Meldungen vom 21. bis 31. März 2006

Freitag, 31. März 2006

Die Top-News des Tages

(16:00 Uhr) Apple: Bertrand Serlet neuer Chief Software Technology Officer? Vor wenigen Tagen gab Apple bekannt, dass Avie Tevanian zum Monatsende das Unternehmen verlassen wird. Tevanian war maßgeblich an der Entwicklung des Mach-Kernels und später auch an der Entwicklung von Mac OS X beteiligt und hat derzeit die Position des Chief Software Technology Officer inne. Wie nun das Magazin "Der Entwickler" meldet, steht Tevanians Nachfolger fest. Bertrand Serlet soll künftig als Chief Software Technology Officer. Eine Bestätigung Apple steht allerdings noch aus. Serlet ist derzeit Senior Vice President Software Engineering von Apple. (sw) - Meldung kommentieren -

(15:00 Uhr) Aperture 1.1 kommt im April. Apple hat nun auch offiziell die Auslieferung von Final Cut Studio 5.1 bekannt gegeben. Das Unternehmen betont die Performance-Gewinne bei der Nutzung angepasster Software auf Intel-Macs. "Das Rendering von DV und HDV von der Timeline ist auf einem MacBook Pro mit 2,16 GHz Intel Core Duo bis zu 2x so schnell wie auf einem 15-Zoll PowerBook G4 mit 1,67 GHz PowerPC. Die Kodierung von MPEG-2-Material von DV und HDV für die DVD-Erstellung ist auf einem MacBook Pro mit 2,16 GHz Intel Core Duo bis zu 2,5x so schnell wie auf einem 15-Zoll PowerBook G4 mit 1,67 GHz PowerPC", erklärte Apple in einer Pressemitteilung. Auch das bereits seit Mitte Februar erhältliche Logic 7.2 sei deutlich schneller: "Logic 7.2 kann auf einem MacBook Pro mit 2,16 GHz Intel Core Duo bis zu 135 PlatinumVerb Plugins und 8 Sculpture Software-Instrumente in einer einzelnen Logic-Session gleichzeitig bearbeiten, während das 15-Zoll PowerBook G4 mit 1,67 GHz PowerPC maximal 30 PlatinumVerb Plugins und vier Sculpture Software-Instrumente bewältigen kann." Gleichzeitig teilte Apple mit, dass die Version 1.1 der Foto-Postproduction-Software Aperture im April auf den Markt kommen werde. Zu den Neuerungen zählen Anpassung an Intel-Macs, umfangreiche Performance-Optimierungen, eine verbesserte RAW-Qualität, zusätzliche Bearbeitungstools sowie Unterstützung für Photoshop-Dateien mit Ebenen. (sw) - Meldung kommentieren -

(13:00 Uhr) Welches neuartige Produkt wünschen Sie sich von Apple am meisten? Prognosen von Analysten, Hinweise von Marktteilnehmern und aufgespürte Patentanträge von Apple sorgten in den vergangenen Monaten für rege Aktivität in der Gerüchteküche. Mittelpunkt der Spekulationen sind - neben Upgrades bestehender Mac- und iPod-Produktlinien - völlig neuartige Produkte, die Apple möglicherweise schon bald vorstellen könnte. Der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Angefangen von einem Apple-Handy namens "iPhone" über einen Tablet-Mac mit ausgefeilter Touchscreen-Technologie bis hin zu einem Online-Shop für Kinofilme reichen die Gerüchten. Manche User wünschen sich angesichts der Dominanz Adobes gar einen Photoshop-Konkurrenten aus dem Hause des Mac-Herstellers. Dazu unsere Umfrage: Welches neuartige Produkt wünschen Sie sich von Apple am meisten? Sie können noch bis Montag abstimmen. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 31. März 2006

(15:30 Uhr) Artikel zum 30. Jahrestag der Apple-Gründung. Apple steht wieder im Mittelpunkt der Allgemeinpresse. Diesmal jedoch nicht wegen des anhaltenden Erfolgs des iPods, des Umstiegs auf Intel-Chips oder des Rechtsstreits mit den Beatles, sondern wegen des bevorstehenden 30. Jahrestags der Unternehmensgründung. Am 01. April 1976 wurde das Unternehmen von Steve Jobs, Ronald Gerald Wayne und Steve Wozniak gegründet. "Unfassbar: Apple wird 30" heißt es etwa in der Süddeutschen Zeitung, "Das zweite Leben des PC-Pioniers Apple" im Münchner Merkur. "Der Gigant aus der Garage" titelt die taz, auch eine dpa-Meldung macht die Runde. Ein ausführlicher Hintergrundbericht findet sich bei News.com. (sw)

(14:30 Uhr) Apple-zertifiziertes Trainingsbuch zu Final Cut Pro 5.0. Im Verlag Addison-Wesley ist das Buch "Final Cut Pro 5.0 - Fortgeschrittene Techniken für Filmschnitt und -Nachbearbeitung" erschienen. Das von der Final Cut Pro-Trainerin Diana Weynand verfasste Werk wurde von Apple zertifiziert und ist 688 Seiten stark. "Diana Weynand vermittelt Wissen zur professionellen Bearbeitung Ihrer Filme im gängigen DV- bis zum HD-(High Definition)Format: von den Grundlagen bis zu komplexen Tätigkeiten wie dem Erzeugen von Übergängen und Bewegungseffekten, Echtzeit-Farbkorrektur, Betitelung...". Auch die Neuerungen von Final Cut Pro 5.0 werden behandelt. Eine DVD mit Beispieldateien ist enthalten. Der Preis beträgt 69,95 Euro. Hinweis in eigener Sache: Wenn Sie dieses Buch erwerben möchten, dann benutzen Sie bitte den angegebenen Amazon.de-Partnerlink (die Lieferung ist kostenfrei). Amazon ist weltweit als schneller und zuverlässiger Buchhändler bekannt - und durch Ihren Kauf via Partnerlink unterstützen Sie gleichzeitig MacGadget. Herzlichen Dank! (sw)

(14:15 Uhr) Neue Betaversion von XPress 7.0. Quark hat eine zweite Betaversion der DTP-Software XPress 7.0 zum Download bereitgestellt. Sie setzt Mac OS X 10.3 oder neuer voraus und lässt sich bis zum 02. Mai einsetzen. Das finale XPress 7.0 soll im Sommer oder Herbst auf den Markt kommen und native auf Intel-basierten Macs laufen. In XPress 7.0 sollen mehrere Anwender zur gleichen Zeit an einem Dokument arbeiten können. Zu den weiteren Neuerungen zählen beispielsweise Workflow-Verbesserungen, Unterstützung für das Font-Format OpenType, Transparenz-Werkzeuge und ein verbessertes Farbmanagement. (sw)

(14:00 Uhr) Devonagent 2.0 ist fertig. Devontechnologies hat nach einer zweimonatigen öffentlichen Betatestphase die Entwicklung von Devonagent 2.0 abgeschlossen. Der ab Mac OS X 10.3.9 lauffähige Internet-Suchassistent - das Tool analysiert Suchabfragen und fasst die Ergebnisse zusammen - kostet 49,95 Dollar, das Update von Devonagent 1.x schlägt mit 19,95 Dollar zu Buche. Zu den zahlreichen Neuerungen gehören u. a. Anpassung an Intel-basierte Macs, eine vollständig überarbeitete Benutzeroberfläche, die Visualisierung gefundener Informationen, eine deutlich erweiterte Suchfunktionalität durch 135 Such-Plug-ins für bekannte und weniger bekannte Suchmaschinen, ein verbesserter integrierter Browser mit Tabs, erweiterte AppleScript-Unterstützung, Automator-Unterstützung, ein Dashboard-Widget und verbessertes Zusammenspiel mit anderen Anwendungen. Eine Demoversion von Devonagent 2.0 steht zum Download (5,7 MB, mehrsprachig) bereit. (sw)

(13:45 Uhr) Flash-Chips: Apple sorgt vor. Apple rechnet offenbar auch weiterhin mit einer starken iPod-Nachfrage. Einer Meldung von Bloomberg zufolge hat sich der IT-Konzern bis zum Jahre 2010 20 Prozent der Produktion von NAND-Flash-Chips von Hynix Semiconductor gesichert. Apple habe sich verpflichtet, in diesem Jahr Chips mit einer Gesamtkapazität von 40 Millionen Gigabyte abzunehmen, heißt es in dem Bericht. Darüber hinaus will Apple das jährliche Auftragsvolumen bis zum Ende des Jahrzehnts um 180 Prozent erhöhen. Apple hatte sich im November auch an andere Zulieferer langfristig gebunden, um die Versorgung mit Flash-Chips sicherzustellen. (sw)

(13:30 Uhr) Devonthink Professional 1.1 läuft native auf Intel-Macs. Devonthink Professional, eine Arbeitsumgebung zum Speichern, Verwalten und Analysieren von Daten aller Art, liegt seit ab sofort in der Version 1.1 (neun MB, mehrsprachig) vor. Neu sind Anpassung an Macs mit Intel-Prozessor, vereinfachter Datenimport, eine verfeinerte Benutzeroberfläche, zusätzliche Automator-Actions und Scripts, die Verwendung der systemweiten Proxy- und Cookie-Settings sowie eine Vielzahl an Detailverbesserungen und Bug-Fixes. Die Software setzt mindestens Mac OS X 10.3.9 voraus und ist zum Preis von 79,95 Dollar erhältlich (Update kostenfrei). (sw)

(13:15 Uhr) Griffin Technology arbeitet an High-End-Mikro für iPod. Mit iTalkPro will Griffin Technology in naher Zukunft ein neues Mikrofon für den iPod 5G auf den Markt bringen. Gegenüber dem Vorgänger iTalk (für 3G/4G iPods) soll sich iTalkPro durch eine hohe Aufnahmequalität auszeichnen. So soll die Aufzeichnung in CD-Stereo-Qualität (WAV mit hoher Bitrate) erfolgen. Dazu nutzt das Gerät die im 5G iPod integrierten Sampling-Modi. Die Aufzeichnungslänge gibt der Hersteller mit 3,5 Stunden beim 60- und mit 1,5 Stunden beim 30 GB-Modell an - vorausgesetzt, der iPod-Akku ist vollständig geladen. Die Aufnahme wird über einen Button gestartet, die Einstellungen können über das iPod-Display vorgenommen werden. Der Preis und ein Einführungstermin von iTalkPro stehen noch nicht fest. (sw)

Donnerstag, 30. März 2006

Die Top-News des Tages

(18:00 Uhr) Apple: iTMS verstößt nicht gegen Vereinbarung mit den Beatles. Am Mittwoch und am heutigen Donnerstag wurde der Rechtsstreit zwischen Apple und der von den Beatles gegründeten Firma Apple Corps Ltd. vor einem Londoner Gericht verhandelt. Apple Corps Ltd. hatte den Mac-Hersteller im Juli 2003 verklagt, weil dieser angeblich gegen eine im Jahr 1991 getroffene Vereinbarung hinsichtlich der Nutzung des Namens "Apple" verstoßen hat. Diese sieht vor, dass der IT-Pionier seine Firmenbezeichnung nur für Computerprodukte benutzen darf, nicht jedoch im Musikgeschäft. Aus der Sicht Apples ist der Fall klar, wie die Nachrichtenagentur AP berichtet: Der iTunes Music Store verstoße laut Apples Anwalt nicht gegen die Vereinbarung, der Unterschied zwischen dem Online-Musicstore des Computerkonzerns und einem Record Label wie Apple Corps sei für jedermann ersichtlich. Man sei im Bereich des kommerziellen Vertriebs von Daten aktiv, und dies sei laut Vertrag erlaubt, so Apple. Die Anhörung soll mindestens fünf Tage dauern. Unterdessen meldet die Times, dass Apple-CEO Steve Jobs einen Monat vor Eröffnung des iTunes Music Stores eine Million Dollar für die Rechte am Markennamen Apple Corps geboten haben soll. (sw) - Meldung kommentieren -

(02:00 Uhr) Final Cut Studio 5.1 mit Support für Intel-Macs jetzt erhältlich (Update). Apple hat in Nordamerika mit der Auslieferung von Final Cut Studio 5.1 begonnen. Sämtliche Programme der professionellen Videoproduktionslösung, d. h. Final Cut Pro 5.0, Motion 2.0, Soundtrack Pro und DVD Studio Pro 4.0, liegen nun als Universal Binaries vor und laufen native sowohl auf PowerPC- als auch auf Intel-basierten Macs. Final Cut Studio 5.1 benötigt mindestens einen mit 867 MHz getakteten G4-Prozessor oder einen G5-Mac bzw. einen Mac mit Core Duo-Prozessor. Apple weist darauf hin, dass der Grafikchip des Intel-Mac mini nicht für Motion geeignet ist. Bereits seit Ende Februar sind Logic Pro 7.2 und Logic Express 7.2 verfügbar, die ebenfalls an die Intel-basierten Macs angepasst wurden. Für die nahe Zukunft wird Aperture 1.1 - ein kostenloses Update für Aperture-Käufer - erwartet, das neben einer Vielzahl an Verbesserungen auch native Unterstützung für Intel-Macs mit sich bringt.

