ARM-basierte Macs: Apple unterstützt Entwickler bei der Anpassung von Software

29. Okt. 2020 14:00 Uhr - Redaktion

In wenigen Wochen ist es soweit: Voraussichtlich Mitte November wird Apple im Rahmen einer Produktpräsentation den oder die ersten Macs mit hauseigenen, ARM-basierten Prozessoren vorstellen. Bereits seit Juli haben die Softwarehersteller die Möglichkeit, mittels des Desktop Transition Kits (kurz DTK; ein Mac mini mit A12Z-Prozessor) ihre Anwendungen auf die neue CPU-Architektur zu portieren. Mit speziellen Workshops greift Apple den Entwicklern nun dabei unter die Arme.

Bis zum 01. November können Mitglieder des Apple-Entwicklerprogramms, die über ein DTK verfügen, sich zu persönlichen Online-Workshops mit Apple-Ingenieuren anmelden, die bei der Anpassung und Optimierung von Programmen an die arm64-Architektur assistieren. "Get your apps ready for Apple silicon Macs with one-on-one labs" heißt es in der Einladung an Entwickler. Die Schulungen sind für den 04. und 05. November angesetzt.

 
Apple-Prozessoren für Macs
 
Erste Macs mit Apple-Prozessoren stehen in den Startlöchern.
Bild: Apple.

 

Apples Mac-Event soll Gerüchten zufolge am 17. November stattfinden - bestätigt ist dies aber noch nicht. Dass es eine großangelegte Produktpräsentation zu den ARM-basierten Macs geben wird, gilt unter Experten jedoch als ausgemachte Sache - schließlich möchte der Computerpionier diesen bedeutenden Meilenstein in der 36jährigen Geschichte des Rechners entsprechend würdigen und Aufmerksamkeit dafür erzeugen.

Als erste Kandidaten für die Prozessor-Umstellung werden das kleine MacBook Pro, das MacBook Air und der kleine iMac gehandelt. Es könnte aber auch ganz anders kommen und Apple legt das 12-Zoll-MacBook neu auf. Bei der Eurasischen Wirtschaftsunion hat Apple jedenfalls vor kurzem gleich mehrere neue Mac-Modelle angemeldet.

Zum Thema: Macs mit Apple-Prozessoren: Häufig gestellte Fragen und Antworten.

Kommentare

Alle Entwickler dieser Welt (ok, zumindest die mit DTK), die Programme für den Mac schreiben, und dann ist das auf zwei Tage beschränkt? Wie gering mag da wohl die Chance sein, zum Zug zu kommen. Sowas das nächste halbe Jahr lang Tag für Tag, und zwar für alle, das würde was bringen. Klarer Fall von gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht. Klar, für Apple ist das mit einem gewissen Aufwand verbunden, aber in dieser Form hat das doch was vom berühmten Tropfen auf den heißen Stein.

Ist denn bekannt, wieviele DTKs unters Volk gebracht wurden? Könnte auch mal interessant zu wissen sein.