Mit macUSB gibt es seit kurzem ein neues, quelloffenes Programm zur Erzeugung bootfähiger macOS-Installationsmedien, beispielsweise auf einem USB-Stick (Amazon-Werbepartnerlink*). Es wurde nach Angaben des Entwicklers speziell dazu konzipiert, um auf modernen Apple-Silicon-Rechnern Installationsvolumes für ältere Macs zu erstellen.
macUSB setzt mindestens macOS Sonoma 14 voraus, läuft auf Apple-Silicon- und Intel-Macs und liegt seit wenigen Tagen in der von Apple notarisierten Version 1.1.2 vor. Als Besonderheit kann die Anwendung auch bootfähige Installationsmedien für antike PowerPC-Macs erstellen. Bootfähigen Medien lassen sich mit macOS Tahoe 26 bis hinunter zu Mac OS X Tiger 10.4 erzeugen.

Bild: Krystian Pierz.
"Mit Apples Umstellung auf eigene Chips (M1, M2, M3 ...) ist die Vorbereitung von Installationsmedien für ältere Intel- und PowerPC-basierte Computer zu einer Herausforderung geworden. Viele Menschen stoßen auf Terminalfehler, Probleme mit abgelaufenen Zertifikaten in alten Installationsprogrammen oder einfach auf mangelnde Kompatibilität mit Systemtools.
macUSB löst dieses Problem. Die Anwendung automatisiert den gesamten Prozess der Erstellung eines bootfähigen USB-Laufwerks. Sie müssen nicht online nach Befehlen suchen, sich um die Formatierung der Festplatte kümmern oder Validierungsfehler in alten Installationsdateien manuell beheben", so der Autor Krystian Pierz über seine App.
macUSB liegt auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und einigen weiteren Sprachen vor. Verbesserungsvorschläge und Problemberichte nimmt der Entwickler via GitHub entgegen. Neben macUSB gibt es seit längerer Zeit das Open-Source-Werkzeug MIST, über das wir bereits mehrfach berichtet haben.
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