Apple gibt Startschuss für MacBook Pro mit M2-Prozessor

24. Juni 2022 10:30 Uhr - Redaktion

Der erste Mac mit M2-Prozessor ist da: Apple hat mit der Auslieferung des zur Entwicklerkonferenz WWDC22 angekündigten MacBook Pro M2 (Amazon-Partnerlink) begonnen. Der M2 bietet gegenüber dem M1 eine um 18 Prozent höhere Multithreading-Rechenleistung (optimierte 8-Core-CPU), eine um bis zu 35 Prozent höhere Grafikleistung (optimierte GPU sowie 2 zusätzliche GPU-Kerne; bis zu 10), eine verdoppelte RAM-Bandbreite (100 statt 50 GB/s), eine um 40 Prozent schnellere Neural Engine und bis zu 24 GB Arbeitsspeicher (zuvor maximal 16 GB).

Das MacBook Pro M2 ist mit einem 13,3-Zoll-Bildschirm ausgestattet, die Preise beginnen bei 1599 Euro für das Modell mit 8-Core-CPU, 10-Core-GPU, 8 GB Arbeitsspeicher und einer SSD mit 256 GB Kapazität. Als Konfigurationsoptionen stehen 16 und 24 GB Arbeitsspeicher sowie SSD-Laufwerke mit 512 GB, 1 TB und 2 TB zur Auswahl.

Der M2 im MacBook Pro kann aufgrund des integrierten Lüfters unter Volllast etwas schneller arbeiten als im lüfterlosen MacBook Air M2. Vom MacBook Air M2 hebt sich das MacBook Pro M2 außerdem durch die Touch-Bar-Funktionsleiste, Mikrofone in Studio-Qualität und eine längere Akkulaufzeit (bis zu 20 vs. bis zu 18 Stunden) ab.

 
13,3 Zoll MacBook Pro

 

13,3-Zoll-MacBook-Pro jetzt mit M2-Chip für höhere Leistung.
Bild: Apple.

 

Das ebenfalls zur WWDC22 vorgestellte MacBook Air M2 kommt erst im Juli auf den Markt, der genaue Termin steht noch nicht fest. Die MacBook-Pro-Modelle mit 14,2-Zoll- und 16,2-Zoll-Displays werden Gerüchten zufolge frühestens Ende dieses, wahrscheinlich erst Anfang nächsten Jahres mit den schnelleren (noch nicht von Apple angekündigten) M2-Pro- und M2-Max-Prozessoren ausgerüstet.

Weitere Macs mit M2-Chip werden für den Herbst erwartet, vor allem bei den Desktop-Rechnern iMac, Mac mini und Mac Pro könnte es Ankündigungen des kalifornischen Computerpioniers geben. Diese Neuvorstellungen dürften mit der Einstellung der letzten Intel-basierten Macs einhergehen und die Umstellung von Intel- auf Apple-Silicon-Prozessoren endgültig abschließen.

Kommentare

Ich warte auf das MacBook Air M2. Ich habe das Modell von 2017. Das hat gute Dienste getan, das reicht mir aber nicht mehr.

Der M2 kommt genau zur richtigen Zeit. Ich finde das Design sehr ansprechend! Und von der Leistung her wird es mir sicherlich die nächsten 5 Jahre wieder gute Dienste leisten.

Ich liebäugle aktuell auch mit M2 zwecks Wechsel auf Apple Silicon. Mir gehts um den iMac. Da finde ich schon, dass diese Reihe vernachlässigt wurde. iMacs waren früher mit die stärksten Rechner von Apple - aktuell ist das nicht so. Der iMac kommt sehr "low end mäßig" rüber.

Ich fänd's auch schön, wenn Apple einen Mac mini M2 Pro und iMac M2 Pro anbieten würde.

Desktops gibts aktuell nur mit M1 oder gleich mit dem starken Varianten Ultra/Max.

Aber es gibt keinen Mac mit Pro-Chip. Da hoffe ich auf den M2 Pro. Ein Mac mini M2 Pro oder iMac M2 Pro wäre doch eine super Ergänzung des Apple-Angebots für Leute, die etwas mehr Leistung wollen, aber für die die Varianten Ultra/Max überdimensioniert sind.

Ein 27" iMac mit M2 Pro wäre bei mir ein Sofortkauf.

Bis dahin muss meine alte Mühle von 2013 noch durchhalten.

Gibt es bereits Informationen bezüglich der Pacman Sicherheitslücken? Sind M2 Prozessoren auch betroffen so wie die M1 Baureihen?

Ich warte erstmal ab. Die ersten Tester auf YouTube brachten eher zumindest bei MB Pro mit M2 ernüchternde Dinge zu Tage: Überhitzung des Prozessors, Throtteling und lahme SSD.

Wie es aussieht, wurde beim MB Pro 13" außer dem Prozessor überhaupt nichts erneuert und dafür die SSD sogar verschlechert. Statt zweier 128GB-Module, die parallel laufen, wird jetzt beim Basismodell ein einzelnes 256GD-Modul verbaut. Das Ergebnis ist eine um 50% lahmere SSD bei den Lesezeiten.

Und nichtmal die völlig veraltete 720p-Webcam wurde durch das aktuelle Modell ersetzt.