Apple kündigt neues MacBook Air mit 13,6-Zoll-Bildschirm, MagSafe und M2-Chip an

07. Juni 2022 00:01 Uhr - Redaktion

Apple hat zur WWDC22 eine neue MacBook-Air-Generation präsentiert. Zu den wichtigsten Merkmalen gehören ein etwas größerer und hellerer Bildschirm (13,6 statt 13,3 Zoll mit 2560 mal 1664 Pixeln bei 224 ppi; 500 statt 400 Nits) mit Unterstützung für eine Milliarde Farben, der neue M2-Prozessor für eine höhere Rechen- und Grafikleistung und Unterstützung für bis zu 24 GB Arbeitsspeicher (zuvor maximal 16 GB) und der magnetische MagSafe-Ladeanschluss. Das lüfterlose Design ist an die aktuellen MacBook-Pro-Modelle angelehnt. Die Markteinführung erfolgt ab Juli zu Preisen ab 1499 Euro.

Neues Design, größerer Bildschirm, weniger Gewicht

Das neue MacBook Air ist 11,3 Millimeter dünn (kein keilförmiges Design mehr), das Unibody-Aluminium-Gehäuse wiegt mit 1,24 Kilogramm etwas weniger als der Vorgänger (1,29 Kilogramm). Trotz des etwas größeren und helleren Monitors und des leistungsstärkeren Prozessor bleibt die lange Akkulaufzeit (bis zu 18 Stunden) unverändert. Das MacBook Air bietet SSD-Speicherkapazitäten von bis zu 2 TB. Es gibt neben Silber und und Spacegrau zwei neue Farben: Mitternacht und Polarstern. 

Das MacBook Air kommt zudem mit einem Soundsystem mit vier Lautsprechern. Damit diese in ein so dünnes Design passen, sind die Lautsprecher und Mikrofone komplett zwischen Tastatur und Display integriert – und bieten dabei laut Apple ein noch besseres Audioerlebnis. Ein Ring aus drei Mikrofonen macht klare Audioaufnahmen mit fortschrittlichen Beamforming-Algorithmen, während die Lautsprecher für verbesserte Stereotrennung und klare Stimmen sorgen. Das MacBook Air unterstützt auch 3D-Audio für Musik und Filme mit Dolby Atmos. 

 
MacBook Air
 
Das neue MacBook Air 13,6 Zoll mit M2-Chip und MagSafe.
Bild: Apple.

 

MagSafe ist zurück, verbesserte Kamera, schnelles Laden

An kabelgebundenen Schnittstellen stehen 2 kombinierte Thunderbolt-/USB-C-Ports und ein Kopfhöreranschluss mit Unterstützung für hohe Impedanz zur Verfügung (sowie drahtlos WLAN 6 und Bluetooth 5). MagSafe kommt in das MacBook Air zurück und bringt einen speziellen Ladeanschluss, der sich einfach verbinden lässt und gleichzeitig das MacBook Air schützt, wenn es eingesteckt ist – beim versehentlichen Ziehen am Ladekabel löst es sich schnell. Das beleuchtete Magic Keyboard bietet Funktionstasten in voller Größe sowie den Touch-ID-Sensor.

Das MacBook Air hat eine neue 1080p-Kamera (zuvor 720p) mit einem größeren Bildsensor und effizienteren Pixeln, die eine doppelt so hohe Auflösung und Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen bietet wie die vorherige Generation. Ebenfalls neu ist die Unterstützung für schnelles Laden mit einem - optional erhältlichen - 67-Watt-USB-C-Netzteil (Aufpreis: 20 Euro). Damit soll sich der Akku in nur 30 Minuten auf 50 Prozent laden lassen.

 
MacBook Air
 
Neues MacBook Air: 2x Thunderbolt/USB-C, MagSafe, Audio-Ausgang, WLAN 6, Bluetooth 5.
Bild: Apple.

 

Das MacBook Air M2 unterstützt wie der M1-Vorgänger offiziell nur einen externen Bildschirm. Mit bestimmten Docks lässt sich diese Beschränkung aber umgehen und es können auch 2 oder 3 externe Monitore verwendet werden.

MacBook Air M2: Konfigurationen

1499 Euro: 8‑Core CPU, 8‑Core GPU, 8 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher, 256 GB SSD Speicher, 30W USB‑C Power Adapter.

