iPhone 14 Pro und iPhone 14 Pro Max: A16-Chip, 48-Megapixel-Kamera, Always-On-Display

08. Sep 2022 00:01 Uhr - Redaktion

Mit iPhone 14 Pro (6,1 Zoll, ab 1299 Euro; Amazon-Partnerlink) und iPhone 14 Pro Max (6,7 Zoll, ab 1449 Euro; Amazon-Partnerlink) hat Apple neue High-End-Smartphones präsentiert, die ab dem 16. September erhältlich sind. Sie sind mit dem A16-Prozessor, einer 48-Megapixel-Rückseitenkamera mit größerem optischem Zoom, einem Always-On-Display, Notruf per Satellit, Unfallerkennung und längerer Akkulaufzeit ausgestattet.

Eine neue, "Dynamic Island" genannte, Interaktionsmethode bietet ausgehend von der neugestalteten Kamera- und Sensoraussparung Schnellzugriff auf bestimmte Funktionen. Bluetooth 5.3 ist ebenfalls an Bord. Einzelheiten zu den neuen Funktionen Notruf per Satellit und Unfallerkennung finden sich hier und hier. Die Speicherkapazitäten reichen von 128 GB bis 1 TB.

iPhone 14 Pro und iPhone 14 Pro Max verfügen über ein neues Super Retina XDR Display mit ProMotion und erstmals in einem iPhone auch über das Always-On Display – ermöglicht durch eine neue Bildwiederholrate von 1 Hz und verschiedene energiesparende Technologien. Dadurch wird der neue Sperrbildschirm noch praktischer, indem er Zeit, Widgets und Live-Aktivitäten auf einen Blick bereitstellt. Das fortschrittliche Display hat auch dieselbe HDR Spitzenhelligkeit wie das Pro Display XDR und die höchste Spitzenhelligkeit im Freien bei einem Smartphone: bis zu 2000 Nits, also doppelt so hell wie beim iPhone 13 Pro.

Die Dynamic Island eröffnet ganz neue Wege mit dem iPhone zu interagieren. Durch ihr Design rücken Hardware und Software noch enger zusammen, um wichtige Hinweise, Mitteilungen und Aktivitäten in Echtzeit anzuzeigen. Mit der Einführung der Dynamic Island wurde die TrueDepth Kamera neu gestaltet, sodass sie jetzt weniger Raum im Display einnimmt. Ohne den Bildschirminhalt einzuschränken, bleibt die Dynamic Island kontinuierlich aktiv und ermöglicht durch einfaches Tippen und Halten einen schnelleren Zugriff auf Steuerelemente. Laufende Hintergrundaktivitäten wie Karten, Musik oder ein Timer bleiben sichtbar und interaktiv und auch Apps anderer Anbieter können die Dynamic Island in iOS 16 nutzen, um Infos wie Sportergebnisse oder Mitfahrgelegenheiten anzuzeigen.

 
iPhone 14 Pro

 

iPhone 14 Pro (Max): A16-Chip, 48-Megapixel-Kamera, Always-On-Display.
Bild: Apple.

 

Das iPhone 14 Pro bringt mit der Photonic Engine die computergestütze Fotografie noch weiter voran. Die nahtlose Integration von Hardware und Software sorgt bei allen Kameras für einen gewaltigen Leistungssprung beim Fotografieren in mittleren bis schlechten Lichtverhältnissen: bis zu 2-mal bei der Hauptkamera, bis zu 3-mal bei der Ultraweitwinkel-Kamera, bis zu 2-mal beim Tele-Objektiv und bis zu 2-mal bei der TrueDepth Kamera. Die Photonic Engine macht diesen gewaltigen Qualitätssprung möglich, indem sie bereits früh im Bildverarbeitungsprozess Deep Fusion anwendet. So entstehen Fotos mit außergewöhnlichen Details, subtilen Texturen, besseren Farben und mehr Informationen.

Zum allerersten Mal bieten die Pro Modelle eine neue 48 MP Hauptkamera mit einem Quad-Pixel Sensor, der sich an das aufgenommene Foto anpasst, und eine optische Bildstabilisierung mit Sensorverschiebung der zweiten Generation. Für die meisten Fotos kombiniert der Quad-Pixel Sensor je vier Pixel zu einem großen Quad-Pixel, der 2,44 µm entspricht. Das sorgt für fantastische Aufnahmen bei wenig Licht und eine praktische Fotogröße von 12 MP.

Der Quad-Pixel Sensor ermöglicht auch eine Option mit 2-fach Zoom für das Tele-Objektiv, bei der die mittleren 12 Megapixel des Sensors für Fotos in voller Auflösung verwendet werden, sowie 4K Video ohne digitalen Zoom. Das liefert hohe optische Qualität bei gewohnter Brennweite, was ideal für Features wie den Porträtmodus ist. Der Quad-Pixel Sensor bietet auch Vorteile für professionelle Workflows, indem er Details in ProRAW optimiert. Und mit einem neuen maschinellen Lernmodell, das spezifisch auf den Quad-Pixel Sensor zugeschnitten ist, nimmt das iPhone jetzt ProRAW in 48 MP auf – das sorgt für nie dagewesene Detailtreue und ermöglicht so neue kreative Workflows für professionelle Anwender.

Dazu kommen weitere Verbesserungen und Features des Pro Kamera-Systems:

• EEine neue 12 MP Ultraweitwinkelkamera mit 1,4 µm Pixeln liefert ein schärferes Bild mit mehr Details und erweitert so die bereits starken Möglichkeiten der Makrofotografie.

