Backupsoftware Retrospect jetzt für macOS High Sierra und Dateisystem APFS zertifiziert

Die für den Unternehmenseinsatz konzipierte Datensicherungslösung Retrospect ist in der Version 14.5 veröffentlicht worden. Der Hersteller hat die Software an das kommende Betriebssystem macOS High Sierra und das moderne Dateisystem APFS angepasst.

Eine Einschränkung besteht allerdings noch: Derzeit kann Retrospect 14.5 keine bootfähige Wiederherstellung oder Kopie von einem APFS-Laufwerk durchführen. Man arbeite gemeinsam mit Apple an der Behebung dieses Problems, teilte das Unternehmen mit. Einzelheiten zur Kompatibilität mit APFS, auch im Zusammenspiel mit älteren Retrospect-Versionen, werden auf dieser Web-Seite erläutert.

Retrospect

Screenshot von Retrospect.
Bild: Retrospect, Inc.



Ebenfalls neu in Retrospect 14.5 sind Unterstützung für Backups beim Cloudspeicher-Anbieter Wasabi, Versand des täglichen Sicherungsberichts per E-Mail und erweiterte Datenbank-Unterstützung. "Es sind vorgefertigte Skript-Hooks verfügbar. Damit können IT-Administratoren MySQL-, PostgreSQL- und MongoDB-Datenbanken stilllegen, um eine anwendungskonsistente Sicherung ihrer wichtigen Datenbankserver zu erstellen", erläutert Retrospect, Inc. Leistungsoptimierungen und Fehlerkorrekturen runden das Release ab.

Retrospect 14.5 ist zu Preisen ab 119 Euro erhältlich und setzt OS X Snow Leopard oder neuer voraus. Das Update von der Version 14.x ist kostenlos. Demoversionen von Client und Server stehen zum Download bereit. Sie ermöglichen den Test des kompletten Funktionsumfangs für einen Zeitraum von 45 Tagen. Die Software liegt auf Deutsch, Englisch und weiteren Sprachen vor.

Nach Angaben des kalifornischen Herstellers richtet sich die Backupsoftware an kleine und mittelgroße Unternehmen. Retrospect bietet unter anderem lokale und Offsite-Backups von Clients und Servern, zeitpunktgenaue Wiederherstellungen, Deduplizierung auf Datei-Ebene, iOS-Fernverwaltung von mehreren Backup-Servern und VMware-Integration.