Tim Cook liebt den Mac?!

"I love the Mac and we are very committed to it. Stay tuned.

Tim"

Eine als echt eingestufte E-Mail des Apple-Chefs:
http://www.macrumors.com/2016/09/09/tim-cook-very-committed-mac-email/

Er liebt also den Mac.

Mac Pro: Kein Upgrade seit 996 Tagen.

Mac mini: Kein Upgrade seit 695 Tagen.

MacBook Air: Kein Upgrade seit 551 Tagen.

MacBook Pro: Kein Upgrade seit 480 Tagen.

iMac: Kein Upgrade seit 333 Tagen.

Die Liebe von Tim Cook zum Mac ist offenbar riesig groß, wie man sieht...

Aussage von Tim Cook von Anfang 2014:

"We’re still spending an enormous amount on really great talent and people on the Macs of the future."

Quelle: http://blogs.wsj.com/digits/2014/02/07/apple-still-a-growth-company-cook...

Getan hat sich seit 2014: Praktisch nix. #epicfail@Apple

Lieber Tim, ver***** können wir uns alleine! Wenn du keinen Bock mehr auf Mac hast, dann verkaufe die Sparte aber hör auf, uns wie Idioten zu behandeln!!

Man kann momentan gar nicht so viel fressen wie man kotzen könnte...

Danke für die klaren Worte!

Es gibt schlichtweg nichts mehr schönzureden an dieser katastrophalen Lage!

Offenbar sieht die Prioritätenliste eines Herrn Cook so aus:

1) Neue Emojis für die Nachrichten App
2) Apple Watch Armbänder
3) Super Mario auf iPhone
4) Umweltschutz
5) Sozialpolitik
6) Pokemon Go auf der Apple Watch
7) Abhängen mit Musik- und Comedy-Stars
8) Grenzwertige Steuerspartricks rechtfertigen
9) iPad für das allergeilste halten, obwohl der Hype schon längst begraben ist
10) Campus 2
11) Apple Car
12) Apple Music
...
...
...
...
63) Mac

Ende der Liste.

Vollkommen Recht hast Du !!!

Teure Mac-Hardware ist ein Kostenkiller für das Unternehmen (hohe Produktionskosten - geringe Einnahmen).
Cash-Cow ist immer noch (gerade noch) das iPhone!
Das fehlentwickelte 7ner profitiert natürlich vom Samsung-Desaster (die gleichen Trottel wie bei Apple- auf den Mikrometer-dünn Produziert/darf ja auch nur max. 2 Jahre halten).
Was Gewinn bringt:
Produktionskosten extrem minimieren (ohne Rücksicht auf menschliche Verluste von 3PL-Lieferanten - siehe Minenarbeiter in Afrika etc.) wem es schlecht geht, den kann mann noch weiter herunter treten. Gilt übrigens auch für EU Länder (wie Italien- lustiges Beispiel: H&M hat sein Online-Geschäft dort an XPO.com ausgelagert, heftige Streiks da unten - und weiter Länder werden folgen).
Tim Cook hat nicht die DNA vom Apple-Spirit, kein Visionär, quasi nur ein schwergewichtiger Zahlendreher.
Genug gekotzt.
Hätte ihm gerne meine Meinung gegeigt. Leider Chef ohne Mailadresse.
Das Mac OS ist einfach Geil! Da kommt Win 10 auch nicht hinterher. Punkt.
Apple ist einfach zu dämlich, die entsprechende State-of-Art Hardware zu entwerfen. Was kommt beim MBP 2016 heraus?
ein 15' Schminkspielgel, Magsafe: weg, Multi-Schnittstelle USB3mini, Danke für die extraKosten der Adapter. Bin gespannt auf die Design-Hardware-Fehler des Logicboards. Da hat sich Apple ja immer besonders Hervorgetan.
Zukunft: Hochinteressante Entwicklungen im Bereich KI (Siri/Autos). Also wird der Hardwareblödsinn vergessen.

Er liebt den Mac wirklich: Als Cashcow!

Wenn das Weglassen von Schnittstellen und das Verkleben bisher tauschbarer Komponenten die zentralen Neuerungen bei Hardware sind, verzichte ich gerne auf Backups ;-)
Hab mir schnell noch ein MB Air 13" gekauft, bevor das genauso gedowngradet wird wie das Macbook 12".

Spaß beiseite: Am Display meines neuen Firmenmacs (MB Pro 15") hab ich nix zu meckern, außer dass mir 17" lieber gewesen wären. Aber das Reduzieren von 3 auf 2 normale USB-Ports finde ich saudämlich. Und für jeden Furz wird man künftig einen externen Adapter mit sich rumschleppen.

Tim Cook liebt den Mac?! ; )

Beim MacPro würde ich sogar bis zum letzten "richtigen" Desktoprechner
Mac Pro Server (Mitte 2012) zurückgehen.
Upgradefähig bei Speicher, Grafik und Festplatten. Die beim Arbeiten
entstehende Wärme ist schnell und leise aus dem Gehäuse raus.
Bei mir laufen die Geräte alle im vollen Einsatz.

Heulsusen

Es ist wirklich unglaublich, wie sehr dieses Forum von Heulsusen bevölkert wird. Wie die kleinen Kinder.

Manchmal frage ich mich, ob ihr überhaupt jemals an einem Apple Rechner gesessen und mit ihm ernsthaft gearbeitet habt?
Alle meine Apple Computer konnte ich bisher über Jahre hinweg problemlos und mit einer tollen Performance nutzen und das selbst dann, wenn die Windows-Kollegen aus dem PC-Lager schon längst überholt und vier Generationen weiter waren. Selbst dann war die Performance am Mac immer noch atemberaubend und man erntete neidische Blicke. Und: Während die PC-Kollegen dem Recycling zugeführt werden mussten, konnte man seinen Mac noch für schönes Geld weiter verkaufen.

Ich arbeite täglich an meinen Rechnern. Obwohl mein "Fuhrpark" das aktuellste und größte MacBook Pro in Vollausstattung umfasst, arbeite ich jeden Tag die meiste Zeit ausschließlich an meinem iMac von Mitte 2010. Der läuft prima und selbst für viele Musikproduktions-Projekte wird er nach wie vor eingesetzt. Dann habe ich hier noch einen Mac Mini von 2012. Läuft ebenfalls super und wird von meiner Frau täglich für ihre Musiktätigkeit und andere Dinge eingesetzt. Ein MacBook Air von 2014. Prima Gerät. Läuft sehr flott und wird regelmäßig auf der Bühne eingesetzt. Und eben mein MacBook Pro von 2015. Eine extrem schnelle Maschine und ebenfalls ein Bühnenarbeiter.

Alle meine Apple-Geräte wurden/werden geleast. Während ich früher einen Zwei-Jahres-Vertrag mit Apple abgeschlossen habe, habe ich mittlerweile auf drei Jahre erhöht. Das ist vollkommen ausreichend und selbst dann sind die Rechner noch lange nicht veraltet und sehr flott unterwegs.

Wichtiger als die Hardware war schon immer das Betriebssystem. Wie oft stehe ich im Apple Store neben einem Windows-Anwender, der staunt, wenn er vor einem vermeintlich langsamen Mini oder MacBook Air steht und sich fragt, warum sein hochgezüchteter Windows-PC so viel träger ist als diese kleinen Kisten (und alles in allem wahrscheinlich sogar inklusive Software erheblich teurer war).