Final Cut Studio 5.1 kostet 1249 Euro. Apple bietet die in Final Cut Studio enthaltenen Anwendungen ab sofort nicht mehr einzeln an. Dafür gibt es günstige Upgrades auf Final Cut Studio 5.1. Käufer von Final Cut Pro 4.0/4.5 zahlen 199, Käufer von Final Cut Pro 5.0 99 und Käufer der Final Cut Suite 49 Euro. Wer Motion 2.0, Soundtrack Pro, DVD Studio Pro 4.0 oder die Production Suite erworben hat, erhält Final Cut Studio 5.1 zum Preis von 199 Euro. In Europa dürfte die Auslieferung von Final Cut Studio 5.1 in den nächsten Tagen beginnen. Sowohl Final Cut Express als auch Shake sollen nach Angaben Apples mit dem nächsten großen Release native auf Intel-Macs laufen. Erscheinungstermine nannte das Unternehmen noch nicht. +++ Nachtrag: Wie uns mehrere Leser, die im Apple Store bestellt haben, mitteilten, wird Final Cut Studio 5.1 seit heute auch in Europa ausgeliefert. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 30. März 2006

(22:00 Uhr) Kurzmeldungen: Neue Spekulationen über Apple-Handy, Crash-Bug in WebKit. Die Anti-Spam-Lösung SpamSieve liegt seit heute in der Version 2.4.3 vor. Sie verbessert die Genauigkeit bei der Spam-Erkennung und bietet weitere Verbesserungen. +++ Nun ist auch die beliebte TV-Serie Scrubs im US-iTunes Music Store zu haben. +++ Einige Apple-Manager haben Aktienverkäufe zur Bezahlung von Steuerforderungen getätigt, meldet AppleInsider. +++ Die Einführung eines Apple-Handys werde sich verzögern, meldet Think Secret unter Berufung auf anonyme Quellen - in der Entwicklung gebe es noch etliche Probleme zu bewältigen. +++ Die National Football League verhandelt mit Apple über die Rechte an Internet-Übertragungen von Spielen. +++ Ein Blogger hat ein Problem in Mac OS X entdeckt, das WebKit-basierte Anwendungen zum Absturz bringen kann. +++ heise online lässt Apples Geschichte Revue passieren - das Unternehmen feiert bald 30. Geburtstag. (sw)

(21:30 Uhr) NeoOffice 1.2.2 mit Bug-Fixes. Die auf OpenOffice.org basierende Bürosoftware NeoOffice steht seit heute in der Version 1.2.2 (124 MB, mehrsprachig) vor. Diese soll zahlreiche von Anwendern gemeldete Fehler beheben. NeoOffice ist eine Java-Variante von OpenOffice.org 1.1.5, die ohne X11-Umgebung unter Mac OS X 10.3.9 oder neuer auf PowerPC-Macs eingesetzt werden kann, Mac OS X-Fonts unterstützt und nativen Drucker-Support bietet. Das kostenlose NeoOffice besteht aus einer Textverarbeitung, einer Tabellenkalkulation, einem Präsentations- und einem Zeichenprogramm. Auf Macs mit Intel-Chips lässt sich die Software derzeit nicht nutzen. Eine an Intel-Macs angepasste Ausführung von NeoOffice soll im Sommer erscheinen. (sw)

(17:30 Uhr) Lautstärken-Limit für iPod: Beifall und Kritik für Apple. Das gestern von Apple veröffentlichte Software-Update für den 5G iPod und den iPod nano, das die individuelle Festlegung einer Maximallautstärke erlaubt, hat zu unterschiedlichen Reaktionen geführt. Der US-Kongressabgeordnete Edward J. Markey begrüßte die Einführung dieser Möglichkeit ausdrücklich. Es sei ein wichtiger erster Schritt, um die Konsumenten vor Hörschäden zu schützen, erklärte Markey gegenüber AppleInsider. Er hofft, dass sich bald andere Hersteller Apples Beispiel anschließen werden. Markey führt im Kongress eine Initiative an, um Hörschäden durch Audioplayer zu verhindern. Apple ist im Februar von einem iPod-Käufer wegen poteniell möglicher Hörschäden durch die iPod-Benutzung verklagt worden. Sein Anwalt sieht sich nun in seiner Auffassung bestärkt, dass Apple schon früher etwas in dieser Angelegenheit hätte unternehmen müssen. Er kritisiert außerdem, dass das Update nicht für ältere iPods zur Verfügung steht. (sw)

(16:30 Uhr) DragThing 5.6.4 verbessert Support für Intel-basierte Macs. TLA Systems hat die Version 5.6.4 (5,5 MB, mehrsprachig) von DragThing angekündigt. Diese behebt etliche Fehler im Zusammenhang mit Intel-basierten Macs. Das Tool installiert frei platzierbare Docks auf dem Desktop, in die Programme, Dokumente, Ordner, URLs, Fenster und Clippings mit beliebigen Inhalten einsortiert und aufgerufen werden können. Außerdem lassen sich beliebige Tastaturkombinationen zum Aufrufen von abgelegten Objekten definieren. DragThing 5.6.4 läuft ab Mac OS X 10.3.9 und kostet 29 Dollar (Update von DragThing 5.x: kostenlos). (sw)

(16:00 Uhr) MenuCalendarClock 2.5 läuft native auf Intel-Macs. Objectpark Software hat heute die Version 2.5 von MenuCalendarClock ins Netz gestellt. Sowohl die iCal- als auch die Entourage-Ausführung des Tools liegt nun als Universal Binary vor. MenuCalendarClock ist ein Monatskalender mit iCal- bzw. Entourage-Anbindung für die Menüleiste von Mac OS X 10.3.9 oder neuer. Zum Funktionsumfang gehören u. a. die Anzeige von Kalenderwochen, eine Hotkey-Aktivierung, ein Geburtstagskalender, die Anzeige von iCal-/Entourage-Aufgaben und -Terminen und eine konfigurierbare Uhr. Die Nutzung der Basis-Funktionalität von MenuCalendarClock ist kostenlos. Die Freischaltung der erweiterten Version kostet 14,95 Euro. Das Update von MenuCalendarClock 1.x/2.x ist gratis. (sw)

(14:30 Uhr) BIAS kündigt kostenlose Universal Binary-Updates an. BIAS will im Laufe des zweiten Quartals seine Audiosoftware in nativer Form für Intel-basierte Macs auf den Markt bringen. Wie die Macworld meldet, läuft die angepasste Version des Musikproduktionsprogramms Peak Pro 5.0 auf einem MacBook Pro um bis zu 130 Prozent schneller als auf einem PowerBook G4 mit 1,67 GHz. Neben Peak Pro sollen auch Peak Pro XT, Peak LE, Master Perfection Suite, SoundSoap und SoundSoap Pre als Universal Binaries erscheinen. Die Updates sollen kostenfrei bereitgestellt werden. (sw)

(14:00 Uhr) OpenOffice.org für Mac OS X in Version 2.0.1 erschienen. Die Bürosoftware OpenOffice.org ist jetzt in der Version 2.0.1 für Mac OS X 10.3 oder neuer verfügbar. Zwar liegen die Releases-Notes noch nicht vor, doch ist davon auszugehen, dass der neue Build die Bug-Fixes aus OpenOffice.org 2.0.2 für Linux und Windows, das Anfang März erschien, enthält. OpenOffice.org setzt eine installierte X11-Fensterumgebung voraus, diese ist Bestandteil der Betriebssystem-CDs bzw. -DVD. Künftige Versionen der Open Source-Software sollen an die Oberfläche von Mac OS X angepasst werden. (sw)

(13:45 Uhr) OmniGraffle 4.1.2 verbessert Stabilität, behebt Fehler. Omni Group bietet seit heute eine Betaversion von OmniGraffle (Professional) an. Sie soll die Stabilität der Anwendung verbessern und diverse Bugs entfernen. Ein Erscheinungstermin für die Finalversion steht noch nicht fest. Das Update von OmniGraffle 4.x ist kostenlos. OmniGraffle ist eine ab Mac OS X 10.3.9 lauffähige Software (Universal Binary) zur Erzeugung von Diagrammen und Charts. Das Programm ist native sowohl auf PowerPC- als auch Intel-Macs lauffähig. OmniGraffle Standard kostet 69, OmniGraffle Professional 125 Euro. (sw)

(13:30 Uhr) Unity erzeugt Universal Binary-Spiele für Mac OS X. Die Spiele-Entwicklungsumgebung Unity liegt ab sofort in der Version 1.2.2 (126 MB, englisch) vor. Diese wurde um die Möglichkeit ergänzt, Spiele in nativer Form sowohl für PowerPC- als auch für Intel-Macs zu erzeugen. Neu sind ferner Performance-Optimierungen, eine verbesserte Windows-Unterstützung und zahlreiche Fehlerkorrekturen. Mit Unity eignet sich nach Angaben des Herstellers OTEE für kleinere bis mittlere Spieleprojekte. Die erstellten Spiele lassen sich mit einem Mausklick für Mac OS X und für Windows compilieren. Die ab Mac OS X 10.3 lauffähige Entwicklungsumgebung ist zu Preisen ab 249 Dollar zu haben, das Update von Version 1.x ist kostenfrei. (sw)

(13:15 Uhr) Cancom will weiter wachsen. Die Cancom IT Systeme AG hat heute die endgültigen Zahlen des Geschäftsjahres 2005 bekannt gegeben. Das Mac-Systemhaus steigerte den Umsatz im vergangenen Jahr um 9,3 Prozent auf 226,1 Millionen Euro. Beim Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte Cancom von 2,9 auf 3,8 Millionen Euro, beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 1,2 auf 2,4 Millionen Euro zu. Darin enthalten ist eine freiwillige Rückzahlung von 0,4 Millionen Euro an Mitarbeiter als Ausgleich für einen Gehaltsverzicht im Jahre 2003. Das Konzernergebnis verbesserte sich von 0,1 auf 1,0 Millionen Euro. Für das neue Geschäftsjahr erwartet der Cancom-Vorstand durch einen weiteren Ausbau der Dienstleistungsaktivitäten und einer sich abzeichnenden Konjunkturbelebung eine Fortsetzung des Wachstumskurses. (sw)

(13:00 Uhr) OmniDiskSweeper 1.5 veröffentlicht. Omni Group bietet die Shareware-Software OmniDiskSweeper aber sofort in der finalen Version 1.5 (zwei MB, englisch) an. Zu den Neuerungen gehören Anpassung an Intel-basierte Macs, eine verfeinerte Benutzeroberfläche, eine integrierte Hilfe sowie diverse Bug-Fixes. OmniDiskSweeper vereinfacht das Auffinden und Löschen großer, nicht mehr benötigter Dateien, indem es diese farblich hervorhebt und gleichzeitig wichtige Systemdateien kenntlich macht. Das Tool benötigt Mac OS X 10.3.9 oder neuer und kostet 14,92 Dollar. (sw)

Mittwoch, 29. März 2006

Die Top-News des Tages

(15:30 Uhr) iPod: Apple-Update legt maximale Lautstärke fest (Update). Besitzer eines iPod 5G oder eines iPod nano können ab sofort die maximal gewünschte Lautstärke des Audioplayers festlegen. Dazu hat Apple heute die Version 1.1.1 der iPod 5G- und der iPod nano-Software veröffentlicht. Darüber hinaus haben Eltern die Möglichkeit, die maximale Lautstärke der iPods ihrer Kinder einzustellen - gesichert über einen Code. "Aufgrund der gesteigerten Aufmerksamkeit rund um das Thema wollten wir unseren Kunden eine Möglichkeit bieten, die maximale Lautstärke ihres iPods sehr einfach und individuell selbst festzulegen", so sagt Greg Joswiak, Vice President Worldwide iPod Product Marketing von Apple. Die Beschränkung der maximalen Lautstärke funktioniert laut Apple mit jedem beliebigen Kopfhörer, iPod Radio Remote oder jedem Zubehör, das über den Kopfhörereingang mit dem iPod verbunden wird. Weitere Informationen zu diesem Thema finden sich unter www.apple.com/sound. +++ Nachtrag: Die Version 1.1.1 bietet darüber hinaus diverse Bug-Fixes. (sw) - Meldung kommentieren -

(06:00 Uhr) Mac OS X 10.4.6: Letzte Testrunde eingeläutet. Apple hat die wohl letzten Preview-Versionen des Mac OS X 10.4.6-Updates an Entwickler verteilt. Nach MacGadget-Informationen sind nun die Builds 8I127 (PowerPC) bzw. 8I1119 (Intel) aktuell - sie wurden den Mitgliedern der Apple Developer Connection Anfang dieser Woche zur Verfügung gestellt. Erneut wurden etliche Probleme beseitigt. Experten zufolge steht die Freigabe von Mac OS X 10.4.6 kurz bevor. Das kostenlose Betriebssystemupdate enthält rund 200 Bug-Fixes und Detailverbesserungen in Programmen und Bereichen wie AppleScript, Safari, Drucken, .Mac, Cocoa, Carbon, OpenGL, Core Image, Core Graphics, Rosetta, Automator, Bluetooth, Calculator, Netzwerk, Brennen von CDs und DVDs, Finder, Help Viewer, iSync, QuickDraw, SMB, WebDav, Grafiktreiber und Geräteunterstützung. (sw) - Meldung kommentieren -

(05:00 Uhr) Startschuss für Musikmesse in Frankfurt, Apple stellt aus. In Frankfurt wird heute die Musikmesse 2006 eröffnet. Sie zählt weltweit zu den wichtigsten Events rund um das Thema Musikproduktion. Auch Apple ist auf der Musikmesse präsent und zeigt Mac-basierte Lösungen. Folgende Produkte will das Unternehmen präsentieren: GarageBand 3.0, Logic Pro 7.2, Final Cut Studio, Xserve mit Xsan und Xserve RAID sowie das neue Notebook MacBook Pro. Außerdem steht die Anbindung von Apogee- und Digidesign-Lösungen an Logic Pro im Mittelpunkt. Apple ist in der Halle 5.1 am Stand 71 zu finden. Die Musikmesse 2006 findet bis zum 01. April statt. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 29. März 2006

