Während der Mac-Mediaplayer IINA im September ein umfangreiches Update - die Version 1.4 mit Neuerungen wie Plug-in-Architektur, verbesserter Benutzeroberfläche und erweiterter Format-Unterstützung - erhalten hat, gab es beim VLC media player seit Jahren keine größeren Neuerungen mehr. Immerhin steht nun eine weitere Wartungsaktualisierung mit Fehler- und Sicherheitskorrekturen vor der Fertigstellung.
Der VLC media player 3.0.22 liegt als Release-Candidate-Build (fast fertige Version) vor und wird von den Entwicklern als "Release mit den meisten Sicherheitskorrekturen aller Zeiten" angepriesen. Details zu den behobenen Schwachstellen sind allerdings noch nicht bekannt. Die weiteren Problembehebungen und Änderungen sind auf dieser Web-Seite aufgeführt. Mit der finalen Fassung wird für die kommenden Wochen gerechnet.

Bild: VideoLAN.
Unterdessen befindet sich der VLC media player 4.0 weiter in der Entwicklung - und das schon seit mehreren Jahren. Als Neuerungen sind unter anderem eine überarbeitete Benutzeroberfläche, Modernisierungen und eine automatische Untertitel-Erstellung geplant. Dazu teilte das Open-Source-Projekt mit:
"Die automatische Untertitelerstellung und -übersetzung von VLC basiert auf lokalen und quelloffenen KI-Modellen, die auf Ihrem Rechner laufen, offline arbeiten und zahlreiche Sprachen unterstützen." Zu den unterstützten Sprachen, der benötigten Rechenleistung und den Betriebssystemanforderungen haben die Entwickler indes noch keine Angaben gemacht.
Regelmäßig aktualisierte Vorabversionen des VLC media player 4.0 sind verfügbar. Diese sogenannten "Nightly"-Builds könnten aber instabil laufen, zudem gebe es dafür keinerlei Support, warnen die Entwickler. Einen Erscheinungstermin für den VLC media player 4.0 gibt es nach wie vor nicht.