Ihr müsst irgendwie alle junge Bengels sein, denn wer den Beginn der Heimcomputer mitbekommen hat, konnte eindrucksvoll erleben, wie lange Hardware unverändert verkauft werden kann, wenn die Programmierer erst einmal gelernt haben, damit umzugehen. Der Commodore C64 war 12 Jahre am Markt - und noch heute gibt es eine rege Szene, die unglaubliche Sachen damit anstellt. Mit 64 kByte RAM Speicher und 0,985 MHz Taktrate. Der Atari ST wurde von 1985 bis 1993 verkauft und arbeitete auch noch viele Jahre danach in vielen Tonstudios. Der CPC 464 wurde sechs Jahre lang erfolgreich und unverändert verkauft. Der Apple IIe wurde fast 11 Jahre lang erfolgreich verkauft und das, obwohl schon andere, schnellere Modelle von Apple am Markt waren. Keiner aus meiner Generation hat sich jemals beschwert (das Internet gab es auch noch nicht und somit keine Foren für Trolls). Wir haben die Hardware über viele, viele Jahre genutzt, damit gearbeitet und immer wieder gestaunt, wenn plötzlich Software erschienen ist, die Dinge damit angestellt hat, die bis dahin unmöglich schienen.

Ich frage mich manchmal, ob euer einziges Hobby darin besteht, Benchmark Tests durchzuführen oder ob ihr tatsächlich auch mal den Computer zum Arbeiten nutzt? Kaum jemand von den Leuten, die ich kenne und wirklich ihr Geld mit der Arbeit am Apple Rechner verdienen, haben einen aktuellen Rechner. Warum? Weil es nicht notwendig ist.

Ach, was rede ich.....interessiert euch eh nicht. Heult weiter.

Moment, …

… da hast du was falsch verstanden. Du hast doch fast nur neue Rechner. Meine sind von 2009 und laufen ebenfalls ohne Probleme. Genau deshalb nutzen ja die meisten von uns Macs. Lange Nutzungsdauer, gutes OS.

Aber es gibt keine aktuellen Macs für professionelle Nutzer. Die Minis von heute sind alle langsam, der Pro ist nicht intern aufrüstbar oder erweiterbar, der iMac ist okay, hat aber ein für viele nicht nötiges Display – genau wie Laptops (was sollen die aus einem Schreibtisch?) –, es gibt keine Server mehr usw. usw. Wenn du die Beiträge der letzten Monate hier verfolgt hast, weißt du, dass das nicht mit Jammerei von Heulsusen zu tun hat. Der Mac (und auch das Mac-OS) wurde lange vernachlässigt zu Gunsten von iOS-Produkten. Alle zwei Jahre ein gutes neues OS würde den meisten hier völlig reichen, wenn es dafür ausgegoren und stabil ist und ältere Rechner unterstützt. Wir wollen Produkte, die nicht vergossen und verklebt sind und nach wenigen Jahren weggeschmissen weden müssen weil man sie nicht mehr reparieren oder aufrüsten kann. DARUM geht es. Benchmarks interessieren hier wohl die wenigsten.

Ob Heulsusen oder nicht…

Die Produktpolitik von Apple ist im Moment einfach katastrophal. Apple versucht eine komplette Umorientierung, vom Pro-Markt zum Consumer-Markt. Der Pro-Markt war gut etabliert, mit loyalen Benutzern und guten Perspektiven. Jetzt ist es auf einmal der schnelllebige Consumer-Markt, der kurzfristig zwar die Aktionäre begeistert, aber ohne echte Neuerungen nicht dominierbar ist. Kurz: Masse statt Klasse! Nun haben wir:

- Einen Mac Mini, der schlechter ist, als sein Vorgänger, als Wegwerfgerät dank verlötetem RAM.
- iMac-Modelle, als Wegwerfgeräte dank verlötetem RAM und verklebtem Display.
- Einen Mac Pro, der hipp aussieht, aber keine Erweiterungsplätze mehr hat.
- Ein überteuertes, uraltes Thunderbolt-Display.
- Keinen XServe mehr, die Server-App ist ein schlechter Witz.
- Schlecht funktionierendes iCloud, für Unternehmen nicht zu gebrauchen.
- iWork als Konkurrenz zu MS Office? Noch ein schlechter Witz.
- Eingestellte oder verstümmelte Pro-Software.
- Eine Armbanduhr, mit der man in der Badewanne "Pokemon Go" spielen kann!

Tim Cook ist nur an Umsatzzahlen interessiert. Ihm fehlt Fantasie, er kennt die Technik seiner Produkte nicht, ihm rennen die fähigen Leute davon.

Mac rules

Ich finde es vollkommen legitim, wenn ein CEO nur an Umsätzen interessiert ist.
Nur verkennt Apple scheinbar eins: iPod, iPhone und iPad wären wohl niemals ein Erfolg geworden, wenn es den Mac nicht geben würde. Die Mac-User haben die ganzen Gadgets zuerst gekauft und damit die PC-User kirre gemacht.

Wir sind in unserem Unternehmen (Werbeagentur mit Macs) 16 Mitarbeiter, 8 davon haben iPads, 3 haben immer noch iPods und 9 haben iPhones. Das sähe völlig anders aus, wenn wir hier schon immer an PCs säßen.

Cheffe hat außerdem ein kleines Investitionsproblem. Aus abschreibungstechnischen Gründen könnte man mal über 6 neue Mac Pro nachdenken. Aber was sollen wir anschaffen? Nochmal die gleichen Kisten von vor 3 Jahren?

Mich stören die langsamen

Mich stören die langsamen Updates gar nicht so, im Gegenteil es spart Geld. Meine Mac-Haltedauer wird immer länger.

Oft kaufe ich inzwischen sogar teilweise das Vorgängermodell (z.B. Mini 2012).

Das Problem ist, die Prozessoren werden kaum noch schneller. Bei Steigerungen von 10% braucht man beim besten Willen nicht das neueste Gerät.

Der Gipfel in dieser Beziehung ist das MacBook - ein Gerät das eine deutlich schlechtere Performance hat, als der quasi Vorganger MacBook Air. Trotzdem haben die Käufer scheinbar kein Problem damit.

Im Sinne …

… unternehmerischer Verantwortung ist es eben nicht legitim und ausreichend, wenn der CEO nur (im Sinne von ausschließlich) an Umsätzen interessiert ist. Das ist eindeutig zu kurz gedacht und kann für eine Firma auch gefährlich werden. Zukunftsorientiertes Denken und unternehmerisches Gestalten kann sich nicht nur an aktuellen Umsätzen ausrichten. Leider wird so ein Verhalten gelehrt, propagiert und unterstützt.

Im Sinne ...

ollo schrieb:
… unternehmerischer Verantwortung ist es eben nicht legitim und ausreichend, wenn der CEO nur (im Sinne von ausschließlich) an Umsätzen interessiert ist.

Da hast vollkommen recht. Ich schränke es ein in "schwerpunktmäßig" in Verbindung mit "langfristig". Der Fokus von Apple hat sich halt über die Jahre geändert:

- Woz wollte das weltbeste Produkt, möglichst für alle erschwinglich, wenn nicht gar kostenlos.
- Jobs wollte das geilste Produkt, erschwinglich für die, die seine Genialität erkennen und den entsprechenden Preis dafür zahlen wollen/können.
- Cook will offensichtlich Aktionäre befriedigen und dabei Primärrisiken vermeiden.

es ist leider wahr

- Einen Mac Mini, der schlechter ist, als sein Vorgänger, als Wegwerfgerät dank verlötetem RAM.
- iMac-Modelle, als Wegwerfgeräte dank verlötetem RAM und verklebtem Display.
- Einen Mac Pro, der hipp aussieht, aber keine Erweiterungsplätze mehr hat.
- Ein überteuertes, uraltes Thunderbolt-Display.
- Keinen XServe mehr, die Server-App ist ein schlechter Witz.
- Schlecht funktionierendes iCloud, für Unternehmen nicht zu gebrauchen.
- iWork als Konkurrenz zu MS Office? Noch ein schlechter Witz.
- Eingestellte oder verstümmelte Pro-Software.
- Eine Armbanduhr, mit der man in der Badewanne "Pokemon Go" spielen kann!