• Das verbesserte Tele-Objektiv bietet 3-fach optischen Zoom.

• Eine neue TrueDepth Frontkamera mit ƒ/1.9 Blende ermöglicht bessere Fotos und Videos bei schlechten Lichtverhältnissen. Mit dem neuen Autofokus kann sie bei wenig Licht und bei Gruppenfotos aus größerer Entfernung noch schneller scharf stellen.

• Der neue Adaptive True Tone Flash wurde komplett umgestaltet und bietet jetzt einen Ring aus neun LEDs, die abhängig von der gewählten Brennweite ihr Muster ändern.

• Leistungsstarke computergestütze Fotografiefunktionen wie Nachtmodus, Smart HDR 4, Porträtmodus mit Porträtlicht, Porträts im Nachtmodus, Fotografische Stile zum Personalisieren von Bildern und Apple ProRAW.

• Der neue Action Modus sorgt für unglaublich flüssig wirkende Videos und korrigiert Wackler, Bewegungen und Erschütterungen auch dann, wenn das Video mitten im Geschehen aufgenommen wird.

• Den Kinomodus gibt es nun mit 4K bei 30 fps und 4K bei 24 fps.

• Professionelle Workflows für Videos, darunter ProRes3 und durchgängiges Dolby Vision HDR.

Der A16 Bionic Chip im iPhone 14 Pro und iPhone 14 Pro Max ist - so das Versprechen Apples - der Konkurrenz um Generationen voraus und ermöglicht unvergleichliche Erlebnisse wie die Dynamic Island, Batterielaufzeit für den ganzen Tag7 und beeindruckende computergestütze Fotografiefunktionen. Mit zwei Kernen mit hoher Leistung und vier Kernen mit hoher Effizienz ist die neue 6-Core CPU laut Apple um bis zu 40 Prozent schneller als die Konkurrenz und wird selbst mit anspruchsvollen Aufgaben mühelos fertig.

Der A16 Bionic bietet eine beschleunigte 5-Core GPU mit 50 Prozent mehr Speicherbandbreite – perfekt für grafikintensive Spiele und Apps. Außerdem enthält er eine neue 16-Core Neural Engine, die fast 17 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde schafft. Dank der branchenführenden Fusion Architektur von Apple, die Performance mit Energieeffizienz kombiniert, liefert der Chip im Vergleich zur Konkurrenz mehr Leistung bei einem Bruchteil des Stromverbrauchs.

Der A16 Bionic bildet die Grundlage des Pro Kamera-Systems und ermöglicht unglaubliche computergestütze Fotografiefunktionen. CPU, GPU, Neural Engine und Bildsignalprozessor arbeiten nahtlos zusammen, um die neue Kamera-Hardware zu unterstützen und bis zu 4 Billionen Rechenoperationen pro Foto durchzuführen.

Kommentare

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber das war für mich die ödeste Keynote ever. Alles "bedder than ewwer", aber abgesehen von den Notch-Spielereien nix Neues. Klar, die Kameraverbesserungen würde ich gerne mitnehmen. Aber nach den Marketing-Blurb-Erfahrungen der letzten Jahre wird die Kamera jetzt auch nicht soooo dramatisch viel besser sein. Dafür aber dramatisch teuer: 1300 Euro für das Einstiegsmodeel des 14 Pro finde ich heftig.

... da bin ich bei Dir. Liegt aber zum Teil am Dollarkurs, da kann Apple nix machen. Auch bei der Kamera stimme ich zu: die sind schon klasse, aber ob es echt sein muss, muss jeder selbst wissen. Ich habe letztes Jahr das normal iPhone 13 gekauft, allerdings mit 256GB. Die Bilder und Videos haben eine unglaublich gute Qualität, vor allem im Dunklen. Mit dem großen Speicher kann man auch einfach mal in bester Qualität aufnehmen.

Was mit an der Pro Modellen am meisten missfällt: sie sind sauschwer, und beim Pro Max ist der Schwerpunkt ungünstig, es kippt gerne. Evtl würde mich das iPhone 14 Plus interessieren.

Für 1300 Euro kaufe ich lieber ein MacBook Air.

Ach, richtig! Das muss man sich mal bewusst machen. Zu dem Preis bekommt man ein neues MB Air M1 plus ein refurbished iPhone SE 2022! 

… so unspektakulär, wie das war? Das einzige Neue ist der Verkauf des Design-Fehlers "Notch" als neues, rausgeleiertes Feature. Und anpassbarer Sperrschirm, naja. Ich hätte mich mehr gefreut über eine brauchbare Exchange-Integration, sinnvoll nutzbarer App Store, funktionierende Notizen und Aufgaben. Ist das zu viel verlangt?!

Wo kommt eigentlich diese Erwartungshaltung her, dass Apple jedes Jahr das Rad neu erfinden muss? Die iPhones sind mittlerweise so ausgereift, dass es da kaum noch etwas zu revolutionieren gibt.  Man muss sich ja auch nicht jedes Jahr das neueste Modell kaufen. 

Wenn eines Tages mein iPhone8+ seinen Geist aufgeben sollte, wird es durch ein 14 Pro ersetzt — welches ich für kleines Geld auf dem Gebrauchtmarkt kaufen werde. Ich sehe das alles etwas entspannter…