Lokale Dateisuche am Mac: Update für Open-Source-Programm Cardinal

23. Jan. 2026 10:00 Uhr - Redaktion

Cardinal ist ein neues Programm für die lokale Dateisuche auf dem Mac. Das quelloffene Projekt wurde im Herbst ins Leben gerufen und richtet sich an Anwender, die sich mit Spotlight nicht anfreunden können (trotz oder auch wegen der mit macOS Tahoe 26 erfolgten Neuerungen). Nun ist wieder ein Update mit Verbesserungen und Problembehebungen für Cardinal erschienen.

Cardinal setzt mindestens macOS Monterey 12 voraus und soll sich durch eine schnelle Dateisuche und flexible Syntax-Unterstützung auszeichnen. Das von Apple signierte Programm liegt auf Deutsch, Englisch, Französisch und einigen weiteren Sprachen vor und kann über ein systemweites Menü schnell aufgerufen werden. Außerdem gibt es globale Tastenkürzel.

 
Cardinal
 
Cardinal: Neues Programm für die lokale Dateisuche unter macOS.
Bild: GitHub.

 

Wie bei quelloffener Software üblich, können Anwender Problemberichte und Verbesserungsvorschläge via GitHub veröffentlichen. Das Programm wurde größtenteils in der speichersicheren Programmiersprache Rust geschrieben. Die neue Version 0.1.21 bietet unter anderem eine schnellere Wildcard-Suche und ergänzt ein Tastenkürzel zum Kopieren von Pfaden sowie Drag & Drop-Unterstützung für die Sucheingabe. Daneben gab es Verbesserungen für die Benutzeroberfläche und Leistungsoptimierungen.

Die umfangreichen Möglichkeiten für die Suche nach Dateinamen werden hier näher erläutert. Auch die Suche auf SMB-Netzwerkfreigaben wird laut dem Entwickler unterstützt. Die Anwendung befindet sich aktiv in der Entwicklung, d. h. es werden beständig neue Funktionen hinzugefügt. Aber: In Dateiinhalten sucht Cardinal (bislang) nicht.

Andere kostenfreie Programme für die lokale Dateisuche unter macOS sind beispielsweise EasyFind und File Find.