es fehlen die innovationen
apple schafft sich und die macs ab – ganz toll

wenn es ne alternative gäbe
würd ich sofort wechseln – obwoh wir das unternehmen seit 26 jahren untestützen

man muß hier wohl auch mal unterscheiden
zwischen denen die apple produkte zum angeben und rumdaddeln haben
und solchen die professionell damit arbeiten

– da bin ich gerne ne heulsuse

Die Situation

scheint mir aber dennoch nicht neu.
Ich erinnere mich an die G5 Serie mit IBM-Chip PowerPC-970, da war soviel Hoffnung auf endlich mehr Saft und Kraft. Bald schon stellte sich heraus das die Kisten echte Standheizungen waren (mein Dual-Core war zudem ein sagenhafter Krawalschläger). Dazu gab es nur eine einzige veraltete ATI Grafikkarte.Die Hoffnung auf Kraft und Saft lies schnell nach als man merkte, das die CPU's, aus welchem Grund auch immer, nicht zu mehr Leistung und höherer Taktung zu bewegen waren.
Das ist zwar so zur Zeit nicht der Fall, aber.....auch damals wartete man Jahr für Jahr auf die Ankündigung von Adäquater Technik. Es gab keine Zeitgemässen Grafikkarten und keine neuen CPU's und genau das ist für mich eine typische Situation mit Apple - entweder man wartet auf höhere CPU Leistung oder auf bessere Grafikleistung oder gängige Schnittstellen. In der Situation, das ich wirklich eine Maschine nach meinen Wünschen zusammenstellen konnte, war ich persönlich nie.
Wobei für mich das markanteste immer die nicht vorhandene Auswahl an Grafikkarten und Schnittstellen war, da mit Einführung des Intel-Chip's die CPU Leistung sich endlich dem allgemeinen Standart anglich .
Der Schnittstellen Häckmeck war für mich nie wirklich nachvollziehbar: Mal hatte eine Serie FW800, nächste Generation des gleichen Modells dann nur noch FW400 etc., USB 3.0 kam ewig nicht und externes eSATA hat es nie gegeben.
Das finde ich alles schon fatal genug. Ganz zu schweigen von dem z.zt. Jahrelangen warten auf angemessene CPU Leistung und fehlender Konfigurations-Möglichkeit.
Die "Firma" hat meines Erachtens nie wirklich Interesse an ihrer "Fangemeinde" gehabt, aber gewußt wie sie an deren Kohle kam/kommt.

Ein Monat später...

...und was hat sich getan?

NICHTS!!

Mac Pro: Kein Upgrade seit 1021 Tagen.

Mac mini: Kein Upgrade seit 720 Tagen.

MacBook Air: Kein Upgrade seit 576 Tagen.

MacBook Pro: Kein Upgrade seit 505 Tagen.

iMac: Kein Upgrade seit 358 Tagen

Apple ist der Mac offenbar inzwischen völlig sch****egal.

Das lässt einen fassungslos zurück...

Was hast Du erwartet?

Hannes schrieb:
... Das lässt einen fassungslos zurück ...
Der Zenit der Fassungslosigkeit ist bei mir schon durch.
Dafür hat HP gerade eine nette MacPro-Adaption mit eingebautem Soundsystem rausgebracht:
http://store.hp.com/GermanyStore/merch/Product.aspx?id=Y1D40EA&opt=ABD&sel=DTP

Gruß Uli

27. Oktober?

http://www.macgadget.de/News/2016/10/04/Apple-verschiebt-Veröffentlichung-von-Quartalszahlen

Der Terminkonflikt deutet auf eine Pressemitteilung hin. Entweder neue / verbesserte Produkte oder Neuigkeiten im Management.
Einfach abwarten.

Wow!!!!!

3 Jahre nach Präsentation des Mac Pro Mülleimers präsentiert HP einen Mac Pro Nachbau mit den Worten:

"Sie haben noch nie einen Desktop-PC wie diesen gesehen. Weil es noch nie einen Desktop-PC wie diesen gegeben hat."

Ich bin gebeistert! ;-)

Ich bin immer noch sehr zufrieden

Grüezi mitenand

Anscheinend gibt es in diesem Forum sehr viele Highspeed-Performer, die auf die schnellste verfügbare Hardware angewiesen sind. Ich für meinen Teil bin das nicht. Für meine Arbeit als Software-Entwickler kommt es bei der Prozessorgeschwindigkeit nicht auf die dritte Stelle hinter dem Komma an. Ich arbeite täglich im Schnitt zehn Stunden mit einem nun schon fast vier Jahre alten MacBook Pro und bin mit dem Gerät immer noch sehr zufrieden. Es ist schnell, es ist zuverlässig und es macht, was ich möchte. Was will ich mehr? Ich verbringe meine Zeit am MacBook mit Arbeiten und so lange mein MacBook dies ausreichend schnell erledigt und mich nicht bremst, werde ich es hoffentlich noch einige weitere Jahre nutzen können. Ich benötige nicht das Neueste vom Neuesten. Ich benötige etwas, dass ich zuverlässig zum Arbeiten nutzen kann. Ein gekauftes Gerät aufgerüstet? Das ist bei mir schon so lange her, dass ich mich noch nicht einmal an das Jahr erinnern kann! Mir ist egal, wieviel von was da drin steckt, es soll seine Aufgaben erledigen. Punkt. Ich spreche natürlich nur für mich, dennoch wage ich zu schätzen, dass dieses für wahrscheinlich mindestens 90 % aller Mac-Anwender zutrifft.

Ich wünsche allen einen schönen Abend
McPringle

Oh oh

Uli schrieb:

Dafür hat HP gerade eine nette MacPro-Adaption mit eingebautem Soundsystem rausgebracht.......

Erinnert mich ein bischen an ein Hybridgerät: 70er Jahre Bosse Lautsprecher, MacPro und Teppichfliese...^^

Aber immerhin dicke AMD Karte mit 8GB drinne und nur 999,- Euro.....mit Hackintosh drauf bestimmt die echte Alternative zum MacMini (da von Apple eh nichts kommt...)!

Grüße

Ich will den Mac Mini in roségold!

*duckundwech*

Natürlich kann man mit den derzeit angebotenen Macs

professionell arbeiten - überhaupt kein Thema. OS X El Capitan ist äußerst stabil und läuft flott und den Cloud-Quatsch kann man zum Glück abschalten. Mir ist das Mac-System immer noch 10x lieber als Windows. Linux ist und bleibt aufgrund der Fragmentierung und Frickelei keine Alternative.

Darum geht es aber nicht.

Es geht darum, dass Apple in den Keynotes unnützen Mist wie Messaging-Funktionen für Kids, Armbänder oder Pokemon Go für die Watch vorstellt, aber den Mac komplett außen vor lässt.

Es drängt sich ganz ganz stark der Eindruck auf, als ob Apple der Mac nicht mehr interessieren würde.

Tim Cook agiert IMHO planlos und den Charme eines Gebrauchtwagenverkäufers. Von dem kommen bezüglich Mac nur Lippenbekenntnisse. Bla bla und nix dahinter, wie es leider bei US Firmen oft der Fall ist.

Es ist fast unglaublich, dass Apple pro Quartal immer noch 4-5 Millionen Macs verkauft trotz der komplett veralteten Produktpalette.

Jetzt überlegt euch mal, wie die Verkaufszahlen mit einer klugen Produktpolitik aussehen würde? Die würden durch die Decke gehen! Apple lässt so Geld liegen - was sagen eigentlich die Anleger und Investoren dazu?

Falls dann mal endlich neue Macs kommen, werden sie wahrscheinlich schlicht per Pressemitteilung angekündigt.

