Apple: Final Cut Pro X erhält volle Unterstützung für den neuen Mac Pro

08. Okt. 2019 07:00 Uhr - Redaktion

Apple hat ein umfangreiches Update für die professionelle Mac-Videobearbeitungssoftware Final Cut Pro X vorgelegt. Die Version 10.4.7 führt volle Unterstützung für den neuen, demnächst erhältlichen Mac Pro ein und kann Rechenaufgaben auf bis zu 28 Prozessorkerne und 56 Threads verteilen. Daneben gibt es weitere Neuerungen, darunter Unterstützung für mehrere Grafikprozessoren. Wichtig zu wissen: Die Systemanforderungen wurden angehoben.

Final Cut Pro X hat eine neue Metal-basierte Verarbeitungs-Engine für die verbesserte Wiedergabe und Beschleunigung von Grafikaufgaben wie Rendern, Compositing, Echtzeiteffekte, Exportieren und mehr erhalten. Es gibt eine verbesserte Grafikleistung dank der gleichzeitigen Unterstützung mehrerer GPUs, einschließlich Radeon Pro Vega II und Radeon Pro Vega II Duo des neuen Mac Pro. Ebenfalls neu: Beschleunigte ProRes- and ProRes-RAW-Wiedergabe bei Verwendung der Afterburner-Karte im neuen Mac Pro

"Final Cut Pro wird die enorme Leistung des Mac Pro nutzen und bietet Unterstützung für mehrere GPUs und bis zu 28 Prozessorkerne. Das bedeutet, dass das Rendering bis zu 2,9-mal schneller ist und die Umcodierung bis zu 3,2-mal schneller als mit der vorherigen Generation des 12-Kern-Mac Pro vonstatten geht. Und Final Cut Pro verwendet die neue Afterburner Karte für beispiellose Leistung bei der Arbeit mit ProRes und ProRes RAW – das bahnbrechende Format von Apple, das die Bildqualität und Flexibilität von RAW-Videos mit der Leistung von ProRes kombiniert. Auf diese Weise können Cutter gleichzeitig bis zu 16 Streams von 4K ProRes 422 Video abspielen oder in modernster 8K Auflösung arbeiten, wobei bis zu drei Streams von 8K ProRes RAW Video unterstützt werden.

 

Final Cut Pro X
 
Final Cut Pro X unterstützt jetzt mehrere GPUs und ist für den neuen Mac Pro optimiert.
Bild: Apple.

 

Das heutige Update von Final Cut Pro bietet eine neue auf Metal basierende Engine, die die Wiedergabe verbessert und Grafikaufgaben wie Rendering, Echtzeitwiedergabe von Effekten und den Export auf mit Metal kompatiblen Mac Computern beschleunigt. Videocutter mit einem 15" MacBook Pro, dem beliebtesten System von Final Cut Pro-Nutzern, werden von einer bis zu 20 Prozent schnelleren Leistung profitieren, während Cutter mit einem iMac Pro Leistungssteigerungen von bis zu 35 Prozent feststellen werden", teilte Apple mit.

Zu den weiteren Neuerungen in Final Cut Pro X 10.4.7 gehören Anpassungen an macOS Catalina, Verbesserungen für die HDR-Bearbeitung, Unterstützung für das Format Canon XF-HEVC, Optimierungen für Leistung und Zuverlässigkeit, eine Option zur Wahl zwischen externer und interner GPU für die Beschleunigung und volle Unterstützung für das Pro Display XDR mit der Möglichkeit der gleichzeitigen Verwendung von bis zu drei an einem Mac Pro angeschlossenen Pro-Display-XDR-Einheiten – zwei für die Final-Cut-Pro-Oberfläche und eine für dediziertes Monitoring.

Die Unterstützung für macOS High Sierra wurde eingestellt, das Programm setzt jetzt mindestens macOS Mojave voraus. Nutzer von Final Cut Pro X können sich das Update kostenfrei über Mac-App-Store herunterladen. Das Programm kostet 329,99 Euro, eine Demoversion steht zum Download bereit. Die ausführlichen Versionsanmerkungen sind auf dieser Web-Seite zu finden.