Apple-Entwicklerkonferenz WWDC 2019: Vorstellung von macOS 10.15 und iOS 13 für Anfang Juni erwartet

15. Febr. 2019 15:45 Uhr - Redaktion

Die nächste Apple-Entwicklerkonferenz wirft ihren Schatten voraus: Auf der WWDC 2019 im kalifornischen San Jose wird der Hersteller neue Versionen seiner Betriebssysteme macOS, iOS, watchOS und tvOS der Öffentlichkeit präsentieren - wie es Jahr für Jahr auf der WWDC üblich ist. Nun ist der wahrscheinliche Termin durchgesickert - in der ersten Juni-Woche soll es soweit sein.

Dies ging aus einem kurzzeitig einsehbaren Eintrag im Veranstaltungskalender der Stadt San Jose hervor. Dieser Eintrag wurde zwar inzwischen wieder entfernt, doch in den Folgewochen ist das Veranstaltungszentrum McEnery Convention Center bereits mit anderen Events belegt, so dass der Zeitraum 03. bis 07. Juni als gesetzt für die WWDC 2019 gelten kann. Apple wird diesjährige Entwicklerkonferenz in den kommenden Wochen offiziell ankündigen.

Vor zwei Jahren kehrte die Apple-Entwicklerkonferenz nach San Jose zurück. Vom ersten Jahr an (1988) bis 2002 fand die WWDC in San Jose - und damit nur wenige Kilometer entfernt vom Apple-Hauptsitz in Cupertino - statt. Im Jahr 2003 erfolgte der Umzug der Entwicklerkonferenz nach San Francisco, wo diese bis einschließlich 2016 ausgerichtet wurde. Die WWDC findet jährlich statt. 

 
WWDC 2018 in San Jose
 
Apple-Entwicklerkonferenz WWDC 2018 in San Jose.
Dieses Jahr wohl wieder in der ersten Juni-Woche.

Bild: apple.com.

 

Für die WWDC 2019 wird in erster Linie die Ankündigung von macOS 10.15, iOS 13, watchOS 6 und tvOS 13 erwartet. Allerdings ist es gut möglich, dass Apple auf der Entwicklerkonferenz auch die nächste Generation der High-End-Workstation Mac Pro vorstellen wird. Wir erinnern uns: Im Jahr 2017 machte Apple reinen Tisch und gab zu, mit dem Design des 2013er Mac Pro die Wünsche der Zielgruppe nicht erfüllt zu haben. Gleichzeitig stellte das Unternehmen für das Jahr 2019 einen neuen Mac Pro in Aussicht, der modular aufgebaut und erweiterbar sein soll.

Apple begründet die lange Wartezeit damit, dass der kommende Mac Pro von Grund auf neu gedacht und konzipiert wird, unter Berücksichtigung der Anforderungen professioneller Mac-User. In diesem Jahr wird es also soweit sein, ein idealer Zeitpunkt zur Präsentation wäre die WWDC 2019 in San Jose im Juni. In puncto Leistung dürfte der neue Mac Pro gegenüber dem iMac Pro noch eins draufsetzen. Passende Xeon-Prozessoren hat Intel seit kurzem im Programm. Der neue Xeon W-3175X bietet bis zu 28 Kerne und 56 Threads und stellt damit selbst den schnellsten iMac Pro (bis zu 18 Kerne und 36 Threads) in den Schatten.

An der WWDC können rund 5000 Personen teilnehmen, die Tickets werden traditionell verlost. Sowohl die Keynote am ersten Tag als auch alle technischen Sessions und Workshops überträgt Apple als Livestream, um allen Entwicklern einen Zugang zu den neuen Informationen zu ermöglichen. Zum Thema: Inoffizielle WWDC-App für den Mac: Version 6.0 steht zum Download bereit.

Kommentare

Nicht schon wieder ein neues OS! Das jetzige ist nicht mal vernünftig ausgereift und fehlerfrei. Benutzt Mr. Cook eigentlich seine eigenen Produkte nie selbst?!?

Nicht schon wieder ein neues OS! Das jetzige ist nicht mal vernünftig ausgereift und fehlerfrei.