Die Keynotes bleiben dem Spielkram vorbehalten.

Wie lange ist Cook noch CEO? iPad seit 3 Jahren im freien Fall. iPhone rückläufig, Mac rückläufig. Gewinne runter, Umsatz runter. Das Unternehmen taumelt, aber offiziell ist natürlich alles ganz toll.

Ich bin seit über 20 Jahren dabei, aber es fällt einem immer schwerer, noch irgendeine Bindung zu Apple herzustellen oder Vertrauen in die Strategie des Unternehmens zu gewinnen.

Geht das nur mir so??

100% Zustimmung, Hannes!

Du sprichst mir aus der Seele!

Leider gibt es zum macOS nach wie vor keine Alternative.

Ich bräuchte fürn Desktop mehr Rechenpower, aber ich werfe Apple keinen Haufen Geld für veraltete Hardware in den Rachen!

Die Pro User, die Macs zum Arbeiten brauchen, sind Apple völlig egal. Hauptsache die Gewinnmarge stimmt und es werden auf der nächsten Keynote neue Emojis, Watch-Armbänder und iPhone-Farben vorgestellt. Das ist Apple heute.

Ist schon jemandem aufgefallen, dass Apple keine Bewertungen für macOS Sierra im App Store zulässt? Warum wohl...

80% Zustimmung

Nun ja Hannes, Du schreibst (leider) viel Wahres.

Ich bin so wie Du auch über 20 Jahre dabei,
mein erster Mac war eine Pizzaschachtel (Performa 475).

Früher war Apple eine Computerfirma mit angeschlossener Spielwarenabteilung,
heute ist es eine Spielzeugfirma die auch Computer verkauft.

Allerdings:
Das Apple taumelt ist wohl weit hergeholt,
finanziell sind die richtig gut aufgestellt.

Die Deutsche Bank und VW taumeln - Apple sicherlich nicht.

Just my two cents!

Grüße
Cheburashka

nicht nur schlechtes

die misere ist nicht zu leugnen

man muss halt improvisieren, nicht nur ins regal greifen und ein neues apple
produkt kaufen

habe jetzt 2 lg monitore

meine macs mit ssd aufgerüst (alte pros)
und die teile rennen wie vor 9 oder 10 jahren

das ist doch mal positiv das hier die alten
mühlen ihren dienst noch tun

bin gespannt was ende oktober passiert oder auch nicht

99,99% Zustimmung

Die 0,01 % sind, weil ich Windows nicht mehr SO schlecht finde^^.
Ich bin auch ein vollkonditionierter MacOs User, leider aber baut meine Arbeitsumgebung auf max. Rechen-und Grafikleistung auf. Da bin ich aber in meinem Bereich nicht der einzige, viele haben sich schon völlig vom Mac verabschiedet aufgrund der Kosten im Verhältnis zu Preis/Leistung und Erweiterbarkeit.
Ohne HT wäre ich wohl auch längst nicht mehr dabei, weil die Apple-Hardware es nicht ermöglicht, den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden und die Systeme sich nicht anpassen können (Ausbaufähigkeit).
Das Apple noch soviel Mac's verkauft liegt wohl eher daran, dass es mehr und mehr "Lifestyle-User und Kids" sind, weniger Profis.
Vielleicht ist auch genau das der Grund warum Apple sich nicht verpflichtet fühlt die Rechner auf aktuellen Stand zu bringen, ihre Kundschaft kauft sie sowieso !

Grüße

Denkfehler

Grindel schrieb:

Das Apple noch soviel Macs verkauft liegt wohl eher daran, dass es mehr und mehr "Lifestyle-User und Kids" sind, weniger Profis.

Grüße

Dieser Aussage möchte ich doch heftig widersprechen. Ich glaube eher, dass MANCHE Profis, die vlt. 10 % des Gesamtmarktes ausmachen, sich für den Nabel der Welt (nicht böse gemeint) halten und von ihren superindividuellen Ansprüchen auf die aller anderen schließen.

Ich arbeite in einer Werbeagentur mit 15 Kollegen, die ich alle als Vollprofis bezeichnen würde, da wir A mit unseres Macs unsere Brötchen verdienen und B täglich mind. 8 Stunden an den Kisten produktiv sind. Uns als Kids zu bezeichnen wäre absolut ignorant, obwohl wir für Grafik, Satz, Videoproduktion und Office keine individuell erweiterbaren Rechner brauchen. Wir brauchen einfach nur wieder zeitgemäßes neues Arbeitsgerät, nachdem die ersten Mac Pro Mülleimer jetzt abgeschrieben sind. Verlässlichkeit und Wartungsfreiheit sind die Kriterien, die 90% aller Pro User brauchen.

Erweiterbarkeit ist was für Kids, die unbedingt selber basteln wollen ;-)

Provokationmodus aus: Nein, natürlich wäre zumindest ein erweiterbarer Mac Pro absolut sinnvoll, da stimme ich mit vielen überein. Aber das wäre definitiv ein Nischenprodukt für eine Spezialzielgruppe. Nicht vergessen: Wir reden hier in Relation zu den Erfordernissen des Gesamtmarktes betrachtet. Wieviele Individual-Mac-User kämen denn auf die vielen hunderttausend Macs bei Redakteuren, Grafikern, Fotografen, Ärzten, Professoren, Geschäftsleuten etc.?

Das ist ok, Oliver

Meine Aussage war vielleicht etwas "allgemein" formuliert.
Aber ich bezeichne weder Grafikdesigner noch anders professionell Arbeitende als Kids, bloss weil sie mit bestehenden Systemen vollwertig Arbeiten können, das interpretierst du falsch.
Ich beziehe mich natürlich auf mein Arbets-umfeld, in weitestem Sinne. Da ich dort einen zunehmenden Switch erlebe, bezog sich meine aussage eher auf Einsteiger etc. Da erlebe ich "persönlich" die Mac mehr und mehr als Erscheinungsbild in Jugendzimmern, Wohnzimmern usw. und sehe sie auch in verbundenen Agenturen deutlich schwinden, besonders in den letzten 3 Jahren.

Die Aussage eines recht jungen Informatikers, welcher vor einem halben Jahr bei uns anfing und gefragt wurde ob er Mac oder Win bevorzuge, war für mich irgendwie bezeichnend - Mac? Das ist doch ein Mädchen computer!
Das ist für mich das Ergebnis einer Imagepflege die Apple nicht betreibt oder die Apple anstrebt: Consumer und nicht Profis!

Gruß

ganz einfach ....

Grindel schrieb:
Die Aussage eines recht jungen Informatikers, welcher vor einem halben Jahr bei uns anfing und gefragt wurde ob er Mac oder Win bevorzuge, war für mich irgendwie bezeichnend - Mac? Das ist doch ein Mädchen computer!
Bei Informatikern habe ich sein 20 Jahren keinen mehr kennen gelernt, die Macs ernstgenommen haben (aber teilweise trotzdem gern mal benutzt :-P )
Diese Pro-Mülleimer - ich nenne meinen "Kaffeemaschine" - sind gar nicht so übel, sollten aber nicht mehr als 'nen 1000er kosten, dann wäre in der Pro-Ecke schon wieder einiges im Lot ...

