Meldungen vom 11. bis 20. Juli 2006

Donnerstag, 20. Juli 2006

Die Top-News des Tages

(14:30 Uhr) Apple steigert Marktanteil in USA. Apples Anteil am US-Computermarkt ist im zweiten Quartal dieses Jahres leicht gestiegen. Wie aus neuesten Zahlen von Gartner und IDC hervorgeht, wuchs der IT-Pionier stärker als der Gesamtmarkt. Apple verkaufte in den USA im vergangenen Quartal 15,4 (Gartner) bzw. 16,0 Prozent (IDC) mehr Macs als ein Jahr zuvor, während die Branche nur um 6,4 bzw. 6,7 Prozent wuchs. Gartner beziffert Apples Marktanteil in den USA auf 4,6 Prozent (nach 4,3 Prozent im zweiten Quartal 2005), IDC errechnete einen Marktanteilszuwachs von 4,4 auf 4,8 Prozent. Marktführer bleibt Dell mit einem Anteil von weit über 30 Prozent. Im Ranking folgen HP, Gateway und Apple. Bereits gestern erklärte der Apple-Finanzchef Peter Oppenheimer, dass dank starker MacBook- und MacBook Pro-Nachfrage der Anteil Apples am US-Notebookmarkt von sechs Prozent im Januar auf zwölf Prozent im Juni gestiegen sei. Gartner und IDC legten auch Zahlen zum weltweiten Computergeschäft vor. Laut Gartner betrug das Stückzahlenwachstum im zweiten Quartal elf, laut IDC 9,7 Prozent. Die weltweite Nummer eins ist Dell, auf den weiteren Plätzen liegen HP, Lenovo und Acer. Den weltweiten Marktanteil Apples im zweiten Quartal nannten Gartner und IDC nicht. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) Vergabe von Aktienoptionen: Apple informiert über aktuellen Stand. Apple hat gestern bei Vorlage des neuesten Quartalsberichts über den aktuellen Stand bezüglich der Untersuchung von Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Aktienoptionen informiert. "Zum jetzigen Zeitpunkt, basierend auf den bis heute festgestellten Unregelmäßigkeiten, erwartet das Management keinerlei Anpassung auf die in dieser Meldung [zum dritten Quartal 2006] bekannt gegeben finanziellen Ergebnisse. Sollten dennoch zusätzliche Unregelmäßigkeiten bei der weiteren Untersuchung auftreten, könnte eine Berichtigung der finanziellen Ergebnisse erforderlich sein", ist einer Pressemitteilung des Mac- und iPod-Herstellers zu entnehmen. Das Unternehmen hatte Anfang Juli erklärt, dass bei einer internen Prüfung Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von einigen Aktienoptionen zwischen den Jahren 1997 und 2001 festgestellt wurden. Dabei geht es offenbar um die in den USA umstrittene Praxis der Rückdatierung von Aktienoptionen. Wegen ähnlicher Vorgänge rückten bereits Dutzende anderer IT-Unternehmen ins Blickfeld der US-Börsenaufsicht. "Ein speziell bestelltes Gremium, bestehend aus Nicht-Apple-Managern, hat unabhängige Anwälte zur Untersuchung berufen; darüber hinaus hat das Unternehmen die SEC informiert", so Apple. Von den Unregelmäßigkeiten betroffen ist nach Angaben Apples auch die Vergabe von Aktienoptionen an CEO Steve Jobs. Diese seien aber zwischenzeitlich zurückgenommen worden und hätten dem Apple-Mitbegründer keinen Gewinn eingebracht. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 20. Juli 2006

(17:30 Uhr) Intel: Vierkern-CPU noch in diesem Jahr. Angesichts sinkender Marktanteile will Intel die Einführung neuer Prozessoren beschleunigen. Nach Angaben von Firmenchef Paul Otellini sollen die neuen Quad Core-Prozessoren bereits im vierten Quartal dieses Jahres und nicht erst in der ersten Hälfte des Jahres 2007 ausgeliefert werden. Die Entscheidung verschafft Intel gegenüber dem Erzrivalen AMD einen Vorteil. AMD will seine Vierkernchips erst Mitte 2007 auf den Markt bringen. Intel plant zwei Vierkern-CPUs: "Clovertown" (für Server) und "Kentsfield" (für Desktops). Beide vereinen jeweils zwei Core 2 Duo-Chips in einem Gehäuse. (sw)

(16:30 Uhr) Browser: Zahlreiche Neuerungen für Shiira 2.0 erwartet. Das nächste große Release des Web-Browsers Shiira soll mit einer Vielzahl an Neuerungen aufwarten. Dies geht aus dem Weblog von Mark Steiner hervor, der die Gelegenheit hatte, eine frühe Preview-Version von Shiira 2.0 zu testen. Demnach soll Shiira 2.0 u. a. einen Vollbildmodus, Performance-Verbesserungen, Tab-Thumbnails, die Darstellung von Historie und Bookmarks in einem Tab anstelle in einem Drawer, eine Plug-in-Schnittstelle, Design-Verbesserungen an der Oberfläche und überarbeitete Voreinstellungen bieten. Shiira 2.0 soll im Laufe dieses Jahres erscheinen. Der Browser basiert wie Safari auf der Render-Engine WebKit, zeichnet sich jedoch gegenüber der Apple-Software durch einen größeren Funktionsumfang aus. So bietet Shiira u. a. ein Tab-Exposé, eine Sidebar zur Anzeige von Bookmarks und Historie und eine wählbare Suchmaschine im Suchfeld. (sw)

(14:00 Uhr) Der Mac in der Medizin: Zwei Beispiele. Der Mac ist im medizinischen Sektor eine Ausnahmeerscheinung, dennoch gibt es Beispiele, die die Tauglichkeit der Apple-Systeme auch in diesem Bereich demonstrieren. So setzt laut einer Hintergrundstory auf apple.com/de eine radiologische Gemeinschaftspraxis in Duisburg seit Oktober 2005 zur Schnittbildbefundung die Open Source-Lösung OsiriX ein. Die Software läuft auf einem Power Mac G5 Dual mit einem 30 Zoll-Cinema Display. Die niedrigen Anschaffungskosten und die hohe Qualität der Bilddarstellung waren für die Ärzte der Grund, sich für den Mac zu entscheiden. "Überraschend war für mich von Anfang an die gute Performance des Apple Befundsystems. Beim Drehen von 3D-Rekonstruktionen bleibt die Qualität der Bilder unverändert gut", so der Radiologe Dr. Dirk Stoesser. Bevor die Entscheidung für die Apple-Workstation fiel, habe man Angebote anderer Hersteller eingeholt, die preislich um ein Vielfaches höher (zwischen 70.000 und 100.000 Euro) angesiedelt waren, ergänzt sein Kollege Dr. Cord Neitzke. In einer Münchener Gemeinschaftspraxis mit angeschlossenem Herzkatheterlabor setzen der Internist und Kardiologe Dr. med. Ulrich Renner und seine Kollegen bereits seit mehr als zehn Jahren auf Macs. Dort sind zehn Macs im Einsatz, auf denen unterschiedliche Administrationsprogramme laufen, mit denen das Praxisteam von der Abrechnung bis zur Bild- und Befundübermittlung an die Zuweiser alle Arbeitsschritte der Großpraxis steuert. (sw)

(13:30 Uhr) PCalc 3.1 unterstützt AppleScript. Der wissenschaftliche Taschenrechner PCalc ist ab sofort in der Version 3.1 (2,3 MB, englisch) erhältlich. Neu sind eine umfassende AppleScript-Unterstützung, zusätzliche mathematische Funktionen und Darstellungsoptionen für Zahlen, ein verbessertes Dashboard-Widget und einige kleinere Verbesserungen. PCalc 3.1 kostet 19 Dollar und benötigt Mac OS X 10.4.2 oder neuer. Das Update von PCalc 3.0.x ist kostenfrei. Die Anwendung läuft native auf PowerPC- und Intel-basierten Macs. PCalc stellt eine Vielzahl an Modi und programmierbare Funktionen für Berechnungen und zur Umwandlung von Maßeinheiten zur Verfügung. (sw)

(13:00 Uhr) Intel mit Umsatz- und Gewinnrückgang. Intel hat im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinneinbruch verzeichnet. Der Nettogewinn fiel gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 57 Prozent von 2,04 Milliarden Dollar auf nur noch 885 Millionen Dollar oder 15 Cents je Aktie - zwei Cents mehr als von Analysten prognostiziert. Beim Umsatz enttäuschte der weltgrößte Halbleiterhersteller hingegen die Erwartungen - die Einnahmen verringerten sich im Vergleich zum zweiten Quartal 2005 um 13 Prozent von 9,23 auf 8,01 Milliarden Dollar. Die Wall Street ging von 8,26 Milliarden Dollar aus. Intels Finanzchef Andy Bryant führt den starken Umsatz- und Gewinnrückgang laut einer Bloomberg-Meldung auf den hohen Konkurrenzdruck und die kürzlich durchgeführten Preissenkungen durch. Mit den Preissenkungen, vorgezogenen Produkteinführungen, der Entlassung von 1000 Managern und der Evaluierung aller Geschäftsbereiche will sich Intel fit für die Zukunft machen und besser im Markt positionieren. Mit dem Ausblick auf das dritte Quartal enttäuschte Intel jedoch die Analysten. Der Konzern geht von einem Umsatz zwischen 8,3 bis 8,9 Milliarden Dollar aus - die Erwartungen hatten bei 9,03 Milliarden Dollar gelegen. (sw)

(12:45 Uhr) Neue iWeb-Vorlagen für Fotoalben, Filme und Blogs. Lamiavia.com, auf die Entwicklung hochwertiger iWeb-Vorlagen spezialisiert, hat zwei neue Templates für Apples Web-Design-Software iWeb herausgebracht. Das neue Set Viaggio kostet zehn Euro und besteht aus den zwei Vorlagen Ferrara sowie Venezia. Schriften, Thumbnail-Menüs, Bilder, Hintergründe, Farben und Layout können vom Anwender nach eigenen Wünschen verändert werden. Die neuen Vorlagen eignen sich zur Veröffentlichung unterschiedlicher Inhalte, wie beispielsweise Fotos, Bilder, Podcasts, Filme oder Blogs. Viaggio ergänzt die bereits kürzlich erschienen Lamiavia.com-Vorlagenpakete namens Toscana und Black & White. Alle Vorlagen sind für iWeb 1.1 oder neuer optimiert. Ein Installer für die englische iWeb-Version wird mitgeliefert, eine Anleitung zur Verwendung der Vorlagen mit anderen Sprachversionen findet sich auf Lamiavia.com. (sw)

(12:30 Uhr) TinkerTool System 1.6 mit Deinstallationsassistent. Der Entwickler Marcel Bresink hat das universelle Systemutility TinkerTool System heute in der Version 1.6 (1,8 MB, mehrsprachig) herausgebracht. Die wichtigste Neuerung ist ein Deinstallationsassistent, der sämtliche Komponenten von Anwendungen entfernt - wahlweise für ein einzelnes Benutzerkonto, den gesamten Mac oder innerhalb eines Netzwerkes. Neu in TinkerTool System 1.6 sind ferner das Entfernen des PowerPC- oder Intel-Codes aus Universal Binary-Programmpaketen, das Entfernen unerwünschter Menüpunkte aus dem Services-Menü sowie einige Detailverbesserungen und Bug-Fixes. TinkerTool System benötigt mindestens Mac OS X 10.2.3, kostet 8,12 Euro (Update auf Version 1.6: kostenlos) und stellt eine Vielzahl an Funktionen für die Systempflege sowie zusätzliche Einstellungsoptionen bereit. (sw)

(12:15 Uhr) Bug-Fixes in Adium 1.0b6. Das Adium X-Entwicklerteam arbeitet weiter mit Hochdruck an der Version 1.0 des beliebten Instant Messengers. Seit heute liegt Adium X 1.0b6 (19,5 MB, mehrsprachig, Universal Binary) vor, das eine Reihe von Fehlern, u. a. im Zusammenhang mit dem Verbindungsaufbau, der Benutzeroberfläche und dem Netzwerk Jabber beseitigt. Adium X ist ein Open Source-basierter Instant Messenger, der alle gängigen Netzwerke unterstützt und umfangreiche Einstellungsoptionen zur Verfügung stellt. Adium X 1.0 wartet mit Dutzenden Verbesserungen auf, wie z. B. verbesserte Unterstützung für die Netzwerke AIM, ICQ, .Mac, MSN, Jabber und Gadu-Gadu, ein Setup-Assistent, eine verfeinerte Oberfläche, ein neuer Logviewer, ein verbessertes Account-Management, eine einfachere Verwaltung eigener Profildaten, ein Manager zur Verwaltung von Plug-ins und zusätzliche Funktionen zum Schutz der Privatsphäre. Die Software benötigt Mac OS X 10.3.9 oder neuer. (sw)

Mittwoch, 19. Juli 2006

Die Top-News des Tages

(22:30 Uhr) Apple überrascht Wall Street mit hohem Gewinn (Update). Apple hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2006 bei Umsatz und Gewinn deutlich zugelegt. Wie aus dem neuesten, nach Börsenschluss in New York veröffentlichten Quartalsbericht des Unternehmens hervorgeht, stiegen die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent von 3,52 auf 4,37 Milliarden Dollar, der Nettoprofit um 48 Prozent von 320 Millionen Dollar oder 37 Cents je Aktie auf 472 Millionen Dollar oder 54 Cents. Beim Gewinn übertraf Apple die Erwartungen deutlich - die Börse rechnete lediglich mit 44 Cents pro Aktie. Die Umsatzprognose der Analysten von im Schnitt 4,4 Milliarden verfehlte Apple nur geringfügig. Apple hatte als Zielvorgabe für das dritte Quartal einen Umsatz zwischen 4,2 bis 4,4 Milliarden Dollar und einen Gewinn zwischen 39 bis 43 Cents ausgegeben.

