Apple lizenziert Mini DisplayPort

02. Dez. 2008 17:30 Uhr - sw

Seit Herbst setzt Apple auf die DisplayPort- anstelle der DVI-Schnittstelle zur Ansteuerung von Bildschirmen. Die neuen MacBooks und das 24-Zoll-Cinema Display verfügen bereits über DisplayPort, die anderen Mac-Baureihen werden wahrscheinlich Anfang 2009 mit der Schnittstelle ausgerüstet. Der durch die VESA genormte DisplayPort-Standard gilt in der IT-Branche als Nachfolger von DVI und bietet sowohl gegenüber DVI als auch gegenüber HDMI etliche Vorteile. Für seine Produkte hat Apple den DisplayPort-Stecker verkleinert, um besonders bei den Notebooks Platz einzusparen. Apple nennt dies Mini DisplayPort.

Höhere Zoll-Einfuhrgrenzen in Kraft

01. Dez. 2008 12:00 Uhr - sw

Ab heute gelten höhere Zoll-Freigrenzen für außerhalb der Europäischen Union erworbene und nach Deutschland eingeführte Elektronikprodukte und Kleidung. Für Schiffs- und Flugreisende beträgt die Freimenge für solche Waren ab sofort 430 statt 175 Euro pro Person, bei Reisen mit dem Auto oder der Bahn sind es 300 statt 175 Euro pro Person (für Reisende unter 15 Jahren bleibt es bei der bisherigen Fremenge von 175 Euro). Erst nach Überschreiten dieser Grenzen fallen Abgaben wie Einfuhrumsatzsteuer und Zollgebühren an. Der Shopping-Tourismus beispielsweise in die USA wird durch die neue Regelung noch attraktiver, da weit mehr Waren zollfrei eingeführt werden dürfen als vorher. Zwar hat der Euro in den vergangenen Monaten an Stärke verloren, dennoch lohnt sich ein Einkauf in den USA in vielen Fällen noch immer.

Apple liefert neues Cinema Display aus

27. Nov. 2008 09:00 Uhr - sw

Apple bringt in diesen Tagen das neue, Mitte Oktober angekündigte 24-Zoll-Cinema Display in den Handel. Die ersten Geräte sind am gestrigen Mittwoch in den USA eingetroffen. Weitere Lieferungen, auch in Europa, werden für Ende dieser und Anfang kommender Woche erwartet. Der 24-Zoll-Flachbildschirm ist in einem Aluminium-/Glas-Gehäuse untergebracht und in puncto Design dem iMac sowie dem neuen MacBook (Pro) nachempfunden. Er verfügt über eine LED-Hintergrundbeleuchtung, ein 2.1-Soundsystem, drei USB 2.0-Schnittstellen und eine iSight-Webcam samt Mikrofon.

iPhone-Betriebssystem 2.2 ist da

21. Nov. 2008 14:00 Uhr - sw

Für iPhone und iPod touch steht ab sofort die Betriebssystemversion 2.2 zum kostenlosen Download via iTunes bereit. Die Neuerungen sind keine Überraschungen, sondern waren bereits während des Betatests an die Öffentlichkeit durchgesickert.

Neue MacBooks: Apple behebt Trackpad-Bug

18. Nov. 2008 10:30 Uhr - sw

Mit einem Firmwareupdate behebt Apple ein Problem mit dem Glas-Trackpad der neuen, Mitte Oktober vorgestellten MacBook- und MacBook Pro-Modelle. Der Fehler verhinderte in bestimmten Situationen die Erkennung von Trackpad-Klicks. Einzelheiten zum MacBook, MacBook Pro Trackpad Firmware Update 1.0 (1,0 MB) erläutert der Hersteller auf dieser Web-Seite. Apple veröffentlichte außerdem das Compatibility Update for QuickTime 7.5.5 (3,3 MB; Neustart erforderlich). Es soll die QuickTime-Kompatibilität mit iChat unter Mac OS X 10.5.5 verbessern. Sowohl das MacBook, MacBook Pro Trackpad Firmware Update 1.0 als auch das Compatibility Update for QuickTime 7.5.5 sind via Software-Aktualisierung erhältlich.

USB 3.0-Spezifikationen veröffentlicht

17. Nov. 2008 20:00 Uhr - sw

Der Weg für USB 3.0 ist frei. Das für die Weiterentwicklung der Schnittstelle zuständige Industriekonsortium, das USB Implementers Forum, hat heute die finalen Spezifikationen von USB 3.0 veröffentlicht. USB 3.0 ermöglicht Datenübertragungsraten von bis zu fünf Gbit/Sekunde, was der zehnfachen Geschwindigkeit von USB 2.0 entspricht. Außerdem stellt USB 3.0 den Peripheriegeräten mehr Strom zur Verfügung: 150 statt 100 mA, in der Spitze sind 900 statt bisher 500 mA möglich. Die Abwärtskompatibilität zu USB 1.1/2.0 ist gewährleistet. Die ersten USB 3.0-basierten Produkte werden für die zweite Jahreshälfte 2009 erwartet. Die Weiterentwicklung von USB wird maßgeblich von den Unternehmen Hewlett-Packard, Intel, NEC, Microsoft und Texas Instruments vorangetrieben.

