Kostenfreie Mac-Software: Audio und Video

Videobearbeitung

 

macXvideomacXvideo
macXvideo ermöglicht das Schneiden und Konvertieren von Filmen und soll sich durch eine breite Formatunterstützung auszeichnen. Nach Angaben des Herstellers Digiarty werden über 370 Eingabeformate unterstützt. Mit macXvideo können außerdem Untertitel (via SRT-Datei) ergänzt, Effekte hinzugefügt und Parameter wie Helligkeit, Kontrast, Sättigung und Gamma angepasst werden. Zum weiteren Funktionsumfang gehören Unterstützung für die GPU-Hardwarebeschleunigung (Decoding, Encoding, Bearbeitung), Extrahieren von Soundtracks aus Videos, optimierte Ausgabe für Mobilgeräte, die Zusammenführung von Videos und etliche Codierungsoptionen.

Systemvoraussetzungen: OS X Snow Leopard oder neuer.
Sprachen: Englisch.
Status: Freeware.

 

 

Media 100Media 100
Der Softwarehersteller Boris FX bietet das nichtlineare Videoschnittprogramm Media 100 seit einiger Zeit kostenlos zum Download an. Media 100 unterstützt Auflösungen von bis zu 4K, kann Filmmaterial in vielen Codecs (darunter Apple ProRes, DVCPro, AVC-Intra und Sony XDCAM) verarbeiten, lässt sich mit Hardware von AJA und Blackmagic verwenden und enthält das Plug-in RED von Boris FX (zur Erstellung von Titeln, Übergängen und Animationen). Häufig gestellte Fragen werden auf dieser Web-Seite beantwortet.

Systemvoraussetzungen: OS X Mavericks oder neuer.
Sprachen: Englisch.
Status: Freeware.

 

OpenShotOpenShot
OpenShot ermöglicht den Audio- und Videoschnitt, unterstützt eine Vielzahl an Dateiformaten (via FFmpeg) und bietet unter anderen eine Zeitleiste (mit Features wie Pan & Zoom, Drag & Drop und Snapping), eine unbegrenzte Anzahl von Audio- und Videospuren, Frame-Stepping, zahlreiche Effekte (Ken Burns, Chroma Key...), Encoding, Key-Frame-Animationen, Erzeugung von Übergängen und Titeln, eine Audio-Wellenformanzeige und einen Audio-Mixer. Das Programm unterstützt Auflösungen von bis zu 5K.

Systemvoraussetzungen: OS X Mavericks oder neuer.
Sprachen: Deutsch, Englisch und weitere.
Status: Freeware.
 

 

DaVinci Resolve 12.5DaVinci Resolve
DaVinci Resolve ist eine abgespeckte, kostenfreie Ausführung von Blackmagics professioneller Videobearbeitungssoftware DaVinci Resolve Studio. Das Programm unterstützt Standard-, HD- und Ultra-HD-Auflösungen, ist für Systeme mit zwei Grafikkarten optimiert und kann eine Vielzahl an Formaten verarbeiten. Zum weiteren Funktionsumfang gehören zahlreiche Effekte, eine Multi-Track-Timeline, ein Vielzahl an Bearbeitungswerkzeugen, Farbkorrekturtools, Erzeugung von Übergängen und Titeln, Metadaten-Bearbeitung, ein Audio-Mixer und Multi-Camera-Bearbeitung.

Systemvoraussetzungen: OS X El Capitan oder neuer.
Sprachen: Englisch.
Status: Freeware.

 

ShotcutShotcut
Die Videobearbeitungssoftware Shotcut bietet dank FFmpeg-Integration Unterstützung für eine Vielzahl an Audio- und Videoformaten. Zum Funktionsumfang von Shotcut gehören unter anderem Schnittfunktionen, eine Zeitleiste, zahlreiche Audio- und Video-Filter (wie zum Beispiel Farbkorrektur, Fading, Weißabgleich, Sepia, Scharfzeichnen, Vignettierung, Normalisieren, Balance), ein Pegelmesser, Unterstützung für Aufnahme und Streaming, verschiedene Encodingoptionen, Unterstützung für 4K-Auflösung, Drei-Punkt-Bearbeitung, ein Deinterlacer und (experimentelle) GPU-beschleunigte Bildverarbeitung.

