Apple-Tochterfirma FileMaker präsentiert neue Version von Entwicklungs- und Datenbanksoftware

15. Mai 2018 16:00 Uhr - Redaktion

Die Apple-Tochterfirma FileMaker hat heute ihre gleichnamige Entwicklungs- und Datenbankumgebung in der Version 17 angekündigt. Neuerungen gibt es vor allem im Bereich der App-Erstellung. Beispielsweise sollen App-Vorlagen die Entwicklung beschleunigen, außerdem werden nun die Sensoren von iOS-Hardware unterstützt. FileMaker Pro wurde eingestellt.

Unter Verwendung einer neuen Formelfunktion können mobile Apps Daten von iOS-Sensoren wie Standort, Luftdruck, Beschleunigung, Magnetfeldstärke, Kreisellage und Ladestatus erfassen. Die sechs neuen Starter-Apps lassen sich mit Tabellen zusammenschalten, um individuelle Lösungen zu erzeugen.

Für die App-Entwicklung gibt es außerdem einen neuen Layoutmodus sowie die Möglichkeit, lokale Benachrichtigungen zu konfigurieren. Auf dem iPad werden jetzt Drag & Drop sowie Tastaturbefehle unterstützt. Ebenfalls neu ist die automatische Vervollständigung bei Textfeldern in FileMaker Go. Die FileMaker Server Admin Console ist überarbeitet worden. Dazu FileMaker:

 

 

"Die komplett neue FileMaker Server Admin Console wurde umgestaltet und ist jetzt mit einer optimierten Benutzeroberfläche leichter zu handhaben und ermöglicht so eine einfachere Verwaltung Ihrer eigenen Apps. Die Admin Console verfügt über eine Dashboard-Seite für die einfache Überwachung von bereitgestellten eigenen Apps, verbundenen Clients und Systemstatistiken. Zudem erhalten Sie weitere Benachrichtigungen, die mehr Details zur Handhabung von Fehlermeldungen bieten."

Skriptverbesserungen, ein neues Daten-Migrationstool, eine verbesserte FileMaker Data API und kleinere Neuheiten wie Kopieren und Einfügen angepasster Menüs, eine Gruppenobjektauswahl und Unterstützung mehrerer E-Mail-Anhänge runden das Release ab.

OS X El Capitan wird nicht mehr unterstützt, FileMaker 17 setzt mindestens macOS Sierra voraus. FileMaker Pro wurde eingestellt, es ist nun ausschließlich das teurere FileMaker Pro Advanced verfügbar – zusätzlich zum Server. Eine Einzelplatzlizenz von FileMaker Pro 17 Advanced ist für 576 Euro zuzüglich Umsatzsteuer zu haben. Komplettlösungen für mehrere Nutzer lassen sich sowohl mieten als auch kaufen.

Eine Demoversion steht zum Download bereit.

Kommentare

für iPad und iPhone ist auch kostenlos. Ist Ninox auch mehrplatzfähig ohne die Cloud, also im lokalen Netzwerk, konnte ich nicht herausfinden? Es scheint auch keine Win Version, sondern nur eine Browserversion für Win Anwender zu geben. All die Nachteile, wenn es denn richtig ist, hat FM nicht, ist dafür allerdings ein Dutzend mal teurer. Nur immer vor Weihnachten gibt's zwei für einen Preis.

Wer nur die Lizenzkosten als Endscheidungskriterium  nimmt,  macht eine Milchmädchenrechnung. Viel wichtiger sind die Erstellungskosten einer Datenbankanwendung, die Pflege und Portierungskosten, sowie die Langzeitverfügbarkeit. Filemaker gibt es seit über 30 Jahren.  Selbst uralte FM Dateien sind bis heute in aktuelle Versionen konvertierbar. ggfls. über mehrere Versionen. Es gibt eine große sehr professionelle Entwicklergemeinde. Es gibt regelmäßige Filmaker Entwicklerkonferenzen auch im deutschsprachigem Raum, es gibt in vielen Städten FM Stammmtisch für Neulinge. Es gibt lebendige Foren  mit vielen Tips und Anregungen.