Gruß Uli

2 neue (?) Gedanken…

Ich möchte hier mal zwei neue (?) Gedanken einwerfen:

A) Software bestimmt Tempo:
(Ich habe das nie prüfen können, da ich nicht all diese Geräte zur Verfügung habe und ebensowenig passende Messinstrumente.)
1. Uns allen ist es doch teilweise seltsam vorgekommen, dass gewisse Geräte von der neuen Software (Betriebssystem) plötzlich nicht mehr unterstützt werden, obwohl es eigentlich keinen wirklichen Grund dazu gibt. Das könnte man doch dem User überlassen, ob das neue System für sein Gerät zu heavy ist und er/sie lieber beim alten OS bleibt. Nein, es wird „diktiert“ und unterbunden. (Gewisse Patches/Hacks machen es ja möglich.)
Die Software weiss also mittlerweile (jaja schon lange), welche Hardware im Untergrund werkelt, und unterbindet gegebenenfalls die Installation.
2. Seit einiger Zeit sind die Geschwindigkeitssprünge von Prozessoren nicht mehr gross, trotzdem laufen die neueren Geräte „doppelt“ so schnell und brauchen „halb“ so lang für eine Berechnung.

SUMMA: Für mich scheint es klar zu sein, dass das Tempo eines Rechners längst nicht mehr vom Prozessor bestimmt wird, sondern von der Software.
Diese weiss, welche Prozessoren eingebaut sind und lässt die „neueren“ eine Aufgabe schneller beenden, als die „älteren“, obwohl die alten zB 4Core waren und die neuen „nur“ noch DualCore usw. Sobald dann eine neue Generation Computer rauskommt (bzw bevorsteht), werden die vorigen softwaretechnisch etwas zurückgestuft, arbeiten geringfügig langsamer, damit die „neuesten“ dann wieder die Schnellsten sind.

***********************

B) Mathematische Logik vs. menschliche Logik.
Informatiker (Physiker, Mathematiker) denken idR mit mathematischer Logik. Anders als Grafiker, Musiker oder Künstler (bzw. die meisten „anderen“ Menschen), welche in „menschlicher“ Logik denken.
Win-PC funktionieren nach mathematischer Logik. Macs nach menschlicher Logik. (Zumindest mehrheitlich.)
Deshalb fühlen sich die ersteren auf Win völlig wohl. Die meisten anderen, die „menschlich“ logisch denken, haben hingegen damit ihre Mühe.

Gerne bringe ich mein (stupides) Standardbeispiel: Abfalleimer entleeren.
Win:
1. Doppelklick um Eimer zu öffnen. (oder Rechtsklick und klick zum Fenster öffnen) (-> Kontrollblick).
2. Rechtsklick -> Abfall entleeren -> klick.
3. „Wirklich entleeren?“. Klick auf OK. (Abfall wird entleert)
4. Klick zum Fenster schliessen.
Das sind alles mathematisch logische Schritte, die ein System wissen muss, um sie auszuführen.

Mac:
1. 1x Klick auf Eimer um Fenster zu öffnen (-> Kontrollblick)
2. 1x Klick auf „entleeren“. (Abfall wird geleert und Fenster geschlossen)
(3. Wer das aktiviert hat: „Abfall wirklich entleeren?)

Dass das Fenster sich automatisch schliesst stört keinen, der nach „menschlicher“ Logik denkt. Das Fenster ist leer, was soll es auch offen bleiben???
Mathematisch logisch hingegen, ist „ein Fenster schliessen“ ein separater Befehl.
(Abgesehen davon: Win 5-6 Klicks. Mac 2-3 Klicks.)

Beispiel 2:
Ein Kollege kam von Win zu Mac und fragte mich, wie er denn ein Dokument in einen anderen Ordner verschieben könne. Er habe alle Menüs durchforstet, aber keinen Befehl dafür gefunden. -> Mathematische Logik: "Es muss dazu ein Befehl ausgeführt werden.“
Meine Antwort: „Häää??? Du packst das Dokument mit der Maus und schiebst es auf/in den neuen Ordner. Voilà" -> Menschliche Logik: „Man nehme und lege…“

Beispiel 3:
Beim Mac ist der Schreibtisch die „unterste“ Ebene. Die Festplatte liegt auf dem Schreibtisch und ich lege meine Daten darauf ab. (Menschlich logisch.)
Mathematisch logisch gesehen (WIN) befindet sich der DESKTOP AUF der Festplatte und nicht umgekehrt.
(Dies war auf dem MacOS bis System 9 offensichtlicher. Da konnte man nicht „unter“ den Schreibtisch gelangen. OS und Schreibtisch waren eins. Bei OS X sind auch tiefere Ebenen ersichtlich. OS und Schreibtisch sind zweierlei und der Schreibtisch ist „nur“ noch ein Ordner.)

Es gibt sicherlich noch mehr Beispiele dazu. Aber fragt selber rum und prüft das: Mathe/Physik-Studenten fühlen sich auf Win meist wohl(er). Alle die Mathe nicht mochten, sind auf Mac definitiv besser aufgehoben (ausser sie sind mit Win aufgewachsen und kennen es soooo aus dem effeff.)

Grüsse.

mathematisch vs menschlich

Da stimme ich Dir zu. Wobei ich glaube, dass das unter Windows einfach so gewachsen ist, weil man Windows zunächst als GUI für MS DOS aufgesetzt hat. Erinnert man sich an MS DOS und die erforderlichen Befehle, um von Punkt A zu Punkt B zu gelangen, so sind diese Schritte erstaunlicherweise bis heute identisch zu den Bedienschritten unter Windows, obwohl MS DOS schon längst Geschichte ist.

Der Mac war aber seit jeher grafisch orientiert und hat die Maus als Eingabetool gesehen. Deshalb ist die Denkweise eine andere.

Ob nun Microsoft das Prinzip verfolgt, alte Gewohnheiten beizubehalten, kann ich nicht sagen. Aber die Beobachtung, dass man unter Windows einfach mehr Schritte benötigt als am Mac, habe ich auch schon oft gemacht.

Interessanterweise ist es aber z. B. an den meisten Android Geräten im Vergleich zu iOS auch so.

Ich glaube, dass Apple einfach viel Gehirnschmalz in diese Dinge investiert. Den langjährigen Mac-Usern fällt das nur schon nicht mehr so auf, deshalb wird es nicht als Besonderheit gesehen. Man merkt es erst dann, wenn man mal wieder gezwungen ist, Windows zu nutzen.

Von mir aus darf OS X von seiner Funktionalität her so bleiben wie es ist. Ich brauche keine neuen Funktionen. Ich brauche auch nicht zwingend neue Hardware, da die vorhandene Hardware gut funktioniert und sehr flott ist. Was mir gefallen würde, wären neue Software Entwicklungen bzw. neue Funktionen in iWorks, neue Authoring Tools (richtig cool wäre so etwas in der Form von Macromedia Director, aber statt Lingo mit Apple Script und Swift). Auch eine vernünftige Datenbanklösung im Stil von Bento wäre wieder prima. Nicht jeder braucht Filemaker. Eine Photoshop-Konkurrent und ein Vektorzeichenprogramm von Apple wären ebenfalls prima. Alles aus einer Hand, alles für die Hardware optimiert.

Und dann bliebe noch der letzte große Bereich: coole Games, die exklusiv für Apple Hardware verfügbar sind und direkt von Apple kommen. Nintendo begründet seinen kompletten Erfolg auf exklusiv für die Spielehardware verfügbare Titel.

iWatch, iPhone und iPad sind für mich unverzichtbar geworden und bereichern den Alltag. Die neue Verzahnung finde ich super. Dennoch darf hier mal eine Weile mit angezogener Handbremse gefahren werden, um andere Projekte in Gang zu bekommen. Auf ein selbstfahrendes Auto kann ich verzichten. Vielleicht, wenn ich mal 70 bin ;-)

Mathematisch vs. Menschlich

Finde ich einen interessanten Gedanken und hat bestimmt auch einiges was dafür spricht.