Systemvoraussetzungen: OS X Mountain Lion oder neuer.
Sprachen: Deutsch, Englisch und weitere.
Status: Open-Source.
 

 

LightworksLightworks
Die bekannte Videobearbeitungssoftware Lightworks ist ab sofort auch für den Mac erhältlich. Sie kam im Jahr 1989 auf den Markt und wurde zum Schnitt vieler bekannter Spielfilme eingesetzt, darunter Braveheart, Mission Impossible und Pulp Fiction. Zuvor wurde Lightworks nur für Linux und Windows angeboten. Die Anwendung unterstützt ProRes-Encoding und -Export und kann Dateien aus Final Cut Pro importieren. Tutorials zu Lightworks sind auf dem YouTube-Kanal von EditShare zu finden.

Systemvoraussetzungen: OS X Mavericks oder neuer.
Sprachen: Englisch.
Status: Freeware (in der Basisversion).
 

 

Videoplayer

 

IINAIINA
IINA ist eine neue Mediaplayer-Software, die besonders Mac-like ist (Oberfläche gemäß aktueller Apple-Richtlinien), moderne Betriebssystemtechnologien implementiert (GPU-Hardwarebeschleunigung, Force-Touch-, Retina- und Touch-Bar-Unterstützung...) und Audio- und Video-Dateien vieler Formate öffnen kann. Das Programm wurde in der neuen Apple-Programmiersprache Swift geschrieben und soll sich durch eine hohe Performance und eine Vielzahl an Einstellungsoptionen auszeichnen.

Systemvoraussetzungen: OS X El Capitan oder neuer.
Sprachen: Deutsch, Englisch und weitere.
Status: Open-Source.
 

 

VLC media playerVLC media player
Der VLC media player kann Audio- und Videodateien in vielen Formaten abspielen. Zum Funktionsumfang zählen ein Vollbildmodus, ein Equalizer, Untertitel-Unterstützung, Unterstützung für verschiedene Seitenverhältnisse, Wiedergabe und Aufzeichnung von Streams sowie Video-Aufnahme und –Streaming per iSight.

Systemvoraussetzungen: OS X Lion oder neuer.
Sprachen: Deutsch, Englisch und weitere.
Status: Open-Source.

 

Videokonverter

 

HandbrakeHandbrake
Mit HandBrake lassen sich Videos in Formate wie MPEG-2, MPEG-4, H.264, H.265, VP8 oder Theora umwandeln. Dazu stellt HandBrake eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten und Exportvorgaben für Mobilgeräte zur Verfügung. Die deutschsprachige Dokumentation ist auf dieser Web-Seite zu finden.

Systemvoraussetzungen: OS X Yosemite oder neuer.
Sprachen: Deutsch, Englisch und weitere.
Status: Open-Source.
 

Videotools

VimeoVimeo
Die Vimeo-App richtet sich an Publisher und ermöglicht Upload und Verwaltung von Filmen. Für bereitgestellte Videos lassen sich Titel, Beschreibung und Zugriffsberechtigungen festlegen. Nutzer können Notifikationen erhalten und sich Reviews sowie den Code zum Einbetten anzeigen lassen. Die Software ist eng mit Final Cut Pro X verzahnt, ermöglicht den gleichzeitigen Upload mehrerer Videos und unterstützt ProRes und andere gängige Codecs. Der Schnellzugriff auf die Vimeo-App erfolgt über die Menüleiste, außerdem ist die Filmwiedergabe ohne Web-Browser möglich.

Systemvoraussetzungen: macOS Sierra oder neuer.
Sprachen: Deutsch, Englisch und weitere.
Status: Freeware.
 

Media-Center-Software

 

KodiKodi
Kodi ist eine leistungsstarke Media-Center-Software zur Wiedergabe von Filmen und Musik und zur Darstellung von Fotos. Das Programm unterstützt eine Vielzahl an Audio-, Bild- und Filmformaten und kann Streams abspielen. Für Kodi stehen zahlreiche Plug-ins zum Download bereit, die zusätzliche Funktionen hinzufügen.

Systemvoraussetzungen: OS X Mountain Lion oder neuer.
Sprachen: Deutsch, Englisch und weitere.
Status: Open-Source.
 

