Apple Watch ab 24. April in neun Ländern erhältlich

09. Mär 2015 20:00 Uhr - sw

Apple hat heute weitere Einzelheiten zur Apple Watch bekannt gegeben. Die Smartwatch kommt am 24. April in Australien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Japan, Kanada und den USA auf den Markt. Die Preise beginnen bei 399 Euro, Vorbestellungen sind ab dem 10. April möglich. Die Luxusversion (18 Karat Gold) gibt es ab 11.000 Euro.

Bis zu 18 Stunden Akkulaufzeit

Zur Akkulaufzeit der Apple Watch liegen nun detailliertere Herstellerangaben vor. Bis zu 18 Stunden soll der Energiespeicher der 38-Millimeter-Apple-Watch bei voller Ladung durchhalten, so das Versprechen Apples: "Die Tests wurden von Apple im März 2015 mit Prototypen der Apple Watch und zugehöriger Software durchgeführt, die mit einem iPhone mit Softwareprototyp verbunden waren. Die Ladekapazität einer Batterie für den ganzen Tag basiert auf 18 Stunden bei folgendem Gebrauch: 90 Display-Aktivierungen durch Armheben, 90 Benachrichtigungen, 45 Minuten App-Nutzung und 30 Minuten Training mit Musik von der Apple Watch über Bluetooth im Verlauf von 18 Stunden. Die Batterielaufzeit variiert abhängig von Verwendung, Konfiguration und vielen anderen Faktoren. Die tatsächliche Laufzeit kann variieren."



Bei der Audiowiedergabe sollen laut Apple bis zu 6,5 Stunden, beim Training bis zu sieben Stunden Akkulaufzeit möglich sein. Erreicht der Akkuladestand einen zu niedrigen Wert, schaltet die Apple Watch automatisch in den Gangreserve-Modus, mit dem man noch bis zu 72 Stunden lang die Uhrzeit ablesen kann. Nach zweieinhalb Stunden soll der Akku der Apple Watch komplett aufgeladen sein, nach eineinhalb Stunden wird nach Herstellerangaben ein Ladestand von 80 Prozent erreicht.

Die Tests wurden mit der 38-Millimeter-Apple-Watch durchgeführt. Die 42-Millimeter-Version soll eine längere Akkulaufzeit aufweisen.

Zwei Größen, drei Editionen

Die Apple Watch ist in zwei verschiedenen Größen (38 Millimeter mit 340 mal 272 Pixeln Auflösung und 42 Millimeter mit 390 mal 312 Pixeln Auflösung) und drei verschiedenen Kollektionen verfügbar: Apple Watch, Apple Watch Sport und Apple Watch Edition. Die Apple Watch Sport bietet ein leichtes eloxiertes Aluminiumgehäuse in Silber und Space Gray mit Retina-Display, das von gehärtetem Ion-X Glas geschützt wird und darauf abgestimmte Hochleistungs-Fluorelastomer-Armbänder in fünf Farben. Die Apple Watch Edition bietet Gehäuse, die aus speziellen 18 Karat Roségold- oder Gelbgoldlegierungen gefertigt wurden, um doppelt so hart zu sein wie Legierungen aus herkömmlichen Gold, ein Retina-Display, das von poliertem Saphirglas geschützt wird, und eine Auswahl an einzigartig designten Armbändern mit Verschlüssen, Schnallen und Zapfen aus 18-karätigem Gold.



Die Apple Watch Sport wird zu Preisen von 399 bzw. 449 Euro angeboten. Die Apple Watch kostet zwischen 649 und 1249 Euro. Für die Apple Watch Edition aus 18-karätigem Gold werden mindestens 11.000 Euro fällig. Die Smartwatch kann ab dem 10. April in Apple-Läden nach Vereinbarung anprobiert und im Online-Shop des Herstellers vorbestellt werden. Der Verkauf startet in den genannten neun Ländern am 24. April sowohl über den Apple-Online-Shop und Apple-Ladengeschäfte als auch über ausgewählte Apple-Händler.

Die Apple Watch setzt das iPhone 5 oder neuer und das iOS 8.2 voraus. Mit der Apple Watch kann man beispielsweise Anrufe entgegennehmen (Mikrofon und Lautsprecher sind integriert), Nachrichten beantworten und wichtige Informationen wie Standort oder anstehende Termine abrufen. Ein Herzfrequenz- und ein Beschleunigungssensor zeichnen im Zusammenspiel mit dem GPS-Modul des iPhones Gesundheits- und Fitnessdaten auf. Einige Funktionen, darunter Apple Pay, die Musikwiedergabe via Bluetooth und das Fitnesstracking, sollen sich auch ohne iPhone nutzen lassen.

Nachtrag (10. März): Inzwischen ist auch klar: die Apple Watch ist spritzwassergeschützt, aber nicht wasserfest. Man kann sie laut Apple beim Training, im Regen oder beim Händewaschen tragen aber ein Eintauchen der Apple Watch in Wasser sei nicht zu empfehlen. Die Apple Watch ist nach IEC-Norm 60529 als Wasserschutzkategorie IPX7 klassifiziert.

Nachtrag (10. März): Apple Watch: Akku austauschbar, acht GB Speicherkapazität.

Kommentare

Auch die gestrige Präsentation konnte mich nicht überzeugen. Akkulaufzeit, Wasserschutz und Apps, die bis auf Apple Pay und die Hotelanmeldung keinen Nutzen bringen sowie die Preisstellung sind für mich Kriterien, auf den Kauf zu verzichten. Als Uhrenliebhaber bin ich andere Werte gewohnt und wenn ich bedenke, dass die Apple Watch bei normaler Bedienung noch nicht einmal einen geschweige denn zwei Tage durchhält, ist das für den Gebrauch als Uhr eh schon einmal ein KO-Kriterium. Ich reise viel, auch lange Flugstrecken und meine Uhr ist dabei ein wichtiges Arbeitsgerät, dass nicht ausfallen darf.

Mein Fazit: ein Ding, das die Welt nicht braucht.Seit 1992 arbeite ich mit Apple Produkten, aber ich kaufe nicht um jeden Preis jedes Gadget.

mir stockt der atem, bei dieser uhr ! ! !
wenn ich sehe das bei der luxus ausführung das armband teurer ist als die uhr!
wass passiert hier eigentlich – man kommt sich vor wie in einer parallelwelt!

wer braucht denn son teil, nach 18 stunden gehen dann die lichter aus, oder hab ich da etwas falsch verstanden?

statt mal neue displays rauszubringen und mehr auf qualität zu achten – gibts retina zeuchs – völlig überflüssig!
da ist apple wohl ganz unten angekommen und im support redet man sich alles schön
die welt braucht halt keine leute mehr mit hirn, es reicht wenn man genug kohle für dieses
sinnlose zeuch hat.

und ich wette der krempel wird gekauft wie geschnitten brot – in dem sinne –mahlzeit!