Apple-Bezahldienst jetzt in 30 Ländern verfügbar

20. Jun 2018 11:30 Uhr - Redaktion

Einen Tag nach der Einführung von Apple Pay in Polen ist der Bezahldienst des Mac- und iPhone-Herstellers auch in Norwegen an den Start gegangen. Damit ist Apple Pay inzwischen in 30 Ländern bzw. Regionen verfügbar. Nutzer in Deutschland (und auch Österreich) müssen sich hingegen weiter gedulden.

Apple Pay startete im Herbst 2014 zunächst in den USA. In den darauffolgenden knapp vier Jahren hat der Computerpionier das Angebot schrittweise internationalisiert – es ist mittlerweile in den wichtigsten Märkten vertreten. Die einzige Ausnahme bildet hier weiterhin Deutschland.

 

 

Nach wie vor gibt es von Apple keinerlei Begründung dafür, weshalb der Bezahldienst nicht in einer der weltgrößten Volkswirtschaften angeboten wird. Dementsprechend intensiv geht es in der Gerüchteküche zu.

Spekuliert wird unter anderem über die noch mangelnde Akzeptanz für das Bezahlen mit dem Smartphone hierzulande, die in der Vergangenheit geringe Unterstützung für Bezahldienste seitens der Banken oder über den Umstand, dass Kreditkarten in Deutschland nicht sehr weit verbreitet sind.

Gut möglich, dass Deutschland bei einer der nächsten Apple-Pay-Erweiterungsrunden dabei sein wird - verlassen sollte man sich darauf jedoch nicht.

Kommentare

Ich glaube das liegt alleine daran, weil sich die Banken und die Karteninstitute querlegen.

So wollen sich nicht in Handwerk pfuschen lassen. Das ist ansonsten Kontrollverlust. 

 

... und sie leben doch!

Ich denke eher nicht das es um Kontrollverlust geht....

Wohl eher um Reduzierung des übermittelten Datenumfangs einer Zahlung und Verzicht auf Anteile der Einnahme die durch den Händler durch eine Zahlung entstehen... also das was Apple verdient,würde wohl zu Lasten der Banken gehen.

In der Schweiz kann man Apple-Pay nur mit dem Besitz der Kreditkarten EINER bestimmten Bank nutzen. Hat man die Kreditkarte einer anderen Bank, kann man Apple-Pay ebenfalls NICHT nutzen.

Was bringt es also, wenn zwar Apple-Pay eingeführt wurde, man aber Kreditkartenanbieter wechseln muss und dadurch 100.—/Jahr mehr zu zahlen hat?
Da verzichtet man lieber weiterhin auf Apple-Pay, selbst wenn es verfügbar ist.

Dafür funktioniert TWINT sehr zuverlässig (online und in Geschäften) und ist meist die günstigste Zahlungsform – nämlich gratis.