 

PlexPlex
Plex war ursprünglich ein Media Center für die Xbox und wurde nun auf Mac OS X portiert. Der Front Row-Konkurrent besticht vor allem durch seinen großen Funktionsumfang und die frei konfigurierbaren Ordnerstrukturen. Das bedeutet, dass Plex nicht mit iTunes und iPhoto zusammenarbeitet, sondern der User übergibt der Software die Ordner, in denen sich Musik, Filme und Bilder befinden. Dabei beherrscht Plex auch Last.fm. Neben den klassischen Aufgaben eines Media Centers kann Plex das Wetter anzeigen sowie Skripte und Programme laden.

Systemvoraussetzungen: OS X Mavericks oder neuer.
Sprachen: Englisch.
Status: Open-Source.
 

 

Audioplayer

 

Apple Music UltraApple Music Ultra
Apple Music Ultra ist ein alternativer Mac-Client für Apples Musikstreaming-Dienst. Apple Music Ultra setzt zwar auf der Web-Version des Dienstes auf, wurde jedoch mit der modernen Programmiersprache Swift umgesetzt. Gegenüber iTunes bzw. der Musik-App von Catalina hat Apple Music Ultra zwei Vorteile: Erstens ist es ein reiner Apple-Music-Client ohne weitere Funktionen, d. h. es handelt sich um ein schlankes und übersichtliches Programm. Zweitens wartet Apple Music Ultra mit zusätzlichen Funktionen auf, darunter die individuelle Anpassung der Oberfläche mit Themes und Stilen. Außerdem gibt es AirPlay- und Safari-Anbindung, Performance-Optionen und weitere Konfigurationsmöglichkeiten.

Systemvoraussetzungen: macOS Sierra oder neuer.
Sprachen: Englisch.
Status: Open-Source.
 

 

Music BarMusic Bar
Music Bar verspricht eine bequeme Steuerung des Musikstreaming-Dienstes Apple Music mit dem Mac. Dazu stellt das Programm ein systemweites Menü für den Apple-Music-Zugriff bereit. Die Anwendung zeigt Titel und Interpret des gerade gespielten Songs in der Menüleiste an und präsentiert nach einem Klick darauf das Cover sowie Buttons für die Steuerung (Pause/Fortsetzen, Vorheriger Track, Nächster Track, Schieberegler zum Vor- und Zurückspulen).

Systemvoraussetzungen: macOS Catalina oder neuer.
Sprachen: Englisch, Deutsch und weitere.
Status: Open-Source.
 

 

Tiny PlayerTiny Player
Der Tiny Player zeichnet sich durch einen sehr geringen Bedarf an Speicherplatz und Prozessorzeit aus und bietet sich als Alternative zum überfrachteten iTunes an. Dadurch eignet sich das Programm vor allem für ältere Macs. Der Tiny Player unterstützt Formate wie MP3, AAC, AIFF, WAV und FLAC und bietet gängige Verwaltungs- und Steuerungsoptionen. Die Software wird auch für iOS angeboten, wobei ein Helfer-Tool die Übertragung von Songs vom Mac zum iOS-Gerät ermöglicht.

Systemvoraussetzungen: OS X El Capitan oder neuer.
Sprachen: Englisch und weitere.
Status: Freeware.
 

 

Pine PlayerPine Player
Der im Mac-App-Store angebotene Pine Player empfiehlt sich als schlanke Alternative zu Apples Multimediasoftware iTunes. Das Programm bringt nur knapp 15 MB auf die Waage und kann Musik abspielen und konvertieren. Die Software unterstützt gängige Audioformate wie MP3, FLAC, APE, AAC, M4A, WAV, AIFF, OGG, WMA und DSD. Zum weiteren Funktionsumfang gehören eine Menüleistensteuerung, ein Metadaten-Editor, Qualitätserhöhung per Oversampling, Cross-Fades und Zugriff auf die iTunes-Musikbibliothek. Konvertierungen sind in die Formate FLAC und MP3 möglich, auch per Stapelverarbeitung. Im Vergleich zu iTunes fehlt dem Pine Player jedoch ein Equalizer.

Systemvoraussetzungen: OS X Mavericks oder neuer.
Sprachen: Deutsch, Englisch und weitere.
Status: Freeware.
 