Das Wachstum des Mac-Segments hat nach einem leichten Einbruch wegen der Umstellung auf Intel-Chips wieder an Fahrt aufgenommen. Apple verkaufte im April, Mai und Juni insgesamt 1,327 Millionen Macs (529.000 Desktops und 798.000 Notebooks) und damit zwölf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Auch das iPod-Geschäft entwickelte sich besser, als von einigen Analysten befürchtet. Der iPod-Absatz kletterte um 32 Prozent auf 8,111 Millionen Geräte. Die Bruttogewinnspanne stieg gegenüber dem Vorjahresquartal von 29,7 auf 30,3 Prozent. Das internationale Geschäft (außerhalb den USA) machte 39 Prozent des Gesamtumsatzes aus. In Forschung und Entwicklung investierte Apple 175 Millionen Dollar - 30 Millionen Dollar mehr als im dritten Quartal 2005.

"Wir sind begeistert über unser Wachstum im Mac-Business und freuen uns besonders, dass der Anteil an Intel-basierten Macs im zurückliegenden Quartal 75 Prozent betragen hat. Das ist mit Abstand der reibungsloseste und erfolgreichste Übergang, den wir je mitgemacht haben. Darüber hinaus liegt der aktuelle Marktanteil von iPods in den USA bei über 75 Prozent und wir blicken äußerst enthusiastisch auf die zukünftigen iPods unserer Produktroadmap", erklärte Apple-CEO Steve Jobs. Für das abschließende Quartal des Geschäftsjahres 2006 rechnet Apple mit einem Umsatz zwischen 4,5 und 4,6 Milliarden Dollar und einem Gewinn von 46 bis 48 Cents je Aktie. Darin enthalten ist ein prognostizierter Kostenaufwand durch eine aktienbasierte Ausgleichszahlung in Höhe von drei Cents/Aktie. Ohne diesen Posten läge die Gewinnerwartung zwischen 49 und 51 Cents je Aktie.

Nachtrag: Apples Finanzchef Peter Oppenheimer und COO Tim Cook gaben in der Bilanzpressekonferenz (Aufzeichnung hier) weitere Einzelheiten zum aktuellen Geschäftsverlauf bekannt. Demnach sei das MacBook unter Consumern und im Education-Segment äußerst beliebt. Zum Ende des dritten Quartals hätten noch Wartelisten bestanden, man sei jedoch dabei, das Backlog so schnell wie möglich abzubauen, sagte Cook. Dank MacBook und MacBook Pro sei Apples Anteil am US-Notebookmarkt von sechs Prozent im Januar auf zwölf Prozent im Juni gestiegen, erklärte Oppenheimer unter Berufung auf Zahlen der Marktforschungsfirma NPD Group. Der iTunes Music Store ist als Umsatzträger bei Apple nicht mehr wegzudenken - 457 Millionen Dollar nahm der Konzern mit dem iTMS im dritten Quartal ein. Der Marktanteil des Online-Musicstores liegt in den USA bei 85 Prozent. Auch die Retailkette entwickelt sich prächtig - der Umsatz stieg um 29 Prozent auf 715 Millionen Dollar. Im dritten Quartal hätte die 155 Niederlassungen umfassende Kette 17 Millionen Besucher gezählt - knapp 50 Prozent aller Macs würden laut Oppenheimer von Umsteigern gekauft. Der iPod gewinnt nach Angaben der beiden Apple-Manager in Europa und Japan weiter Marktanteile, in Japan habe er die Marke von 50 Prozent kürzlich überschritten.

Ein Termin für die Markteinführung von Mac OS X 10.5 "Leopard" wurde nicht genannt, allerdings bekräftigte Oppenheimer, dass die neuen Features des Betriebssystems auf der WWDC 2006, die in zweieinhalb Wochen beginnt, gezeigt werden sollen. Apple hat das Quartal mit 9,2 Milliarden Dollar an Bargeld und kurzfristigen Anlagen abgeschlossen - 950 Millionen Dollar mehr als noch im zweiten Quartal. +++ Die besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen hatten umgehend einen positiven Effekt an der Börse. Nachdem die Apple-Aktie am Nasdaq Composite bereits im regulären Handel um 2,27 Prozent auf 54,10 Dollar stieg, legte sie nach Vorlage des Quartalsberichts im nachbörslichen Handel um mehr als acht Prozent auf über 58,50 Dollar zu. (sw) - Meldung kommentieren -

(03:00 Uhr) Heute: Neuer Apple-Quartalsbericht. Apple informiert heute Abend über den Verlauf des Ende Juni abgeschlossenen dritten Quartals. Der neueste Quartalsbericht des Mac- und iPod-Herstellers wird kurz nach Börsenschluss in New York (ca. um 16:30 Uhr Ortszeit; 22:30 Uhr MESZ) vorliegen. Eine halbe Stunde später, um 17:00 Uhr Ortszeit bzw. 23:00 Uhr MESZ, beginnt die obligatorische Telefonkonferenz mit Analysten und Journalisten. Sie wird als Audiostream live übertragen. Die Analysten gehen im Durchschnitt von einem Umsatz von 4,4 Milliarden Dollar und einem Gewinn von 44 Cents je Aktie aus. Jüngsten Einschätzungen einiger Experten zufolge besteht eine gute Chance, dass Apple diese Erwartungen übertreffen wird, da sich vor allem der Mac-Absatz zuletzt sehr gut entwickelt habe. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres erzielte der IT-Konzern bei Einnahmen in Höhe von 3,52 Milliarden Dollar einen Nettogewinn von 320 Millionen Dollar (37 Cents je Aktie). Mit Spannung wird zudem die Prognose Apples für das laufende vierte Quartal des Geschäftsjahres 2006 erwartet. Kann das Unternehmen dabei positiv überraschen, ist der Weg frei für eine Kurserholung der Apple-Aktie. MacGadget wird heute ab 22:30 Uhr ausführlich über die neuesten Apple-Quartalszahlen berichten. (sw) - Meldung kommentieren -

(00:01 Uhr) Nvidia-Technik in nächstem Video-iPod? Der Video-iPod der nächsten Generation soll neuesten Spekulationen zufolge mit einem Multimedia-Chip von Nvidia ausgerüstet sein. Nach Informationen des Analysten Satya Chillara von American Technology Research habe Apple angeblich einen weiteren Zuliefererwechsel vollzogen. Während der Videochip des 5G iPod von Broadcom stammt, soll in der Nachfolgegeneration ein Nvidia-Chip zum Einsatz kommen. Dieser verfüge nicht nur über den kompletten Funktionsumfang des Broadcom-Produkts, sondern wahrscheinlich auch über 3D-Grafikfeatures, so Chillara. Der Analyst stufte daraufhin die Nvidia-Aktie von "Halten" auf "Kaufen" herauf, für Broadcom gab es ein Downgrade von "Kaufen" auf "Halten". Ob mit einem 6G iPod noch in diesem Jahr zu rechnen ist, bleibt eine spannende Frage. Zuletzt mehrten sich Stimmen, wonach sich die Entwicklung des 6G iPod, der einen größeren, berührungsempfindlichen Bildschirm im Breitformat mit integriertem "Touch Wheel" bieten soll, länger als geplant hinziehe. Um für das Weihnachtsgeschäft gerüstet zu sein, könnte Apple verbesserte 5G iPod-Modelle einführen. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 19. Juli 2006

(19:30 Uhr) CRM-Software Daylite verbessert. Marketcircle hat die CRM-Lösung (CRM = Customer Relationship Management) Daylite heute in der Version 3.1 auf den Markt gebracht. Der Entwickler verspricht mehr als 40 Verbesserungen für Daylite 3.1. "So nutzt Daylite zum Beispiel jetzt Growl für Reminder, erlaubt die Konfiguration von Kontextmenüs in allen Dayliteobjekten und hat einen neuen Listendesigner, der es ermöglicht, auf einfache Weise Ausgabereports zu generieren. Neben den zahlreichen Funktionserweiterungen gab es auch eine Reihe kleinerer Bugfixes", ist einer Pressemitteilung des Marketcircle-Partners bmv-consulting zu entnehmen. Käufer von Daylite 3.0 erhalten ein kostenfreies Update. Die Software besteht aus einem Kontaktmanagement, einem Kalender, Aufgabenlisten, einer Projektverwaltung und bietet Funktionen für die Verkaufsunterstützung. Daylite 3.1 kostet 174 Euro, liegt als Universal Binary vor und benötigt mindestens einen mit 1,0 GHz getakteten G4-Prozessor und Mac OS X 10.3.9. Eine Demoversion steht zum Download (24,3 MB, englisch) bereit. (sw)

(16:00 Uhr) Kurzmeldungen: Lightroom für Windows, Boot Camp-Partition mit Parallels Desktop nutzen (Update). Lightroom für Windows - Adobe hat eine erste Betaversion der Profi-Foto-Software Lightroom für Windows veröffentlicht. Für Mac OS X erschien die erste Preview bereits im Januar. +++ Parallels Desktop ist ab sofort im US-Apple Online Store zu haben - die beliebte Virtualisierungslösung soll bald auch in Apples Retail Stores angeboten werden. +++ IBM mit weniger Umsatz, mehr Gewinn - der Umsatz sank im zweiten Quartal um zwei Prozent auf 21,9 Milliarden Dollar, der Gewinn stieg um neun Prozent auf zwei Milliarden Dollar. +++ WebSideStory hat die Firefox-Verbreitung in Westeuropa untersucht - in Deutschland hat der alternative Browser einen Marktanteil von 26,8 Prozent, gefolgt von Frankreich mit 14,89 und Italien mit 12,46 Prozent. +++ Ein User beschreibt die Verwendung einer Boot Camp-Partition mit Parallels Desktop - der Migrationsvorgang ist allerdings mit einigem Aufwand verbunden. +++ Nachtrag: Devontechnologies hat Tutorials, Beispiel-Datenbanken und AppleScripts zu Devonthink und Devonagent veröffentlicht. +++ Die Macworld hat Firefox 2.0 einem ersten Test unterzogen - der Browser liegt derzeit als Betaversion vor. +++ Die Version 1.0.3 der Web-Design-Software Sandvox beseitigt diverse Fehler und bietet einige kleinere Verbesserungen. (sw)

(14:00 Uhr) LaCie: Neue farbverbindliche LCD-Monitore für Grafikprofis. LaCie hat die zweite Generation der Bildschirmserie LCD 300 vorgestellt. "Die Monitore der Serie 300 werden jetzt werksseitig feinjustiert, um eine präzise, einheitliche Helligkeit und Farbgebung auf der gesamten Bildfläche zu gewährleisten. Zudem stellt die 12-Bit-Gammakorrektur einen besonders glatten Farbverlauf sicher", teilte der Hersteller mit. Die farbverbindlichen Displays eignen sich besonders für die Bereiche DTP, Prepress und Fotografie. Sie verfügen über einen horizontalen und vertikalen Blickwinkel von 178 Grad und einen Aufsatz zur Abschirmung von Umgebungslicht. "Alle Monitore der Serie 300 glänzen durch ihre Flatscreen-Technologie mit CRT-äquivalenter Farbskala. Das breite Farbspektrum entspricht 72 % der NTSC Videostandard-Farbskala und 100 % der EBU-Farbskala (European Broadcasting Union)", so LaCie weiter. Erhältlich sind folgende Modelle: LCD 319 (19 Zoll, Kontrastverhältnis 600:1, Leuchtdichte: 270 cd/m2, 1280 x 1024 Pixel, 1069 Euro); LCD 320 (20 Zoll, Kontrastverhältnis 700:1, Leuchtdichte: 280 cd/m2, 1600 x 1200 Pixel, 1369 Euro) und LCD 321 (21 Zoll, Kontrastverhältnis: 500:1, Leuchtdichte: 250 cd/m2, 1600 x 1200 Pixel, 1819 Euro). Auf jedes Gerät gibt LaCie drei Jahre Garantie. Optional ist das Farbmessgerät blue eye pro 4.0 für 329 Euro erhältlich. (sw)