Aber man sollte einen Aspekt, für reine Anwender (Arbeitstiere..^^)zwar weniger, nicht außen vorlassen: Games. Der wirklich riesige Absatz fand beim PC ab den 90ern erst durch die stetig wachsende Gamer-Szene richtig statt.
Sogar die GraKa Entwicklungen legten aufgrund der wachsenden Anforderungen und der wachsenden Klientel richtig los- der Schwerpunkt war eindeutig - Games.
Auch heute ist die ProGaming Szene mit z.t. sagenhaften Hochleistung-Boliden ausgerüstet, findet man selbst in sehr professionellen Agenturen eher seltener.
Es hat seinen Grund warum die Hersteller, von Nvidia bis AMD, ProGamer in ihren Entwicklungs-Umgebungen als Berater bis hin zu Testern, haben.
Wenig Kids, welchen man da mit einem Mac locken kann, selbst der aktuelle iMac bewegt sich da eher im Mittelfeld, er könnte den z.Z. aktuellen 3D Games auch leistungsmässig nur bedingt gerecht werden.
Da hat Apple aber nie drauf reagiert obwohl es ein schier unendliches potential an Käufern hat. Aber genau da stellt sich für mich auch die Frage, wo Apple sich eigentlich Positioniert? Für die ganze Szene der Gamer sind sie eher untauglich, da steigt auch die Softwareindustrie nicht wirklich auf Apple ein, die Grafikkarten-Hersteller bringen nur bedingt optimale Treiber (auch keine Game-Optimierten) für Mac's heraus, andererseits liegt die Pro-Anwenderecke auch brach.
Es gibt sogar viele, sehr viele Games, welche nie auf den Mac portiert werden/ wurden, außer einige von privaten Leuten via Cider / Wine.

Ist wohl so.

Hallo magal, mein Reden. Ich wundere mich, dass es "Apple-User" gibt, die sich über die aktuellen Geräte und die Produktentwicklung so massiv beschweren. Auch diese Erwartung, dass Apple jährlich "das große Ding" auf den Markt bringen muss, nervt mich langsam. Hallo? Die Geräte funktionieren doch, immerhin zuverlässiger als irgendwelche Kisten mit virenverstopftem Betriebssystem mit einem Nutzergefühl, das immer noch an die Zeiten von MS DOS erinnert. Ein Produkt, das seinen Zweck erfüllt, muss nicht alle paar Monate "verbessert" werden, nur damit die Marktbeobachter / Aktionäre ihre Tantiemen sicher wissen. Diese beschleunigte Innovationserwartung hat nämlich darin ihre Ursache. Die beschleunigte Weiterentwicklung der Computertechnologie steht auch in keinem Verhältnis zu den Anforderungen der Nutzer. Die breite Masse der Nutzer braucht eben keinen Quantencomputer, um ihre Briefe zu schreiben oder Videos zu schauen. Programmierer, sorry: Software-Ingeneure brauchen ihn auch nicht, um ihre SAP oder sonst irgendwelche Datenbankanwendungen zu programmieren. Wieso muss alles in immer kürzerer Zeit immer schneller werden? Ich habe seit der Umstellung auf OSX, außer in den Anfangsjahren, keine nennenswerten Geschwindigkeitsprobleme auf meinen Macs erlebt. Alles läuft flüssig, der letzte Systemabsturz liegt Jahre zurück. Okay, Trojaner und ein paar Viren wurden in letzter Zeit von meinem Anti-Viren-Programm entdeckt und eliminiert, aber das ist nichts im Vergleich zu konkurrierenden Systemen. Und wenn ich hohe Erwartungen an Spiele habe, kaufe ich mir eben eine Spielekonsole oder einen aufgemotzten PC. Da muss ich keine eierlegende Wollmilchsau auf dem Schreibtisch haben. Außerdem finde ich den Trend zum Laptop überaus angenehm. Nimmt wenig Platz ein und lässt sich bei Bedarf mit externen Monitoren bestücken. Die Auflösungen reichen vollkommen aus, außer man trägt Glasbausteine auf der Nase, so dass man immer noch jedes Pixel aus 20 cm Abstand erkennen kann... Da sag ich nur: zurücklehnen und genießen, so, wie es ist. Und nein, früher war eben nicht alles besser, jedenfalls nicht, was die Technik und Usability angeht. Das paradoxe ist, dass diejenigen, die über mangelnde Innovationen meckern, sich nach alten Betriebssystemen zurücksehnen, die im Vergleich zu den heutigen technisch gesehen nicht besser waren. Liegt halt auch am "Gefühl"...

Wenigstens Modellpflege ist überfällig

Hallo cityspeak, ich glaube, du hast den Wunsch nach Neuerungen beim Mac etwas überinterpretiert. Hier ist überhaupt nicht nach "the next big thing" verlangt worden. Es geht der Mehrheit hier glaube ich vor allem wenn nicht ausschließlich darum, die Mac Produkte aktuell zu halten.

Heißt: aktuell längst verfügbare Prozessortechnik und Grafikbeschleunigung in die vorhandenen Geräte einzubauen. Ich denke, diese Art der Modellpflege ist das absolut Mindeste, was man von einem Hochpreisanbieter erwarten darf.

Modellpflege bedeutete bei Apple jedoch - sofern sie überhaupt stattfand - zB beim Mac mini ein Abschaffen der Erweiterbarkeit und Abschaffen eines leistungsfähigen Modells.

Davon ab: Wer kauft 2016 schon gerne einen Hochpreisrechner wie den Mac Pro, der seit 3 Jahren nicht mehr aktualisiert wurde und möglicherweise aber kurz nach Kauf einen Nachfolger bekommt?

very committed

Hannes schrieb:
"I love the Mac and we are very committed to it. Stay tuned.

Tim"

Naja, ich kenne auch engagierte Jimi Hendrix - Fans. Der Typ ist fast ein halbes Jahrhundert tot ;-)
Womöglich meinte Cook damit das Betriebssystem.

Gruß Uli

Unterschiede?

Hallo Oliver,
mag sein, dass ich es überinterpretiere. Was ich mich frage ist, welchen nennenswerten Unterschied es für dich und alle anderen, die nach mehr Leistung fordern, macht, ob der Rechner nun einen Xeon e 5 oder e7 eingebaut hat.
Die Zeitdauer von drei Jahren, in denen der PowerMac nicht aktualisiert wurde, kann man als lang oder auch nicht so lang empfinden. Stelle dir mal vor, Du hättest vor drei Jahren für viel Geld einen neuen PowerMac gekauft und nach einem Jahr wäre ein "aktuellerer" auf den Markt gekommen. Hättest du dir nach einem Jahr den neueren gekauft? Stattdessen wärest du wahrscheinlich verärgert gewesen, dass dein Rechner wieder "veraltet" sei, obwohl er genauso gut seinen Dienst verrichtete, wie der neuere...

Überinterpretation ...

cityspeak schrieb:
Die Zeitdauer von drei Jahren, in denen der PowerMac nicht aktualisiert wurde, kann man als lang oder auch nicht so lang empfinden. Stelle dir mal vor, Du hättest vor drei Jahren für viel Geld einen neuen PowerMac gekauft und nach einem Jahr wäre ein "aktuellerer" auf den Markt gekommen. Hättest du dir nach einem Jahr den neueren gekauft? Stattdessen wärest du wahrscheinlich verärgert gewesen, dass dein Rechner wieder "veraltet" sei, obwohl er genauso gut seinen Dienst verrichtete, wie der neuere...
Ich bin zwar nicht Oli, aber habe mir Anfang 2014 so ein Gerät geholt - damals war es OK, aber inzwischen würde ich noch einen 1000er für das gleiche Modell bezahlen, schon wegen den komplett veralteten TB-Schnittstellen.
Ich kaufe alle paar Jahre einen neuen Computer, und nie ist es mir auf den Zeiger gegangen, wenn ein Jahr später ein etwas besseres Modell gab, manchmal habe ich mir mit einem coolen Rabatt dann das Auslaufmodell gezogen.
Wenn mir morgen einer erzählt, er hätte sich gerade den „neuen“ MacPro gekauft, würde ich ihn auslachen, und in Zukunft wegen Unzurechnungsfähigkeit meiden.