Flash Player für Smartphones und PDAs (Update)

17. Nov. 2008 15:00 Uhr - sw

Der Flash Player steht vor dem Sprung auf Smartphones, Mobiltelefone und PDAs. Adobe und ARM gaben heute bekannt, den Flash Player 10 für ARM-Prozessoren zu optimieren. ARM-Chips stecken in vielen Handhelds, so auch im iPhone und im iPod touch. Bereits im Juni 2008 erklärte Adobe-Chef Shantanu Narayen, an einer iPhone/iPod touch-Version des Flash Player zu arbeiten. Durch die Initiative von Adobe und ARM rückt eine vollwertige Mobilversion des Flash Player in greifbare Nähe – im zweiten Halbjahr 2009 soll sie zur Verfügung stehen. Bisher gibt für einige Handy-Modelle Flash Lite, das nur einen Bruchteil der Flash Player-Funktionalität bietet. Nachtrag (15:45 Uhr): Wie das PC Magazine meldet, sollen ein 200-MHz-Prozessor und 16 MB RAM ausreichen, um die Mobilversion des Flash Player nutzen zu können. Systemanforderungen, die iPhone und iPod touch deutlich übertreffen.

Wirtschaftskrise: Intel kürzt Umsatzprognose

13. Nov. 2008 17:30 Uhr - sw

Die globale Wirtschaftskrise hat Folgen für Intel. Der weltgrößte Halbleiterhersteller hat seine Umsatzprognose für das Jahresendgeschäft deutlich reduziert. Intel rechnet im vierten Quartal nun nur noch mit einem Umsatz zwischen 8,7 und 9,3 Milliarden Dollar – die vorherige Schätzung lag bei 10,1 bis 10,9 Milliarden Dollar. Die Computer-Nachfrage habe sich in allen Weltregionen und Marktsegmenten deutlich abgeschwächt, begründet der Konzern die Entscheidung. Zudem würden die Computerhersteller ihre Lagerbestände reduzieren. Intel geht für das vierte Quartal von einer niedrigeren Bruttogewinnspanne aus. Sie soll bei ca. 55 Prozent liegen – ursprünglich wurden rund 59 Prozent erwartet. Aufgrund der enormen Bedeutung Intels für die IT-Branche gelten die finanztechnischen Ankündigungen des Unternehmens als wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Gesamtsituation. Für viele Experten ist die reduzierte Intel-Umsatzprognose ein weiteres Indiz für ein nur mäßiges Weihnachtsgeschäft 2008.

Apple stellt 23-Zoll-Cinema Display ein

13. Nov. 2008 13:00 Uhr - sw

Apple hat das 23-Zoll-Cinema Display aus dem Angebot genommen. Im US-Online-Store des Herstellers ist das Produkt seit kurzem als "Discontinued" (eingestellt) gekennzeichnet, in den europäischen Online-Stores taucht es gar nicht mehr auf. Restbestände können noch vereinzelt bei Händlern und Distributoren erhältlich sein. Weiter im Angebot bleiben die Cinema Displays mit 20 und 30 Zoll. Das neue, im Oktober vorgestellte 24-Zoll-Cinema Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung und DisplayPort-Schnittstelle soll noch im November zur Auslieferung kommen. Es lässt sich derzeit aber nur mit den aktuellen MacBooks, die ebenfalls über den DisplayPort-Anschluss verfügen, betreiben. Experten gehen davon aus, dass Apple die 20- und 30-Zoll-Bildschirme im Laufe des nächsten Jahres durch Nachfolger mit LED und DisplayPort ersetzen und zudem neue Mac-Desktops mit DisplayPort-Unterstützung einführen wird. DisplayPort gilt als Nachfolger des DVI-Standards.

Neue Software für iPod nano und iPod classic

13. Nov. 2008 11:00 Uhr - sw

Apple hat für den iPod nano der vierten Generation ein neues Update veröffentlicht. Die Softwareversion 1.0.3 führt Unterstützung für Apples neue Kopfhörer mit Fernbedienung und Mikrofon ein und bietet Bug-Fixes in Verbindung mit dem Nike+iPod Sport Kit, Genius-Wiedergabelisten, dem Beenden des Ruhezustandes, Albencover und der Fotodarstellung. Außerdem lässt sich das Umschalten in den Cover Flow-Modus beim Drehen des iPods nun deaktivieren. Die ebenfalls veröffentlichte Softwareversion 2.0.1 für den iPod classic mit 120 GB Speicherkapazität bietet Unterstützung für die neuen Apple-Kopfhörer mit Fernbedienung und Mikrofon sowie diverse Fehlerkorrekturen. Beide Updates stehen kostenlos via iTunes zum Download bereit.