(13:00 Uhr) PGP Desktop 9.5 läuft native auf Intel-Macs. Mit PGP Desktop ist eine weitere bekannte Anwendung an Macs mit Intel-Prozessor angepasst worden. Die Version 9.5 der Verschlüsselungslösung, die sich seit heute im Betatest (21,4 MB, englisch) befindet, liegt als Universal Binary vor. Zu den weiteren Neuerungen gehören beispielsweise eine verbesserte Benutzeroberfläche, das Verschlüsseln kompletter Laufwerke (mit Ausnahme des Bootvolumes), die Bearbeitung von PGP Zip-Dateien, verbesserte Unterstützung für Mailinglisten und internationale Zeichen sowie zusätzliche Einstellungsoptionen. Außerdem passen sich virtuelle Disks nun automatisch der erforderlichen Größe an. PGP Desktop 9.5 benötigt mindestens Mac OS X 10.4 und unterstützt alle gängigen E-Mail-Clients und Instant Messenger. Die Software verschlüsselt E-Mails, die Kommunikation per Instant Messenger sowie Ordner und Laufwerke. Die Betaversion lässt sich bis zum 31. Oktober testen. (sw)

(02:30 Uhr) Vor elf Jahren: Dual Boot-Lösung für Mac/Win von Apple. Die problemlose Nutzung von Windows mittels Parallels Desktop und Boot Camp auf Intel-basierten Macs ist eines der Top-Themen dieses Jahres. Doch schon in früheren Zeiten erkannte Apple, dass manche User trotz der Vorzüge des Macs auf Windows-Software angewiesen sind. Aus diesem Grund erweiterte Apple im Frühjahr 1995 die erfolgreiche, weil günstige Baureihe LC 630 um ein Modell mit integrierter 486DX2-Prozessorkarte (66 MHz), die mit bis zu 32 MB separatem Arbeitsspeicher ausgerüstet werden konnte und über einen DOS-kompatiblen Joystickanschluss verfügte. Beim Booten hatte der Anwender die Wahl zwischen Mac OS 7.1/7.5 oder DOS bzw. Windows. In Europa wurde die LC 630-Serie unter dem Namen Performa 630 bekannt. Der Performa 630 DOS Compatible war ab Mai 1995 ausschließlich in Europa zu haben. Zudem bot Apple verschiedene Power Macs der ersten Generation mit integrierter 486DX2- bzw. Pentium-Prozessorkarte an, wie etwa den Power Macintosh 6100 DOS Compatible (1995 und 1996) oder Power Macintosh 7300 PC Compatible (1997). (sw)

(02:00 Uhr) Intel führt Dual Core-Itanium-Serverprozessor ein. Intels Produktfeuerwerk geht weiter. Nach der Xeon 5100-Reihe ("Woodcrest"; für Workstations und Server) sowie Core 2 Duo ("Merom" und "Conroe" für Notebooks bzw. Desktops) stellte der weltgrößte Halbleiterhersteller nun den 64 Bit-High-End-Serverchip Itanium 2 in einer neuen Version, der Serie 9000 (Codename "Montecito"), mit bis zu zwei Kernen vor. "Im Vergleich zu früheren Single-Core-Versionen verdoppeln sie die Leistungsfähigkeit und senken gleichzeitig den Energieverbrauch um bis zu 20 Prozent. Das Flagschiff der Serie ist das Modell 9050: Es verfügt über zwei vollständige Prozessorkerne, einen dreimal so großen Cache wie Intels frühere Generationen - und dank Intels Hyper-Threading Technologie kann er vier Ausführungsstränge (Threads) pro Prozessor abarbeiten", so Intel. Die neuesten Itanium 2-Prozessoren verfügen über mehr als 1,7 Milliarden Transistoren und unterstützen bis zu 24 MB L3-Cache. Ob Apple an Hochleistungsservern auf Itanium 2-Basis arbeitet, ist derzeit nicht bekannt. Die nächsten Power Mac- bzw. Xserve-Modelle werden Gerüchten zufolge über Xeon 5100- bzw. Conroe-Chips verfügen. (sw)

(01:30 Uhr) "Missing Sync for Windows Mobile" stark verbessert. Mark/Space bietet "Missing Sync for Windows Mobile" ab sofort in der Version 2.5 an. Neu sind nach Angaben des Herstellers u. a. Anpassung an Intel-basierte Macs, Unterstützung für Handhelds mit Windows Mobile 5.0, Stabilitätsverbesserungen, eine überarbeitete Benutzeroberfläche, eine verbesserte Synchronisation und viele Fehlerkorrekturen. "Missing Sync for Windows Mobile 2.5" gleicht Daten (Adressen, Kontakte, Aufgaben, Bilder, Songs...) zwischen Mac OS X und Windows Mobile-basierten PDAs und Smartphones via USB oder Bluetooth ab und ermöglicht außerdem die Installation von Software auf den Handhelds. Unterstützt werden Entourage 2004, iCal, das Mac OS X-Adressbuch, iPhoto und iTunes. "Missing Sync for Windows Mobile 2.5" kostet 39,95 Dollar (Download) bzw. 49,95 Dollar (CD). Das Update von Version 2.0 ist kostenfrei. Das Programm setzt einen G4-, G5- oder Intel Core-Prozessor und Mac OS X 10.4.7 voraus. (sw)

(01:00 Uhr) MediaBoxXT erleichtert PDF-Erzeugung in XPress. Die Firma JoLauterbach hat mit MediaBoxXT 3.1 ein Tool im Angebot, das die Erzeugung von PDF-Dateien mit QuarkXPress und dem Acrobat Distiller vereinfacht. "Alle für die PDF-Erstellung notwendigen Einstellungen lassen sich in einem Druckstil zusammenfassen und mit einem Mausklick aktivieren", so der Entwickler. MediaBoxXT 3.1 kostet 45 Euro und ist mit QuarkXPress 6.5/7.0 kompatibel. Eine Demoversion steht zum Download (223 KB, deutsch) bereit. (sw)

(00:30 Uhr) Mouseposé 2.0.1 verbessert Stabilität, behebt Fehler. Boinx Software hat das Präsentations-Tool Mouseposé in der Version 2.0.1 (2,7 MB, englisch, Universal Binary) vorgelegt. Neu sind Stabilitätsverbesserungen, eine verfeinerte Oberfläche, eine erweiterte AppleScript-Dokumentation und einige Bug-Fixes. Mouseposé dimmt den Bildschirm und verwandelt die Fläche um den Mauszeiger in ein Scheinwerferlicht, was bei Präsentationen oder auch zum Aufspüren des Mauszeigers hilfreich ist. Daneben können Mausklicks visualisiert und vertonte Präsentationen oder Video-Trainings mit der Funktion Talkthrough erstellt werden. Das Programm ist für 9,95 Dollar zu haben, das Update von Mouseposé 2.0 ist gratis. Mac OS X 10.4.x und eine Quartz Extreme-fähige Grafikkarte werden vorausgesetzt. (sw)

(00:15 Uhr) Default Folder X 3.0.1 mit Bug-Fixes. Von St. Clair Software gibt es eine neue Version des beliebten Tools Default Folder X. Default Folder X erweitert die Öffnen-/Sichern-Dialoge von Mac OS X 10.3 oder neuer um zahlreiche Features, wie z. B. zur Anzeige des aktuellen Pfads, zum Aufrufen zuletzt benutzter Dateien und Ordner, zum Umbenennen und Löschen von Dateien, zur Erzeugung von ZIP-Archiven, zum Einblenden des Datei-Informationsfensters und zur Auswahl gerade im Finder geöffneter Fenster. Neu in Default Folder X 3.0.1 (5,0 MB, englisch, Universal Binary) sind zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten für Schriftgröße und das "Rebound"-Feature, Stabilitätsverbesserungen und etliche Bug-Fixes. Default Folder X 3.0.1 kostet 34,95, das Upgrade von Version 2.x 14,95 Dollar. Wer Default Folder X 2.x nach dem 01. Januar 2006 erworben hat, erhält die neue Version kostenlos. (sw)

Dienstag, 18. Juli 2006

Die Top-News des Tages

(13:30 Uhr) Neuer iPod nano und "iTunes Movie Store" schon zur WWDC? (Update) Drei Wochen vor Beginn der diesjährigen Apple-Entwicklerkonferenz haben die Spekulationen - zumindest vorläufig - einen neuen Höhepunkt erreicht. Wie Think Secret von Apple-nahen Quellen erfahren haben will, soll zur World Wide Developer Conference 2006 angeblich sowohl ein verbesserter iPod nano als auch ein "iTunes Movie Store" angekündigt werden. Daneben sei weiterhin mit der Vorstellung des neuen Betriebssystems Mac OS X 10.5 "Leopard" und eines Intel-basierten Power Mac-Nachfolgers auf der WWDC zu rechnen. Laut Think Secret soll sich Apple kürzlich mit den Filmstudios Walt Disney, Universal Studios, Paramount Pictures und Warner Bros. auf einen Mietservice für Kinofilme im iTunes Music Store geeinigt haben. Verhandlungen mit anderen Studios würden derzeit laufen. Sollte sich der Bericht als wahr herausstellen, hätte sich die Filmindustrie gegen Apple durchgesetzt - Apple-CEO Steve Jobs favorisierte Gerüchten zufolge monatelang ein Kaufmodell, ähnlich wie beim Musikvertrieb.

"Ein Mietmodell ist für alle Beteiligten sinnvoll. Wir alle verdienen Geld damit. Dieses Geschäft unterscheidet sich vom Musikbusiness und niemand - nicht einmal Steve Jobs - verweigert sich dieser Ansicht", zitiert das Gerüchteportal einen mit den Verhandlungen betrauten Insider. In der Praxis solle entweder die Zahl der Playbacks je Film begrenzt oder ein Zeitraum, in der ein Film angeschaut werden kann, gesetzt werden, so Think Secret weiter. Die neuen iPod nanos sollen den aktuellen Modellen sehr ähnlich sein und in Kapazitäten von sechs und acht GB in verschiedenen Farben angeboten werden, einige Modelle möglicherweise mit Aluminiumgehäuse. Ebenfalls für den Sommer seien verbesserte Video-iPods mit bis zu 80 GB zu erwarten. +++ Nachtrag: Der Analyst Shaw Wu hält es für unwahrscheinlich, dass auf der WWDC neue iPods und ein Apple-Mietservice für Filme angekündigt werden. Er rechnet weiterhin mit einem separaten iPod-Event zu einem späteren Zeitpunkt. (sw) - Meldung kommentieren -

(03:00 Uhr) Apple-Aktie legt deutlich zu. Positive Aussagen der Analysten Gene Munster von Piper Jaffray und Shaw Wu von American Technology Research bezüglich Apples Geschäftsentwicklung im dritten Quartal haben am Montag zu einer Kurserholung der Apple-Aktie geführt. Das am Nasdaq Composite unter dem Kürzel AAPL notierte Papier legte bei starken Umsätzen um 1,70 Dollar oder 3,36 Prozent auf 52,37 Dollar zu. An der Frankfurter Börse stieg der Kurs um 2,05 Euro oder 5,11 Prozent auf 42,19 Euro. Gene Munster hatte gestern erklärt, dass Apple nach seiner Einschätzung die Erwartungen der Wall Street für das dritte Quartal übertreffen wird. Kommentare in die gleiche Richtung gab es auch von Shaw Wu. Die Apple-Aktie verlor in der vergangenen Woche deutlich an Wert, nachdem einige Analysten Befürchtungen über den Geschäftsverlauf im vierten Quartal äußerten. Sie meldeten Zweifel an, ob Apple die Erwartungen der Finanzwelt im laufenden Quartal erfüllen könne. Zusammen mit der Veröffentlichung des neuesten Quartalsberichts am Mittwoch gibt Apple eine Prognose für das vierte Quartal ab. Sollte das Unternehmen tatsächlich sowohl beim Umsatz und Gewinn stärker als angenommen gewachsen sein und gleichzeitig in der Prognose die Befürchtungen der Analysten weitgehend ausräumen können, ist mit einem positiven Effekt auf die Apple-Aktie zu rechnen. (sw) - Meldung kommentieren -

(01:00 Uhr) Umfrage: Wo kaufen Sie Macs bevorzugt ein? Wer sich einen Mac zulegen will, dem stehen viele Möglichkeiten offen. Neben den Fachhändlern, die auf umfassende Beratung sowie Service nach dem Kauf eine hohe Priorität legen, buhlen vor Ort auch die vielen Niederlassungen von Retailketten wie Gravis, Media Markt oder Saturn um Kunden. Und schließlich gibt es eine kaum zu überblickende Schar an Mailorder-Unternehmen, die per Internet und Katalog Mac-Produkte anbieten, oftmals günstiger sind, dafür aber bei Service und Support kaum punkten können. Dazu unsere neue Umfrage: Wo kaufen Sie Macs bevorzugt ein?