(18:30 Uhr) Fujitsu: 200 GB-Notebook-Festplatte ab Sommer. Fujitsu will im dritten Quartal eine Notebook-Festplatte mit einer Speicherkapazität von 200 GB auf den Markt bringen. Das Unternehmen sei damit dem eigenen Zeitplan weit voraus, meldet die Computerworld. Ursprünglich sollte die 200 GB-Festplatte im 2,5 Zoll-Format, die über einen Serial ATA-Anschluss verfügt, erst im kommenden Jahr zur Verfügung stehen. Derzeit bietet Fujitsu Laptop-Festplatten nur mit maximal 160 GB Kapazität an. (sw)

(17:30 Uhr) Nisus Writer Express 2.7 im Betatest. Nisus Software hat heute eine Betaversion (15,4 MB, mehrsprachig) von Nisus Writer Express 2.7 veröffentlicht. Zu den Neuerungen zählen Stabilitätsverbesserungen, Verbesserungen beim Einfügen von Text in formatierte Textbereiche, beschleunigtes Suchen und Ersetzen von Textstellen, einfaches Kopieren und Anwenden von Textattributen und -stilen, eine optimierte Fuß- und Endnotenverwaltung, zusätzliche Möglichkeiten bei der Erstellung von Tastaturkürzeln sowie eine Vielzahl an Bug-Fixes. Einen Erscheinungstermin für die Finalversion nannte der Hersteller noch nicht. Die Textverarbeitung liegt als Universal Binary vor, setzt mindestens Mac OS X 10.3.9 voraus und kostet 69,95 Dollar. Das Update von Nisus Writer Express 1.x/2.x ist kostenfrei. (sw)

(14:00 Uhr) Bericht: Apple tritt BABCo-Konsortium bei. Einem Bericht von Gearlog zufolge soll Apple dem BABCo-Konsortium beigetreten sein. Dieses entwickelt und vermarktet die Benchmarking-Suite SYSmark, die im Windows-Bereich für Performance-Tests häufig eingesetzt wird. Zu den bisherigen BABCo-Mitgliedern gehören u. a. AMD, ATI, HP, Intel, Microsoft, Nvidia und Transmeta. Die Hintergründe des Beitritts von Apple sind noch unklar, zumal eine offizielle Bestätigung seitens BABCo noch ausssteht. Gearlog spekuliert, dass Apple u. U. Windows-Treiber für Intel-Macs entwickeln könnte. Allerdings hatte Apple in der Vergangenheit mehrfach erklärt, Windows nicht unterstützen zu wollen, aber auch keine technischen Hürden zu implementieren, um eine Windows-Installation zu verhindern. Bereits heute lässt sich Windows XP mit einem Patch auf allen Intel-basierten Macs aufspielen und nutzen. (sw)

(06:30 Uhr) Vor zehn Jahren: WebObjects feiert Premiere. Trotz einer in den vergangenen Jahren schleppenden Weiterentwicklung ist sie auch heute noch die Basis vieler E-Commerce-Systeme. Die Rede ist von WebObjects, Apples Entwicklungsumgebung zur Erzeugung von Java-basierten E-Commerce-Lösungen. Sie wurde am gestrigen Dienstag zehn Jahre alt. Am 28.i März 1996 wurde WebObjects von der Firma NeXT vorgestellt und wechselte schon eineinhalb Jahre später den Eigentümer, als NeXT von Apple übernommen wurde. In den Folgejahren entwickelte Apple die Software mit Hochdruck weiter, seit dem Jahr 2002 tat sich bis auf kleinere Updates jedoch fast nichts mehr. Auf der WWDC 2005 präsentierte Apple WebObjects 5.3, seitdem ist die Lösung kostenlos - als Bestandteil der Programmiertools Xcode - erhältlich. Die Zukunft von WebObjects ist offen - allerdings setzt Apple intern stark auf die Software, so basieren sowohl der iTunes Music Store als auch .Mac und der Apple Store darauf. Aktuell ist das im November erschienene WebObjects 5.3.1, das diverse kleinere Verbesserungen und Bug-Fixes enthält. Denkbar ist allerdings ist, dass Apple WebObjects im Zuge der Weiterentwicklung von Xcode Schritt für Schritt aufwertet. (sw)

(06:15 Uhr) Apple-zertifiziertes Trainingsbuch zu Final Cut Pro 5.0. Im Verlag Addison-Wesley ist das Buch "Final Cut Pro 5.0 - Fortgeschrittene Techniken für Filmschnitt und -Nachbearbeitung" erschienen. Das von der Final Cut Pro-Trainerin Diana Weynand verfasste Werk wurde von Apple zertifiziert und ist 688 Seiten stark. "Diana Weynand vermittelt Wissen zur professionellen Bearbeitung Ihrer Filme im gängigen DV- bis zum HD-(High Definition)Format: von den Grundlagen bis zu komplexen Tätigkeiten wie dem Erzeugen von Übergängen und Bewegungseffekten, Echtzeit-Farbkorrektur, Betitelung...". Auch die Neuerungen von Final Cut Pro 5.0 werden behandelt. Eine DVD mit Beispieldateien ist enthalten. Der Preis beträgt 69,95 Euro. Hinweis in eigener Sache: Wenn Sie dieses Buch erwerben möchten, dann benutzen Sie bitte den angegebenen Amazon.de-Partnerlink (die Lieferung ist kostenfrei). Amazon ist weltweit als schneller und zuverlässiger Buchhändler bekannt - und durch Ihren Kauf via Partnerlink unterstützen Sie gleichzeitig MacGadget. Herzlichen Dank! (sw)

(05:45 Uhr) Mac-Ports von Call of Duty 2 und Civilization IV machen Fortschritte. Bei Aspyr Media schreitet die Portierung der beiden Spiele Call of Duty 2 und Civilization IV auf den Mac zügig voran. Nach Angaben des Spielepublishers hat der Shooter Call of Duty 2 vor kurzem die Alphaphase erreicht, das Strategiespiel Civilization IV sei bereits spielbar. Call of Duty 2 soll im Mai, Civilization IV im Juni erscheinen. Die Systemanforderungen stehen noch nicht fest, allerdings sollen beide Titel als Universal Binaries auf den Markt kommen. In Kürze bringt Aspyr Media die Mac-Version von Quake 4 in den Handel. (sw)

(05:30 Uhr) Verbesserter Bluetooth-Standard in der Entwicklung. Die Bluetooth-Schnittstelle soll bis zum Jahr 2008 beschleunigt werden. Wie die Bluetooth Special Interest Group - eine aus namhaften IT-Unternehmen bestehende Interessengemeinschaft, die die Verbreitung von Bluetooth fördern will - am Dienstag bekannt gab, soll die nächste Bluetooth-Version einen höheren Datendurchsatz bieten, um auch Audio- und Video-Dateien in hoher Qualität schnell übertragen zu können. Dazu wolle man sich den Ultrabreitband-Spezifikationen der WiMedia Alliance bedienen. Die Datentransferraten sollen mit denen von USB und FireWire vergleichbar sein, so die Pläne der Gruppe. Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass die Funkschnittstelle sich auch weiterhin ideal für Tastaturen, Mäuse oder Headsets eignet. Erste Produkte mit dem neuen, abwärtskompatiblen Bluetooth-Standard könnten bereits Ende nächsten Jahres erscheinen, mit einer breiten Verfügbarkeit wird 2008 gerechnet. (sw)

(05:15 Uhr) Datensicherungslösung Data Backup läuft native auf Intel Macs. Prosoft Engineering hat die Version 2.1 der Backupanwendung Data Backup ankündigt. Sie liegt in nativer Form für Intel- und PowerPC-Macs vor, darüber hinaus sind eine Reihe von Bugs beseitigt worden. Das Update von Data Backup 1.x/2.0.x ist gratis. Die ab Mac OS X 10.2 lauffähige Software kann Backups oder Datensynchronisierungen auf allen im System angemeldeten Laufwerken inklusive Netzwerk-Volumes durchführen und wiederherstellen, zudem lassen sich bootfähige Datensicherungen erstellen. Eine Einzelplatzlizenz kostet 59 Dollar. (sw)

Dienstag, 28. März 2006

Die Top-News des Tages

(15:00 Uhr) Weitere Verzögerungen bei Windows Vista? Die Ankündigung von Microsoft, Windows Vista erst Anfang 2007 und nicht wie ursprünglich geplant rechtzeitig zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft auf den Markt zu bringen, hat für viel Unruhe im Windows-Markt gesorgt. Microsoft begründete die Entscheidung damit, mehr Zeit für die Fertigstellung des neuen Betriebssystems zu benötigen. Insidern zufolge müsse das Unternehmen weite Teile des Windows XP-Nachfolgers neu schreiben. Nach Ansicht des Analysten Joe Wilcox von Jupiter Research könnte aus "Januar 2007" aber auch "Juli 2007" werden, zumal es sich Betatestern zufolge nicht um eine Verzögerung von einigen Wochen, sondern von zwei Monaten handeln soll, berichtet die Macworld UK. Laut der New York Times würden tausende Entwickler an Vista arbeiten, der Quellcode umfasse aufgrund der enormen Altlasten, die das Betriebssystem aus Kompatibilitätsgründen zu tragen habe, mehr als 50 Millionen Zeilen - 40 Prozent mehr als Windows XP. Die Verschiebung von Vista sorgt auch intern bei Microsoft für Unmut. Ein Mitarbeiter fordert anonym im Weblog Mini-Microsoft, die Microsoft-Führung auszutauschen. In dem Weblog schreiben Microsoft-Angestellte anonym regelmäßig über ihre Sicht der Dinge. Auf den Eintrag gab es bislang mehr als 500 Antworten - viele davon stammen offenbar von Microsoft-Mitarbeitern, die sich der Forderung anschließen oder die Ansicht vertreten, bei Microsoft stimme auf so mancher Ebene einiges nicht und es bestehe dringender Handlungsbedarf. (sw) - Meldung kommentieren -

(13:00 Uhr) Avie Tevanian verlässt Apple. Wie aus einem Weblog-Eintrag des San Francisco Chronicle-Reporters Alan Saracevic hervorgeht, wird Avie Tevanian gegen Monatsende Apple verlassen. Tevanian kam im Zuge der Übernahme von NeXT im Jahre 1997 zu Apple und hat derzeit die Position des Chief Software Technology Officer inne. Der Weggang von Tevanian sei von Apple bestätigt worden, schreibt Saracevic. Tevanian wolle künftig "anderen Interessen" nachgehen. Er war maßgeblich an der Entwicklung des Mach-Kernels und später an der Entwicklung von Mac OS X beteiligt. Wie bereits bekannt, verlässt auch Jon Rubinstein, Chef der iPod-Geschäftsabteilung, zum Monatsende Apple. Der Nachfolger von Rubinstein steht jedoch schon fest, Tony Fadell wird ab dem 01. April die iPod-Abteilung führen. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 28. März 2006

(21:00 Uhr) Kurzmeldungen: Apple zur besten Firma 2006 gekürt, Steve Wozniak im Interview. Für die BusinessWeek ist Apple das beste Unternehmen des Jahres - eine Hintergrundstory befasst sich mit der aktuellen Situation des Mac- und iPod-Herstellers. +++ ApfelWiki.de hat einen Schreibwettbewerb gestartet - die Datenbank soll um zusätzliche Artikel erweitert werden. Zu gewinnen gibt es zahlreiche Preise. +++ Apple hat zahlreiche Produkte in Indien eingeführt, darunter MacBook Pro, 1GB iPod nano, iMac Core Duo und Intel-Mac mini. +++ Intel arbeitet an einer neuen Chip-Architektur - das Ziel lautet weiterhin "mehr Leistung bei niedrigerem Stromverbrauch", meldet die eWeek. +++ Der Apple-Mitbegründer Steve Wozniak wollte nicht die Welt verändern, allerdings habe Steve Jobs so gedacht. Mit Jobs pflege er nach wie vor eine gute Freundschaft, sagte er gegenüber Mercury News. +++ Die Open Source-Software KessPass gibt es nun auch für Mac OS X - sie speichert Passwörter und andere vertrauliche Daten in einer verschlüsselten Datenbank. +++ BeLight Software hat anlässlich des bevorstehenden 30-jährigen Apple-Firmenjubiläum einen Switch-Wettbewerb gestartet - die besten eingereichten Ideen, um einen Windows-User zum Umstieg zu bewegen, werden prämiert. (sw)

(20:00 Uhr) Interarchy 8.0 mit vielen Verbesserungen. Das bekannte Shareware-Tool Interarchy ist an die neuen Macs mit Intel-Chips angepasst worden. Die Version 8.0 (8,4 MB, englisch) der Software liegt als Universal Binary vor, läuft ab Mac OS X 10.3.9 und kostet 39 Dollar. Das Upgrade schlägt mit 19 Dollar zu Buche. Zu den weiteren Neuerungen in Interarchy 8.0 gehören beispielsweise WebDAV-Unterstützung (inklusive iDisk), volle UTF-8-Unterstützung, Automator-Actions, Dashboard-Widgets sowie Unterstützung für HTTPS, HTTP-Authentifikation und FTP/SSL-TLS. Interarchy ist ein Dateitransfer-Manager für FTP, FTP via SSH/SSL, HTTP, HTTPS und SFTP und bietet u. a. einen Scheduler, Batch-Processing sowie Funktionen zur Analyse und Überwachung von Servern und Internet-Verbindungen. Die Anwendung unterstützt den Keychain, Rendezvous, AppleScript und das Mac OS X-Adressbuch. (sw)