Gruß Uli

Ich liebe den Mac auch sehr…

…jaaaa, wirklich! :)
Das wird schon wieder bei Apple.

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Go Mac – the computer with a smile!

Ich glaube

cityspeak schrieb:
Hallo magal, mein Reden. Ich wundere mich, dass es "Apple-User" gibt, die sich über die aktuellen Geräte und die Produktentwicklung so massiv beschweren. Auch diese Erwartung, dass Apple jährlich "das große Ding" auf den Markt bringen muss, nervt mich langsam. Hallo? Die Geräte funktionieren doch,...

das es in der Regel nicht um solch eine Erwartung geht. Ich deute die Unzufriedenheit eher so, das WENN jemand sich einen neuen Mac kaufen will, warum auch immer, er für die nicht gerade billigen Rechner zumindest gerne eben aktuelle Hardware hätte und keine welche so "veraltet" ist, das man sie PC-seitig schon überall zum Schnäppchenpreis bekommt.
Ein großes Ding würde zwar jeden freuen, kann mir keiner was anderes erzählen, aber das wird nicht immer erwartet. Der Fokus liegt eindeutig auf Preis / Leistung / Aktualität der Komponenten.

Ich kaufe keinen Computer zum Preis einer Highend-Maschine, wo eine CPU der vorletzten Generation drin werkelt, langsames längst überholtes RAM drin steckt (was der Anbieter, in dem fall Apple, zu einem Preis anbietet als wäre es vergoldet 16GB=240,- freier Handel = ab 75,-) und wo ein Grafikkarte der vorletzten Generation drin steckt und auch noch mächtig runtergetaktet. Dann soll Apple eben die Preise, wie üblich, entsprechend senken, dann fände ich das völlig ok !

Veraltet oder eben doch nicht…

Als 2014 die neuen MacMini rauskamen – oh graus, ohne Quad-Core – kauften sich viele noch einen 2012er Quad. (Ich übrigens auch – weil ich den Unkenrufen geglaubt hatte.)

Die Benchmarks zeigten auch, dass der Quad tatsächlich schneller war, als die neueren. Trotzdem erlebe ich mit meinem tollen, schnellen Quad, dass manches letztlich doch nicht soooo schnell läuft und vermute deshalb, dass die 2014er Dualcore im Alltagsgebrauch letztlich doch schneller sind und nicht ruckeln.
Warum?
Weil eben doch die Software (also Apple) entscheidet, ob mein alter Quad wirklich schneller arbeiten darf als der neuere Dual.

Fazit 1: Manche kaufen sich eben doch einen veralteten Mac, obwohl der aktualisierte bereits in den Regalen steht. Wozu also dauernd nach Neuen schreien?

Ein neuerer Prozessor bedeutet nicht zwingend, dass der Mac dann besser läuft. Vorallem für Pro’s kann das bedeuten, dass vieles wieder aktualisiert, angepasst und getestet werden muss. Neuere Programme, die wieder upgedated werden müssen und möglichweise dadurch neue Bugs haben. Ausserdem: Auch Apple muss/will gewährleisten, dass die Software mit allen Macs sauber läuft. Je mehr verschiedene Prozessoren verbaut werden, desto mehr muss getestet und angepasst werden. Aus der Win-Welt wissen wir ja, dass da EIN Problem ruht und schwer in den Griff zu kriegen ist.

Fazit 2: Dauernd neue Betriebssysteme UND neue Macs gäben würden die Qualität der Macs sicherlich negativ beeinflussen.

Einspruch!

Erstmal ist es so, das ein System nicht perse ein update braucht, weil eine neue CPU eingesetzt wird, da sich das Prinzip der Architektur nicht im wesentlichen ändert.
Drum kannst du ja das Mac Os oder Win auf den unterschiedlichen CPU-Versionen laufen lassen, vom Coe-2-Duo bis zum i7 etc.
Nur eine schnellere CPU einzubauen macht auch in den seltensten fällen Sinn.
Die Combi von Board, CPU, GPU und Ram macht allerdings viel Sinn, wenn man es braucht. Wenn man mit dem zufrieden ist was man hat,macht es keinen - das trifft allerdings auf alles zu, vom Sofa bis zum Schuh.
Allerdings kauft in der Regel niemand Dinge zu einem hohen Preis, wenn sie technisch veraltet sind! Das betrifft die Produktpflege.
Das manche sich einen älteren Mac kaufen, weil sie mehr bieten als ein neuer ist ja schon ein Armuts-Zeugnis für Apple !
Ich habe auch noch nie Programme updaten müssen, weil sie auf anderer / neue Hardware liefen?!
Das Apple entscheidet welcherRechner schneller arbeitet, glaube ich auch nicht. Auch glaube ich nicht, das Apple gewährleisten will das die Software mit allen Rechnern sauber läuft, im Gegenteil...sie wollen ihre Kisten ja verkaufen. Drum bringen sie in kurzen Intervallen immer neue Systeme, welche nicht signifikant besser sind, aber ungeeignet für alte Mac's.
Und von welchem "Problem in der Win-Welt" sprichst du, welches so schwer in den Griff zukriegen ist?

Dein Fazit 2 verstehe ich überhaupt nicht.......

Tim Cooc liebt den Mac?!

Man kann es auch anders darstellen:

Mac Pro: Kein Upgrade seit 32,7 Monaten oder 2,7 Jahre

Mac mini: Kein Upgrade seit 23 Monaten oder 1,9 Jahre

MacBook Air: Kein Upgrade seit 18 Monaten oder 1,5 Jahre

MacBook Pro: Kein Upgrade seit 15 Monaten oder 1,3 Jahren

iMac: Kein Upgrade seit 11 Monaten oder 0,9 Jahren

Wieviel Prozent der Nutze kauft sich denn in kürzeren Intervallen neues Equipment ?

Im Beruflichem Einsatz werden EDV Systeme normalerweise nach 3 Jahren abgeschrieben. Wo ist also das Problem. Die wenigsten werden sich in kürzeren Zeitintervallen einen neuen Rechner zulegen, warum auch. Auch im privatem Umfeld werden Rechner mindestens 3 bis 5 Jahre oder länger genutzt. Aktualisiere gerade zwei MacBook Pro 13"von 2009/2010 auf das aktuelle System. Die Nutzer sind damit super zufrieden. Die benötigen nicht immer das neueste vom Neuesten. Die genutzten Anwendungen laufen darauf stabil und schnell.

Die absolute Masse der Mac Nutzer kann sehr lange mit Ihren Systemen sicher und schnell arbeiten, erkennbar auch an den hohen Wiederverkaufspreisen von gebrauchten Macs.

Ich bezeichne mich als Power User (Bild und Videoschnitt, Datenbankentwicklung etc.) und komme trotzdem mit den verfügbaren Produkten von Apple seit über 30 Jahren sehr gut aus. Aktuelle Systeme: IMac 5K (2015), Mac Book Pro (2013 mit SSD), Mac Mini (2012) als Server. Selbst der Power Mac von 2009 3Ghz Quad Core, ist noch gut einsetzbar. Ich muss nicht immer das neueste haben um einen marginalen Geschwindigkeitsvorteil zu erreichen, im Gegenteil mir sind ausgereifte Systeme und stabile BS Versionen lieber als ständig Betatester der allerneuesten Versionen zu sein. Zumal meine Kunden auch nicht ständig das neueste haben. Ihre Investitionen sollen möglichst lange halten, also im Schnitt 3-5 Jahre oder sogar länger. Jedes Update kostet nun mal Geld in Form von Hardware, Software, Zeit und Aufwand für das Lernen von neuen bzw. anders arbeitenden Funktionen.