 

Google Play Music Desktop PlayerGoogle Play Music Desktop Player
Der "Google Play Music Desktop Player" ist ein Mac-Client für Googles Musikdienst. Google Play steht in Konkurrenz zu Anbietern wie iTunes und Spotify und bietet sowohl ein Streaming-Angebot als auch die Möglichkeit, Songs und Alben zu erwerben. Das Programm nutzt zur Audio-Übertragung den Web-Standard HTML 5. Zum Funktionsumfang des "Google Play Music Desktop Player" gehören Anbindung an Last.FM, Notifikationen bei Lied-Wechsel, anpassbare Tastaturkürzel, ein Mini-Player, ein Equalizer und ein systemweites Menü.

Systemvoraussetzungen: OS X 10.10 oder neuer.
Sprachen: Englisch.
Status: Open-Source.
 

 

Audiobearbeitung / DJ-Software

 

Dorico SEDorico SE
Steinberg bietet eine abgespeckte, dauerhaft kostenfrei nutzbare Ausführung der professionellen Notationssoftware Dorico an. Mit Dorico SE können angehende Komponisten und Arrangeure Musikpartituren mit maximal zwei Systemen kreieren. Mit Dorico Elements oder Dorico Pro erstellte Projekte lassen sich in Dorico SE öffnen sowie drucken und, sofern die Anzahl von zwei Systemen nicht überschritten wird, sogar bearbeiten. Zum kostenfreien Download ist das Anlegen eines Accounts bei Steinberg erforderlich. Ein Funktionsvergleich zwischen den Editionen Pro, Elements und dem kostenfreien SE ist auf dieser Web-Seite zu finden.

Systemvoraussetzungen: macOS Sierra oder neuer.
Sprachen: Deutsch, Englisch und weitere.
Status: Freeware.
 

HelioHelio
Helio ist ein Musik-Sequenzer und versteht sich als modernes, minimalistisches Programm zur linearen Klang-Erzeugung. Es soll sich durch eine aufgeräumte Benutzeroberfläche, eine hohe Performance und ein integriertes Versionskontrollsystem (merkt sich alle Änderungen und kann diese rückgängig machen) auszeichnen. Helio unterstützt Plug-ins in den Formaten VST2, VST3 und AudioUnit sowie den Im- und Export von MIDI-Dateien. Die Ausgabe erfolgt in den Formaten OGG, FLAC und WAV. Zum weiteren Funktionsumfang gehören Samplingfrequenzen von bis zu 96k, verschiedene Farbschemata und CoreAudio-Unterstützung.

Systemvoraussetzungen: macOS Sierra oder neuer.
Sprachen: Englisch.
Status: Open-Source.
 

 

Pro Tools FirstPro Tools First
Pro Tools First ist eine kostenfreie Version der professionellen Musikproduktionssoftware mit eingeschränktem Funktionsumfang. Das Programm ist auf drei Projekte (cloudbasiert), eine Samplerate von maximal 96 kHz sowie 16 Audiospuren und Instrumente beschränkt. Es richtet sich an Einsteiger, bestimmte Features (Sibelius Score Editor, Dateiaustausch, Timecode-Leiste, Clip-Gain oder erweitertes Audio-Editing) fehlen gegenüber den kostenpflichtigen Varianten. Zum Download von Pro Tools First ist eine Registrierung notwendig.

Systemvoraussetzungen: OS X El Capitan oder neuer.
Sprachen: Deutsch, Englisch und weitere.
Status: Freeware.
 

 

AudacityAudacity
Audacity ist ein Audioeditor. Das Programm stellt zahlreiche Werkzeuge für die Audiobearbeitung (Schneiden, Mischen, Kopieren...) zur Verfügung. Zum Funktionsumfang gehören Unterstützung für gängige Audioformate, Audioaufnahme, mehrere Effekte inklusive Echtzeitvorschau, Unterstützung für Scrubbing und Seeking, Entfernung bzw. Reduzierung von Störgeräuschen und Unterstützung für MIDI-Dateien sowie Audio-Unit- und VST-Plugins.

Systemvoraussetzungen: OS X Lion oder neuer.
Sprachen: Deutsch, Englisch und weitere.
Status: Open-Source.
 

 

VirtualDJVirtualDJ
VirtualDJ ist eine DJ-Software zur Durchführung von Live-Auftritten. Zum Funktionsumfang gehören viele Einstellungsmöglichkeiten und Effekte, ein Mixer, ein Equalizer, Musikaufnahme, Wiedergabelisten, eine Karaoke-Funktion und Wiedergabe von Musikvideos.

