A15-Chip: Im neuen iPad mini etwas niedriger getaktet als im iPhone 13

17. Sep 2021 16:30 Uhr - Redaktion

Das neue iPad mini wird vom A15-Chip angetrieben. Im Vergleich zur vorherigen Generation des Tablets, die über den A12 verfügt, stellt dies einen erheblichen Sprung bei der Rechen- und Grafikleistung dar - Apple spricht von einem Zuwachs um bis zu 80 Prozent. Allerdings weist der A15 im neuen iPad mini eine kleine Einschränkung auf.

Während der A15-Prozessor in der iPhone-13-Modellreihe mit 3,2 GHz getaktet ist, läuft er im iPad mini nur mit 2,9 GHz. Dies geht aus ersten Benchmark-Ergebnissen, die in die Geekbench-Datenbank hochgeladen wurden, hervor. In der Praxis dürfte die um 300 MHz geringere Taktrate aber kaum zu spüren sein.

 
iPad mini
 
iPad mini mit 8,3-Zoll-Display, A15, 5G, WLAN 6, besseren Kameras und Touch-ID im Power-Button.
Bild: Apple.

 

Warum sich Apple dazu entschlossen hat, den A15 im iPad mini niedriger zu takten als im iPhone 13, ist nicht bekannt. Das Unternehmen macht bei seinen mobilen Endgeräten grundsätzlich keine offiziellen Angaben zur Prozessor-Taktrate und zur RAM-Ausstattung. Diese Werte sind allerdings kein Geheimnis und können sehr einfach durch gängige Benchmark-Apps aus dem System ausgelesen werden.

Die sechste iPad-mini-Generation verfügt im Vergleich zur vorherigen fünften Generation nicht nur über einen erheblich schnelleren Prozessor, sondern auch über ein etwas größeres Display (8,3 statt 7,9 Zoll), wobei sich die Abmessungen aufgrund des Wegfalls des Home-Buttons (der Touch-ID-Sensor wurde in die obere Taste integriert) und schlankerer Ränder kaum änderten. Ebenfalls neu sind 5G-Unterstützung, WLAN 6, USB-C statt Lightning und höher auflösende Kameras (Vorderseite zwölf Megapixel mit ƒ/2.4 Blende, Rückseite zwölf Megapixel mit ƒ/1.8 Blende).

Kommentare