Was geht denn bei dir nicht? Ich nutze macOS 10.14.3 auf 3 Macs und bin sehr zufrieden, was Stabilität, Performance und Zuverlässigkeit angeht. Vor einem Jahr mit High Sierra war es schlimmer. 

... dass ich noch soneinen alten Vertrag habe, der mich nicht zwingt, das neue OS am Erscheinungstag zu installieren.

Sonst hätte ich ein echtes Problem mit den Bugs in den frühen Versionen

@rainman: Z.B. das Thema Zertifikatsverwaltung unter iOS wurde von Apple nie richtig angegangen. Man hat es immer vor sich hin gammeln lassen. Wenn man z.B. ein akzeptiertes/invalides Zertifikat wieder loswerden will, muss man seine gesamten Netzwerkeinstellungen löschen. Was für ein Schwachsinn, zumindest habe ich noch nichts anderes gefunden. Andernfalls rennt man mit einem Zertifikatsfehler immer wieder in eine Fehlermeldung, die nicht korrekt quittiert werden kann oder bekommt keine oder nur sporadische/fehlerhafte Verbindungen. Das mag für die meisten privaten Anwender kryptisch und nebensächlich sein. Aber im Unternehmensumfeld leider nicht. Es war ja wichtiger, Smileys zu entwickeln, die die eigene Stimmung LIVE nachmachen, als wieder mit einem fehlerfreien Grundsystem wenigstens ansatzweise im Pro-Bereich wieder fuß zu fassen. Oder die Bildschirmfreigabe auf dem Mac. Wenig ausgereift. Bei älteren (teilweise nicht mehr upgradebaren) Systemen schwarze Blöcke oder extreme Unschärfe. Unter der Haube ein ungesichertes Protokoll. Im Dunkelmodus waren lange Zeit noch schwarze Texte auf schwarzen Buttons. 

Bei 10.6 gab es einen vernünftigen Zyklus mit ausgereiften Features. Die Updates brachten echte Bugfixes und Verbesserungen. Und: Die Dritthersteller hatten ausreichend Zeit, ihre Produkte gut anzupassen. Dokumentationen und Benutzererfahrungen waren ausreichend im Netz vorhanden, um stabile Systeme zu erzeugen. Mr. Cook versteht es vielleicht Aktionäre zu bezirzen. Aber die Produktpflege beherrscht er definitiv nicht. Und das ist es, was Kunden hält.

Diese ständige Cook Bashing nervt und ist unangebracht.

Die letzten Jobs Jahre: Was wurde da für den Mac gemacht? Wenig bis nix. Der hatte bloß sein iPad im Kopf. Da gibts genug Anekdoten dazu. Und auch Fakten, wie z. B. wurde der Xserve von Jobs abgesägt, ebenso der letzte richtige Server (10.6). Lion war ein Schrott Release. Wie oft nochmal hatte Jobs Entwickler abgezogen aus der Mac-Abteilung zu iOS? Das wird alles gerne vergessen.

Von Cook gabs die letzten 2 Jahre mehrfach klare Statements pro Macs und die letzten Release zeigen, dass Apple wieder verstärkt den Pro Markt bedient. Jedoch wird die Vergangenheit Apples unter Jobs eindeutig häufig positiv verklärt. Was menschlich ist, da man sich an früheren Mist natürlich nicht gerne erinnern will. Als ob es keine Hardware Probs unter Jobs gab. Lärmende G4s, auslaufende G5s, iBook brechende Scharniere, Graka-Ausfälle, häufig Lieferprobleme bei neuer Hardware.

Weder war früher (Jobs) alles gut, noch ist jetzt (Cook) alles schlecht.

Unangebracht? Nun, ich bin gefragt worden, so habe ich geantwortet. Mit klaren Statements. Ich hab auch in keinem Wort den Jobs erwähnt. Sicher war er auch nicht perfekt. Aber er war ein Mensch aus der Praxis. Der wusste noch, woraus die Kisten gebaut waren und wozu. Sein Antrieb war der Fortschritt. Cook ist Theoretiker. Sein Antrieb ist nur ein quellfremder Aktienkurs.