Systemvoraussetzungen: OS X Lion oder neuer.
Sprachen: Englisch.
Status: Freeware (nur für private Nutzung).
 

 

Audiotools

 

Battery Stats for AirPodsBattery Stats for AirPods
"Battery Stats for AirPods" informiert über den Ladestand der AirPods in der Mac-Menüleiste. Dazu wird ein systemweit zugängliches Menü installiert, das nach einem Klick den Akku-Ladestand beider AirPods darstellt. Auf Wunsch kann das Programm den Anwender benachrichtigen, falls der Akku-Ladestand einen kritischen Wert (zehn Prozent) und/oder einen zuvor festgelegten Prozentwert (zum Beispiel 30 Prozent) unterschreitet. Das Dock-Icon von "Battery Stats for AirPods" kann ausgeblendet werden.

Systemvoraussetzungen: macOS Sierra oder neuer.
Sprachen: Englisch.
Status: Freeware.
 

SpotMenuSpotMenu
SpotMenu ermöglicht die Steuerung der Spotify- und iTunes-Musikwiedergabe über ein systemweites Menü. Es stellt in der Menüleiste den Titel und Interpret des gerade gespielten Songs dar und blendet nach einem Klick eine Cover-Abbildung mit Steuerungsmöglichkeiten (Pause, Fortsetzen, nächster/vorheriger Titel) ein. Zur Anpassung des Menüs gibt es verschiedene Optionen (Rechtsklick aufs Menüleistenicon).

Systemvoraussetzungen: OS X El Capitan oder neuer.
Sprachen: Englisch.
Status: Open-Source.
Hinweis: Erstmaliger Start per Finder-Kontextmenübefehl "Öffnen".

 

eqMaceqMac
Apples Mediaplayer-Software iTunes bietet bekanntlich einen Equalizer zur Feinjustierung der Musikwiedergabe. Allerdings ist dieser ausschließlich auf die Tonausgabe in iTunes beschränkt. Einen systemweiten Equalizer sucht man in OS X hingegen vergebens. Abhilfe schafft die kostenlose Software eqMac, die über die Menüleiste bedient wird. Die in eqMac vorgenommenen Änderungen der Frequenzbereiche haben Auswirkungen auf die Audioausgabe von allen Anwendungen. Über Presets (Vorgaben) lassen sich unterschiedliche Einstellungen für unterschiedliche Einsatzzwecke oder Programme bzw. Spiele speichern und bei Bedarf laden.

Systemvoraussetzungen: OS X 10.10 oder neuer.
Sprachen: Englisch.
Status: Freeware.
 

 

Tune•InstructorTune•Instructor
Tune•Instructor ermöglicht die Steuerung von Apples Mediaplayer-Software iTunes über die Menüleiste oder über die Mitteilungszentrale und stellt außerdem zahlreiche Funktionen zur Verwaltung der iTunes-Mediathek zur Verfügung, beispielsweise zur Bearbeitung von ID3-Tags oder zum Setzen von Dateinamen basierend auf ID3-Tags.

Systemvoraussetzungen: OS X 10.11 oder neuer.
Sprachen: Deutsch, Englisch und weitere.
Status: Freeware.
 

 

ShazamShazam
Shazam kann Titel und Interpret eines Songs anhand von Melodie und Liedtext bestimmen. Das Programm ist über die Menüleiste zugänglich, dort lässt sich die Musikerkennung auch ein- oder ausschalten. Ist Shazam aktiviert, analysiert die Software im Hintergrund die Umgebungsgeräusche. Bei erfolgreicher Titelerkennung meldet sich Shazam per Notifikation in der Mitteilungszentrale und ermöglicht den Zugriff auf Liedtexte und Musikvideos sowie den Kauf des Songs im iTunes-Store.

Systemvoraussetzungen: OS X Yosemite oder neuer.
Sprachen: Deutsch, Englisch und weitere.
Status: Freeware.
 

 

Radio, Streaming und TV

 

myTuner Radio Deutschland FMmyTuner Radio Deutschland FM
Das Programm ermöglicht über die Menüleiste die Wiedergabe der Live-Streams von über 1000 deutschen Radiosendern sowie von 40.000 weiteren Sendern auf der ganzen Welt. Sender lassen sich nach Land sortieren und gezielt suchen. myTuner Radio Deutschland FM ermöglicht das Anlegen von Favoriten und den Zugriff auf Charts, Podcasts und zuletzt gehörte Sender.

