Der US-Hersteller Broadcom hat ein Update für die kostenlose Virtualisierungssoftware VMware Fusion Pro herausgegeben. Nachdem im Herbst mit der Version 25H2 Unterstützung für macOS Tahoe 26 als Host-System und für zahlreiche Gast-Betriebssysteme, darunter Red Hat Enterprise Linux 10, Fedora Linux 42, Debian 13 und Oracle Linux 10, ergänzt wurde, handelt es sich bei der Version 25H2u1 um eine Wartungsaktualisierung.
VMware Fusion Pro 25H2u1 behebt eine mit mittlerem Schweregrad eingestufte Schwachstelle sowie ein Problem im Zusammenhang mit der Arbeitsspeicherauslastung. Broadcom teilte mit: "Wenn Sie eine VM laufen lassen, kann sich der Speicherbedarf der VM langsam erhöhen. Außerdem kann sich durch die Größenänderung des Fensters und das Zeichnen von Inhalten auf dem Bildschirm der für die Darstellung reservierte Speicher langsam erhöhen. Dieses Problem wurde in dieser Version behoben." Die weiteren Fehlerkorrekturen in VMware Fusion Pro 25H2u1 betreffen den Mauszeiger.

Bild: Broadcom.
Mit dem ab macOS Sequoia 15 lauffähigen Fusion Pro lassen sich x86-basierte Betriebssysteme auf Intel-Macs virtualisieren, während sich auf Apple-Silicon-Macs ARM-basierte Betriebssysteme als Gastsystem einrichten lassen - inklusive Windows mitsamt x86-Emulation. Der kostenlose Download erfordert eine Registrierung. Die Dokumentation ist auf dieser Web-Seite zu finden.
Die Anwendung liegt laut Broadcom auf Englisch, Französisch, Japanisch und Spanisch vor. VMware Fusion Pro kann von allen Anwendern - sowohl im privaten als auch im kommerziellen Bereich - kostenfrei eingesetzt werden.