Das Ergebnis der vorherigen Umfrage: Auf die Frage "Wie wichtig ist Ihnen eine deutschsprachige Benutzeroberfläche?" antworteten 65,1 Prozent mit "sehr wichtig" und 9,0 Prozent mit "weniger wichtig". 25,9 Prozent votierten für den Abstimmungspunkt "Englisch genügt mir völlig". Insgesamt wurden 2216 Stimmen abgegeben. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 18. Juli 2006

(19:30 Uhr) Kurzmeldungen: Audible vor Übernahme? Core 2 Duo-Benchmarks. Audible vor Übernahme? Als Käufer werden Apple und RealNetworks gehandelt. Der Anbieter von Hörbüchern und Audiomagazinen arbeitet bereits eng mit Apple zusammen. +++ Bug-Fixes in Captain FTP 4.5 - der neueste Build des FTP-Clients behebt diverse Fehler. +++ Bei AnandTech finden sich Core 2 Duo- und Core 2 Duo Extreme-Benchmarks. Intels neuer Desktop-Zweikernprozessor hängt die Konkurrenz von AMD deutlich ab. +++ Steve Jobs ist die zweitwichtigste Person in der britischen Medienlandschaft, meint Guardian Unlimited. +++ Ein User hat die Nike+iPod-Hardware demontiert. (sw)

(18:30 Uhr) Verbesserter Netware-Client für Mac OS X. Prosoft Engineering hat heute die Verfügbarkeit der Version 2.0 des Netware Client for Mac OS X IP Edition angekündigt. Die Software stellt eine IP-Verbindung zwischen einem Mac und einem Novell Netware-Netzwerk her - unterstützt werden Netware 5.x/6.x-Server. Zu den Neuerungen in der Version 2.0 gehören Anpassung an Macs mit Intel-Chip, das Drucken auf einem Netware-Netzwerkdrucker, automatischer Verbindungsaufbau zu einem Netware-Netzwerk nach dem Booten des Mac und ein grundlegend überarbeiteter Browser. Netware Client for Mac OS X IP Edition 2.0 kostet 149 Dollar (Upgradekonditionen auf Anfrage) und setzt mindestens Mac OS X 10.4.2 voraus. Eine Demoversion ist erhältlich. (sw)

(16:30 Uhr) Kerio MailServer an Intel-Macs angepasst. Der MailServer von Kerio liegt seit heute in der Version 6.2 vor. Zu den Neuerungen zählen nach Herstellerangaben u. a. Anpassung an Intel-basierte Macs, ein verbesserter Spamschutz, Stabilitäts- und Performance-Verbesserungen, Charts für das Datentransfervolumen, ein Plug-in für ClamAV sowie eine Vielzahl an Fehlerkorrekturen. Der E-Mail- und Groupware-Server unterstützt IMAP, POP3, SMTP, LDAP, NNTP sowie WAP, bietet eine Viren- und Spamabwehr und stellt auch eine Web-Oberfläche zur Abfrage von E-Mail-Konten zur Verfügung. Der Zugriff auf gemeinsam genutzter Kalender, Ordner und Kontakte ist durch Unterstützung von Outlook, Entourage, Apple Mail und iCal gewährleistet. Daneben bietet der MailServer 6.2, der unter Mac OS X 10.3.9 oder neuer, Linux und Windows lauffähig ist, Mailing-Listen und verschiedene Backup-Möglichkeiten. Das Update von der Version 6.x ist gratis. (sw)

(14:30 Uhr) Tool verwandelt Dashboard-Widgets in Anwendungen. Mesa Dynamics hat mit Amnesty Singles ein Tool auf den Markt gebracht, das per Drag & Drop aus Dashboard-Widgets ausführbare Programme erzeugt. Die erzeugten Anwendungen benötigen mindestens Mac OS X 10.3.9 und laufen native auf PowerPC- und Intel-Macs. Der Darstellungstyp für das Widget-Fenster lässt sich wählen (Desktop-Fenster, Floating, Standard), darüber hinaus lässt sich die Aktualisierung des Fensterinhalts erzwingen. Amnsesty Single kostet 9,95 Dollar. Eine Demoversion (794 KB, englisch) ist verfügbar. (sw)

(13:00 Uhr) Parallels Desktop bald in Apple Retail Stores? Von der Popularität der Virtualisierungslösung Parallels Desktop will offenbar auch Apple profitieren. Wie News.com berichtet, soll Parallels Desktop in Kürze in den Apple Retail Stores zu haben sein. Der Verkaufsstart soll innerhalb der nächsten 30 Tage erfolgen. Auch die Retailer CompUSA, Staples, Office Depot, Fry's Electronics und Amazon.com würden den Verkauf der Software vorbereiten, so News.com weiter. Parallels Desktop ermöglicht auf Core Duo-basierten Macs die gleichzeitige Nutzung von Mac OS X und Windows bzw. Linux. Im deutschsprachigen Raum liegt die Distribution bei Application Systems Heidelberg. (sw)

(12:00 Uhr) List vX: Listenverwaltung mit Formelrechner. List vX ist eine FileMaker-basierte Anwendung zur Verwaltung von Listen aller Art. Sie eignet sich laut Intex Publishing u. a. für Anwesenheitslisten, Tagesordnungspunkte, Inventarlisten, Abrechnungen und Einkaufslisten. List vX unterstützt beliebig viele Zeilen pro Liste mit bis zu 26 Spalten und bietet einen Formelrechner, alle gängigen Textformatierungsoptionen, die Sortierung und Neu-Nummerierung von Zeilen, eine Suchen- und Ersetzen-Funktion und den Export von Listen im FileMaker Pro-, Excel-, HTML- oder ASCII-Format. Die Software ist für 15 Euro zu haben, eine Demoversion steht zum Download (16,8 MB, deutsch) bereit. (sw)

(02:30 Uhr) Test: Dell-Notebook mit gleicher Wärmeentwicklung wie MacBook. Über die Wärmeentwicklung des MacBook wurde in den vergangenen Wochen zum Teil sehr emotional debattiert. Apple habe diesem Punkt bei der Konstruktion nicht genügend Beachtung geschenkt, auf nacktem Oberschenkel könne man das Gerät praktisch nicht betreiben, lauten die Vorwürfe einiger Anwender. Doch laufen Core Duo-basierte Notebooks anderer Hersteller wirklich bedeutend kühler? Ein MacBook-User wagte sich an einen Test. Er verglich sein MacBook (Core Duo 1,83 GHz) mit einem Dell Latitude (ebenfalls Core Duo 1,83 GHz). Zur Temperaturmessung der insgesamt acht Bereiche (je vier auf Ober- und Unterseite) diente ein Infrarot-Thermometer. Gemessen wurde nach dem Booten, nach einer Stunde DVD-Wiedergabe und nach abgeschlossener DVD-Wiedergabe (nach 01:45 Stunden). Das Resultat: Das MacBook wird im Durchschnitt kaum wärmer als das Dell-Gerät. Einige Flächen waren beim MacBook kühler, andere beim Latitude. Die Durchschnittswerte: Nach abgeschlossenem Startvorgang waren es bei beiden Geräten knapp 26 Grad, nach einer Stunde DVD-Wiedergabe knapp 34 und nach beendeter DVD-Wiedergabe 34,7 Grad beim Latitude und 35,6 Grad beim MacBook. (sw)

(02:00 Uhr) Apple: Web-Seite zum Edu-iMac. Apple hat für den neuen Edu-iMac (siehe unseren Special Report) eine Web-Seite eingerichtet. Das Unternehmen stellt dort die Vorzüge des Geräts heraus und macht unmissverständlich klar, dass der neue Mac nur für Bildungseinrichtungen zu haben ist. Apple hatte die für den Bildungsbereich konzipierte iMac-Konfiguration Anfang Juli vorgestellt. Für kurze Zeit konnte sie auch von Schülern, Studenten, Lehrern und Dozenten bestellt werden, bis Apple plötzlich und ohne Angabe von Gründen Mitte vergangener Woche eine Kehrtwendung vollzog. In einer simplen Mitteilung an die Händler hieß es, dass der neue Edu-iMac nur noch Bildungsinstitutionen angeboten wird. Gleichzeitig verschwand er aus dem Apple Store Bildung für Einzelpersonen. (sw)

(01:30 Uhr) Erstes Update für Civilization IV. Für die seit kurzem erhältliche Mac-Version des Strategiespiels Civilization IV ist ein Update erschienen. Die Version 1.61 Rev A behebt ein Problem auf bestimmten Macs (besonders G5-Systeme), das ständig eine 100%ige CPU-Auslastung und dadurch Performance-Probleme verursachte. Daneben wurde ein weiterer Fehler beseitigt, der die Wiedergabe bestimmter Sounds verhinderte. Das Update befindet sich derzeit im Betastatus, die finale Version soll weitere Probleme korrigieren. Aspyr Media weist darauf hin, dass es auf Intel-Macs zu Abstürzen kommen kann. In diesem Fall wird die Installation des Mac OS X 10.4.7 Combo Updates, die Deaktivierung der FSAA-Optionen und/oder das Starten des Spiels im Fenster-Modus empfohlen. Civilization IV ist ab sechs Jahren freigegeben und im Handel für 50 Euro zu haben. (sw)

Montag, 17. Juli 2006

Die Top-News des Tages

(18:00 Uhr) Apple Schweiz bald mit neuem Geschäftsführer. In der Führungsetage von Apple Schweiz steht ein Wechsel bevor. Wie die Basler Zeitung unter Berufung auf eine Apple-Sprecherin meldet, übernimmt Adrian Schmucki am 01. September die Geschäftsführung der Schweizer Apple-Niederlassung. Der 51-Jährige war bislang für das Privatkundengeschäft des Telekommunikationskonzerns Orange zuständig. Zuvor war er in verschiedenen Funktionen in der IT-Branche tätig. Schmucki löst Roger Brustio ab, der die Position des Geschäftsführers von Apple Schweiz im Juni 2001 übernahm. (sw) - Meldung kommentieren -

(15:00 Uhr) Keynote 4.0 mit vielen Detailverbesserungen? Viele kleinere und mittelschwere Verbesserungen anstatt größerer neuer Features - damit soll nach Informationen von Think Secret die nächste Version von Apples Präsentationssoftware Keynote aufwarten. Wie die Gerüchtesite meldet, sei Apple bereits jetzt mit der Anwendung sehr zufrieden, so dass für das nächste Release umfassender Feinschliff bevorstehe. Als Neuerungen für Keynote 4.0 sind u. a. animierte Vorlagen, zusätzliche Animationen und Übergänge, das Speichern und Laden von Einstellungssets, der Export von Präsentationen für die Verwendung mit dem iPod, Integration mit iWeb und Podcast-Unterstützung im Gespräch. Auch sei möglicherweise ein (kostenpflichtiger) Download-Service für weitere Themes geplant. Keynote 4.0 kommt wahrscheinlich Anfang 2007 als Teil der Home-Office-Suite iWork '07 auf den Markt, die auch die Textverarbeitung Pages 3.0 und als neue Komponente die Tabellenkalkulation Charts enthalten soll. (sw) - Meldung kommentieren -

(13:00 Uhr) Analyst: Apple wird Wall Street-Erwartungen übertreffen (Update). Am Mittwoch gibt Apple die Zahlen des dritten Quartals des Geschäftsjahres 2006 bekannt. Der Analyst Gene Munster vom Finanzdienstleister Piper Jaffray geht davon aus, dass der Mac- und iPod-Hersteller die Erwartungen der Finanzwelt übertreffen wird. Munster beruft sich auf eine eigene Untersuchung unter unabhängigen Apple-Händlern und auf neueste Zahlen der Marktforschungsfirma NPD Group. Demnach war das MacBook im abgelaufenen Quartal ein Topseller, allerdings könnte der iPod-Absatz geringfügig unter den Erwartungen liegen. Die Analysten gehen laut einer Umfrage von Thomson First Call im Durchschnitt von einem Umsatz von 4,4 Milliarden Dollar und einem Gewinn von 44 Cents je Aktie aus. Apples eigene Zielvorgabe für das Quartal liegt zwischen 4,2 bis 4,4 Milliarden Dollar beim Umsatz und zwischen 39 und 43 Cents beim Gewinn. Nach den deutlichen Kursabschlägen in der vergangenen Woche (MacGadget berichtete mehrfach) notiert die Apple-Aktie im vorbörslichen Handel am Nasdaq Composite derzeit mit mehr als zwei Prozent im Plus. +++ Nachtrag: Auch nach Ansicht von Shaw Wu von American Technology Research besteht eine gute Chance, dass Apple die Erwartungen der Wall Street übertrifft. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 17. Juli 2006

(18:30 Uhr) Molyneux fordert mehr Engagement Apples für Spiele. Der bekannte Spieleentwickler Peter Molyneux, der u. a. für die Titel Populous, Syndicate, Theme Park, Black & White und The Movies verantwortlich zeichnet, hat von Apple ein größeres Engagement für Spiele gefordert. Mac OS X würde eine Technologie fehlen, die die Spielentwicklung vereinfache, sagte Molyneux in einem Interview mit Magazin Joystiq. Im Gegensatz zu Apple habe Microsoft die Bedeutung von Spielen erkannt. Molyneux meint konkret das Fehlen eines einheitlichen API (Application Programming Interface; Programmierschnittstelle) in Mac OS X, auf das Entwickler bei der Programmierung von Spielen zugreifen könnten. Microsoft setzt dagegen stark auf die DirectX-Technologie, die speziell für Spieleentwickler entworfen wurde und die Programmierung vereinfacht. (sw)