(18:00 Uhr) Guest PC 1.8 unterstützt USB-Geräte. Der x86-Emulator Guest PC steht seit heute in der Version 1.8 zur Verfügung. Zu den Neuerungen zählen nach Angaben des Entwicklers Lismore Software Unterstützung für USB-Geräte, verbessertes Drag & Drop, Stabilitäts- und Kompatibilitätsverbesserungen, Unterstützung für .fs-Diskettenimages sowie diverse Bug-Fixes. Guest PC ermöglicht die Installation von DOS-, Windows-, Linux- und Unix-Betriebssystemen und Software unter Mac OS X 10.3 oder neuer. Der Emulator kostet 69,99 Euro (DOS inklusive) und setzt einen G3-, G4- oder G5-Prozessor voraus. Für Käufer von Guest PC 1.x steht ein kostenfreies Update zum Download bereit. (sw)

(16:00 Uhr) 5. Macinday am 20. Mai in Würzburg. Auch in diesem Jahr richtet die Mac User Group Macintisch e. V. wieder den Macinday, ein Event rund um den Mac und iPod, aus. Der 5. Macinday findet am Samstag, den 20. Mai, von 10:00 bis 16:00 Uhr im Cinemaxx-Kino in der Veitshöchheimer Straße 5a in Würzburg statt. "Um an den Erfolg der vorangegangenen Jahre anzuknüpfen, wird es auch in diesem Jahr wieder diverse Fachvorträge zu iLife '06, iWork '06, Creative Suite 2 und Lightroom, Informationsstände, eine Tombola und einen Flohmarkt geben. Außerdem kann iLife '06 ausprobiert werden", so Macintisch. Als Teilnehmer konnte der Veranstalter die Firmen Adobe, Apple, comacs, Epson, FMS Computer, Hybrimedia, JBL, Microsoft und Wacom sowie das Apple-Beratungszentrum der Uni Würzburg gewinnen. Der Eintritt ist frei, ein Flohmarktstand kostet fünf Euro. (sw)

(14:30 Uhr) Apple verbessert 30 Zoll-Cinema Display. Apple hat heimlich zwei Verbesserungen am 30 Zoll-Cinema Display vorgenommen. Wie MacBidouille meldet, gibt Apple für den Flachbildschirm nun eine Helligkeit von 400 cd/m2 und ein Kontrastverhältnis von 700:1 an. Zuvor hatte das 30 Zoll-Cinema Display eine Helligkeit von 270 cd/m2 und ein Kontrastverhältnis von 400:1. Damit seien die technischen Daten des Monitors nun mit dem des 30 Zoll-LCDs von Dell vergleichbar, so MacBidouille. Am empfohlenen Verkaufspreis des Apple-Geräts hat sich nichts geändert, er liegt weiter bei 2619 Euro. (sw)

(14:15 Uhr) Comspot Partner Network zeigt Lösungen für Print, Design, Office und Web. Ende April startet das Händlernetzwerk Comspot Partner Network die Veranstaltungsreihe "Creative Pro Tour 06". In Zusammenarbeit mit Herstellern wie Adobe, Apple, Devon, FileMaker, Fujitsu, HP und Sony soll über Lösungen für Print, Web, Design, Foto und Office informiert werden. "Referenten geben in Vorträgen, Hands-On-Workshops und an Arbeitsplätzen wichtiges Fachwissen weiter und zeigen jede Menge Tipps und Tricks. Die vor allem aus der Kreativ-, Verlags-, bzw. Medienbranche erwarteten Besucher haben hier die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre über innovative Technologien zu informieren und entscheidende Wettbewerbsvorteile zu sichern", teilte das Comspot Partner Network heute mit. Auf der Veranstaltung, die sich an Professionals, Prosumer und IT-Entscheider richtet, werden zudem Sachpreise verlost. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Die "Creative Pro Tour 06" macht in Stuttgart, Kempten, Freiburg, Bielefeld und Hamburg Station. (sw)

(14:00 Uhr) "Missing Sync for Palm OS" an Intel-basierte Macs angepasst. Mark/Space hat die Version 5.1 von "Missing Sync for Palm OS" angekündigt. Diese liegt als Universal Binary vor und läuft dadurch native sowohl auf PowerPC- als auch auf Intel-basierten Macs. Das Update (19,5 MB, englisch) ist für User von "Missing Sync for Palm OS" 5.0.x kostenfrei. "Missing Sync for Palm OS" ermöglicht die Datensynchronisierung zwischen Mac OS X 10.3.9 oder neuer und einer Vielzahl an Palm OS-basierten PDAs und Smartphones. Die Software unterstützt die Synchronisations-Engine von Mac OS X 10.4.x und bietet Anbindung an das Mac OS X-Adressbuch, iCal, iTunes und iPhoto. Eine Lizenz ist für 39,95 (Download) bzw 49,95 Dollar (CD) zu haben. (sw)

(13:45 Uhr) Intaglio 2.7 veröffentlicht. Das Illustrations- und Zeichenprogramm Intaglio ist in der Version 2.7 (3,4 MB, englisch) erschienen. Neu sind Smart Guides, EPS-Export, eine Option zur Deaktivierung des Anti-Aliasing, Import von MacDraw II-Dateien, ein Reflektions-Effekt, eine verbesserte Handhabung von selbst definierten Seitengrößen, Unterstützung für den Datenaustausch mit Cheetah3D über die Zwischenablage (ab nächster Cheetah3D-Version) sowie etliche Detailverbesserungen und Bug-Fixes. Intaglio dient zum Erstellen zweidimensionaler Grafiken und Zeichnungen sowie von Texteffekten. Wiederkehrende Arbeitsschritte lassen sich nach Angaben des Entwicklers Purgatory Design mit AppleScript automatisieren. Die ab Mac OS X 10.2 lauffähige Anwendung unterstützt darüber hinaus ColorSync, kann PDF-Graphiken importieren, ermöglicht den Im- und Export im SVG-Format und erlaubt die Nutzung der Core Image-Effekte/Filter von Mac OS X 10.4.x. Eine Lizenz kostet 89 Dollar. Das Update von Intaglio 1.x/2.x ist kostenlos. Eine an Intel-Macs angepasste Version von Intaglio befindet sich in der Entwicklung. (sw)

(13:30 Uhr) Kensington: Mac-Treiber als Universal Binary. Die Mac-Treiber für Kensington-Eingabegeräte laufen ab sofort native auf Macs mit Intel-Prozessor. Die heute veröffentlichte Version 3.0b2 (4,1 MB, mehrsprachig) liegt als Universal Binary vor. Der Treiber erlaubt die Konfiguration von Kensington-Eingabegeräten unter Mac OS X 10.1.5 oder neuer (Mac OS X 10.2.8 oder neuer empfohlen). Weitere Änderungen enthält die neue Version nicht. (sw)

(13:15 Uhr) Postino 1.0.1 verbessert Stabilität, unterstützt OPML. Coladia bietet den RSS-Reader Postino seit heute in der Version 1.0.1 (1,3 MB, englisch) an. Diese verbessert das RSS-Management und die Stabilität, ferner wird nun OPML unterstützt. Die Software soll sich durch eine elegante, einfach zu bedienende Oberfläche mit Gruppen und Smart Lists, Unterstützung für RSS 0.9, RSS 1.0, RSS 2.0 und Atom, Unterstützung für RSS-Verzeichnisse, einen integrierten Web-Browser mit Tabbed-Browsing und die automatische Erkennung von RSS-Feeds auszeichnen. Eine Besonderheit ist die Möglichkeit, eine Sammlung von markierten Links dem eigenen Weblog auf .Mac hinzuzufügen. Postino benötigt mindestens Mac OS X 10.3.9, läuft native auf PowerPC- und Intel-basierten Macs und kostet 24,95 Dollar. (sw)

(13:00 Uhr) Reisekostenabrechnung Travel vX verbessert. Die Reisekostenabrechnung Travel vX von Intex Publishing liegt nun in der Version 4.2 vor. Als Neuerungen nennt der Hersteller u. a. erweiterte Stammdaten, eine skinning-fähige Oberfläche, fünf frei definierbare AppleScripts zur Automation, verfeinerte Druck-Layouts, zusätzliche Felder zur Eingabe weiterer Reisedetails sowie vordefinierte Sortierungen im Suchen-Menü. Das unter Mac OS X und Windows lauffähige Travel vX 4.2 ist zum Preis von 49 Euro zu haben, das Update von der Version 4.x ist gratis. Eine Demo steht zum Download (15 MB, deutsch) bereit. (sw)

Montag, 27. März 2006

Die Top-News des Tages

(16:00 Uhr) Apple gegen Apple: Neue Runde vor Gericht. In dieser Woche geht der Rechtsstreit zwischen Apple und der von den Beatles gegründeten Firma Apple Corps Ltd. vor einem Londoner Gericht weiter. Apple Corps Ltd. hatte den Mac-Hersteller im Juli 2003 verklagt, weil dieser angeblich gegen eine im Jahr 1991 getroffene Vereinbarung hinsichtlich der Nutzung des Namens "Apple" verstoßen hat. Diese sieht vor, dass der IT-Pionier seine Firmenbezeichnung nur für Computerprodukte benutzen darf, nicht jedoch im Musikgeschäft. Apple hingegen argumentiert, der damalige Vertrag sieht auch den kommerziellen Vertrieb von Daten via Internet vor. Der erste Verhandlungstag am Londoner High Court findet am Mittwoch statt. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 27. März 2006

(17:30 Uhr) Kurzmeldungen: Zehn Jahre Palm-PDAs, Virtualisierungs-Software in Mac OS X 10.5? Vor zehn Jahren wurde der erste Palm Pilot-PDA vorgestellt - weltweit wurden seitdem mehr als 34 Millionen Palm-Handhelds verkauft. +++ Auch in Dänemark gibt es Bestrebungen zur Offenlegung von Kopierschutzsystemen, berichtet Ars Technica. In Frankreich ist eine Gestzesvorlage bereits auf dem Weg. +++ Mac OS X 10.5 könnte eine Virtualisierungs-Software enthalten, meldet macosXrumors. Eine solche Technologie erlaubt die einfache Verwendung mehrerer Betriebssysteme auf einem Computer. +++ Die Version 4.4.3 von InterMapper läuft native auf Intel-Macs und behebt diverse Fehler - das Update ist kostenlos. Die Software stellt Netzwerk-Strukturen grafisch dar. (sw)

(17:15 Uhr) Bericht: 27 weitere Apple Retail Stores bis Herbst (Update). Apple wird laut einem Bericht von Think Secret bis zum Abschluss des laufenden Geschäftsjahres (Ende September) voraussichtlich 27 weitere Retail Stores eröffnen. Apple hatte mehrfach erklärt, dass im aktuellen Geschäftsjahr mehr als 40 Läden ihren Betrieb aufnehmen werden - zu 18 Neueröffnungen kam es bereits. Zu den 27 zusätzlichen Standorten zählen u. a. Rom, Toronto, New York, Miami Beach, Montreal, Southampton, Atlanta, Minneapolis, Columbia, Houston, Manchester und Norfolk. Innerhalb der nächsten zwölf bis 18 Monate sind Apple-Läden auch in anderen europäischen Regionen, darunter Deutschland, Schweiz und Frankreich, zu erwarten. +++ Nachtrag: ifoAppleStore geht weiter davon aus, dass der erste Apple Retail Store in Deutschland Ende 2006 in Berlin eröffnet wird. (sw)

(17:00 Uhr) Civilization III, Jedi Academy und Jedi Knights 2 bald als Universal Binary. Bereits in Kürze werden drei weitere Spiele native auf Intel-basierten Macs laufen. Wie der Aspyr-Entwickler Brad Oliver in seinem Weblog schreibt, sind die Universal Binaries von "Civilization III: Complete", "Star Wars Jedi Knight: Jedi Academy" und "Star Wars Jedi Knight II: Jedi Outcast" fast fertig. Die Updates sollen kostenfrei im Internet veröffentlicht werden. Das Update für "Civilization III: Complete" behebt laut Oliver darüber hinaus zahlreiche Fehler, die Abstürze verursachen konnten. Unterdessen schreitet die Portierung von Civilization IV auf den Mac gut voran. Den schwierigsten Teil habe man geschafft, 80 bis 90 Prozent des Spiels seien bereits fertig, so Oliver. Civilization IV soll im Juni erscheinen. (sw)

(16:45 Uhr) iTrip: Bald Zertifizierung für Deutschland. Wie der Distributor MacLand heute mitteilte, wird das beliebte iPod-Add-on iTrip bald auch in Deutschland zu haben sein. "Nach der erfolgten Freigabe der Frequenzen durch die Bundesnetzagentur mit der Einschränkung, dass der iTrip 'eine Sendeleistung von 50 Nanowatt nicht übersteigen darf', bedarf es noch weiterer Prüfungen, die den legalen Vertrieb des FM Transmitters in Deutschland erlauben. Die CE Zertifizierung ist dabei nur eine von insgesamt fünf Prüfungen, die der iTrip zu durchlaufen hat, bis er endlich legal in Deutschland vertrieben und genutzt werden kann. In Zusammenarbeit mit Griffin Technologies haben wir ein zertifiziertes Prüflabor in Deutschland damit beauftragt, diese letzten ausstehenden Prüfungen durchzuführen", so MacLand. Es wird erwartet, dass der komplette Zertifizierungsprozess in wenigen Tagen abgeschlossen sein wird. iTrip überträgt die vom iPod (3G/4G/5G) gespielte Musik über eine wählbare FM-Frequenz an ein beliebiges Radio. (sw)