Systemvoraussetzungen: OS X Yosemite oder neuer.
Sprachen: Englisch.
Status: Freeware.

 

MkchromecastMkchromecast
Mkchromecast ermöglicht das Audio- und Video-Streaming vom Mac über WLAN an einen mit Chromecast verbundenen Fernseher, beispielsweise von iTunes, dem VLC media player oder einem Web-Browser. Mkchromecast wird über ein systemweit zugängliches Menü bedient und kann auch Sonos-Lautsprecher ansteuern. Das Programm benötigt zum Betrieb die kostenfreie Software Soundflower. Details zu Installation und Betrieb finden sich in der FAQ.

Systemvoraussetzungen: OS X Yosemite oder neuer.
Sprachen: Englisch.
Status: Open-Source.
Hinweis: Erstmaliger Start per Finder-Kontextmenübefehl "Öffnen".

 

Apple-Events-AppInoffizielle Apple-Events-App
Die Livestreams von Apples Produktpräsentationen lassen sich am Mac bekanntlich mit dem Web-Browser Safari verfolgen. Eine Alternative ist die inoffizielle Apple-Events-App. Sie zeigt nicht nur den Livestream von Events an, sondern ermöglicht darüber hinaus den Zugriff auf die Aufzeichnungen früherer Apple-Veranstaltungen. Die Darstellung der Videos am Mac erfolgt wahlweise im Fenster, im Vollbild oder im Bild-in-Bild-Modus. Auch Untertitel können angezeigt werden. Eine Besonderheit ist die Unterstützung für Chromecast. Die Anwendung kann die Videowiedergabe an einen Fernseher, der mit Googles Streaming-Stick ausgestattet ist, per WLAN übertragen (zusätzlich zur AirPlay-Unterstützung).

Systemvoraussetzungen: OS X El Capitan oder neuer.
Sprachen: Englisch.
Status: Open-Source.
 

 

MediathekViewMediathekView
Mit MediathekView kann auf das Online-Programmangebot der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender im deutschsprachigen Raum zugegriffen werden, darunter ARD, ZDF, Arte, 3Sat, ORF, BR, WDR, Deutsche Welle und Schweizer Fernsehen. Die Java-basierte Software ermöglicht Suche und Download von Sendungen bzw. Filmen und deren Wiedergabe via VLC media player. Außerdem bietet MediathekView eine Abo-Funktion, eine Bandbreitenbegrenzung, eine Blacklist und zahlreiche Einstellungsoptionen. Java ist in MediathekView integriert und muss auf dem Mac nicht separat installiert werden.

Systemvoraussetzungen: OS X Lion oder neuer.
Sprachen: Deutsch.
Status: Open-Source.
 

 

iStreamiStream
iStream ermöglicht das WLAN-Streaming von Medieninhalten (Videos, Lieder, Bilder) vom Mac auf ein UPnP-fähiges Gerät wie beispielsweise Smart-TVs, Set-top-Boxen oder Audioanlagen. Eine Konfiguration ist dazu nicht erforderlich, die Inhalte werden einfach per Drag & Drop in das iStream-Fenster gezogen. Anschließend beginnt das Streaming. Das Programm entdeckt automatisch UPnP-kompatible Geräte im Netzwerk und unterstützt eine Vielzahl an Formaten.

Systemvoraussetzungen: OS X Lion oder neuer.
Sprachen: Englisch.
Status: Open-Source.
 

 

 

Darwin Streaming ServerDarwin Streaming Server
Der Darwin Streaming Server ist die Open-Source-Version des QuickTime Streaming Server, der Bestandteil des Betriebssystems Mac OS X Server ist. Mit dem Darwin Streaming Server lassen sich sich Video- und Audioinhalte per RTP- oder RTSP-Protokoll ins Internet streamen. Er unterstützt Formate wie H.264 und MPEG-4. Die Streams lassen sich von Programmen wie QuickTime Player oder VLC media player empfangen.

Systemvoraussetzungen: OS X Leopard oder neuer.
Sprachen: Englisch.
Status: Open-Source.