Apple-Manager zur USB-C-Pflicht in der EU: "Müssen uns fügen"

27. Okt. 2022 16:00 Uhr - Redaktion

Die Umstellung des iPhones von Lightning auf USB-C ist praktisch beschlossene Sache: "Natürlich müssen wir uns fügen; wir haben keine andere Wahl", sagte Apples Marketingchef Greg Joswiak gegenüber dem Wall Street Journal auf die Frage, wie sich das Unternehmen zur USB-C-Pflicht für mobile Geräte in der EU verhalten werde.

Wann die ersten iPhones mit USB-C-Anschluss auf den Markt kommen werden, dazu äußerte sich Joswiak in dem Interview nicht. In der Gerüchteküche ist von nächstem Jahr die Rede, die vor kurzem verabschiedete EU-Vorschrift gilt jedoch erst ab dem Jahr 2024. Sie umfasst neben Smartphones auch Tablets, Notebooks, Kameras, Kopfhörer, Eingabegeräte und weitere Produkte, ausgenommen sind Geräte, die drahtlos aufgeladen werden, wie zum Beispiel die Apple Watch.

 
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Bei Apple sind neben den iPhones verschiedene Zubehörprodukte, darunter Eingabegeräte und AirPods-Ladeschalen, betroffen und müssen in den nächsten zwei Jahren von Lightning auf USB-C umgestellt werden. Zuletzt hatten die Kalifornier das iPad-Standardmodell mit USB-C ausgestattet - alle anderen Tablet-Modelle verfügen bereits über USB-C. Bei Mobilmacs ist USB-C (kombiniert mit Thunderbolt) seit vielen Jahren Standard.

Kommentare

Gibt es von Seiten Apple einen Grund warum man so lange an Lightning bei den iPhone's festhält.