Ausblick auf Intels neue Prozessorarchitektur

Die nächste Intel-Prozessorarchitektur wirft ihren Schatten voraus. Sie trägt den Namen "Broadwell" und löst die "Haswell"-Architektur ab, die beispielsweise im aktuellen iMac, MacBook Air und MacBook Pro zu finden ist. Mit "Broadwell" stellt Intel die Prozessorproduktion vom 22- auf das 14-Nanometer-Verfahren um. Geringere Strukturbreiten ermöglichen eine größere Energieeffizienz, zudem finden mehr Transistoren auf der gleichen Grundfläche Platz.



"Der Thermal Design Point (TDP) wurde im Vergleich zur vorigen Prozessorgeneration bei gleichbleibender Leistung und verbesserter Akkulaufzeit mehr als halbiert", verspricht Intel. Die Umstellung des Fertigungsverfahrens verlief allerdings nicht problemlos. Intel musste mehrere Hürden umschiffen, was die Markteinführung von "Broadwell" um mehrere Monate verzögerte. Laut Intel sollen die ersten "Broadwell"-basierten Systeme im vierten Quartal ausgeliefert werden. Die "Broadwell"-Mobilprozessoren sollen unter dem Namen "Core M" vermarktet werden.

"Durch den Einsatz der zweiten Generation von Tri-Gate Transistoren bei der 14nm Fertigung bieten wir im Branchenvergleich ein erheblich minimiertes Kosten-pro-Transistor-Verhältnis bei maximierter Transistordichte. Das klare Bekenntnis zum Mooreschen Gesetz bildete die Grundlage für die Entwicklung des neuen 14nm Produktionsprozesses", so Intel-Manager Mark Bohr.

"Broadwell"-CPUs sind bei gleicher Taktfrequenz nicht nur sparsamer als ihre "Haswell"-basierten Vorgänger, sondern liefern zudem eine um bis zu zehn Prozent höhere Rechenleistung. Die integrierten Grafikchips sollen bis zu doppelt so schnell sein. Ebenfalls neu sind Unterstützung für OpenGL 4.2 und OpenCL 2.0.