(17:30 Uhr) Weitere Betaversion von Adium X 1.0. Der beliebte Instant Messenger Adium X 1.0 steht seit dem Wochenende in der fünften Betaversion (19,2 MB, mehrsprachig, Universal Binary) zur Verfügung. Neu sind Stabilitätsverbesserungen, aktualisierte Übersetzungen sowie zahlreiche Bug-Fixes, u. a. im Zusammenhang mit MSN, ICQ, AIM und der Benutzeroberfläche. Das ab Mac OS X 10.3.9 lauffähige Adium X 1.0 wartet mit Dutzenden Verbesserungen auf, wie z. B. verbesserte Unterstützung für die Netzwerke AIM, ICQ, .Mac, MSN, Jabber und Gadu-Gadu, ein Setup-Assistent, eine verfeinerte Oberfläche, ein neuer Logviewer, ein verbessertes Account-Management, eine einfachere Verwaltung eigener Profildaten, ein Manager zur Verwaltung von Plug-ins und zusätzliche Funktionen zum Schutz der Privatsphäre. Die Fertigstellung der Software wird für den Spätsommer erwartet. (sw)

(16:00 Uhr) Kleines Display? menufela schafft Platz. Wer ein iBook oder PowerBook mit 12 Zoll-Bildschirm besitzt, wendet oftmals diverse Kniffe an, um eine optimale Platzausnutzung zu erreichen: Toolbars mit Text- statt Iconbuttons, kleine Schriften im Finder, winzige Icons, Ausblendung überflüssiger Informations- und Statusanzeigen. Noch einen Schritt weiter geht die Shareware menufela. menufela blendet die Mac OS X-Menüleiste aus und schafft durch einige Pixel mehr Platz, was z. B. in Grafik- und Audioprogrammen sehr hilfreich ist. Sobald der Mauszeiger das obere Bildschirmende berührt, wird das Menü automatisch wieder eingeblendet. Alternativ lässt sich auch eine Tastenkombination dazu verwenden. Menufela kostet fünf Dollar und benötigt Mac OS X 10.3 oder neuer. (sw)

(15:30 Uhr) Ableton kündigt Live 6.0 an (Update). Für September hat Ableton die Markteinführung der Musikproduktionsumgebung Live 6.0 geplant. "Die neue Version liefert neben der Unterstützung für Multiprozessor/Multi-Core-Architekturen neue kreative Möglichkeiten für Keyboarder und Komponisten: individuell konfigurierbare, virtuelle Instrument- und Effekt-Racks, eine umfassende Sammlung naturgetreuer Instrumenten-Multisamples sowie den Import von QuickTime Filmen zur Nachvertonung. Hinzu kommen umfassende Verbesserungen der Freeze Funktion, der Anbindung an MIDI Controller und der Projektverwaltung", teilte das Unternehmen heute mit. Die Ausnutzung mehrerer Prozessorkerne bzw. von Mehrprozessorsystemen soll die Performance nach Angaben von Ableton deutlich steigern. Der öffentliche Betatest von Live 6.0 soll im Juli beginnen. Das fertige Produkt soll für 469 Euro (Download) bzw. 549 Euro (Boxversion mit gedrucktem englischen Handbuch) angeboten werden. Upgrades gibt es ab 99 Euro. Wer bis zum Erscheinen von Live 6.0 das aktuelle Release 5.2 erwirbt, erhält ein kostenfreies Upgrade. +++ Nachtrag: Ebenfalls neu von Ableton: Sampler. Die neue Sampling-Software soll neben dem "Import der gängigen Multisample-Formate innovative Sounddesign-Möglichkeiten wie FM für die Samplewiedergabe bieten. Durch perfekte Einbindung in Lives Benutzeroberfläche und Audioengine bietet Sampler intuitive Bedienung und minimale Sampleladezeiten." (sw)

(14:30 Uhr) Mac-Software für Nokia-Handys. MacMedia bietet die Software PhoneDirector ab sofort in der Version 1.2 (6,8 MB, englisch) an. Mit dem PhoneDirector lassen sich Kontakte, Kalendereinträge, Aufgaben, Grafiken, Sounds, WAP-Bookmarks und Videos zwischen Nokia-Mobiltelefonen und Mac OS X austauschen. Zum weiteren Funktionsumfang zählen der Upload von Java-Software auf das Handy, das Versenden von SMS-Nachrichten, das Bearbeiten von Kontakten, das Ändern von Betreiberlogos, ein Themes-Editor und Ergänzen/Hinzufügen von Notizen auf dem Handy. Die neue Version wurde um Unterstützung für das Nokia 6233 und 6234 ergänzt, daneben unterstützt das Tool die Modelle 6230, 6230i, 6280, 7280, 7380 und 8800. Der Datenaustausch erfolgt über Bluetooth. Der PhoneDirector kostet 29,95 Dollar und setzt MacOS X 10.3.9 oder neuer voraus. Wer das Programm nach dem 01. April 2006 erworben hat, erhält ein Gratis-Update. (sw)

(14:00 Uhr) X-Plane 8.5 im Betatest. Umfassende Verbesserungen verspricht Laminar Research für X-Plane 8.5. Das neueste Release des populären Flugsimulators liegt derzeit als Betaversion vor. Zu den Neuerungen zählen beispielsweise Performance-Verbesserungen, detailreichere und qualitativ höherwertige Grafiken, eine verfeinerte Benutzeroberfläche, Stabilitätsverbesserungen, verbesserte Instrumente und eine erweiterte Joystick-Unterstützung. Ein Erscheinungstermin für das finale X-Plane 8.5 steht noch nicht fest. Der Flugsimulator bietet detailreiche Karten von Erde und Mars, über 18.000 Flughäfen, eine originalgetreue Simulation von Luftfahrzeugen, Flugverhalten und Cockpit (inklusive Systemausfälle), unzählige Einstellungsoptionen, eine Wetter-Simulation mit Live-Daten und Dutzende Luftfahrzeuge. X-Plane kostet 40 Euro und ist für Mac OS X (Universal Binary), Linux und Windows erhältlich. Das Update von X-Plane 8.x ist kostenlos. (sw)

(13:30 Uhr) Abenteuerspiel Cold War jetzt erhältlich. Das Abenteuerspiel Cold War ist ab sofort als Mac-Version verfügbar. Dies gab der Distributor Application Systems Heidelberg heute bekannt. Aus der Spielbeschreibung: "In diesem Action geladenem Adventure schlüpft der Spieler in die Rolle des Reporters Matthew Carter, der sich selbst inmitten einer weit reichenden Verschwörung wieder findet. Die Geschehnisse um Cold War führen Matthew Carter ins Zentrum des Kalten Krieges. Hochburgen der sowjetischen Regierung wie etwa Lenins Mausoleum, Tschernobyl oder das berüchtigte Gefängnis in Ljubiljana bieten Schauplätze für Nervenkitzel und spannungsgeladene Abenteuer." Zu den Features von Cold War gehören u. a. 23 Levels mit drei Schwierigkeitsstufen, zehn Gegner-Typen, mehr als ein Dutzend Waffen und Gadgets, das Kombinieren von Alltagsgegenständen, eine enorme Handlungsfreiheit, alternative Lösungswege in nahezu jeder Situation und hoch auflösende, realitätsnahe Grafiken. Cold War kostet 50 Euro und ist ab 16 Jahren freigegeben. Das Spiel benötigt mindestens einen mit 1,8 GHz getakteten G4- oder G5- bzw. einen Intel Core Duo-Prozessor, 512 MB RAM, eine GeForce 3- bzw. Radeon 9600-Grafikkarte mit 64 MB VRAM, 3,5 GB Festplattenplatz, ein DVD-Laufwerk und Mac OS X 10.4.4. (sw)

(13:15 Uhr) Dateimanager Xfolders in Version 1.3 erschienen. Der Autor Kai Heitkamp hat den Dateimanager Xfolders in der Version 1.3 (1,4 MB, mehrsprachig) veröffentlicht. Neu sind ein integriertes Terminal, das Hinzufügen von häufig genutzten Anwendungen zur Toolbar und eine verfeinerte deutsche Übersetzung. Xfolders 1.3 liegt als Universal Binary vor, ist Freeware und benötigt Mac OS X 10.4.x. Xfolders ist dem Dateimanager Norton Commander nachempfunden, auch die Navigation per Tastatur ist möglich. Das Xfolders-Fenster stellt die Inhalte zweier Verzeichnisse dar, diese lassen sich nach verschiedenen Kriterien sortieren. Daneben unterstützt die Cocoa-Anwendung alle gängigen Dateioperationen inklusive Erzeugen/Entpacken von Zip-Archiven. (sw)

Freitag/Samstag, 14./15. Juli 2006

Die Top-News des Tages

(15.07., 18:00 Uhr) Angebliche Spezifikationen des "Mac Pro". Im Internet sind die angeblichen Spezifikationen des Intel-basierten Power Mac-Nachfolger aufgetaucht. Demnach soll es die neue Desktop-Workstation von Apple - wahrscheinlicher Name: "Mac Pro" - in drei Konfigurationen geben. Basis ist der neue Xeon-Prozessor (zwei Kerne, 64 Bit-fähig, vier MB L2-Cache) von Intel. Den Einstieg in die neue Mac Pro-Klasse soll ein Modell mit einem 2,0 GHz Xeon-Chip, 512 MB RAM, Radeon X1600 und 250 GB-Festplatte für 1799 Dollar markieren. Die mittlere Konfiguration soll über einen mit 2,33 GHz getakteten Xeon-Prozessor, 1024 MB RAM, Radeon X1800 Pro und 320 GB-Festplatte verfügen - Preis: 2499 Dollar. Im neuen Flaggschiff sollen zwei Xeon-Chips mit je 2,66 GHz, 1024 MB RAM, Radeon X1800 Pro und 320 GB-Festplatte zum Einsatz kommen (Preis: 3299 Dollar). Das Gehäuse soll mit dem des Power Mac G5 identisch sei, intern jedoch mit leichten Veränderungen, beispielsweise mit Platz für zwei optische Laufwerke. Erst vor kurzem hatte Think Secret berichtet, dass der Mac Pro mit einem komplett neuem Gehäuse auf den Markt kommen soll. (sw) - Meldung kommentieren -

(15:00 Uhr) Drittes Apple-Quartal: Analysten erwarten 4,4 Milliarden Dollar Umsatz. Der Kursverlust der Apple-Aktie hat sich am gestrigen Donnerstag fortgesetzt. Das Wertpapier ging am New Yorker Technologieindex Nasdaq Composite mit 52,25 Dollar aus dem Handel - 1,34 Prozent oder 0,71 Dollar weniger als am Vortag. Unterdessen hat Thomson First Call eine Umfrage unter Analysten bezüglich der Umsatz- und Gewinnerwartung für das Ende Juni abgeschlossene dritte Quartal des Apple-Geschäftsjahres 2006 durchgeführt. Demnach rechnen die Analysten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 4,4 Milliarden Dollar und einem Gewinn von 44 Cents je Aktie. Dies würde einem Umsatzwachstum von 25 und einem Gewinnwachstum von 44 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entsprechen. Apple hat als Zielvorgabe einen Umsatz zwischen 4,2 bis 4,4 Milliarden Dollar und einen Gewinn zwischen 39 und 43 Cents ausgegeben. Für das laufende viertel Quartal prognostizieren die Analysten derzeit im Durchschnitt einen Umsatz von 4,98 Milliarden Dollar und einen Profit von 52 Cents/Aktie. Zuletzt hatten Befürchtungen einiger Analysten, der Mac- und iPod-Hersteller könnte die Erwartungen der Börse für das vierte Quartal nicht erfüllen, für einen Kursrutsch der Apple-Aktie gesorgt (siehe die MacGadget-Analyse vom Donnerstag). Die Zahlen des dritten Quartals sowie eine Prognose für das vierte Quartal legt Apple am kommenden Mittwoch vor. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) Intel: Core 2 Duo-Prozessoren in den Startlöchern. Intel gibt heute den offiziellen Startschuss für seine neuen Desktop-Prozessoren der Core 2 Duo-Produktreihe. Die vormals unter dem Codenamen "Conroe" bekannten Chips sollen am 27. Juli auf den Markt kommen, im August soll die für Notebooks ausgelegte Variante "Merom" folgen. Der Core 2 Duo für Desktop-Geräte soll laut einem Bericht von Daily Tech anfangs in Taktraten von 1,86, 2,13, 2,4, 2,67 und 2,93 GHz zu Preisen zwischen 183 und 999 Dollar zu haben sein. Eine 3,2 GHz-Version ist für den weiteren Jahresverlauf geplant. Der Zweikern-Prozessor wird im modernen 65 Nanometer-Verfahren hergestellt, ist für einen Frontside-Bus von 1066 MHz ausgelegt und verfügt über bis zu vier MB L2-Cache, den ein Kern bei Bedarf auch allein nutzen kann. Der Core 2 Duo soll dank vieler interner Verbesserungen (u. a. Intel Wide Dynamic Execution, Intel Smart Memory Access, Intel Advanced Smart Cache und Intel Advanced Digital Media Boost) eine deutlich höhere Performance bei gleichzeitig niedrigerem Stromverbrauch gegenüber Pentium 4-Prozessoren bieten.

