Sonnet Technologies: Fusion Flex J3i erlaubt Einbau von drei SATA-Festplatten in den neuen Mac Pro

03. Juli 2020 10:00 Uhr - Redaktion

Im Frühjahr kündigte der auf Mac-Zubehör spezialisierte Hersteller Sonnet Technologies mit Fusion Flex J3i eine Halterung an, mit der sich bis zu drei Festplatten mit SATA-Schnittstelle in den neuen Mac Pro einbauen lassen. Nun hat der Hersteller die Verfügbarkeit des Produkts in Europa bekannt gegeben.

Fusion Flex J3i nimmt zwei 3,5-Zoll-Festplatten und eine 2,5-Zoll-Festplatte auf und wird im oberen Teil des Mac Pro befestigt und mit den internen Anschlüssen für Strom, SATA und USB verbunden. Zwei Festplatten werden direkt an die SATA-Ports angeschlossen, das dritte Laufwerk mittels eines SATA-auf-USB-Kabels. Die entsprechenden Kabel gehören zum Lieferumfang.

 

 

Der Rahmen von Fusion Flex J3i ist aus Aluminium gefertigt. Es können SATA-Laufwerke beliebiger Hersteller in beliebigen Speicherkapazitäten und Kombinationen verwendet werden. Sonnet Technologies gibt auf das Produkt zwei Jahre Garantie. Zwei Montageplatten für 2,5-Zoll-Laufwerke werden ebenfalls mitgeliefert.

In Deutschland beträgt der empfohlene Verkaufspreis 277 Euro (ohne Festplatten), im Handel beginnen die Preise bei rund 230 Euro (vgl. Preissuchmaschinen).

Kommentare

erst so einen Mac anschaffen, und dann doch wieder lahme HDs einbauen? Macht es da nicht mehr Sinn, sich ein externes Gehäuse neben den Mac zu stellen (ist allemal günstiger)? RAID-Controller ist auch keiner drin. Durch die Gegend getragen wird der Mac Pro ja nicht, von der Optik abgesehen spricht nichts dagegen zusätzliche Platten extern anzuschließen, zumal sich das für deutlich weniger Geld realisieren läßt. 

Wenn man sich, wie wir in der Firma, einen (oder mehrere) Mac Pro anschafft, dann ist das eine Betriebsausgabe, die entweder per Abschreibung oder Leasing gelöst wird. Das ist leider auch der Punkt, den etliche Leute nicht am Mac Pro verstehen, das ist kein Consumer Gerät. Das ist Hardware für Firmen, Unis usw. Und zieht man die MwSt. ab (= läuft durch), kalkuliert die Rabatte des Systemhaus-Vertragspartners mit rein und vergleicht mit entsprechender Profi-Hardware z. B. von Dell, dann erscheint der Mac Pro auf einmal gar nicht mehr so teuer. Will sagen: die 277€ für den Sonnet Mount sind in dem Kontext völlig irrelevant, auch wenn ich weiß, worauf du hinauswillst.

Noch zum Sonnet-Mount: Gar nicht mal so verkehrt. Wir haben einen Mac Pro, der zwischen zwei Abteilungen wechselt. Da möchte ich den lokalen Speicher nicht jedesmal mitschleppen.