(16:30 Uhr) DivX 6.0 an Intel-Macs angepasst. DivX für den Mac liegt seit heute in der Version 6.0.2 (zehn MB, mehrsprachig) vor. Neu sind Anpassung an Macs mit Intel-Prozessor sowie diverse Bug-Fixes. DivX 6.0.2 kostet 19,99 Dollar (Update von DivX 6.0: kostenfrei) und setzt Mac OS X 10.3.9 oder neuer voraus. Mit der Software können Video-Dateien in das DivX-Format umgewandelt sowie DivX-Videos abgespielt werden. Kostenlos verfügbar sind der DivX Player (Programm) und der DivX Web Player (Plug-in für Browser) zur Wiedergabe von DivX-Videos. (sw)

(16:15 Uhr) Neue Backupsoftware: Lifeboat 1.0. Mojave Shade Software hat heute mit Lifeboat ein neues Backupprogramm für Mac OS X vorgestellt. Bei der Entwicklung sei speziell darauf geachtet worden, das Anlegen einer Datensicherung so einfach wie möglich zu machen, so Mojave Shade Software. In drei Schritten legt der User die Details fest: Zielort des Backups, Wahl der zu sichernden Dateien und Zeitpunkt (einmalig oder sich wiederholend). Zum weiteren Funktionsumfang von Lifeboat zählen die Datenkompression, inkrementale Backups, Growl-Unterstützung, Smart Groups und eine partielle oder vollständige Wiederherstellung des Backups. Lifeboat 1.0 kostet 30 Dollar und setzt mindestens Mac OS X 10.4.1 voraus. Eine Demoversion steht zum Download (2,2 MB, englisch) bereit. (sw)

Freitag/Samstag, 24./25. März 2006

Die Top-News des Tages

(25.03., 19:00 Uhr) Adobe: Creative Suite 3 erscheint im zweiten Quartal 2007. Adobe-Chef Bruze Chizen hat Hoffnungen auf eine baldige Einführung der Creative Suite 3 eine Absage erteilt. Die Creative Suite 3 soll im Laufe des zweiten Quartals 2007 auf den Markt kommen, sagte er in einem Interview mit Forbes. Eine neue Acrobat-Version soll bereits im vierten Quartal dieses Jahres veröffentlicht werden. Sowohl die Creative Suite 3 als auch das neue Acrobat sollen als Unviersal Binaries vorliegen. Unterdessen hat der Adobe-Entwickler Scott Byer in seinem Weblog erläutert, weshalb die Creative Suite 2 bzw. Photoshop nicht an Intel-Macs angepasst wird. Demnach sei es ein zu großer Aufwand, den bestehenden Photoshop-Code mit jeder Menge Altlasten auf Apples Entwicklungsumgebung Xcode zu übertragen. Stattdessen muss die Anwendung in Xcode neu erstellt werden. Xcode sei aber momentan noch nicht für solch große Projekte geeignet, allerdings hole Apple gegenüber Entwicklertools von Metrowerks und Microsoft stark auf. (sw) - Meldung kommentieren -

(17:00 Uhr) Mehr als 1300 Anwendungen an Intel-basierte Macs angepasst. Die Umstellung bestehender Mac OS X-Software auf die neuen Macs mit Intel-Chips geht weiter mit hohem Tempo voran. In Apples Datenbank "Universal Applications" sind bereits über 1300 Anwendungen und Spiele aufgeführt, die in nativer Form für Intel-Macs vorliegen. Wöchentlich kommen zwischen 100 und 150 Softwaretitel hinzu. Der größte Teil entfällt auf Free- und Shareware- bzw. Open Source-Software, dennoch laufen auch schon einige Schwergewichte native auf den neuen Macs mit Intel-Chips. Dazu zählen Logic Pro, Logic Express, iLife '06, iWork '06, Cinema 4D, DivX Player, EyeTV, GraphicConverter, Lightroom, Mathematica, Timbuktu Pro, Reason, Camino, Zoo Tycoon 2, Doom 3 und Freeway Pro/Express. 99 Prozent der Universal Binary-Updates sind für den Anwender kostenfrei. Bis Ende März will Apple Universal Binaries von Final Cut Studio und Aperture bereitstellen. (sw) - Meldung kommentieren -

(16:00 Uhr) Fünf Jahre Mac OS X (Update). Heute vor fünf Jahren läutete Apple mit der Markteinführung von Mac OS X 10.0 eine neue Ära im Mac-Markt ein. In den folgenden Jahren hat das Unternehmen das Unix-basierte Betriebssystem mit Hochdruck weiterentwickelt. Bereits am 25. September 2001 folgte Mac OS X 10.1 (Codename "Puma"). Es wurde am 24. August 2002 durch Mac OS X 10.2 (Codename "Jaguar") abgelöst. Am 24. Oktober 2003 brachte Apple Mac OS X 10.3 "Panther" heraus. Es folgte am 29. April 2005 Mac OS X 10.4 "Tiger", das derzeit in der Version 10.4.5 vorliegt. Mit jedem Release verbesserte Apple die Performance, verfeinerte die Benutzeroberfläche und implementierte neue Technologien und Features, daneben wurden und werden in regelmäßigen Abständen kleinere Updates mit Bug-Fixes und Detailverbesserungen bereitgestellt - wie bereits bekannt, steht mit Mac OS X 10.4.6 das nächste Update bereits in den Startlöchern. Indes wirft das nächste große Release - Mac OS X 10.5 "Leopard" - seinen Schatten voraus. Erste Details wird Apple vermutlich auf der WWDC 2006 im August nennen. +++ Nachtrag: Ars Technica-Autor John Siracusa lässt in einem Artikel die Entwicklungsgeschichte von Mac OS X Revue passieren. (sw) - Meldung kommentieren -

(14:00 Uhr) Neue Umfrage: Welches neuartige Produkt wünschen Sie sich von Apple am meisten? Prognosen von Analysten, Hinweise von Marktteilnehmern und aufgespürte Patentanträge von Apple sorgten in den vergangenen Monaten für rege Aktivität in der Gerüchteküche. Mittelpunkt der Spekulationen sind - neben Upgrades bestehender Mac- und iPod-Produktlinien - völlig neuartige Produkte, die Apple möglicherweise schon bald vorstellen könnte. Der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Angefangen von einem Apple-Handy namens "iPhone" über einen Tablet-Mac mit ausgefeilter Touchscreen-Technologie bis hin zu einem Online-Shop für Kinofilme reichen die Gerüchten. Manche User wünschen sich angesichts der Dominanz Adobes gar einen Photoshop-Konkurrenten aus dem Hause des Mac-Herstellers. Dazu unsere neue Umfrage: Welches neuartige Produkt wünschen Sie sich von Apple am meisten? (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 24./25. März 2006

(25.03., 18:00 Uhr) Kurzmeldungen: Details zum Aktienverkauf von Steve Jobs, Cinema Display Testsieger. MacBook Pro-Verfügbarkeit erneut verbessert: Im US-Apple Store sind beide Konfigurationen nun in "ein bis zwei Tagen versandfertig", in Europa sind es fünf Tage. +++ Die Nachrichtenagentur AP hat einen Artikel über die 30-jährige Geschichte Apples veröffentlicht. +++ Der Provider Huynh Communications, der auch Mac-Hosting-Lösungen im Angebot hat, nimmt noch bis zum 31.03. Registrierungen für .eu-Domains an - Kostenpunkt pro Domain: 39 Euro. +++ Details zum Aktienverkauf von Steve Jobs: Der Apple-Mitbegründer tätigte den Verkauf von 4,6 Millionen Apple-Aktien, um die Steuern für das gesamte Zehn Millionen-Aktienpaket zu entrichten. Die Aktien wurden offenbar direkt an Apple zurück verkauft. +++ iPod-Event am 28. April in Amsterdam: Auf der iPod Party dreht sich alles um Apples Mediaplayer. +++ 30 Zoll-Cinema Display ist Testsieger: Einen Vergleich mit einem 30 Zoll-Flachbildschirm von Dell hat das Apple-Gerät mit leichtem Vorsprung gewonnen. +++ Weiteres Indiz für eine baldige Ankündigung neuer iPods? Amazon hat die Preise um bis zu sieben Prozent gesenkt. (sw)

(25.03., 17:30 Uhr) Bericht: Microsoft muss Teile von Windows Vista neu schreiben. Weite Teile des Betriebssystems Windows Vista müssen laut einem Bericht des Online-Magazins Smarthouse angeblich neu geschrieben werden. Dies sei notwendig, um "viele Probleme im Zusammenhang mit den Media Center- und Entertainment-Funktionen" zu beheben, meldet Smarthouse unter Berufung auf unternehmensnahe Quellen. Dazu habe Microsoft Entwickler aus dem Xbox-Team abgezogen. Die Consumer-Version von Windows Vista soll auf der Fachmesse CES 2007, die vom 08. bis 11. Januar in Las Vegas stattfindet, vorgestellt werden. Erst in dieser Woche hatte Microsoft den Start von Windows Vista um mehrere Wochen auf Anfang 2007 verschoben, um mehr Zeit für die Problembehebung zu gewinnen. Außerdem kündigte Microsoft eine vollständige Restrukturierung der Windows-Abteilung an. Die Computerindustrie, die Vista für das Weihnachtsgeschäft fest eingeplant hat, reagierte überrascht und verärgert. Laut Analysten könnte Apple von dieser Verschiebung stark profitieren. (sw)

(25.03., 17:00 Uhr) Neues Strategiespiel: Imperial Glory. Voraussichtlich im Frühjahr erscheint mit Imperial Glory ein neues Strategiespiel für den Mac. Derzeit befindet sich der Titel in der Betaphase, teilte der Entwickler Feral Interactive mit. In Imperial Glory übernimmt der Spieler die Führung einer von fünf Nationen im Europa des 18. und 19. Jahrhunderts und muss diese zu einer wirtschaftlichen und militärischen Großmacht entwickeln. Das rundenbasierte Spiel bietet u. a. 3D-Schlachten, ein umfassendes Diplomatie-System, Forschung und diverse Missionen. Die Systemanforderungen und der Preis stehen noch nicht fest. Ein erster Test findet sich bei Inside Mac Games, auch ein Trailer (26,2 MB) ist online. (sw)

(15:30 Uhr) O'Reilly bringt "iPod & iTunes: The Missing Manual" in vierter Auflage. Das Buch "iPod & iTunes: The Missing Manual" ist ab sofort in der vierten (erweiterten) Auflage erhältlich. Die Autorin J.D. Biersdorfer führt auf 336 Seiten umfassend in iPod und iTunes ein. In der jüngsten Edition sind u. a. Informationen über den Video-iPod, den iPod nano, iTunes 6.0 und die Verwendung des iPod als Organizer hinzugekommen. Zu den weiteren Themen des Standardwerks zählen die Daten-Synchronisierung, das Einkaufen im iTunes Music Store, Audiobooks und eBooks, die Verwendung des iPod als Festplatte, Kalender, Adressbuch und Handheld-Spielkonsole, Problembehebung, iPod-Zubehör und Hacks. "iPod & iTunes: The Missing Manual" ist im Verlag O'Reilly erschienen und zum Preis von 23,50 Euro (englischsprachige Ausgabe) erhältlich. Hinweis in eigener Sache: Wenn Sie dieses Buch erwerben möchten, dann benutzen Sie bitte den angegebenen Amazon.de-Partnerlink (die Lieferung ist kostenfrei). Amazon ist weltweit als schneller und zuverlässiger Buchhändler bekannt - und durch Ihren Kauf via Partnerlink unterstützen Sie gleichzeitig MacGadget. Herzlichen Dank! (sw)

(15:15 Uhr) Promo Datentechnik zeigt Helios-Serverlösungen. Der Distributor präsentiert im Rahmen der Veranstaltung "Treffpunkt: Helios" Mitte und Ende April aktuelle Serverlösungen von Helios. "Sie bietet Anwendern und anderen fachlich Interessierten in unregelmäßiger Reihenfolge und an wechselnden Standorten an der Praxis orientierte Vorträge zu Themen rund um die Helios-Serverlösungen", so Promo Datentechnik. Folgende Themen sind u. a. geplant: "PDF Native OPI: Neue Möglichkeiten für InDesign-basierte Workflows", "PDF-Workflow mit Helios PDF HandShake und integriertem PDF Preflight" und "Workflow-Automatisierung mit Helios Script Server". Daneben stehen Tipps zum Helios-Publishingserver und Präsentationen auf dem Programm. "Treffpunkt: Helios" findet in Berlin, Hamburg in Ismaning statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 65 Euro. (sw)

(15:00 Uhr) "Die Sims 2: Nightlife" ist fertig. Aspyr Media hat die Mac-Version von "Die Sims 2: Nightlife" fertig gestellt. Es müsse nur noch ein Detail geklärt werden, dann könne die Produktion starten, erklärte Glenda Adams gegenüber Inside Mac Games. "Nightlife" ist die zweite Erweiterung für die beliebte Simulation "Die Sims 2". Sie bietet u. a. ein neues Dating-System, 125 zusätzliche Objekte und neue exotische Sims. "In diesem AddOn können die Sims die Nacht zum Tag werden lassen und sich in das wilde Treiben einer komplett neuen Stadt stürzen. Egal, ob sie dort bis zur Dämmerung tanzen, sich auf eine Romanze mit einen anderen Sim einlassen oder auf der Bowling Bahn einen Strike nach den anderen werfen - es wird für sie eine unvergessliche Nacht werden!", so die Spielbeschreibung. Kurz nach der Markteinführung von "Die Sims 2: Nightlife" soll ein kostenloses Update erscheinen, das eine Universal Binary-Version des Add-ons enthält, so Adams. Die Erweiterung kostet 30 Euro. (sw)

