Apple kündigt neues MacBook mit schnelleren Prozessoren, beschleunigter Grafik und längerer Akkulaufzeit an

19. Apr. 2016 14:30 Uhr - sw

Apple hat heute eine neue Generation des Zwölf-Zoll-MacBooks vorgestellt. Sie bietet durch den Einsatz der aktuellen Skylake-Prozessoren von Intel eine höhere Rechenleistung und eine beschleunigte Grafikdarstellung bei einer gleichzeitig gestiegenen Akkulaufzeit. Ebenfalls neu sind schnellere SSD-Laufwerke und eine zusätzliche Farbe (Roségold). Die Preise blieben gegenüber dem 2015er MacBook unverändert und beginnen bei 1449 Euro.

Intels Core-M-Prozessoren der aktuellen CPU-Architektur Skylake bieten bei gleicher Taktfrequenz eine um bis zu 20 Prozent höhere Rechenleistung als die Vorgänger der Broadwell-Architektur. Der integrierte Grafikchip HD Graphics 515 beschleunigt die Grafikdarstellung gegenüber dem HD Graphics 5300 des 2015er MacBooks um bis zu 25 Prozent.

MacBook

MacBook: Neue Generation mit höherer Leistung und längerer Akkulaufzeit ist da.
Foto: Apple.



Das neue MacBook gibt es in zwei Konfigurationen: mit Core-m3-Prozessor mit 1,1 GHz (zwei Kerne; via Turbo-Boost-Technik bis zu 2,2 GHz) und mit Core-m5-Prozessor mit 1,2 GHz (zwei Kerne; mit Turbo-Boost bis zu 2,7 GHz). Optional erhältlich ist der Core-m7-Prozessor mit 1,3 GHz (zwei Kerne; mit Turbo-Boost bis zu 3,1 GHz). Alle Prozessoren sind mit vier MB L3-Cache ausgestattet.

Ein positiver Nebeneffekt der neuen Skylake-Prozessoren ist der im Vergleich zur Broadwell-Architektur reduzierte Energieverbrauch, wodurch die Akkulaufzeit des MacBooks verlängert wird. Die Akkulaufzeit beim Surfen im Web via WLAN gibt Apple mit maximal zehn Stunden an (2015er MacBook: maximal neun Stunden). Bei der Video-Wiedergabe in iTunes sind es bis zu elf Stunden (2015er MacBook: bis zu zehn Stunden).

Apple verspricht für das neue MacBook außerdem schnellere SSD-Laufwerke, machte zum Leistungszuwachs jedoch keine näheren Angaben. Das Design und die übrigen technischen Daten blieben unverändert. Dazu gehören acht GB Arbeitsspeicher, ein SSD-Laufwerk mit 256 oder 512 GB Speicherkapazität, WLAN nach 802.11ac, Bluetooth 4.0, eine USB-C-Schnittstelle, ein 3,5-Millimeter-Klinkensteckeranschluss, eine FaceTime-Kamera mit einer Auflösung von 480p, Stereolautsprecher, eine beleuchtete Tastatur und das Force-Touch-Trackpad.

Das Notebook wiegt 920 Gramm und ist (an der dicksten Stelle) 13,1 Millimeter dünn. Das Vollmetall-Gehäuse (Aluminium) kommt ohne Lüfter aus. Das Zwölf-Zoll-Retina-Display arbeitet mit einer Auflösung von 2304 mal 1440 Bildpunkten bei einer Pixeldichte von 226 ppi und einem Seitenverhältnis von 16:10.

Die beiden MacBook-Modelle im Überblick

• Zwölf-Zoll-Retina-Display, Core-m3-Prozessor mit 1,1 GHz Basistakt (zwei Kerne), acht GB Arbeitsspeicher, 256-GB-SSD, HD Graphics 515, USB-C, Bluetooth, WLAN. Preis: 1449 Euro bzw. 1399 Franken. Core-m7-Prozessor mit 1,3 GHz (zwei Kerne) gegen Aufpreis (300 Euro bzw. 275 Franken).

• Zwölf-Zoll-Retina-Display, Core-m5-Prozessor mit 1,2 GHz Basistakt (zwei Kerne), acht GB Arbeitsspeicher, 512-GB-SSD, HD Graphics 515, USB-C, Bluetooth, WLAN. Preis: 1799 Euro bzw. 1699 Franken. Core-m7-Prozessor mit 1,3 GHz (zwei Kerne) gegen Aufpreis (180 Euro bzw. 165 Franken).

Die 2016er Generation des MacBooks ist ab sofort bei Apple und im Handel erhältlich.

Nachtrag (15:15 Uhr): Im MacBook kommt nun schnellerer Arbeitsspeicher - LPDDR3-RAM mit 1866 MHz - zum Einsatz. Im Vorgänger wird LPDDR3 mit 1600 MHz verbaut.

Nachtrag (20. April): Details zum neuen MacBook: Benchmarks, Akku, Softwareupdate.

Nachtrag (22. April): Neues MacBook jetzt in Apple-Läden erhältlich, Benutzerhandbuch veröffentlicht.

Nachtrag (26. April): 2016er MacBook: Benchmarks zu Grafikchip und SSD-Laufwerk.

Kommentare

Nicht nur das kein USB3 Anschluss mehr da ist. Es gibt auch keinen Thunderbolt Anschluss, das ist ja nun zusammen 1xUSB-C. Und wenn man das MacBook an einen externen Monitor anschliessen möchte und vielleicht auch noch einen Drucker braucht, einen USB-Stick und einen externe Festplatte anschliessen möchte, dann steht man da und sucht nach dem USB-C Adapter Verteiler, den es nicht gibt. Was für ein Mist.