Die Fachzeitschrift c't hat den Core 2 Duo bereits getestet: "In vielen Benchmarks hängt bereits der zum OEM-Einkaufspreis von 530 US-Dollar angekündigte Core 2 Duo E6700 (2,67 GHz/4 MByte shared L2-Cache) das 1031 US-Dollar teure AMD-Spitzenmodell Athlon 64 FX-62 ab - bei deutlich geringerem Energiebedarf unter Volllast". Die Desktop- und Noteobook-Varianten des Core 2 Duo sind heiße Kandidaten für einen Intel-basierten Power Mac-Nachfolger, künftige iMacs und künftige MacBook Pro-Modelle, während der Core Duo/Solo weiter im Mac mini und MacBook zum Einsatz kommen dürfte. Die neuen Chips erlauben es Apple, die Mac-Produktpalette stärker zu differenzieren. Für die neuen Power Macs (bzw. "Mac Pro") ist allerdings auch der neue Xeon 5100 (aka "Woodcrest") im Gespräch, der gegenüber dem Core 2 Duo eine nochmals höhere Leistung bietet. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 14./15. Juli 2006

(15.07., 17:30 Uhr) Podcast-Produktionssoftware Übercaster bald im Betatest. Die Firma E.R.S "Pleasant software for the people" hat eine Betaversion von Übercaster, eine Produktionssoftware für Podcasts, angekündigt. Die erste Preview-Version soll ab dem 24. Juli zur Verfügung stehen und native auf PowerPC- und Intel-basierten Macs laufen. "Übercaster ist eine komplette Podcasting-Produktionsumgebung für Macintosh. Garageband wurde für Musiker konzipiert, Übercaster für Podcaster. Die Produktion einer Podcast-Show auf dem Mac wird mit Übercaster so einfach wie nie zuvor. Umständliches Hantieren mit mehreren Programmen gehört der Vergangenheit an. Übercaster bietet Podcastern die lang ersehnte Möglichkeit, ihre Shows mit einem einzigen Programm vorzubereiten, aufzunehmen, zu schneiden und zu veröffentlichen", so der Entwickler. Übercaster soll über eine einfach zu bedienende Oberfläche mit "ansprechendem" Design verfügen. Zum Funktionsumfang sollen u. a. die Verwendung mehrerer Mikrofone, das Abspielen von Audiodateien während der Aufnahme, die Mehrspuraufnahme und -bearbeitung, das Aufnehmen von Skype- und iChat-Audiokonferenzen, Neuabmischungen, Wiederveröffentlichung in anderen Formaten, freie Gestaltung der Arbeits- und Aufnahmeumgebung sowie Unterstützung von ID3-Tags, Albencover und Kapiteln zählen. (sw)

(15.07., 17:00 Uhr) Neue Version: Erweiterte Statistiken in launch2net. nova media hat zahlreiche Verbesserungen an launch2net vorgenommen. Die Version 1.2 unterstützt nun auch die Mobiltelefone Nokia 3250 und 6682, außerdem wurden zusätzliche Statistiken für Verbindungsgeschwindigkeit, übertragenes Datentransfervolumen und Verbindungsdauer integriert. Daneben wurde die Dokumentation überarbeitet. launch2net ermöglicht den Aufbau einer GPRS-, EDGE-, UMTS- oder HSDAP-Verbindung ins Internet via Mac und Handy oder Datenkarte. launch2net unterstützt eine Vielzahl an Handys sowie Datenkarten und enthält die Verbindungsdaten der meisten Netzbetreiber weltweit. Zu den weiteren Funktionen zählen die Verwendung eigener Zugangsdaten, eine Zeit- und Datenvolumenanzeige und die manuelle Wahl eines Roamingpartners. launch2net benötigt Mac OS X 10.3.9 oder neuer und kostet 87 Euro. Die Demoversion (8,8 MB, mehrsprachig, Universal Binary) dient gleichzeitig als Update. (sw)

(16:00 Uhr) Abmahnung wegen iTMS-Nutzungsbedingungen: Stellungnahme von Apple. Apple hat auf die Vorwürfe des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (vzbv) wegen angeblich unzulässiger Bedingungen in den Nutzungsbedingungen des iTunes Music Store mit einer Stellungnahme reagiert. "We are looking at the complaint from the National Association for Consumer Protection in Germany and look forward to resolving this matter. We believe as the world's number one online music service, iTunes offers the right model for digital music downloads that consumers want", teilte der Mac- und iPod-Hersteller auf Anfrage von MacGadget mit. Der vzbz hatte Apple wegen den Lizenzbedingungen im iTunes Music Store abgemahnt. Die Verbraucherschützer kritisieren, dass im iTunes Music Store gekaufte Songs nicht ohne Zwischenschritte auf anderen MP3-Playern als dem iPod laufen. Auch wird bemängelt, dass sich Apple ein nachträgliches Ändern der Nutzungsbedingungen vorbehalte. Auch der Apple-Konkurrent Musicload von T-Online erhielt eine Abmahnung vom vzbv. Sollte Apple den in der Abmahnung gestellten Bedingungen nicht nachkommen, bliebe dem vzbv nur der Klageweg. (sw)

(14:30 Uhr) NewTek liefert LightWave 3D 9.0 aus. NewTek hat mit der Auslieferung von LightWave 3D 9.0 begonnen. Das jüngste Release der Modelling-, Animations- und Rendersoftware soll über Dutzende Neuerungen verfügen, darunter eine stark verbesserte Render-Engine, eine überarbeitete und anpassbare Benutzeroberfläche, Performance-Verbesserungen und zusätzliche Möglichkeiten für die Animation. Die Software setzt mindestens einen G4- oder G5-Prozessor, 512 MB RAM, eine GeForce FX 5200-Grafikkarte sowie Mac OS X 10.3.9 oder neuer voraus. Eine an Intel-basierte Macs angepasste Ausführung soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen. LightWave 3D 9.0 kostet 795 Dollar, Upgrades schlagen mit 395 Dollar zu Buche. (sw)

(13:30 Uhr) O'Reilly bringt Buch zu iPhoto auf den Markt. Ein neues Taschenbuch des bekannten Verlags O'Reilly ist Apples Fotosoftware iPhoto gewidmet. Das vom Autor Rudolf Steffens verfasste, 144 Seiten umfassende Werk "iPhoto - Das Buch zur Fotosoftware" ist ab sofort zum Preis von 14,90 Euro im Handel erhältlich. "Das Programm hat es faustdick hinter den Ohren. Wie so häufig im Leben schlummern die wahren Werte nämlich im Verborgenen. Dieses schmucke wie kompakte Büchlein holt sie ans Licht und führt Ihnen die fulminanten Fähigkeiten der mitunter grandios unterschätzten Fotosoftware eindrucksvoll vor Augen. Ohne langes Suchen erfahren Sie alles, was Sie über den Umgang mit digitalen Bildern wissen müssen. Von der Einführung für Foto-Neulinge über eine Checkliste zum Kamerakauf bis hin zu Tipps und Techniken, um die Qualität Ihrer Fotos deutlich zu verbessern und Ihre Werke effektvoll in Szene zu setzen", so O'Reilly. Hinweis in eigener Sache: Wenn Sie dieses Buch erwerben möchten, dann benutzen Sie bitte den angegebenen Amazon.de-Partnerlink (die Lieferung ist kostenfrei). Amazon ist weltweit als schneller und zuverlässiger Buchhändler bekannt - und durch Ihren Kauf via Partnerlink unterstützen Sie gleichzeitig MacGadget. Herzlichen Dank! (sw)

(13:15 Uhr) LaCie: Neues RAID-System mit bis zu 2,5 TB Kapazität. LaCie bringt in diesen Tagen mit dem Biggest S2S ein neues RAID-System auf den Markt. Das Gehäuse verfügt über fünf Laufwerksschächte für Serial ATA II-Festplatten und ist damit für eine Gesamtkapazität von 2,5 TB ausgelegt. Das System wird über die Serial ATA II-Schnittstelle mit dem Power Mac G5 verbunden - eine Serial ATA II-Karte (zwei Anschlüsse) für den PCI Express-Steckplatz gehört zum Lieferumfang. "Die LaCie Biggest S2S mit PCIe erzielt unter RAID 0 einen Datendurchsatz von bis zu 187 MB/s. Die Laufwerke können zur sofortigen Erweiterbarkeit im laufenden Betrieb ausgetauscht werden, und das Gerät ist hotplug-fähig, so dass es entfernt werden kann, ohne den Rechner herunterzufahren. Zu den neuen Funktionen gehört die Möglichkeit, je nach den eigenen Anforderungen individuelle RAID-Sätze zu erstellen. Zudem können E-Mail-Benachrichtigungen konfiguriert werden, die bei einem Laufwerksausfall abgesendet werden", ist der LaCie-Presseerklärung zu entnehmen. Biggest S2S wird vorformatiert im RAID 0-Modus ausgeliefert, daneben werden die RAID-Stufen Safe, Big und JBOD unterstützt. Biggest S2S mit 1,5 TB Kapazität kostet 1779, mit 2,5 TB Kapazität 3009 Euro. Alternativ ist die neue Lösung auch mit einer PCI-X-Karte zu haben. (sw)

(13:00 Uhr) Wirtschaftssimulation "The Movies" erscheint im August. Die Mac-Version der neuen Wirtschaftssimulation "The Movies" kommt voraussichtlich Anfang August in den Handel. Die Entwicklungsarbeiten stehen nach Angaben von Feral Interactive kurz vor dem Abschluss. Feral Interactive teilte außerdem die Systemanforderungen des Spiels mit. Demnach benötigt "The Movies" mindestens einen mit 1,0 GHz getakteten G4-Prozessor, 256 MB RAM, eine Grafikkarte mit 32 MB VRAM, ein DVD-Laufwerk und Mac OS X 10.3.x. Das Spiel liegt als Universal Binary vor. In "The Movies" übernimmt der Spieler die Leitung eines Hollywood-Studios und muss Filme produzieren und vermarkten sowie gegen andere Studios konkurrieren. Die Wirtschaftssimulation soll sich durch viele Details auszeichnen, so muss der Spieler sich auch um Dinge wie Drehbuch, Genre, Regie, Drehorte, Schauspieler und technische Entwicklung kümmern. (sw)

(12:45 Uhr) Wasserdichte Schutzhüllen für aktuelle iPods. Der Online-Retailer Arktis vertreibt ab sofort die neuen wasserdichten iPod-Schutzhüllen Drypod von SKB. "Ob beim Schwimmen, Surfen, im Regen oder in den Bergen - mit SKB Drypod-Cases haben Sie Ihren Musikgenuss stets perfekt unter Kontrolle. Die hermetisch abschließende 'Flex-pad'-Technologie ermöglicht auch bei geschlossenem Case Zugriff auf das iPod Click Wheel und sämtliche Audiofunktionen. Ergänzt wird das absolut wasserdichte Gehäuse durch eine hermetisch abschließende Dichtung für den Kopfhöreranschluss", so Arktis. Die DryPod-Schutzhüllen sind für den 4G und 5G iPod sowie den iPod nano zu Preisen ab 45 Euro erhältlich. Ein Neopren-Armband, ein verstellbares Nylonband zum Umhängen des iPod und ein Gürtelclip aus rostfreiem Stahl gehören zum Lieferumfang. (sw)

(12:30 Uhr) Google Earth für Mac OS X verbessert. Google hat eine neue Betaversion (4.0.1658) von Google Earth für den Mac veröffentlicht. Gegenüber dem letzten Preview-Release wurden nach Angaben des Unternehmens zahlreiche Stabilitätsverbesserungen und Bug-Fixes implementiert. Zu den Neuerungen in Google Earth 4.0 zählen beispielsweise Anpassung an Macs mit Intel-Chip, eine deutsche Übersetzung, eine komplett überarbeitete Benutzeroberfläche, SketchUp zur Erzeugung von texturierten 3D-Modellen und der Austausch von geographischen Informationen über das neue Format KML. Neben Mac OS X 10.3.9 benötigt die kostenlose Anwendung mindestens einen mit 500 MHz getakteten G3- oder G4-Prozessor, 256 MB RAM und eine 3D-fähige Grafikkarte mit 16 MB VRAM. Google Earth liefert hoch auflösende Satellitenbilder von vielen Städten und Regionen der Erde zusammen mit geographischen Referenzdaten und Hintergrundinformationen zu Sehenswürdigkeiten. (sw)