(14:45 Uhr) Comline: Audio- und Videolösungen im Fokus. Der Distributor Comline lädt im Mai zur "Audio-Video-Tour 2006". Zusammen mit Partnern wie Adobe, Apple, Avid, AJA, digidesign, Hermstedt, Steinberg und Wacom sollen Produkte für die Audio- und Videobearbeitung vorgestellt werden. "In 12 attraktiven 45 Minuten Workshops zeigen einem die Profis wie man seinem Song oder Video den richtigen Drive verpasst. Wer sich die Produkte lieber persönlich erklären lassen will, kann das im grossen Showroom tun", so Comline. Die Veranstaltungen finden jeweils von 12:00 bis 18:00 Uhr statt und können kostenlos besucht werden. Folgende Termine sind geplant: 09. Mai (München), 11. Mai (Frankfurt), 16. Mai (Berlin) und 18. Mai (Hamburg). Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. (sw)

(14:30 Uhr) Neue Betaversion von RagTime 6.0. Die RagTime GmbH bietet seit heute eine weitere öffentliche Betaversion (58,3 MB, mehrsprachig) der neuen Office-Software RagTime 6.0 an. "In RagTime 6 beta 5 sind Hinweise aus über 1000 Berichten der Beta-Tester eingeflossen und haben das Programm nochmals stabiler gemacht", teilte der Entwickler mit. Eine Übersicht mit den Verbesserungen und Fehlerkorrekturen findet sich hier. RagTime 6.0 setzt mindestens Mac OS X 10.3.5 bzw. Windows 2000/XP voraus. Zu den vielen Neuerungen gehören eine komplett überarbeitete Oberflcähe, ein Foyer für häufig verwendete Dokumente, Vorlagen und Projektordner, eine Formatpalette mit häufig benutzten Funktionen, Unterstützung von Quartz für Schriftenglättung und für Transparenzen von Bildern, Flächen, Texten und Objekten, Spotlight-Anbindung, Unterstützung für Hyperlinks und OpenType-Schriften, einfacher Zugriff auf Unicode-Zeichen und HTML-Export. Wer RagTime 5.6.4 nach dem 01. Juni 2005 erworben hat bzw. erwirbt, kann kostenlos auf RagTime 6.0 umsteigen. Ein Erscheinungstermin für die Finalversion steht noch nicht fest. Gleiches gilt für eine Universal Binary-Ausführung. Allerdings läuft RagTime 6.0 nach Unternehmensangaben problemlos in der Rosetta-Umgebungen. (sw)

(14:15 Uhr) Bug-Fix-Update für Freeway. Softpress hat ein weiteres Update für die Web-Design Software Freeway Pro/Express herausgebracht. Die Version 4.1.2 soll die Stabilität verbessern und eine Reihe von Fehlern beseitigen, u. a. im Zusammenhang mit dem Dateiimport, Stilen, Actions und beim Arbeiten mit Text. Daneben wurden diverse kleinere Verbesserungen an der Benutzeroberfläche vorgenommen. Das Update von Freeway Pro/Express 4.x ist kostenlos. Freeway Pro/Express 4.1.2 läuft ab Mac OS X 10.2.8 und liegt als Universal Binary vor. Die Pro-Ausführung kostet beim Softpress-Distributionspartner Application Systems Heidelberg 229, die Express-Variante 89 Euro. (sw)

Donnerstag, 23. März 2006

Die Top-News des Tages

(14:30 Uhr) Analyst: Kein Apple-Presseevent am 01. April. Der Analyst Ben Reitzes von UBS Investment Research geht nicht davon aus, dass Apple am 01. April - dem 30. Jahrestag der Apple-Gründung - ein Special Event für Analysten und Journalisten zur Vorstellung neuer Produkte abhalten wird, wie zuletzt im Mac-Markt spekuliert wurde. Reitzes erwartet jedoch weiterhin, dass Apple im Laufe des nächsten Quartals sowohl ein Intel-basiertes iBook als auch ein MacBook Pro mit größerem Bildschirm ankündigen wird, schreibt der Analyst in einer Mitteilung an Anleger. Damit einhergehend werde der Mac-Absatz zulegen, so Reitzes, der an der Kaufempfehlung für die Apple-Aktie und einem Kursziel von 100 Dollar festhält. Im gegenwärtigen niedrigen Kurs des Wertpapiers seien kurzfristige Risiken wegen der Umstellung auf Intel-Prozessoren bereits enthalten. Mit einem neuen Video-iPod sowie einem Download-Service für Kinofilme rechnet er im Herbst. (sw) - Meldung kommentieren -

(05:30 Uhr) Mac OS X 10.4.6 kurz vor Fertigstellung. Bei Apple stehen die Entwicklungsarbeiten an Mac OS X 10.4.6 kurz vor dem Abschluss. Nach MacGadget vorliegenden Informationen hat das Unternehmen den Entwicklern zur Wochenmitte neue Preview-Versionen des Betriebssystemupdates zur Verfügung gestellt. Aktuell sind derzeit die Builds 8I124 (PowerPC) bzw. 8I1116 (Intel). Beide sollen problemfrei arbeiten. Apple hatte bereits Mitte letzter Woche sowie am Wochenende neue Builds verteilt. Eine sich steigernde Release-Frequenz für Previews von Betriebssytemupdates war in der Vergangenheit sehr häufig ein Indiz für eine kurz bevorstehende Freigabe. Das Mac OS X 10.4.6-Update bringt knapp 200 Bug-Fixes und Detailverbesserungen in Programmen und Bereichen wie AppleScript, Safari, Drucken, .Mac, Cocoa, Carbon, OpenGL, Core Image, Core Graphics, Rosetta, Automator, Bluetooth, Calculator, Netzwerk, Brennen von CDs und DVDs, Finder, Help Viewer, iSync, QuickDraw, SMB, WebDav, Grafiktreiber und Geräteunterstützung mit sich. Die Veröffentlichung wird für Ende dieser oder die kommende Woche erwartet. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 23. März 2006

(15:00 Uhr) Kurzmeldungen: MacBook Pro-Nachfrage weiter stark, Benchmark-Tests mit Win XP auf Intel-Macs. Die MacBook Pro-Nachfrage sei weiter stark, berichtet der Analyst Gene Munster unter Berufung auf eine Untersuchung in US-Apple Retail Stores. +++ Apple habe angeblich die Firma Quanta mit der Produktion eines neuen Video-iPod beauftragt, meldet Economic Daily News - die Auslieferung solle bereits im nächsten Monat beginnen. +++ Gearlog hat Benchmark-Tests mit Windows XP auf Intel-Macs durchgeführt - das MacBook Pro sei bei Photoshop das schnellste getestete Core Duo-Notebook, so die Web-Site. +++ ifoAppleStore hat ein 3D-Modell des Londoner Apple Retail Stores erstellt. +++ Der Gmail Notifier liegt nun als Universal Binary vor - das Tool prüft das Gmail-Postfach regelmäßig auf neue E-Mails. +++ Die EU-Kommission prüft weiter, weshalb Apple Songs im iTMS UK teurer anbietet als im restlichen Europa - Bestrebungen, das neue französische Gesetz zu Kopierschutzsystemen in ganz Europa einzuführen, gebe es nicht. +++ Laut BenQ wird Apple in den nächsten Monaten ein "iPod Phone" einführen - das Unternehmen suche derzeit ein Unternehmen, das die Fertigung übernehmen. +++ ScriptPak für Apple Preview - für die Spracherkennungssoftware iListen gibt es nun eine Erweiterung, die die Steuerung von Preview per Sprache ermöglicht. (sw)

(14:00 Uhr) Nach Macromedia-Kauf: Adobe legt Quartalszahlen vor. Adobe hat gestern nach Börsenschluss in New York das erste Quartalsergebnis nach der Übernahme des Konkurrenten Macromedia vorgelegt. Adobe erzielte einen Rekordumsatz von 655,5 Millionen Dollar - im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 472,9 Millionen Dollar. Das Unternehmen bewegt sich damit im Rahmen der eigenen Prognose, die im Bereich von 630 bis 660 Millionen Dollar lag. Der Gewinn fiel mit 105,1 Millionen Dollar aufgrund von Kosten im Zusammenhang mit der Übernahme von Macromedia jedoch geringer als im Vorjahresquartal (151,9 Millionen Dollar) aus. Unter Ausklammerung dieses Postens liegt der Gewinn bei 254,4 Millionen Dollar oder 32 Cents je Aktie betragen - drei Cents mehr als von Analysten erwartet. Für das laufende Quartal rechnet Adobe mit einem Umsatz zwischen 640 und 670 Millionen Dollar und einem Gewinn im Bereich von 18 bis 21 Cents. Adobe hatte Macromedia im Dezember für 3,4 Milliarden Dollar aufgekauft. (sw)

(13:00 Uhr) X-Plane: Deutschland-Scenery als Download. Application Systems Heidelberg bietet ab sofort "Deutschland-Scenery: Norddeutschland" und "Deutschland-Scenery: Süddeutschland" als Download-Version an. Die beiden Erweiterungen für den beliebten Flugsimulator X-Plane enthalten für den Sichtflug geeignete, hoch auflösende Landkarten von Deutschland inklusive aller größeren Städte, Autobahnen, Bundesstraßen, Flüsse und vieler Landschaftsmerkmale wie Hügel, Täler, Seen und Küsten. Der Preis liegt bei je 30 Euro. Benötigt wird X-Plane 7.x/8.x für Mac OS X oder Windows. (sw)

(06:45 Uhr) Microsoft-Manager gibt Apple Tipps in puncto Sicherheit. Ein Microsoft-Manager hält Apples Bemühungen in Sachen Betriebssystemsicherheit für unzureichend. Wie die eWeek meldet, schreibt Stephen Toulouse in seinem Weblog, Apple würde Sicherheitsprobleme nicht ausreichend kommunizieren. "Der einzige Weg, um Sicherheitslücken zu begegnen ist der, diese frühzeitig bekannt zu machen und den Usern mitzuteilen, wie sie sich verhalten sollen", so Toulouse. Toulouse, der als Program Manager bei Microsoft arbeitet, ist der Meinung, dass die Zahl der Sicherheitsbedrohungen für Mac OS X in den kommenden Jahren zunehmen werde und schlägt Apple vor, innerhalb der nächsten zwölf Monate einen Sicherheitsberater einzustellen. Er kritisiert außerdem, dass Apple kaum Dokumentation zu Security-Updates anbietet. Nach seiner Ansicht Fehlen etwa FAQs, Deployment-Informationen für Unternehmen, eine Bewertung der Risiken einzelner Sicherheitslücken oder Workarounds für Anwender, die das Update nicht sofort installieren können. (sw)

(06:30 Uhr) Reason jetzt für Intel-Macs erhältlich. Propellerhead Software bietet ab sofort eine Betaversion der professionellen Musikproduktionsumgebung Reason für Intel-basierte Macs an. Reason 3.0.5 läuft nach Angaben des Entwicklers aus Performance-Gründen ausschließlich auf Macs mit Intel-Prozessor. Eine Universal Binary-Version bringe derzeit noch nicht die gewünschte Performance, deswegen habe man sich entschlossen, eine separate Version für Intel-Macs zu erstellen. Allerdings gebe es gegenüber Reason 3.0.4 für PowerPC-Macs keine weiteren Änderungen. Erste Tests mit Reason 3.0.5 hätten deutliche Performance-Gewinne gegenüber der PowerPC-Version ergeben, so Propellerhead Software. Die Betaversion steht für registrierte User von Reason 3.0 zum Download bereit. Auch die Libraries ReWire und REX wurden an Intel-Macs angepasst. (sw)

(06:15 Uhr) Quake 4: Mac-Version erscheint in Kürze. Die Mac-Version von Quake 4 ist fertig - nach Angaben von Aspyr Media wurde die Freigabe erteilt, die Produktion soll in diesen Tagen anlaufen. Quake 4 ist der Nachfolger von Quake 2 und basiert auf der Technologie von Doom 3. Der Shooter soll sich durch eine gelungene Hintergrundstory, hochwertige und detailreiche Grafiken, Gefechte im Team und eine fortschrittliche Multiplayer-Implementierung auszeichnen. "Gegen eine gnadenlose Alien-Armee kann der Spieler nur siegen, wenn er selber einer der Aliens wird. Ausgerüstet mit modernster Technologie und Fahrzeugen unterstützt durch eine Elitetruppe der Marines trägt der Spieler den Kampf bis ins Herz des Heimatplaneten der Strogg und wird zur einzigen Hoffnung der Menschheit auf den Sieg", so die Spielbeschreibung. Quake 4 kostet 50 Euro, ist ab 16 Jahren freigegeben und setzt mindestens einen G4- oder G5-Prozessor mit 1,67 GHz bzw. einen Core Duo, 512 MB RAM, eine Radeon 9600- oder GeForce 6600-Grafikkarte mit 64 MB VRAM, ein DVD-Laufwerk und Mac OS X 10.3.9 voraus. Das Spiel liegt als Universal Binary vor. Mit einem Update will Aspyr Media den neuen Egoshooter um Unterstützung für Dual-Core-Prozessoren ergänzen. Ein Veröffentlichungszeitpunkt steht jedoch noch nicht fest. (sw)

