Neues iPad Air: Teurer, Touch-ID jetzt im Power-Button, kein Lightning-Port

15. Sep 2020 20:00 Uhr - Redaktion

Apple hat das iPad Air überarbeitet: Es gibt keinen Home-Button mehr, der Touch-ID-Sensor ist nun Bestandteil der oberen Taste. Ebenfalls neu sind ein schnellerer Prozessor (A14 statt A12) und ein etwas größeres Display (10,9 statt 10,5 Zoll). Die Preise des Tablets hat Apple kräftig erhöht, der Einstiegspreis (64 GB) stieg um satte 100 Euro, von 535,15 auf 632,60 Euro.

Zubehör mit Lightning-Anschluss lässt sich nicht mehr verwenden, auch beim iPad Air setzt Apple jetzt auf USB-C. Gegenüber der vorherigen Generation des Tablets verspricht der Hersteller eine um bis zu 40 Prozent höhere Rechen- und eine um bis zu 30 Prozent höhere Grafikleistung sowie verbesserte Vorder- und Rückseitenkameras. WLAN 6 ist ebenfalls an Bord.

 
iPad mini
 
iPad Air und iPad in 2020er Versionen erschienen.
Bild: Apple.

 

Das vorherige iPad Air gab es zu Preisen ab 535,15 Euro (64 GB, WLAN) bzw. ab 671,60 Euro (64 GB, WLAN und Mobilfunk), nun starten die Preise bei 632,60 bzw. 769,10 Euro. Unter Hinzunahme von Zubehör wie Magic Keyboard für 330,45 Euro, Smart Keyboard Folio für 193,95 Euro oder Pencil für 131,55 Euro liegt der Preis des Infotainment-Produkts schnell im vierstelligen Bereich.

Das iPad-Standardmodell hat Apple ebenfalls leicht aktualisiert, es verfügt nun über den A12-Prozessor (zuvor A10). Sonst änderte sich nichts, die Preise starten bei 369,40 Euro.

Kommentare

... deshalb muss es ja auch fast so viel kosten. Das Pro dürfte man im Handel für etwas mehr bekommen, besonders wenn es irgendwo eine Aktion gibt.

Gut, daß das Standard noch günstig ist. Der A12 da drin ist. auch schon ein wahnsinnig schneller Prozi.

100€ mehr? Für ein stinknormales Tablet?

Wenn man das - ebenfalls überteuerte - Zubehör dazu gekauft, kostet das iPad Air über 1000 € - das ist der Preis eines richtigen Computers, eines MacBook Air, das bald dank Apple Silicon iOS-Apps uneingeschränkt ausführen kann.

MacBook Air mit Apple Silicon - und die Kaufentscheidung ist klar. Top Performance, echter Computer mit allen macOS-Vorteilen plus der Pool an iOS-Apps. Was will man mehr!

Wahrscheinlich muss man die Preise auf die ganze Zeit der Nutzung sehen, während es Updates gibt für das iPad. Sonst wird da finanziell kein Schuh draus. 

Und im Grunde kann das iPad nicht wesentlich billiger sein als ein MacBook Air, wenn es mit Stift und Tastatur gekauft wird. Ist ja dann mehr oder minder der selbe Umfang an Gerät. So wird da auch gerechnet. Ich sehe nur den Vorteil darin, dass man Stift und Tastatur auch später kaufen kann.

Apple war eben noch nie in der Billig-Ecke, das sieht man jetzt auch wieder.

Ich will ja nur mal die Roadmap sehen, wie da die Speedbump Entwicklung sein soll. Erfahrungsgemäß wäre die erste Generation Apple Silicon Geräte auszulassen. Die zweite Auflage ist meist wesentlich besser und langlebiger.