(12:15 Uhr) Remote Buddy 1.0b5 unterstützt zusätzliche Anwendungen. iospirit bietet Remote Buddy - das Tool erweitert das Einsatzspektrum der Fernbedienung Apple Remote - seit heute in der fünften Preview-Version (1,4 MB, mehrsprachig, Universal Binary) an. Neu sind einfachere Erzeugung von Behaviours, Unterstützung für die Programme Acrobat Pro, CoverFlow, Quinn, GarageBand, NetNewsWire (Lite), MPlayer und Exposé sowie eine Vielzahl an Detailverbesserungen und Bug-Fixes. Remote Buddy stellt eine zentrale Oberfläche zur Verfügung, mit der sich nahezu der komplette Mac kontrollieren lässt. Anwendungen werden über so genannte Behaviours gesteuert. Behaviours für zahlreiche Programme werden mitgeliefert, alle anderen lassen sich mittels einer virtuellen Maus/Tastatur steuern. Ferner erweitert Remote Buddy die Funktionalität in den Anwendungen, die die Fernbedienung bereits von Haus aus unterstützen. Remote Buddy benötigt Mac OS X 10.4.6 oder neuer und ist zum Einführungspreis von 9,99 Euro erhältlich. (sw)

Donnerstag, 13. Juli 2006

Die Top-News des Tages

(15:00 Uhr) Analysten-Ängste schicken Apple-Aktie in den Keller. Die Talfahrt der Apple-Aktie hat sich in den vergangenen Tagen fortgesetzt. Neben einem allgemein ängstlichen Börsenumfeld aufgrund des neu entfachten Nahost-Konflikts sowie der Iran- und Nordkorea-Krise spielen derzeit auch die Befürchtungen einiger Analysten, Apple könnte kurzfristig schwächer wachsen als angenommen, eine große Rolle. Gestern verlor die Apple-Aktie am Nasdaq Composite knapp fünf Prozent, da der Analyst Robert Semple von der Credit Suisse in einem spekulativen Bericht davor warnte, dass der Mac- und iPod-Hersteller im laufenden vierten Quartal die Umsatz- und Gewinnerwartung der Wall Street knapp verfehlen könnte. Semple erwartet, dass das Unternehmen wie im Vorjahr das Sommerquartal dazu nutzen werde, bestehende iPod-Lagerbestände in Erwartung neuer Modelle abzubauen. Der Umsatz werde zwischen 4,6 und 4,8 Milliarden Dollar liegen, der Gewinn rund 50 Cents je Aktie betragen, so die Prognose von Semple. Die Finanzwelt geht derzeit von einem Umsatz von ca. fünf Milliarden Dollar und einem Nettoprofit von 52 Cents je Aktie aus. Spekulationen über eine verspätete Einführung der nächsten iPod-Generation und über einen vermeintlichen "iPod-Killer" von Microsoft taten ein Übriges, den Kurs der Apple-Aktie auf den tiefsten Kurs seit zehn Monaten zu schicken.

Positive Nachrichten bezüglich der Geschäftsentwicklung Apples werden momentan offenbar gar nicht wahrgenommen. So gingen Studien anderer Analysten, wonach sich der Mac-Absatz im letzten Quartal aufgrund starker MacBook-Nachfrage besser als erwartet entwickelt habe und Macs in der "Back-to-School"-Einkaufssaison in den USA sehr gefragt seien, komplett unter. Auch der Umstand, dass nahezu alle Analysten die mittel- und langfristigen Geschäftsaussichten Apples aufgrund enormer Wachstumsmöglichkeiten im Computermarkt (dank Intel-Macs, Boot Camp und iPod-Halo-Effekt) und der Vorreiterrolle bei Audioplayern und Online-Musikvertrieb positiv bis sehr positiv beurteilen (inklusive Semple), spielt zur Zeit keine Rolle. Erst am Dienstag hatte der Finanzdienstleister JMP Securities die Empfehlung "Strong Buy" für die Apple-Aktie ausgesprochen. Der iPod repräsentiere inzwischen das Synonym für den Begriff "MP3-Player", zudem habe Apple sowohl in als auch außerhalb der USA noch erhebliche Wachstumschancen beim iPod, begründet die JMP Securities-Analystin Ingrid Ebeling ihre Einschätzung.

Die Sorge einiger Analysten, die neuen iPods würden erst im September oder Oktober auf den Markt kommen, kann mit Blick auf das vergangene Jahr entkräftet werden. iPod nano und der 5G iPod erschienen Anfang September bzw. Mitte Oktober 2005 - genau rechtzeitig für das wichtige Weihnachtsgeschäft, in dem Apple 14 Millionen iPods absetzte. Der sich abzeichnende Einstieg Apples in den digitalen Vertrieb von Kinofilmen, der der Aktie noch zu Jahresanfang Auftrieb verlieh, spielt zur Zeit ebenso keine Rolle. Somit dürften zumindest in den kommenden Wochen die Ängste einiger Analysten die Kursentwicklung der Apple-Aktie maßgeblich bestimmen, sofern Apple nicht am 19. Juli bei der Bekanntgabe der neuesten Quartalszahlen einen Ausblick auf das vierte Quartal gibt, der auch die negativsten Befürchtungen zerstreut. (sw) - Meldung kommentieren -

(13:00 Uhr) Nike+iPod Sport Kit: Auslieferung läuft an (Update). Apple beginnt heute in den USA mit der Auslieferung des Mitte Mai angekündigten Nike+iPod Sport Kit. "Das Nike+iPod Sport Kit ist ein drahtloses System, das eine Kommunikation zwischen der Nike+ Kollektion und dem iPod nano ermöglicht, um ein optimales Lauf- und Workout-Erlebnis zu erzielen. Die Verbindung der Nike+ Modelle mit dem iPod nano über das Nike+iPod Sport Kit erlaubt das Übertragen von Zeit, Strecke, Kalorienverbrauch und Geschwindigkeit auf den iPod nano. Diese Informationen werden auf dem iPod nano gespeichert, auf dem Display dargestellt oder können parallel in Echtzeit über die Kopfhörer ausgegeben werden. Das Nike+iPod Sport Kit besteht aus einem Sensor im Schuh und einem Empfänger, den man an den iPod anschließen kann", so Apple und Nike. Das Nike+iPod Sport Kit dürfte demnächst auch in Europa zu haben sein, der Preis beträgt 29 Euro. Benötigt werden ein Turnschuh der Kollektion Nike+ und ein iPod nano. Laut Apple ist der Sensor mit einer nicht-austauschbaren Batterie ausgestattet, die für mehr als 1000 Laufstunden ausgelegt ist. +++ Nachtrag: AppleInsider hat Fotos des neuen Nike+iPod Sport Kits veröffentlicht. (sw) - Meldung kommentieren -

(11:00 Uhr) Edu-iMac nicht mehr für Privatkunden. Überraschend und ohne Erklärung hat Apple den neuen Edu-iMac (siehe unseren Special Report) aus dem Apple Store Bildung entfernt. Der günstige All-in-One-Computer kann ab sofort nur noch von Bildungseinrichtungen bestellt werden. Apple hatte am Mittwoch letzter Woche eine abgespeckte, speziell für den Bildungsbereich konzipierte iMac-Konfiguration vorgestellt, die den eMac ablöst. Anfangs konnten auch Schüler, Studenten, Lehrer und Dozenten den Edu-iMac bestellen. Diese Möglichkeit besteht nun nicht mehr. Über die Gründe für Apples Entscheidung kann derzeit nur spekuliert werden. Möglicherweise sei die Nachfrage nach dem Edu-iMac so stark gewesen, dass der Absatz der anderen iMac-Modelle, die eine höhere Gewinnspanne aufweisen, darunter gelitten habe, spekuliert AppleInsider. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 13. Juli 2006

(21:00 Uhr) Bald Preview-Version von OmniWeb 5.5. Omni Group bereitet die Freigabe einer ersten offiziellen Betaversion von OmniWeb 5.5 vor. Das neueste Release des Web-Browsers soll native auf Intel-Macs laufen und mit zahlreichen Neuerungen aufwarten. Dazu zählen u. a. verbesserte JavaScript-Unterstützung, eine verfeinerte Benutzeroberfläche, verbesserte Kompatibilität mit bestimmten Web-Sites, aktualisierte Lokalisierungen und Stabilitätsverbesserungen. Daneben gab es nach Herstellerangaben etliche Bug-Fixes. OmniWeb 5.5 befindet sich seit geraumer Zeit im internen Betatest. OmniWeb basiert wie Safari auf der Render-Engine WebKit, verfügt jedoch gegenüber dem Apple-Browser über einen weitaus größeren Funktionsumfang. (sw)

(14:00 Uhr) Kurzmeldungen: FileMaker Pro 8.5 und Browser im Test, Apple hat loyale Kunden. Macintalk hat die Browser Safari, Camino, Firefox und OmniWeb getestet - Safari und OmniWeb gingen als Sieger hervor. +++ Das Dashboard-Widget für dastelefonbuch.de liegt nun in der Version 1.2 vor - neu sind eine konfigurierbare Luftbild- oder Vektorenansicht sowie Bug-Fixes. +++ Apples Marketingchef in Japan ist zurückgetreten - Yoshiaki Sakito war für die erfolgreiche iPod-Marketingkampagne in Japan mitverantwortlich, durch die der iPod stark an Popularität gewann. +++ Die Macworld hat FileMaker Pro 8.5 getestet - die Datenbank- und Entwicklungsumgebung erhielt 4,5 von maximal fünf Punkten. +++ Apple hat eine sehr loyale Kundschaft - dies ergab eine Studie von Satmetrix Systems. +++ MacFixIt hat einen Troubleshooting-Report zu Mac OS X 10.4.7 veröffentlicht. +++ Die Version 1.4 der Tagebuch- und Notizsoftware Daily vX erlaubt nun auch die Speicherung von Notizen, Textbausteinen, Bildern, Links und anderen Daten in beliebig vielen getrennt gespeicherten Datenbanken, außerdem wurde die Oberfläche verbessert. +++ Das Knobelspiel Rainbow Web gibt es ab sofort auch für Mac OS X. (sw)

(12:30 Uhr) Apple weist Kritik an iTMS-Nutzungsbedingungen zurück (Update). Apple hat Vorwürfe von Verbraucherschützern, die Lizenzbedingungen im iTunes Music Store seien nicht verbraucherfreundlich, zurückgewiesen. Wie die Zeitung Tagesspiegel in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, soll Apple vom Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) wegen der Lizenzbedingungen im iTunes Music Store eine Abmahnung erhalten haben. "Die Bedingungen für den Download sind eine Zumutung für die Nutzer und verstoßen gegen deutsches Verbraucherrecht“, zitiert der Tagesspiegel den strellvertretenden vzbv-Vorstand Patrick von Braunmühl. Die Verbraucherschützer kritisieren, dass im iTunes Music Store gekaufte Songs nicht ohne Zwischenschritte auf anderen MP3-Playern als dem iPod laufen. Auch wird bemängelt, dass sich Apple ein nachträgliches Ändern der Nutzungsbedingungen vorbehalte. "Jeder Song kostet 99 Cent", kommentiert Apples Pressesprecher Georg Albrecht den Vorgang. Dies sei ein einfaches System, außerdem könne ein Titel anschließend auf beliebig vielen CDs gebrannt werden, so Albrecht. Sollte Apple den in der Abmahnung gestellten Bedingungen nicht nachkommen, müsste der vzbv den Klageweg beschreiten. +++ Nachtrag: Wie aus einem Bericht von tagesschau.de hervorgeht, wurden auch Musicload, ciando und der Hersteller der Brennsoftware Nero vom vzbv abgemahnt. Auch diese Unternehmen würden mit unzulässigen Nutzungsbedingungen arbeiten, lautet der Vorwurf. (sw)

(12:15 Uhr) GoLive CS3 mit neuer Benutzeroberfläche? Das derzeit bei Adobe in der Entwicklung befindliche GoLive CS3 (Codename: " Vicious") soll laut eines Berichts von Think Secret über eine komplett neu konzipierte Benutzeroberfläche verfügen. Seit der Übernahme von GoLive Cyberstudio im Jahre 1999 hat das Unternehmen wesentliche Elemente der originalen Oberfläche beibehalten. Die Oberfläche von GoLive CS3 soll dagegen stark an andere Creative Suite-Programme angelehnt sein. Wie Think Secret weiter meldet, soll sich GoLive CS3 eher an traditionelle Web-Designer richten, während künftige Dreamweaver-Versionen für professionelle Web-Designer ausgelegt sein sollen. Als weitere Neuerungen für GoLive CS3 sind Anpassung an Intel-basierte Macs, dynamische Paletten, ein neues Textwerkzeug, erweiterte Layer-Unterstützung und engere Integration mit anderen Adobe-Anwendungen im Gespräch. Die Creative Suite 3 wird für Anfang 2007 erwartet. (sw)