Tim Cook liebt den Mac?!

Guten Abend.

Macs werden sicher länger genutzt als die meisten PCs. Auch meine Macs waren und sind viele Jahre im Einsatz. Aber der Hinweis bzw. die rhetorische Frage, ob die Kaufintervalle kürzer seien als Apples Aktualisierungen, geht am Problem vorbei.

Denn mein Intervall muss nicht unbedingt dem von Apple entsprechen. Wenn ich jetzt einen neuen Mac brauche, habe ich Pech gehabt. Der iMac und das kastrierte MacBook sind noch die aktuellsten Modelle.

Gerade unter dem Gesichtspunkt einer langen Nutzung sollte der neu zu beschaffende Mac einigermaßen aktuell sein. Wenn man jetzt einen MacPro kauft, ist der in fünf Jahren nicht fünf, sondern acht Jahre alt.

Dabei geht es nicht primär im die CPU. Z.B auch um die Schnittstellen. Ich möchte, um beim Beispiel des MacPro zu bleiben, nicht in fünf Jahren noch mit Thunderbolt 2 oder USB 3 hantieren. Thunderbolt 3 gibt es jetzt seit einem Jahr.

Gruß, Wolfgang

Tim Cook liebt das Geld.....

Denn bei keinem anderen Hersteller kauft man alte Ware so teuer wie bei Apple.

Wolfgang hat es aus einem anderen Betrachtungs-Winkel auch auf den Punkt gebracht.
Sollte Apple neue Maschinen bringen und sie zum gleichen Preis mit den aktuellen anbieten, möchte ich den sehen, der ein altes Model kauft weil es ihm "genügt" - never ever wird das jemand machen!

Erwatungen

Ich erwarte, dass der Rechner im Zusammenspiel mit dem Betriebssystem und meiner verwendeten Software und Peripherie funktioniert, mehr nicht. Damit hatte ich in den letzten siebzehn Jahren keine Probleme, sonst wären ich und viele viele andere User längst zur Windowswelt abgewandert. Stattdessen erweiterte sich der Nutzerkreis erheblich, sogar in der Informatikerszene, eben wegen der höheren Stabilität, Kontinuität und anderen Vorzügen.
Warum bleiben die hier Unzufrieden beim Mac? Das ist mir schleierhaft.

Ich weiß nicht

ob hier jemand unzufrieden ist oder nicht, kann da nur für mich sprechen und ich bin nicht unzufrieden.
Kritik kann etwas konstruktives oder anregendes sein. Apple bietet in den letzten Jahren gründe zur Kritik - und das sollte auch erlaubt sein.
Ich finde die Retourkutsche "dann sollen sie sich doch nen Win-Pc kaufen", eher kurzsichtig und reflektionslos. Ich lasse mir egal ob Markenhersteller oder nicht (oder eben weil es eine Marke ist), keine halben Sachen für hochwertiges Geld verkaufen, dann wird es nämlich dumm!
Ich respektiere die Menschen, welche mit alten, langsamen oder sonst was für Computern arbeiten und ihre Dinge damit Regeln, weil es darum nicht geht.
Wenn sich Leute Jahrelang über Analogkäse aufregen, zum Spottpreis von 49-70 Cent die Tüte, es aber dann für 8-12 euro Kaufen weil plötzlich Vegan draufsteht, ist es für mich nicht nur eine Verarschung seitens der Hersteller, es ist auch dumm von den Käufern. Wenn ich 32 GB Ram für ca 130 - 150 euro im freien Handel kaufen kann, bei Apple dafür 720,- euro hinlegen soll, ist es für mich das gleiche. Ebenso wenn der Aufpreis für eine GraKa bei Apple 240,- euro kostet, ich für 300,- euro aber im Handel nicht nur deutlich schnellere bekomme, sondern auch aktuelle und nicht ein upgrade der vorletzten Generation!
Die Differenzierung liegt für mich also klar auf der Hand:
Braucht jemand einen neuen Computer und ist glücklich mit der Leistung die er bekommt...soll er kaufen.
Braucht jemand ( wofür es mitunter vielschichtige Gründe gibt) viel Leistung und kauft deswegen natürlich das aktuell bestmögliche, ist er bei Apple falsch, auch falls er die Option einer eventl. Erweiterbarkeit braucht, da Apple die Türe zugemacht hat und die Machinen nicht auf aktuellem Stand hält.
Ist doch ganz einfach.

Schönes Wochenende.........

Hä?

niemand hindert dich daran ein günstigeres Upgrade von einem freien Händler zu kaufen. Das ist nicht auf Apple beschränkt. Selbstverständlich habe ich stets günstigere Hardware-Upgrades bei anderen Anbietern gerade kauft. Dein Post zeigt, dass du kein Apple-User bist , heißt: Dein Argument läuft ins Leere.

Du Schlingel....

...da hast du mich aber durchschaut, Kommissar Freitag !

Schönen Sonntag...

selber kein Apple-User ...

cityspeakSelbstverständlich habe ich stets günstigere Hardware-Upgrades bei anderen Anbietern gerade kauft. schrieb:
Dein Post zeigt, dass du kein Apple-User bist , heißt: Dein Argument läuft ins Leere.
Das haben wohl fast alle, deshalb wird seit 2013 z.B. der Arbeitsspeicher fest eingelötet, um dieses Apple-schädigende Getue zu verhindern .....

Gruß Uli

Stimmt!

Asche auf mein Haupt! Ja, es ist richtig, dass Upgrades nicht mehr möglich sind, war bei mir seit 2013 nicht nötig, deswegen war ich nicht auf dem neusten Stand, sorry...
Jetzt, nachdem ich die Präsentation der neuen MacBooks abgewartet habe, muss ich den Unkenrufen teilweise zustimmen. Diese Adapterflut wird langsam unangenehm, alle Bauteile sind verlötet, keine Upgrademöglichkeiten. Das Schlimme daran ist, dass es keine Ausweichmöglichkeiten gibt, also Konkurrenzgeräte, die mit MacOS genauso reibungslos laufen. Insofern kann man von Bevormundung, ja sogar von Entmündigung des Kunden/Users sprechen. Ein Umstieg auf Win kommt für mich zur Zeit noch nicht in Frage. Jedes Mal, wenn ich einen PC benutze, habe ich das Gefühl, als wäre ich 20 Jahre in der Zeit zurückversetzt. Kein gutes Gefühl.
Was mich stört, sind die dauernden Motzereien im Allgemeinen und über Apple und Co im Speziellen, auf die man so in den Foren triff. Mir kommt es so vor, als ob es für die Leute nichts anderes gebe, als alles schlecht zu reden. Das geht dann so weit, dass einzelne Personen der Firma beschimpft werden (siehe Forenthema). Leute, der Computer ist nur eine Maschine, mit der man bestimmte Arbeiten verrichten und sich, wenn man will, in der Freizeit begnügen kann und mehr nicht. Wer sie herstellt, ist doch uninteressant! Die Diskussionen ähneln denen der religiösen Fanatiker.
Tim Cook ist nicht Steve Jobs, das ist klar. So einen wie Jobs wird es so schnell wohl nicht geben. Aber die Firma bietet Produkte nach ihren (marktwirtschaftlichen) Vorstellungen an. Diese gehen wohl so weit, dass Alles (Dateien, Medien) über das Netz und Wlan überspielt und bespielt wird bzw. werden soll, Speichermedien sollen überflüssig gemacht werden. Wer es nicht mag, muss die Geräte nicht kaufen und nutzen (Angebot und Nachfrage). Wer sie nicht hat oder nutzt, muss sie auch nicht bashen. Wozu soll das dienen?
Aber das wichtigste ist: Der BVB hat heute gegen Bayern 1:0 gesiegt! Heja BVB!