Neue MacBook- und MacBook-Pro-Modelle: Im Web tobt der Preiskrieg

Die zur Apple-Entwicklerkonferenz WWDC 2017 vorgestellten Mobilmacs haben inzwischen in großen Stückzahlen die Distributoren und Händler erreicht. Analog zur Situation bei den iMacs, die MacGadget vor zwei Wochen beleuchtet hat, tobt nun ein Preiskampf unter den Online-Händlern. Wer sich ein MacBook oder MacBook Pro anschaffen möchte und die Preise vergleicht, spart gegenüber dem Direktkauf bei Apple dreistellige Euro-Beträge.

Beispielsweise gibt es das 2017er MacBook (Core-m3-Prozessor mit 1,2 GHz, acht GB RAM, 256-GB-SSD und HD Graphics 615) im Handel bereits ab etwa 1360 Euro (vgl. hier und hier), während das Notebook bei Apple 1499 Euro kostet. Für die Variante mit Core-i5-Prozessor (1,3 GHz) und 512-GB-SSD verlangt Apple 1799 Euro – im Handel beginnen die Preise bereits bei ca. 1640 Euro (vgl. hier und hier).

Für das 13,3-Zoll-MacBook-Pro ohne Touch-Bar-Funktionsleiste (Core-i5-Prozessor mit 2,3 GHz, acht GB RAM, 128-GB-SSD, Iris Plus Graphics 640) werden im Handel momentan Preise ab etwa 1330 Euro abgerufen (vgl. hier und hier), während Apple für das Gerät 1499 Euro veranschlagt. Die Variante mit 256-GB-SSD ist ab etwa 1550 Euro zu haben (vgl. hier und hier) - bei Apple kostet sie ca. 200 Euro mehr. Für das 13,3-Zoll-MacBook-Pro mit Touch-Bar und Touch-ID (Core-i5-Prozessor mit 3,1 GHz, acht GB RAM, 256-GB-SSD, Iris Plus Graphics 650) verlangt Apple 1999 Euro, im Handel beginnen die Preise bei ungefähr 1800 Euro (vgl. hier und hier).

Neues MacBook Pro

MacBook Pro: Vor dem Kauf Preise vergleichen und dreistellige Euro-Beträge sparen.
Bild: Apple.



Noch größer fällt die Ersparnis beim 15,4-Zoll-MacBook-Pro aus. Die 2,8-GHz-Variante (mit Radeon Pro 555) ist bereits ab etwa 2470 Euro zu haben (vgl. hier und hier), bei Apple kostet sie 2799 Euro. Die 2,9-GHz-Konfiguration (mit Radeon Pro 560) schlägt bei Apple mit 3299 Euro zu Buche, im Web beginnen die Preise bei rund 2870 Euro (vgl. hier und hier).

Nochmals sei angemerkt, dass die höchsten Rabatte im Regefall auf die hier erwähnten Standardkonfigurationen gewährt werden. Die zahlreichen BTO-Varianten mit mehr Arbeitsspeicher, schnelleren Prozessoren und größeren Laufwerken sind meistens nur in kleineren Stückzahlen und nicht bei allen Händlern verfügbar, dementsprechend geringer fallen hier die Nachlässe aus. Aber auch hier lohnt sich eine Preisrecherche vor dem Kauf. Und wie immer sollten dabei auch die Seriosität eines Händlers sowie die Kosten für Zahlungsart und Versand geprüft werden.

Kommentare

Leider noch viel zu teuer

Muss man sagen.

Eine 1,2 Ghz CPU für 1400€. Sowas geht einfach nicht.

Taktfrequenz lässt nicht immer auf die Leistung schließen

Dir sind die Benchmarks offenbar entgangen

http://www.macgadget.de/News/2017/06/13/Prozessor-Benchmarks-zu-den-neue...

Gerade beim MacBook bringt Kaby Lake einen ordentlichen Leistungsschub.

Der m3 mit 1,2 GHz ist genauso schnell wie ein Core i7 mit 2,2 GHz des MacBook Air Anfang 2015 (Geekbench: beide ca. 3600 Single Core und Multi Core 6800). Bei Intel hat sich zuletzt ordentlich etwas getan.

Die reine Taktfrequenz sagt schon lange nichts mehr über die Leistung aus.

Außerdem bieten die CPUs des neuen MacBook einen Turbo Boost von bis zu 3,6 GHz.

Einfach noch etwas warten, dann kostet das kleinste Modell 1299 € und dann kann man nicht mehr meckern.

Ja genau...

...und mein neuer 'Kaby Lake' Pentium G4560 macht im Singlecore 4300 und im Multicore 8400 Punkte, zum Preis von 59,– Euro!

Perfekt

thfechter schrieb:
...und mein neuer 'Kaby Lake' Pentium G4560 macht im Singlecore 4300 und im Multicore 8400 Punkte, zum Preis von 59,– Euro!

Ich gebe mich geschlagen. Ein 54 Watt Prozessor ist natürlich absolut perfekt fürs MacBook.

Warum verbockt Apple immer nur alles. ;-(

Genau das meinte ich, zu lahm für das Geld

"Der m3 mit 1,2 GHz ist genauso schnell wie ein Core i7 mit 2,2 GHz des MacBook Air Anfang 2015 (Geekbench: beide ca. 3600 Single Core und Multi Core 6800). Bei Intel hat sich zuletzt ordentlich etwas getan."

Mein Skylake Hackintosh Mac (800€, i7 4 GHz, 32GB Ram) schafft im Geekbench Multi Core: 18077

Das ist drei mal so schnell, und sehr nützlich im Videoschnitt.

Deshalb habe ich gesagt: 1400€ mit 1,2 Ghz ist zu lahm für das Geld.

Erstens geht es hier um Ultrabooks

Zweitens ist dein System von Apples Lizenzbedingungen nicht gedeckt. Ist wie ne Raubkopie oder wie Klau im Supermarkt. Das lässt tief blicken.

Preiskrieg ;-)

Bei Rabatten von 9-15% von Preiskrieg zu sprechen, finde ich etwas übertrieben. Bei Elektronik aller Art von fast allen Herstellern bin ich Nachlässe von 20, 30 oder 40 % auf die UVP gewohnt.