Auch wenn man selber programmiert  sollte man darauf achten, ob eine Entwicklerplattform  auch noch in 5-10 Jahren einsetzbar ist und wie groß die Community ist. Hier hat das Produkt Filemaker derzeit einen Riesenvorteil. Auch sollte man  einen echten Funktionsvergleich machen um zu entscheiden welches die geeignete Plattform ist.

Für private Kleinstanwendungen mag es inzwischen Alternativen geben.

Sobald aber  Teams und  größere Gruppen eine stabile und Performante DB Lösung nutzen  muss man sehr genau die verwendete Technologie untersuchen. Filemaker steht hier gut da. Der Reifegrad ist als sehr hoch zu bezeichnen. Sowohl im Server Client Einsatz, wie auch immer mehr im Web und Mobility Einsatz (IOS)

msp

Geschenkt ;-) Damit kannst nur in Verbindung mit den Kaufprodukten von FM was anfangen ... Als waschechte Apple-Tochter hat auch Filemaker nix zu verschenken ... Im Gegensatz zu den Ninox Apps. Damit kannst Du sogar direkt programmieren. Macht aber an der Desktop-App mehr Spass.

Fakt ist nunmal, dass eine bezahlbare Lösung von Filemaker Inc. nicht mehr angeboten wird. BENTO haben sie sang- und klanglos eingestampft. Soviel zu "auch in 5-10 Jahren noch einsetzbar ";-)

Das hat nicht nur mich abgeschreckt. Hatte vor Jahren sogar mal eine Filemaker-Lizenz. Aber jedes Jahr saftige Upgrades hinblättern - das kam für mich als Klein-Anwender nicht in Frage.

Bei Ninox zahle ich aktuell 38,99€ für den Desktop (einmalig) für bis zu 5 Macs. Das ist ein realistischer Preis für den Mac-Privatanwender., den man gerne zahlt.

Und mal unter uns: Die wirklich ernsthaften Business-Apps wurden und werden mit Filemaker's ewigen Rivalen, 4D (http://www.4d.com/de/) entwickelt. Filemaker ist/war mehr so das Spielzeug für den Design-Verliebten. Ein paar gute auf FM basierende Inhouse-Lösungen gibt es, aber ansonsten: Eher mau ...

Und was Ninox angeht: Ist ganz schön leistungsfähig, relational und macht Spass.

Seit vielen Jahren arbeite ich mit Filemaker (dazu die ganzen Filemaker Magazine), aber leider will Filemaker mich nicht mehr als Kunden...

Die Version 12 läuft anscheinend nicht unter High Sierra, somit kann ich nicht auf das neue Mac System updaten!

Will ich nun Filemaker updaten, geht dies nicht mehr mit der 12-er Version! Ich soll eine komplette Vollversion kaufen/bezahlen!?

So geht das nicht weiter. Auch ich suche was anderes...

 

… über fünf Programmversionen anbietet. Ich kenne keinen! Für Einzelkämpfer ist FileMaker tatsächlich als Einzelplatzversion teuer – zumal es nur noch den Advanced gibt. Aber sobald es um ein Team geht, spielt FileMaker seine Stärken aus und ist dann auch preislich OK.

Wenn es nur um das Entwickeln von Lösungen geht, die Du vertreibst, kannst Du mit einer Developer Subscription für 99 Euro im Jahr FileMaker Server, FileMaker Pro Advanced, 3x Webdirect-Connection, 3x iOS-Connection nutzen.

Die neuen Funktionen bzw. Werkzeuge machen einem die Entwicklung erheblich leichter! Allem voran die Möglichkeit, ohne Programmieraufwand Master-Detail-Layouts zu erstellen, wo das Portal die gefundenen Datensätze und deren Sortierung widerspiegelt. Oder das Data Migration Tool, welches das Updaten von Lösungen erheblich erleichtert.

...schon um 3 Programmversionen, die nicht mehr möglich sind! Ich kenne mehrere, die langjährige Kompatibilität anbieten!

Ich würde mir von Filemaker eher eine zeitgemäße Skriptsprache und endlich, endlich mal eine objektorientierte Anbindung externer Quellen wünschen. Es fühlt sich immer noch an, als würde man auf einem Homecomputer aus den 80ern in BASIC programmieren.