Apple-Chef: Vorstellung neuer iMacs wäre besser später erfolgt

24. Apr. 2013 02:30 Uhr - sw

Apple-Chef Tim Cook hat einen Fehler bei der Ankündigung der neuen iMac-Generation eingeräumt. Es wäre besser gewesen, die neuen iMacs erst Anfang 2013 vorzustellen, da die Kunden zu lange auf die Geräte gewartet hätten, sagte Cook während der Bilanzpressekonferenz anlässlich der Bekanntgabe der Zahlen des zweiten Quartals des Geschäftsjahres 2013.


iMac

Neue iMacs: Spätere Ankündigung wäre laut Apple-Chef Cook besser gewesen.
Foto: Apple.



Die neuen iMacs wurden Mitte Oktober vorgestellt, aber erst Ende November (21,5-Zoll-Modelle) bzw. Mitte Dezember (27-Zoll-Modelle) begann die Auslieferung. In den ersten Monaten nach dem Verkaufsstart waren die neuen iMacs nur schlecht verfügbar – bis in den März hinein gab es mehrwöchige Lieferzeiten.

Der im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2013 erfolgte Mac-Absatzeinbruch um 22 Prozent ist laut Apple hauptsächlich auf den erst spät im Quartal erfolgten Verkaufsstart der neuen iMacs und deren eingeschränkte Verfügbarkeit im Dezember zurückzuführen.

Kommentare

Auch in früheren Fällen haben sich die Kunden geduldet und dann gekauft wie blöde. Aber die neuen iMacs sind eben kein durchdachtes Produkt und schlicht unattraktiv geworden. Die Positionierung im Markt ist absurd. Und der Mac spielt für Apple ja auch faktisch keine Rolle mehr bei rund 10% Anteil am Umsatz des Konzerns. Da kann man es sich ja leisten, ein Produkt an Kundenbedürfnissen vorbei zu entwickeln.

Ist das Gehäuse mit der fetten Beule wirklich elegant? Ich weiß ja nicht. Aber, daß der Einstiegpreis von weit über 1.000 Euro für das Basismodell zu hoch liegt und einem dabei noch die einzige technische Innovation der letzten Jahre vorenthalten wird, eine SSD, das führt natürlich dazu, daß man das Produkt meidet. Und nein, der Mac mini ist da keine konsequente Antwort, weil sich ein Mac im Kern dadurch auszeichnet, daß er einen Griff hat, sprich integrierter Monitor und keine Kabelage.

Wir konzentrieren uns dieses Jahr auf die Erneuerung unserer Laptops weil die MacBook Airs zum selben Preis wirklich attraktiv sind und hoffen, daß es irgendwann mal brauchbare neue Desktoprechner gibt. Wobei wir uns auch bei den Laptops bis Herbst zurückhalten, denn bei denen stellt die mögliche Einführung eines neuen WLAN-Standards einen tatsächlichen Mehrwert dar, der mich beim iMac keinesfalls interessiert.

Also entweder hast Du keinen Vergleich zum Vormodell des aktuellen iMac oder ...

Der neue iMac wird an der Rückseite nur mehr handwarm (Fasse mal ein altes Modell an!), mit Fusion Drive rennt er wie Sau, spiegelt weniger und ist auch noch eleganter. Das Ding ist jeden Cent wert! Natürlich nur für denjenigen, der bereit ist, etwas tiefer in die Tasche zu greifen.

Der Mac MIni Server mit SSD ist eine Super-Lösung für Klein-Unternehmen, die ausschliesslich Mac-Clients einsetzen und auch Strom sparen wollen. Das leise Kästchen hat Leistung genug, um einigen Arbeitsplätzen als AFP-Fileserver zu dienen, kümmert sich um das Timemachine-Backup derselbigen und verkraftet auch noch die Installation von zwei bis drei Server-Applikationen für etwa Unternehmensverwaltung etc. Der Mac Mini wird meiner Meinung nach unglaublich unterschätzt. Ich kann das beurteilen, da ich die Geräte als Firmenserver für Klein-Arbeitsgruppen installiere und ich bin sehr zufrieden damit. Ein RAID-NAS zwecks Backup dran gestöpselt und fertig ist die Geschichte. Mit ein wenig Server-Erfahrung ist OS X Server flugs aufgesetzt und mit den wichtigsten Diensten eingerichtet. Anfänger dürften allerdings etwas Schwierigkeiten haben.

Der nicht mehr lieferbare Mac Pro eignet sich weterhin als hochleistungsfähiger Server. Der hat noch lange nicht ausgedient. Gerade gebraucht würde ich da allemal zulangen, wenn ich einen Server mit Muskeln suche.

Das einzige, was man Apple derzeit vorwerfen mag, ist der fehlende Mac Pro. Und den Xserve hätten sie auch nicht unbedingt einzustellen brauchen, da Rackbauweise manchmal der bessere Weg ist.

allein die tatsache, dass man den 21er imac nicht selber mit ram aufrüsten kann und somit gewzwungen wird, den extrateuren luxus-ram bei apple zu kaufen, ist für mich ein grund, keinen aktuellen imac zu kaufen, auch wenn ich es dringend müsste...

stattdessen rüste ich meinen 2009er mit ner ssd und 16gb ram auf und hoffe, dass irgendwann was brauchbares bei apple zu kaufen gibt, das auch ich mir leisten kann

der stef

macuser seit system 6 - also seit etwa 1989

[quote=stefpappie]allein die tatsache, dass man den 21er imac nicht selber mit ram aufrüsten kann ...[/quote]

Der hat serienmäßi 8 GB RAM.
Und die reichen dicke für Alle und alles.

Nur wer hauptsächlich grafiklastige Jobs macht, der braucht 16 GB oder noch mehr, aber der wird sich auch nicht das kleinste Modell kaufen, sondern auch einen fetteren Prozessor ...

Aufgrund dieses RAM-Märchen aus PPC Zeiten habe ich mal alle Fotos, ein paar GB, die ich archiviert habe, in einem Rutsch geöffnet - nichts wurde ausgelagert oder geswapt ...
Das solltest Du auch mal mit einem Mac mit 8 GB RAM machen ...

[quote=aapl][quote=stefpappie]allein die tatsache, dass man den 21er imac nicht selber mit ram aufrüsten kann ...[/quote]
Der hat serienmäßi 8 GB RAM.
Und die reichen dicke für Alle und alles.[/quote]

Mit SSD lässt sich diese Aussage nochmal betonieren. Bei meinem Macbook Air mit "nur" 4GB Ram hatte ich schon Bedenken, ob ich vielleicht am falschen Ende gespart hätte ... Heute kann ich sagen, dass dank SSD 4GB für das aktuelle 10.8 wunderbar reichen. Selbst ein parallel laufendes VMware Fusion zwingt die Flunder nicht in die Knie. Fast ein Wunder! Wenn man bedenkt, was das früher für ein Gerödel und Geratter mit den herkömmlichen Festplatten war. Und wehe der RAM wurde knapp!