1849 Euro: 8‑Core CPU, 10‑Core GPU, 8 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher, 512 GB SSD Speicher, 35W Dual USB‑C Port Power Adapter.

Mehr Arbeitsspeicher kostet 230 Euro Aufpreis (16 GB) bzw. 460 Euro Aufpreis (24 GB). Als Betriebssystem ist macOS Monterey 12 vorinstalliert. Die Markteinführung erfolgt voraussichtlich ab Ende Juli.

Das MacBook Air M1 bleibt zum Preis von 1199 Euro in Apples Produktpalette.

Anmerkung zur SSD-Performance: Die 256-GB-SSD des MacBook Air M2 arbeitet langsamer als die 256-GB-SSD des MacBook Air M1. Dies liegt daran, dass die 256-GB-SSD des MacBook Air M2 aus nur einem Modul besteht, die des MacBook Air M1 jedoch aus zwei Modulen (parallele Zugriffe auf zwei SSD-Module erhöhen die Leistung).

Bei alltäglichen Anwendungen (Web-Browser, E-Mail, Office, Messenger, Datenbank, einfache Bildbearbeitung...) macht sich dies jedoch kaum bemerkbar. Nur bei längeren Schreib- und Lesevorgängen, beispielsweise im Rahmen der Audio- und Videobearbeitung, wird die Leistung des System negativ beeinträchtigt. Nicht betroffen sind die SSDs in höheren Speicherkapazitäten von 512 GB, 1 TB und 2 TB.

Kommentare

n/t

Von MBA 2017 auf MBA 2022.

Tolles Gerät das MBA M2.

Dass MagSafe zurück ist - spitze.

Ich vermute, dass mit DisplayLink Adaptern problemlos mehre Monitore auch mit 60Hz und höherer Auflösung verwendet werden können.

Ich hatte auf einen Nachfolger des letzten Intel MacMini gesetzt (speziell wegen der Anzahl der USB u. Thunderbolt Anschlüsse). 

Ich schätze (oder hoffe) bis Oktober, sonst wird‘s kompliziert.

1A Gerät! Da gibts aus meiner Sicht nichts zu meckern. Apple hat alles richtig gemacht und auf die Kunden gehört (MagSafe). Preis: Wird schon günstiger werden, nach ein paar Monaten - wie immer.

Ein schönes, aber auch sehr teures Update. Für 1500 Euro bekommt man nur den gebinnten Chip mit 8 statt 10 GPU-Kernen und damit nur wenig mehr Leistung gegenüber dem MBA mit M1. Die Version mit 8/10 Kernen und 512GB SSD kostet schon 1850 Euro. D.h. eine Konfig mit 16GB RAM kostet dann schon mehr als den aktuellen Straßenpreis des MB Pro mit 14".

Ich hoffe, dass die Gerüchte stimmen und 2023 ein 15" MB Air kommt. Das wäre mein Wunsch-Mac.

Auch beim MacBook Air M2 wird es attraktive Straßenpreise geben, nur Geduld.

Die Geschwindigkeit, mit der Apple den Mac Bereich seit 2020 vorantreibt, ist atemberaubend. Man sieht jetzt, was möglich ist und was man mit den mobilen Intel "Heizkraftwerken" nicht konnte.

Noch gibt es 2 Intel Macs in Apples Lineup. Ich bin gespannt auf den Herbst.

Für die Schnäppchenjäger gibt es das M1 Macbook Air günstiger. Da sind Straßenpreise von unter 900€ drin - was doch sehr attraktiv ist. Wer immer eine Generation hinter dem aktuellen Modell bleibt, fährt bei Preis/Leistung am besten - meine Meinung.

Hier schrieb jemand, er hätte nichts zu meckern.

Nun, ich bin kein Freund des/der Display Notch. Weder beim iPhone noch beim MacBook Pro.

Beim Mac kann man zum Glück die Menüleiste dunkel machen, dann fällt das nicht so auf.

Vielleicht ist das nur Jammern auf hohem Niveau, es ist eben eine Kleinigkeit, die mich etwas stört.

Ansonsten ist das neue MacBookAir ein gutes Gerät, eine sehr solide Weiterentwicklung.

Es gefällt mir sehr - die Keilform konnte ich nun wirklich nicht mehr sehen.

Technisch ein super Gerät. M2 - alle Achtung. Man sieht, wie gut es vorangeht, da der Bremsklotz Intel nicht mehr dabei ist.