Apple veröffentlicht Mac OS X 10.6.3
Apple hat heute Mac OS X 10.6.3 zum Download bereitgestellt. Das kostenlose Betriebssystemupdate bringt zahlreiche Verbesserungen mit und behebt viele Fehler und Sicherheitslücken.
Apple hat heute Mac OS X 10.6.3 zum Download bereitgestellt. Das kostenlose Betriebssystemupdate bringt zahlreiche Verbesserungen mit und behebt viele Fehler und Sicherheitslücken.
Der Streit zwischen Apple und Fujitsu um den Markennamen "iPad" ist beigelegt. Fujitsu hat in den USA alle Rechte an der Bezeichnung an Apple abgetreten. Dies geht aus einer Veröffentlichung des Patent- und Markenamts der USA hervor. Fujitsu hatte im Jahr 2002 mit dem Verkauf eines Inventar- und Kassengeräts mit dem Namen "iPad" begonnen und für diesen ein Jahr später Markenschutz beantragt.
Apple hat ein weiteres Update für die Musikproduktionssoftware Logic Pro 9.0 herausgebracht. Die Version 9.1.1 bietet verbesserte Stabilität bei der Nutzung von 32-Bit-Erweiterungen im 64-Bit-Modus und führt 64-Bit-Kompatibilität für Novation Automap und Euphonix Eucon ein. Apple veröffentlichte außerdem die Version 9.1.1 von Logic Express. Wichtigste Neuerung: 64-Bit-Unterstützung unter Mac OS X 10.6.2.
Apple hat heute bekannt gegeben, dass Jerry York, Mitglied des Apple-Aufsichtsrats, im Alter von 72 Jahren verstorben ist. York war Chef und Aufsichtsratsvorsitzender der Beteiligungsgesellschaft Harwinton Capital. Er hat sich im Jahr 1997 dem Apple-Aufsichtsrat angeschlossen. York galt als Finanzexperte und erfahrener Manager. Er war u. a. Finanzchef von Chrysler sowie IBM und CEO von Micro Warehouse.
Apple wechselt iPad-Akkus, die nach mehrjähriger Nutzung einen Großteil ihrer Kapazität verloren haben, zum Preis von 99 Dollar pro Stück (zuzüglich 6,95 Dollar Versandkosten) aus. Dazu muss das Gerät zu Apple eingeschickt oder zu einem Apple-Retail-Store bzw. unabhängigen Apple-Händler gebracht werden. Die Kunden erhalten allerdings nicht das gleiche iPad zurück, sondern ein Ersatzgerät mit identischer Speicherkapazität und neuem Akku. Daher sollte vor dem Einschicken bzw. Abgeben des iPads ein vollständiges Backup durchgeführt werden. Die Wartezeit auf das Ersatz-iPad mit neuem Akku beträgt laut Apple ungefähr eine Woche. Einzelheiten zu der Prozedur erläutert der Hersteller auf dieser Web-Seite. Der Euro-Preis ist noch nicht bekannt.
Das iPad kommt später auf den Markt als ursprünglich von Apple angekündigt. Wie der Computerkonzern heute mitteilte, sollen beide iPad-Modelle (WLAN sowie WLAN mit UMTS) ab Ende April in Deutschland (sowie Australien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada, Schweiz und Spanien) ausgeliefert werden. Dies ist eine Abkehr von den Ende Januar von Apple verkündeten Plänen.
Die Liefersituation beim 27-Zoll-iMac hat sich weiter entspannt. Beide 27-Zoll-Konfigurationen seien binnen 24 Stunden versandfertig, heißt es seit heute in den europäischen Online-Stores von Apple. Zum Vergleich: Zuvor lag die Lieferzeit bei zwei Wochen und Ende Januar/Anfang Februar noch bei drei Wochen. Auch in den USA ist der 27-Zoll-iMac seit dieser Woche innerhalb von 24 Stunden lieferbereit. Der 27-Zoll-iMac wurde im Oktober 2009 vorgestellt. Seitdem gab es immer wieder Lieferschwierigkeiten.
Western Digital hat das externe Festplattensystem My Passport Studio in einer überarbeiteten Version vorgestellt. My Passport Studio wird in Kapazitäten von 320, 500 und 640 GB zu Preisen zwischen 99 und 159 Euro angeboten. Zum Einsatz kommen mit dem Mac-Dateisystem HFS+ Journaled vorformatierte 2,5-Zoll-Festplatten. My Passport Studio verfügt über eine FireWire-800- und eine USB-2.0-Schnittstelle. Die neue Version wurde um einen Passwortschutz, eine Hardware-basierte Datenverschlüsselung (256 Bit) und eine LCD-Anzeige (gibt Auskunft über belegten/freien Speicherplatz und Sicherheitsstatus) ergänzt. Die Stromversorgung erfolgt per USB bzw. FireWire. Western Digital gibt auf die externen Festplatten drei Jahre Garantie. Zum Lieferumfang gehören ein FireWire- und ein USB-Kabel sowie ein Adapter (FireWire 800 auf FireWire 400).
Apple hat das Update ProKit 5.1 veröffentlicht. Es behebt unter Mac OS X 10.5.8 diverse Fehler in Softwareressourcen, die von Final Cut Pro, Motion, Soundtrack Pro, DVD Studio Pro, Final Cut Express, Aperture, Logic Pro und Logic Express genutzt werden. Nach Herstellerangaben wurden u. a. Fehler im Zusammenhang mit Benutzeroberfläche und Speicherauslastung behoben. Anwender, die die genannten Programme unter Mac OS X 10.5.8 einsetzen, können sich das kostenlose Update per Software-Aktualisierung herunterladen. Nachtrag (12:00 Uhr): Apple hat ProKit 5.1 mittlerweile auch für Mac OS X 10.6.2 veröffentlicht.
Apple hat heute eine Klage gegen den Smartphonehersteller HTC eingereicht. HTC soll 20 Apple-Patente verletzt haben, lautet der Vorwurf. Die Patente decken die iPhone OS-Benutzeroberfläche sowie Hard- und Software des iPhones ab. Apple hat HTC sowohl bei einem Bundesbezirksgericht des US-Bundesstaates Delaware als auch bei der US-Handelsaufsicht ITC verklagt.
Apple hat sich die Dienste der Sicherheitsexpertin Window Snyder gesichert. Wie aus einem Artikel der PCWorld hervorgeht, ist Snyder seit gestern als Senior Security Product Manager für den Mac- und iPhone-Hersteller tätig. Snyder arbeitete in den letzten Jahren für Microsoft und Mozilla und kümmerte sich bei beiden Unternehmen in leitender Funktion um das Thema Softwaresicherheit. Sie verließ Mozilla Ende 2008 und war zuletzt als Beraterin tätig. Für welche Softwareprodukte Snyder bei Apple zuständig ist, ist nicht bekannt. Im Mai 2009 verpflichtete der Computerkonzern den Sicherheitsspezialisten Ivan Krsti?. Er soll für die Sicherheit des Betriebssystems Mac OS X zuständig sein (MacGadget berichtete).