Spacedrive gehört zu den spannendsten neuen Projekten im Open-Source-Bereich. Ziel der Entwickler ist es, einen plattformübergreifenden (Remote-) Dateimanager der nächsten Generation zu entwickeln. Mit Spacedrive sollen Anwender "Dateien von all ihren Geräten und Clouds in einem einzigen, benutzerfreundlichen Explorer" vereinigen können, "entwickelt für Kreative, Sammler und Unordentliche." Nun gibt es Neuigkeiten.
Nachdem das Projekt im Frühjahr 2025 die Weiterentwicklung aufgrund einer ungesicherten Finanzierung pausieren musste, meldet es sich nun zurück: Spacedrive wurde innerhalb der vergangenen sechs Monate mit der Programmiersprache Rust komplett neu geschrieben. Eine erste Alphaversion von Spacedrive 2.0 ist verfügbar. In der Beschreibung heben die Entwickler den lokalen Ansatz hervor:
"Spacedrive ist ein lokaler Dateimanager, der Daten über verschiedene Geräte hinweg ohne zentralisierte Cloud-Dienste vereint. Die Dateien bleiben dort, wo sie sind. Spacedrive erstellt einen inhaltsbezogenen Index, der sie von überall aus durchsuchbar, synchronisierbar und verwaltbar macht.

Bild: spacedrive.com.
Spacedrive ist ein lokaler Dateimanager, der Daten über verschiedene Geräte hinweg ohne zentralisierte Cloud-Dienste vereint. Die Dateien bleiben dort, wo sie sind. Spacedrive erstellt eine inhaltsbasierte Computing wurde für einzelne Geräte entwickelt. Dateimanager wie Finder und Explorer gehen davon aus, dass sich Ihre Daten auf dem Computer vor Ihnen befinden. Der Übergang zu mehreren Geräten zwang uns in Cloud-Ökosysteme. Die Bequemlichkeit erforderte den Verzicht auf das Eigentum an den Daten.
KI beschleunigt diesen Trend. Cloud-Dienste bieten semantische Suche und intelligente Analyse, aber nur, wenn Sie Ihre Dateien in ihre Infrastruktur hochladen. Spacedrive baut die Architektur für lokale KI auf Hardware, die Sie bereits besitzen, auf Daten, die niemals Ihre Kontrolle verlassen."
Das Projekt mitsamt Quellcode ist auf der Plattform GitHub zu finden. Die minimal benötigte macOS-Version wird nicht genannt.
