen werden aufgefordert Geld zu sparen wo es geht. Wenn es beim Personal nicht mehr möglich ist, dann woanders. Am liebsten wäre den Aktionären Produkte mit 0€ Gestehungskosten, aber 1000% Gewinn!

Ich sage schon immer, Geld , besonders die Geldindustrie, macht unsere Welt kaputt!!

... und sie leben doch!

Ich vermisse hier seit langem ein Einschreiten der EU! Bei den Glühbirnen und Staubsaugern ging es doch auch.

Warum gibt es keine Directive, dass ein Akku - egal ob Smartphone oder Laptop - austauschbar sein muss. Ebenso weitere elektr. Komponenten.

Dass in modernen Laptops der Arbeitsspeicher oder die SSD fest verlötet ist, ist im Servicefall für den Besitzer eine Kosten-Katastrophe sowie vom Umweltaspekt her nicht akzeptabel.