macOS Monterey: Apple repariert heimlich Installationsproblem in T2-Firmware

08. Nov. 2021 11:30 Uhr - Redaktion

Stichwort Monterey-Kinderkrankheiten: Apple hat am Wochenende ein schwerwiegendes Installationsproblem behoben, durch das manche Macs mit T2-Chip nicht mehr booten können. Auf apple.com ist dazu allerdings nichts zu finden, der Hersteller ließ lediglich einem einzigen US-Journalisten eine Mitteilung zukommen.

"Wir haben ein Problem mit der Firmware des Apple T2 Sicherheitschips identifiziert und behoben, das bei einer sehr kleinen Anzahl von Benutzern das Hochfahren ihres Macs nach der Aktualisierung von macOS verhinderte. Die aktualisierte Firmware ist nun in den bestehenden macOS-Updates enthalten. Alle Benutzer, die von diesem Problem betroffen sind, können sich an den Apple Support wenden, um Hilfe zu erhalten", heißt es in der Stellungnahme, die Rene Ritchie von Apple erhalten hat.

 

 
macOS Monterey
 
macOS Monterey 12: Apple behebt Installationsproblem auf T2-Macs.
Bild: Apple.

 

Ein offizielles Apple-Support-Dokument, das über die Problematik informiert, gibt es nicht. Die BridgeOS-Firmware für den T2-Chip im Monterey-Installationspaket wurde auf die Version 19.16.10549 aktualisiert. Bei betroffenen Macs, die nicht mehr booten, muss eine Firmware-Wiederherstellung mit dem Programm Apple Configurator durchgeführt werden. Dazu wird ein zweiter Mac benötigt.

Die folgenden Macs sind mit einem T2-Chip ausgerüstet:

  • iMac (2020)

  • Mac Pro (2019)

  • Mac mini (2018)

  • iMac Pro (2017)

  • MacBook Pro (13", 2020, vier Thunderbolt 3-Anschlüsse)

  • MacBook Pro (13", 2020, zwei Thunderbolt 3-Anschlüsse)

  • MacBook Pro (13", 2019, vier Thunderbolt 3-Anschlüsse)

  • MacBook Pro (13", 2019, zwei Thunderbolt 3-Anschlüsse)

  • MacBook Pro (13", 2018, vier Thunderbolt 3-Anschlüsse)

  • MacBook Pro (16", 2019)

  • MacBook Pro (15", 2019)

  • MacBook Pro (15", 2018)

  • MacBook Air (Retina, 13", 2020)

  • MacBook Air (Retina, 13", 2019)

  • MacBook Air (Retina, 13", 2018)

Kommentare

Da gabs ähnliche Probleme zu Beginn. Auf sowas hab ich keinen Bock, daher kommt auf meinen beruflich genutzten Macs Monterey frühestens mit Version 12.2 zum Einsatz. Bei Big Sur habe ich sogar bis zur .4 gewartet. OS reift beim Kunden. Furchtbar.

Es wird augenscheinlich noch immer nicht genügend getestet innerhalb von Apple. Gerade die Installationsroutinen müssen rock solid sein, da gibts keine Ausreden. Und warum geht es immer noch nicht, dass bei einer fehlgeschlagenen Aktualisierung einfach der vorherige Stand wieder eingesetzt wird?

Fast noch peinlicher als der Fehler selbst ist Apples Handhabung des Fehlers. Erst 2 Wochen nix, dann ein heimlicher Fix kurz vorm Wochenende. Meine Güte. Kunden Kommunikation setzen 6!

ist es nicht. Ein paar lästige Fehler unter BigSur im Zusammenhang mit alten (10-Jahre) speziellen Programmen, sind mit dem Update sofort verschwunden. Durchaus erfreulich, ansonsten keine Auffälligkeiten hier. Man kann es eigentlich nicht mehr genau vorhersagen, das Zusammenspiel ist komplex und speziell geworden, es kann bei Version 6 oder einem Sicherheitsupdate eine neue Bruchstelle entstehen. Hier war 11.2 gefühlt besser als 11.5 , 12.0.1 läuft wieder gut an.