(06:00 Uhr) Apple: Neues System für Hardware-Seriennummern? Einem Bericht von Think Secret zufolge bereitet Apple die Einführung eines neuen Formats für Hardware-Seriennummern vor. Die Umstellung solle bereits im Mai erfolgen, meldet die Gerüchtesite unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen. Sämtliche Apple-Produkte - von iMacs über iPods bis zur iSight - sollen künftig eine aus 18 Ziffern bestehende Seriennummer tragen. Bislang bestehen Seriennummern für Apple-Hardware aus elf Zeichen und Ziffern. Für Bauteile wie optische Laufwerke oder Hauplatinen sollen 17-stellige Seriennummern eingeführt werden. Laut Think Secret nimmt Apple die Umstellung als Reaktion auf das anhaltende Wachstum vor. (sw)

(05:45 Uhr) PowerMate- und AirClickUSB-Treiber als Universal Binaries. Griffin Technology hat die Treiber für zwei Hardware-Produkte an Intel-basierte Macs angepasst. Die Version 1.6.4 des PowerMate- und die Version 1.0.6 des AirClickUSB-Treibers liegen als Universal Binaries vor, beide setzen Mac OS X 10.3 oder neuer voraus. Die Updates sind kostenfrei. PowerMate ist ein programmierbarer Drehknopf, mit dem sich Anwendungen und Betriebssystemfunktionen steuern lassen. Er eignet sich besonders für Audio- und Video-Anwendungen. AirClickUSB ist eine Funk-Fernbedienung mit fünf Tasten zur Steuerung von Betriebssystem und Software. (sw)

Mittwoch, 22. März 2006

Die Top-News des Tages

(18:00 Uhr) MacBook Pro: Kurze Lieferzeit im Apple Store. Die Lieferzeiten für das MacBook Pro haben sich im Apple Store - sowohl in den USA als auch in Europa - erneut verkürzt. Das 1,83 GHz-Modell ist im europäischen Apple Store nach Herstellerangaben nun in "sieben bis zehn Tagen" versandfertig, die 2,0 GHz-Version in "drei bis fünf Tagen". Zuvor gab Apple eine Wartezeit von zwei bis drei Wochen für beide Konfigurationen an. Noch besser ist die Situation im US-Apple Store. "Versandfertig in drei bis fünf Tagen" ist dort zu lesen - für beide MacBook Pro-Modelle. Erst am Wochenende verkürzte sich die Lieferzeit auf sieben bis zehn Tage. Das Gerüchtemagazin AppleInsider spekuliert, dass Apple in der Produktion für den Mac mini bestimmte Komponenten dem MacBook Pro zugeteilt hat, um angesichts des bevorstehenden Quartalsendes so viele MacBook Pro-Geräte wie möglich zu produzieren. Analysten zufolge ist die Nachfrage nach dem PowerBook G4-Nachfolger unvermindert stark. Laut AppleInsider sind verschiedene Komponenten in den bislang vorgestellten Intel-Macs identisch. (sw) - Meldung kommentieren -

(04:00 Uhr) Microsoft: Windows Vista kommt später; Chance für Apple? (Update) Erneut hat Microsoft die Markteinführung von Windows Vista verschoben. Wie der weltgrößte Softwarehersteller heute mitteilte, soll der Nachfolger von Windows XP erst im Januar 2007 und nicht wie ursprünglich geplant rechtzeitig zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft zur Verfügung stehen. Microsoft benötigt nach eigenen Angaben mehrere Wochen zusätzlich für die Fertigstellung des neuen Betriebssystems. Aufgrund dieser neuen Situation seien nicht alle Computer-Hersteller in der Lage, mit der Auslieferung von Windows Vista-Systemen noch in diesem Jahr zu beginnen. Daher habe man die Einführung auf Januar 2007 verlegt, so Microsoft. Die seit Jahren andauernde Entwicklung von Windows Vista war von vielen Problemen behaftet. Ursprünglich sollte das Betriebssystem bereits im Jahr 2004 erscheinen. Da Microsoft viele Ressourcen in das Service Pack 2 für Windows XP investierte, gleichzeitig jedoch die Arbeiten an Vista viel mehr Zeit in Anspruch nahmen als geplant, entschloss sich Microsoft zwischenzeitlich, einige der Neuerungen zu streichen, um eine Einführung im Jahr 2006 garantieren zu können.

Nach Einschätzung von Analysten wird die neuerliche Verzögerung bei der Einführung von Windows Vista die Branche hart treffen. Jeder Marktteilnehmer habe auf den Upgradezyklus, den Vista in Gang setzt, gewartet, sagte Richard Doherty von der Envisioneering Group. Mit Microsofts Entscheidung gebe man das Weihnachtsgeschäft 2006 praktisch auf. Der Analyst Rob Enderle ergänzt, dass Heimanwender neue Computer gewöhnlich im vierten Quartal anschaffen würden. Die Neigung, ein Vista-kompatibles System im Januar zu kaufen, sei eher gering. Dies würde dem Windows-Markt sehr schaden, so Enderle weiter. Experten sehen darin eine Chance für Apple. Bereits im Sommer könnte der Mac-Hersteller die Umstellung auf Intel-Prozessoren abgeschlossen haben. Bis dahin dürfte es angepasste Software in großer Zahl geben. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen mit Hochdruck an Mac OS X 10.5 "Leopard". Das neue Betriebssystem soll Ende 2006 oder Anfang 2007 erscheinen. Da Windows Vista in der diesjährigen Weihnachts-Einkaufssaison definitiv keine Rolle spielen wird, könnte dies für Windows-User ein zusätzlicher Anreiz sein, auf einen Mac zu wechseln, zumal die Möglichkeit besteht, auf Intel-Macs Windows XP zu installieren oder über die Open Source-Umgebung Q einzelne Windows-Programme zu nutzen. +++ Nachtrag: Rob Enderle hat in seinem Blog ergänzt, dass Apple nun eine "beispiellose Gelegenheit" habe, im wichtigen vierten Quartal enorm Marktanteile zu gewinnen. Alle Augen seien nun auf Apple gerichtet. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 22. März 2006

(19:00 Uhr) Ab Juli nur noch Universal Binary-Software in Apple Retail Stores? Wie Think Secret unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen meldet, soll Apple damit begonnen haben, wenig oder mäßig beliebte Software aus den Regalen in seinen Retail Stores zu entfernen. Der frei gewordene Platz soll künftig Produkten mit höherer Gewinnspanne bzw. Produkten, die sich besser verkaufen, vorbehalten sein. Das Gerüchteportal will außerdem erfahren haben, dass Apple im Juli alle Software-Produkte, die noch nicht als Universal Binary vorliegen, aus dem Angebot der Retail Stores genommen werden soll. Bislang wurden knapp 1300 Anwendungen und Spiele an die neuen Intel-Macs angepasst. Wöchentlich kommen 100 bis 150 Softwaretitel hinzu. (sw)

(17:00 Uhr) Steve Jobs verkauft 4,6 Millionen Apple-Aktien. Apple-CEO Steve Jobs hat laut einer Mitteilung der US-Börsenaufsicht am 19. März knapp 4,6 Millionen Apple-Aktien zum Stückpreis von 64,66 Dollar verkauft. Sie stammen aus einem Aktienpaket, das Jobs im März 2003 als Aufwandsentschädigung erhalten hat. Das Paket umfasst zehn Millionen Apple-Anteilsscheine und durfte drei Jahre nicht veräußert werden. Da die Frist in diesem Monat abgelaufen ist, konnte der Mitbegründer des IT-Pioniers nun einen Verkauf tätigen. 5,4 Millionen Apple-Aktien bleiben im Besitz von Jobs. Jobs erhält von Apple kein reguläres Gehalt, sondern lediglich symbolisch einen Dollar pro Jahr. (sw)

(16:00 Uhr) Windows auf Intel-Macs: Deutschsprachige Anleitung und Video. Die Nachricht der ersten gelungenen Installation von Windows XP auf einem Intel-basierten Mac hat sich in Windeseile im Mac-Markt verbreitet. Sehr groß ist das Interesse an dem Patch, mit dem sich das Microsoft-Betriebssystem auf einem iMac Core Duo, einem MacBook Pro und dem Intel-basierten Mac mini aufspielen lässt. Neben einem in nur wenigen Tagen auf beachtliche Größe angewachsenen Wiki - die u. a. auch eine deutschsprachige Installationsanleitung enthält - wurde nun auch ein Video veröffentlicht, das die gesamte Prozedur Schritt für Schritt beschreibt. Unterdessen suchen die Entwickler fieberhaft nach Treibern, um die Funktionalität von Windows zu verbessern. So gibt es derzeit noch keine funktionierenden Grafiktreiber und einem Treiber für die iSight. (sw)

(14:30 Uhr) Apple: Neues französisches Gesetz fördert Piraterie. Mit scharfen Worten hat Apple auf das gestern vom französischen Parlament beschlossene Gesetz reagiert, wonach im Online-Musikgeschäft tätige Unternehmen ihre Kopierschutzsysteme offen legen müssen. "Die französische Ausgestaltung der Copyright-Direktive der EU wird zu staatlich geförderter Piraterie führen", sagte die Apple-Sprecherin Natalie Kerris laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters. Falls das Gesetz tatsächlich in Kraft trete, würden die Musikverkäufe zurückgehen, so Kerris. Das Gesetz sieht vor, dass beispielsweise im iTunes Music Store gekaufte Musik nicht nur auf dem iPod, sondern auch auf anderen Audioplayern, etwa von Sony, abgespielt werden kann. Die Betreiber von Online-Store müssten alle notwendigen Informationen herausgeben, um den Kopierschutz von gekauften Songs zu entfernen. Apple kritisiert, dass dadurch der Urheberrechtsschutz untergraben werde. Allerdings befürchtet Apple nicht, dass der iPod-Absatz einbrechen könnte. Laut Kerris dürften die iPod-Verkaufszahlen eher zunehmen, da die User ihren iPod mit ungeschützten Songs und auch Filmen bestücken können. Das Gesetz muss noch vom französischen Senat verabschiedet werden. (sw)

(13:30 Uhr) Carrara 5.0.5 verbessert Performance, beseitigt Bugs. Eovia hat heute ein weiteres Update für die seit Anfang Dezember erhältliche Animations-, Modelling- und Rendersoftware Carrara 5.0. Die Version 5.0.5 soll Stabilitätsverbesserungen bieten und eine Vielzahl an Fehlern entfernen, beispielsweise im Zusammenhang mit dem Im- und Export, dem Modelling, dem Zwei-Monitor-Betrieb und dem Vertex Modeler. Das Update steht kostenfrei zum Download bereit. Carrara 5.0 kostet 549 (Pro) bzw. 249 Euro (Standard), Upgrades von früheren Releases gibt es ab 99 Euro. (sw)

(05:30 Uhr) Neuer Großauftrag für Apple. Apple hat den zweiten Großauftrag aus dem US-Bildungssegment in diesem Jahr an Land gezogen. Einem Bericht von MacNN zufolge hat der US-Bundesstaat Maine 36.000 Laptops beim Mac-Hersteller bestellt. Diese sollen Lehrern und Schülern der 7. und 8. Klasse mit Beginn des neuen Schuljahres zur Verfügung gestellt werden. Der Vertrag, der in den nächsten Wochen noch finalisiert werden muss, läuft über vier Jahre. In diesem Zeitraum soll Apple auch für ausreichend Server-Kapazitäten, Schulung und technischen Support sorgen. Erst vor einem Monat beauftragte der Schulbezirk Henrico County in Richmond Apple mit der Lieferung von 12.675 iBooks für Sechst- bis Achtklässler. Apple erhielt damals den Vorzug vor Dell. (sw)

(05:15 Uhr) NeoOffice 1.2.1 verbessert Performance, behebt Fehler. Die auf OpenOffice.org basierende Bürosoftware NeoOffice liegt jetzt in der Version 1.2.1 (124 MB, mehrsprachig) vor. Zu den Neuerungen zählen ein verbessertes Speicher-Management, eine reduzierte CPU-Auslastung, eine beschleunigte Menüdarstellung und viele Bug-Fixes. NeoOffice ist eine Java-Variante von OpenOffice.org 1.1.5, die ohne X11-Umgebung unter Mac OS X 10.3.9 oder neuer auf PowerPC-Macs eingesetzt werden kann, Mac OS X-Fonts unterstützt und nativen Drucker-Support bietet. Das kostenlose NeoOffice besteht aus einer Textverarbeitung, einer Tabellenkalkulation, einem Präsentations- und einem Zeichenprogramm. Auf Macs mit Intel-Chips lässt sich die Software derzeit nicht nutzen. Eine an Intel-Macs angepasste Ausführung von NeoOffice soll im Sommer erscheinen. (sw)

(05:00 Uhr) Disney-CEO lobt iTunes Music Store. Der Disney-Chef Bob Iger ist mit dem Absatz von Disney-Kurzfilmen im iTunes Music Store sehr zufrieden. Seit Oktober habe man über Apples Online-Store mehr als vier Millionen Filmen verkauft, sagte Iger laut TVWeek.com. Diese Daten seien ein Indiz dafür, dass ein bedeutender Wandel im TV-Business im Gange sei, so Iger. Die neue Technologie gebe dem Consumer mehr Macht. Er habe heute die Möglichkeit zu entscheiden, wann er welche Inhalte zu welchem Preis kaufen will. Iger betonte, dass es besonders auf eine einfache Bedienung ankomme, wenn es um diesen neuen Distributionsweg geht. (sw)

