Die kostenlose, quelloffene Bildbearbeitungssoftware GIMP ist in der Version 3.0.8 erschienen. Das Update bietet Leistungsverbesserungen und zahlreiche Fehlerkorrekturen, auch für einige macOS-spezifische Probleme. Außerdem sind mehrere Sicherheitslücken behoben worden, darunter etliche mit hohem Schweregrad eingestufte Schwachstellen.
Das Open-Source-Projekt teilte mit: "Verbesserungen bei der Startzeit für Benutzer mit einer großen Anzahl von Schriftarten wurden aus unserer Version 3.2 RC2 zurückportiert. Daher warten wir nun mit dem Laden von Bildern, bis die Schriftarten initialisiert sind. Dies verhindert gelegentliche Darstellungsfehler und andere Probleme, die auftreten können, wenn eine XCF-Datei auf eine teilweise geladene Schriftart zugreifen möchte.
Für macOS-Benutzer haben wir die veraltete Skia-Schriftart als Sonderfall behandelt, da wir Berichte erhalten haben, dass sie mit der Pango-Bibliothek, die wir zum Rendern von Schriftarten verwenden, nicht richtig funktioniert. Sie sollten nun alle Schriftstärken verwenden können, nicht nur Fettdruck."
Die weiteren Problembehebungen in GIMP 3.0.8 betreffen unter anderem die Stabilität, die Benutzeroberfläche und die Format-Unterstützung. Unter macOS wurden zum Beispiel Probleme mit dem Font-Kerning, dem Öffnen von EPS- und Photoshop-Dateien und Dialogfenstern behoben.

Bild: GIMP Project.
GIMP 3.0.8 setzt macOS Big Sur 11 oder neuer voraus, es stehen separate Ausführungen für Apple-Silicon- und Intel-Macs zum Download bereit. Einzelheiten zur Version 3.0.8 sind im GIMP-Blog zu finden.
GIMP gibt es bereits seit Ende der 1990er Jahre und zeichnet sich durch einen großen Funktionsumfang aus, inklusive Unterstützung für Photoshop-Dateien. Das Benutzerhandbuch steht auf dieser Web-Seite zur Verfügung. Das Projekt sucht fortlaufend nach ehrenamtlichen Helfern, die beispielsweise Fehler korrigieren, neue Funktionen testen, Feedback geben oder bei Übersetzungen und Dokumentation mitarbeiten.
Zum Thema: Bildbearbeitung GIMP: Version 3.2 nähert sich Fertigstellung.