(04:45 Uhr) Erste Alphaversion von Firefox 2.0 erhältlich. Die Mozilla Foundation hat eine erste Alphaversion (9,5 MB, englisch) des neuen Web-Browsers Firefox 2.0 (Arbeitstitel: "Bon Echo") veröffentlicht. Bereits am Wochenende tauchte eine inoffizielle Variante von Firefox 2.0a1 auf. Firefox 2.0 soll im Sommer erscheinen und mit vielen Neuerungen aufwarten. Davon ist bislang allerdings nur Bruchteil in der Alphaversion von Firefox 2.0 enthalten, wie etwa die Speicherung von Bookmarks und Historie in einer lokalen SQL-Datenbank inklusive einer vereinfachten Bookmark- und Historie-Verwaltung, Verbesserungen beim Tabbed Browsing, ein verbessertes Plug-in-System, Unterstützung für SVG-Text und viele Bug-Fixes. Die Mozilla Foundation weist darauf hin, dass Firefox 2.0a1 primär für Web-Entwickler und Tester, weniger jedoch für Enduser geeignet ist. (sw)

(04:30 Uhr) Video-Organizer Footlights in neuer Version. Radical Breeze bietet den Video-Organizer und -Konverter Footlights ab sofort in der Version 2.1 (2,6 MB, englisch, Universal Binary) an. Neu sind Optionen zur Anpassung des Look & Feel der Thumbnail-Filmliste inklusive diverse vorgefertigter Stile und eine Funktion zum Speichern des aktuellen Frames in einem beliebigen Format. Die ab Mac OS X 10.3 lauffähige Software ermöglicht es, beliebige Filme in Playlists zu organisieren und abzuspielen. Für jeden Film lassen sich separate Wiedergabeoptionen wählen, darunter Vollbild- oder Fenstermodus, Loop oder Geschwindigkeit. Ferner ermöglicht Footlights den Export von Filmmaterial in alle von QuickTime unterstützen Formate. Die Software ist in der Basis-Ausführung nun kostenlos, für Footlights Pro 2.1 (inklusive Video-Export) verlangt der Entwickler 14,95 Dollar. Wer Footlights 1.x erworben hat, kann kostenlos auf Footlights Pro 2.1 wechseln. (sw)

(04:15 Uhr) UseNet-Reader MacSoup an Intel-Macs angepasst. Der Entwickler Stefan Haller hat eine Betaversion von MacSoup 2.8 veröffentlicht. Die wichtigste Neuerung ist die Anpassung an Intel-basierte Macs, darüber hinaus wurden etliche Fehler beseitigt. MacSoup 2.8b2 liegt für Mac OS X 10.1.3 oder neuer sowie Mac OS 9.x in den Sprachen Deutsch und Englisch vor. Der UseNet- und E-Mail-Client ist für 20 Euro zu haben. Das Update von MacSoup 2.7 ist kostenfrei. (sw)

Dienstag, 21. März 2006

Die Top-News des Tages

(14:00 Uhr) Welches neuartige Produkt wünschen Sie sich von Apple am meisten? Prognosen von Analysten, Hinweise von Marktteilnehmern und aufgespürte Patentanträge von Apple sorgten in den vergangenen Monaten für rege Aktivität in der Gerüchteküche. Mittelpunkt der Spekulationen sind - neben Upgrades bestehender Mac- und iPod-Produktlinien - völlig neuartige Produkte, die Apple möglicherweise schon bald vorstellen könnte. Der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Angefangen von einem Apple-Handy namens "iPhone" über einen Tablet-Mac mit ausgefeilter Touchscreen-Technologie bis hin zu einem Online-Shop für Kinofilme reichen die Gerüchten. Manche User wünschen sich angesichts der Dominanz Adobes gar einen Photoshop-Konkurrenten aus dem Hause des Mac-Herstellers. Dazu unsere neue Umfrage: Welches neuartige Produkt wünschen Sie sich von Apple am meisten?

Die vorangegangene Umfrage zum Thema "Stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis des Mac mini noch?" endete mit 2365 abgegebenen Stimmen. Auf "Ja, die verbesserte Ausstattung rechtfertigt die Preise" entfielen 26,7 Prozent, auf "Geht so" 23,5 Prozent. 49,8 Prozent der Leser, die sich an der Umfrage beteiligten, meinten "Nein, der Mac mini ist zu teuer geworden". (sw) - Meldung kommentieren -

(11:00 Uhr) Neu: Interview mit Initiator des Usertreffens Mac at Camp 2006. Ende Juli findet in Naumburg das umfangreich angelegte Usertreffen Mac at Camp 2006 statt. Den Teilnehmern - es werden über 200 Anwender erwartet - soll ein bunt gemischtes Programm geboten werden, angefangen von Workshops über kostenlosen WLAN-Zugang bis hin zu LAN-Partys und Meeting Points. MacGadget sprach mit dem Initiator von Mac at Camp 2006, Christian Henkel vom Berliner MacTreff: "Die erste Resonanz war extrem positiv. Es gingen, und das obwohl noch nicht einmal das Programm bekannt gegeben wurde, über 20 Anmeldungen ein. Seitdem folgen über unsere Web-Site fast täglich weitere Anmeldungen. [...] Wir gehen davon aus, dass wir bis zum Camp komplett ausgebucht sind. Eine rechtzeitige Anmeldung ist also durchaus wichtig", so Henkel. Zum vollständigen Interview... (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 21. März 2006

(19:00 Uhr) Frankreich: Gesetz bedroht Apples iTunes Music Store. Ein neues Gesetz könnte Apples Position im französischen Online-Musikmark gefährden. Die Nationalversammlung in Frankreich hat laut der Nachrichtenagentur AP heute eine Gesetzesvorlage verabschiedet, die dem Konsumenten mehr Wahlfreiheit beim Kauf von Musik via Internet geben soll. Sie sieht vor, dass Unternehmen wie Apple, Microsoft und Sony ihre Kopierschutztechniken offen legen und mit der Konkurrenz teilen müssen. Damit soll sichergestellt werden, dass beispielsweise im iTunes Music Store gekaufte Musik auch auf Audioplayern von Sony funktioniert und umgekehrt. Bevor das Gesetz in Kraft tritt, muss es noch vom Senat verabschiedet werden. Dieser will sich frühestens im Mai mit dem Gesetzentwurf, der auch Strafen für das Raubkopieren von Filmen und Musik vorsieht, befassen. Apple und andere Unternehmen haben bislang noch keine Stellungnahme abgegeben. Analysten wollen nicht ausschließen, dass sich Apple - auch wenn dies unwahrscheinlich ist - aus dem französischen Markt zurückzieht, um das eigene Kopierschutzsystem zu schützen. (sw)

(18:00 Uhr) Toon Boom Studio 3.0 als Universal Binary veröffentlicht. Die 2D-Animationssoftware Toon Boom Studio 3.0 läuft ab sofort native auf Macs mit Intel-Chips. Die Anwendung laufe auf einem iMac Core Duo bis zu 2,5x schneller als auf dem Vorgängermodell mit G5-Prozessor, so der Entwickler Toon Boon Animation, der zahlreiche Vergleichstests durchgeführt hat. Käufer von Toon Boom Studio 3.0 können sich die Universal Binary-Version von Toon Boom Studio 3.0 kostenfrei herunterladen. Toon Boom Studio Express 3.0 soll im April in nativer Form für Intel-Macs erscheinen. (sw)

(16:00 Uhr) Zusatzakku für 5G iPod. Belkin hat einen Zusatzakku für den iPod der fünften Generation vorgestellt. TunePower soll die Laufzeit des Video-fähigen iPods um bis zu sechs Stunden verlängern. Dazu wird TunePower an die Rückseite des iPod gesteckt und mit dem Dock-Anschluss verbunden. TunePower kostet 79,99 Dollar. Die Auslieferung soll Ende März beginnen. Ein Ladegerät wird mitgeliefert. (sw)

(12:30 Uhr) MotionBuilder 7.5 angekündigt. Wie Autodesk heute mitteilte, ist die Version 7.5 von MotionBuilder ab sofort verfügbar. Die für den professionellen Einsatz ausgelegte Software dient zur Charakter-Animation und setzt mindestens einen G4-Prozessor, 256 MB RAM und Mac OS X 10.3 voraus. Als Neuerungen nennt Autodesk beispielsweise Keyframe-zentrierte Workflows für die Rationalisierung des Keyframe Animation Prozesses, verbesserte Interoperabiliät mit Anwendungen für die Content Creation wie zum Beispiel Autodesk 3ds, Max und Maya, schnelleres Einrichten und schnellere Animation eines breiteren Spektrums von Charakter-Typen und schnelles Einrichten von komplexen Interaktionen bei mehreren Charaktern. MotionBuilder 7.5 kostet 3245 Euro (node-locked) bzw. 3515 Euro (floating). (sw)

(12:15 Uhr) Neue Gerüchte über Mac OS X 10.5 "Leopard". Auf der WWDC 2005 in San Francisco gab Apple-CEO Steve Jobs bekannt, Ende 2006 oder Anfang 2007 den Nachfolger von Mac OS X 10.4.x auf den Markt bringen zu wollen. Spekulationen über die Neuerungen von Mac OS X 10.5 "Leopard" sind in den vergangenen Monaten vereinzelt aufgetaucht, handfeste Informationen suchte man jedoch vergebens. Erste Details wird Apple wahrscheinlich erst auf der WWDC 2006 im August nennen. Unterdessen hat die Web-Site LoopRumors den dritten Teil eines spekulativen Artikels über die Neuheiten von "Leopard" veröffentlicht. Mac OS X 10.5 soll demnach mit einem komplett überarbeiteten und beschleunigten Finder aufwarten. Zudem soll die Bedienerfreundlichkeit für Menschen mit Seh- oder Bewegungseinschränkungen verbessert werden. Schließlicht nennt LoopRumors eine Internet-Telefonie-Anwendung in "Leopard" als weiteres neues Feature - möglicherweise als Teil von iChat. (sw)

(12:00 Uhr) Update für Contact vX. Intex Publishing hat Contact vX, eine Lösung für das Kontakt-Management, heute in der Version 4.1 vorgestellt. Der Hersteller verspricht u. a. eine verfeinerte Benutzeroberfläche, zusätzliche vorgegebene Eingabefelder für Daten und ein Notizbuch-Modul. Neu sind ferner eine Seriennummernverwaltung für Debitoren- und Kreditorennummern, die Eingabe von Zahlungs- und Lieferbedingungen und Bankverbindungen, definierbare Partnerlisten und der Druck von Visitenkarten. Die unter Mac OS X und Windows lauffähige Software kostet 79 Euro, das Update von Contact vX 3.x/4.0 schlägt mit 39 Euro zu Buche. Contact vX ist eine um beliebige Zusatzfelder erweiterbare Kontaktverwaltung mit iCal-Anbindung, Wiedervorlage-Funktion, diversen Exportfiltern und Korrespondenzmodul zur Erstellung von Briefen, Faxen und E-Mails. Eine Demoversion (15,9 MB, deutsch) ist erhältlich. (sw)

(11:45 Uhr) PDFpen 2.3.3 verbessert Unterstützung von Intel-Macs. SmileOnMyMac bietet das universelle PDF-Tool PDFpen (pro) jetzt in der Version 2.3.3 an. Zu den Neuerungen gehören zusätzliche Tastaturkürzel, verbesserte Unterstützung von Intel-basierten Macs und diverse Detailverbesserungen und Performance-Optimierungen. Das ab Mac OS X 10.3.9 lauffähige PDFpen (49,95 Dollar) bietet zahlreiche Funktionen für die Bearbeitung von PDF-Dateien, z. B. zur Veränderung der Seitenreihenfolge, zum Austauschen einzelner Seiten zwischen zwei Dateien, zum Entfernen von Seiten, zum Öffnen von gesicherten und passwortgeschützten PDFs, zum Ausfüllen und Sichern von PDF-Formularen oder zum Hinzufügen von Bildern, Zeichnungen und Texten. Die Pro-Ausführung, die die Herstellung von PDF-Formularvorlagen erlaubt, ist für 94,95 Dollar zu haben. Das Update von PDFpen (pro) 2.x ist gratis. (sw)

(11:30 Uhr) Gravis: Kostenloses Office 2004 SSL bei Mac-Kauf. Schüler, Studenten und Lehrer erhalten bei der Mac-Retailkette Gravis ab sofort eine kostenlose Lizenz von Office 2004, wenn sie einen beliebigen Mac erwerben. Es handelt sich dabei um die für den Bildungsbereich ausgelegte SSL-Version der Microsoft-Bürosoftware im Wert von 169 Euro. Voraussetzung ist, dass der Käufer volljährig ist und eine entsprechende Bestätigung (Schüler- oder Studentenausweis oder Arbeitsnachweis) vorlegen. Die Aktion läuft solange der Vorrat reicht. (sw)

(11:15 Uhr) Apple präsentiert Intel-Mac mini und iPod Hi-Fi. Die Mac User Group Oberberg richtet am 29. März ihr nächstes Anwendertreffen aus - diesmal mit der Unterstützung von Apple. Ein Vertreter von Apple Deutschland wird ab 18:30 Uhr den neuen Intel-Mac mini, das Audiosystem iPod Hi-Fi und den Power Mac G5 Quad präsentieren. Auch eine iLife '06-Vorführung steht auf dem Programm. Treffpunkt ist das Hotel Platte in der Haupstraße 25 in 51674 Wiehl. (sw)