(12:00 Uhr) Apple geht nicht gegen Urteil aus Berufungsinstanz vor. Weiterer Erfolg für die Gerüchtesites AppleInsider und PowerPage. Apple geht nicht gegen das Ende Mai von einem kalifornischen Berufungsgericht erlassene Urteil vor. Die Frist für einen Einspruch sei abgelaufen, zudem habe Apple erklärt, den Fall nicht vor das California Supreme Court zu bringen, meldet News.com. Das Berufungsgericht in San Jose hatte am 26. Mai entschieden, dass nicht nur Journalisten anderer Medien, sondern auch Weblogs und Online-Newsdienste den vollen journalistischen Schutz genießen, wie er im ersten Zusatz zur US-Verfassung festgeschrieben ist. AppleInsider und PowerPage haben daher das Recht, ihre Quellen unter Verschluss zu halten. Damit schloss sich das Gericht der Argumentation der Verteidigung vollständig an. Die erste Instanz urteilte im Jahr 2005 zugunsten Apples, im April ging das Verfahren in die Berufung. Hintergrund des Streits sind von AppleInsider und PowerPage veröffentlichte Berichte über ein von Apple entwickeltes Audio-Interface für die FireWire-Schnittstelle - Codename "Asteroid". Apple warf beiden Publikationen vor, sie hätten Firmengeheimnisse öffentlich zugänglich gemacht und leitete rechtliche Schritte ein. (sw)

(11:45 Uhr) phone plugins 3.1 unterstützen zusätzliche Handys. nova media hat die Software phone plugins erneut verbessert. Die Version 3.1 wurde um Unterstützung für die Mobiltelefone Motorola A1000, Nokia 6131 sowie Sony Ericsson K610 und K800 ergänzt. Die phone plugins sind eine Sammlung von Handydefinitionen für iSync 2.3. Dadurch lassen sich 34 Mobiltelefone von Motorola, Nokia, BenQ-Siemens und Sony Ericsson, die offiziell nicht von Apple unterstützt werden, mit Mac OS X 10.4.7 zur Synchronisation von Kontakten und Terminen verwenden. Die phone plugins kosten 11,54 Euro (Update kostenlos). (sw)

(11:30 Uhr) Firefox 2.0 erreicht Betastatus. Der neue Web-Browser Firefox 2.0 liegt ab sofort als Betaversion (17,4 MB, deutsch, Universal Binary) vor. Sie soll fast alle der für die Finalversion geplanten Funktionen enthalten. Laut der Roadmap sollen noch eine weitere Beta sowie zwei Release Candidates erfolgen. Bis zur Fertigstellung der Software im dritten Quartal sollen primär Bugs beseitigt und Feinschliff geleistet werden. Zu den Neuerungen in Firefox 2.0 gehören u. a. verbessertes Tabbed Browsing, ein Phishing-Schutz, Suchvorschläge in den Google- und Yahoo-Suchfeldern und dauerhaftes Speichern von Benutzer- und Sitzungsdaten, automatisches Wiederherstellen einer Browser-Session nach einem Absturz, Unterstützung für SVG-Text, eine Rechtschreibprüfung in Textboxen, Unterstützung für JavaScript 1.7, ein verbessertes System für Plug-ins, eine verfeinerte Benutzeroberfläche, die Darstellung tiefer gehender Informationen zu Bookmarks. Firefox 2.0b1 ist für Mac OS X, Linux und Windows erhältlich. (sw)

(11:15 Uhr) Intaglio 2.8.1 verbessert Import, beseitigt Fehler. Purgatory Design hat das Illustrations- und Zeichenprogramm Intaglio in der Version 2.8.1 (4,8 MB, englisch, Universal Binary) herausgebracht. Neu sind verbesserter MacDraw Pro- und PDF-Import, Stabilitätsverbesserungen, zusätzliche Beispielmuster sowie eine Reihe von Fehlerkorrekturen. Intaglio dient zum Erstellen zweidimensionaler Grafiken und Zeichnungen sowie von Texteffekten. Wiederkehrende Arbeitsschritte lassen sich nach Angaben des Entwicklers mit AppleScript automatisieren. Die ab Mac OS X 10.3.9 lauffähige Anwendung unterstützt darüber hinaus ColorSync und EPS, kann PDF-Grafiken importieren, ermöglicht den Im- und Export im SVG-Format und erlaubt die Nutzung der Core Image-Effekte/Filter von Mac OS X 10.4.x. Eine Lizenz kostet 89 Dollar. Das Update von Intaglio 1.x/2.x ist kostenlos. (sw)

Mittwoch, 12. Juli 2006

Die Top-News des Tages

(17:00 Uhr) Bericht: Woodcrest-Prozessor im Power Mac-Nachfolger. Im Intel-basierten Power Mac-Nachfolger soll angeblich der neueste Xeon-Prozessor zum Einsatz kommen. Dies berichtet AppleInsider unter Berufung auf Apple-nahe Quellen. Die Xeon 5100-Produktfamilie (Codename: "Woodcrest") wird seit Ende Juni von Intel ausgeliefert. Der 64 Bit-Chip wird im 65 Nanometer-Verfahren gefertigt, verfügt über zwei Kerne sowie vier MB L2-Cache und ist anfangs in Taktraten von bis zu 3,0 GHz zu haben. Laut Intel bietet die Xeon 5100-Serie eine um bis zu 135 Prozent höhere Leistung und einen bis zu 40 Prozent niedrigeren Stromverbrauch gegenüber früheren Xeon-Generationen. Apple habe sich für die Verwendung des neuen Xeon in den nächsten Desktop-Workstations entschieden, um die Mac-Produktreihe besser zu differenzieren, so die Gerüchtesite. Denn im Gegensatz zum Conroe-Prozessor, der ebenfalls für den Intel-basierten Power Mac-Nachfolger im Gespräch ist, erlaubt der Xeon 5100 Konfigurationen mit mehreren Chips. Apple plane Konfigurationen, die mit zwei Xeons ausgerüstet sind, so AppleInsider weiter. Die Ankündigung der neuen Workstations (möglicher Name: "Mac Pro") wird für die WWDC 2006 Mitte August erwartet. (sw) - Meldung kommentieren -

(15:00 Uhr) Boot Camp: Neue Betaversion. Apple hat eine neue Betaversion der Boot Camp-Software veröffentlicht. Angaben zu Änderungen und Verbesserungen machte der Mac-Hersteller bislang nicht. Allerdings ist davon auszugehen, dass Apple diverse Bug-Fixes vorgenommen und den Windows XP-Treiber verbessert hat. Ersten Userberichten zufolge lässt sich mit der neuen Boot Camp Beta 1.0.2 das Betriebssystem Windows XP SP2 auf allen Intel-basierten Macs problemlos installieren. Das finale Boot Camp soll Bestandteil des nächsten Apple-Betriebssystems Mac OS X 10.5 "Leopard" werden, das erstmals auf der World Wide Developer Conference Mitte August in San Francisco der Öffentlichkeit präsentiert wird. Erst vor kurzem erteilte Apple Spekulationen, wonach "Leopard" auch eine Visualisierungslösung enthalten wird, eine Absage (MacGadget berichtete). Boot Camp erzeugt auf Intel-Macs eine zweite Partition zur Installation von Windows XP. Ein Assistent führt Schritt für Schritt durch den kompletten Installationsvorgang, zu dem auch die Erzeugung einer Boot-CD mit den notwendigen Windows-Treibern, die zur Nutzung Mac-spezifischer Hardware benötigt werden, gehört. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 12. Juli 2006

(20:30 Uhr) iTMS-Lizenzbedingungen: Apple abgemahnt? Wie die Zeitung Tagesspiegel meldet, soll Apple vom Bundesverband der Verbraucherzentralen wegen der Lizenzbedingungen im iTunes Music Store eine Abmahnung erhalten haben. "Die Verbraucherschützer kritisieren, dass Songs, die man bei iTunes herunterlädt, nur auf dem iPod ohne weitere Zwischenschritte und ohne Qualitätsverlust laufen, nicht aber auf MP3-Playern der Konkurrenz", berichtet die Zeitung. Auch Apples Vorbehalt, die Nutzungsbedingungen im Nachhinein zu ändern, steht offenbar in der Kritik. "Die Bedingungen für den Download sind eine Zumutung für die Nutzer und verstoßen gegen deutsches Verbraucherrecht", sagte der stellvertretende vzbv-Vorstand Patrick von Braunmühl dem Tagesspiegel. In der Abmahnung werde Apple aufgefordert, die Bedingungen zu ändern. Auch andere Online-Musicstores sollen Abmahnungen erhalten haben. Details will der Bundesverband der Verbraucherzentralen morgen bekannt geben. (sw)

(19:30 Uhr) Microsoft bringt Updates für Office v. X und Office 2004. Microsoft hat neue Updates für Office v. X und Office 2004 bereitgestellt. Die Version 10.1.7 von Office v. X bietet laut Microsoft Stabilitätsverbesserungen und behebt eine Sicherheitslücke, durch die der Arbeitsspeicher des Computers von einem Angreifer mit schadhaftem Code überschrieben werden konnte. Die gleiche Sicherheitslücke schließt auch die Version 11.2.5 von Office 2004. Darüber hinaus beseitigt Office 2004 11.2.5 einige Fehler in Entourage 2004. Beide Updates sind kostenlos. (sw)

(16:30 Uhr) Elgato: DVB-T-Receiver als USB-Stick. EyeTV für DVB-T heißt das neueste Produkt aus dem Hause Elgato. Es besteht aus einem USB-Receiver zum Empfang von terrestrischem digitalen Fernsehen (DVB-T), der Software EyeTV zur Darstellung und Aufnahme des TV-Programms, einer Stabantenne sowie einem USB-Verlängerungskabel. "Neueste Tuner-Technologie und Chipsets ermöglichen ein extrem schmales Gehäuse, das trotz seiner geringen Abmessungen eine Antennenbuchse für Standard-Koaxial-Stecker bietet und daher ohne jegliche Adapter auskommt", so Elgato. Die Lösung unterstützt nach Herstellerangaben die Apple Remote-Fernbedienung und Front Row. EyeTV für DVB-T ist ab sofort zum empfohlenen Verkaufspreis von 99,95 Euro im Handel erhältlich und benötigt mindestens einen G4- oder G5-Prozessor bzw. einen Intel-Mac, USB 2.0 sowie Mac OS X 10.4.x. (sw)

(15:45 Uhr) O'Reilly bringt Buch zu iPhoto auf den Markt. Ein neues Taschenbuch des bekannten Verlags O'Reilly ist Apples Fotosoftware iPhoto gewidmet. Das vom Autor Rudolf Steffens verfasste, 144 Seiten umfassende Werk "iPhoto - Das Buch zur Fotosoftware" ist ab sofort zum Preis von 14,90 Euro im Handel erhältlich. "Das Programm hat es faustdick hinter den Ohren. Wie so häufig im Leben schlummern die wahren Werte nämlich im Verborgenen. Dieses schmucke wie kompakte Büchlein holt sie ans Licht und führt Ihnen die fulminanten Fähigkeiten der mitunter grandios unterschätzten Fotosoftware eindrucksvoll vor Augen. Ohne langes Suchen erfahren Sie alles, was Sie über den Umgang mit digitalen Bildern wissen müssen. Von der Einführung für Foto-Neulinge über eine Checkliste zum Kamerakauf bis hin zu Tipps und Techniken, um die Qualität Ihrer Fotos deutlich zu verbessern und Ihre Werke effektvoll in Szene zu setzen", so O'Reilly. Hinweis in eigener Sache: Wenn Sie dieses Buch erwerben möchten, dann benutzen Sie bitte den angegebenen Amazon.de-Partnerlink (die Lieferung ist kostenfrei). Amazon ist weltweit als schneller und zuverlässiger Buchhändler bekannt - und durch Ihren Kauf via Partnerlink unterstützen Sie gleichzeitig MacGadget. Herzlichen Dank! (sw)

(15:30 Uhr) CADintosh 5.5.1 mit vielen Bug-Fixes. Die 2D-CAD-Software CADintosh liegt seit heute in der Version 5.5.1 vor. Diese beseitigt nach Angaben des Entwicklers Lemke Software zahlreiche Fehler in der Universal Binary-Ausführung der Anwendung. CADintosh kostet 30 Euro (Update von Version 5.x: kostenlos) und ist sowohl für Mac OS 8.6/9.x als auch Mac OS X erhältlich. CADintosh bietet u. a. beliebig viele Unterfenster zur Darstellung und Bearbeitung von Ausschnitten, einen Autofang-Modus für beschleunigtes Zeichnen, acht Linienbreiten, -farben und -stifte, eine Linienbreite von 0,0 bis 99,99 Millimeter, verschiedene Zeichenwerkzeuge, Im- und Exportfilter für DXF, HPGL, IGES und PICT, sechs Linientypen und 1024 Layer. (sw)

(15:15 Uhr) Neue Betaversion von Merlin 2.0. ProjectWizard hat eine weitere Betaversion (18,2 MB, mehrsprachig, Universal Binary) der neuen Projektmanagement-Software Merlin 2.0 ins Netz gestellt. Nach Angaben des Entwicklers wurden viele Stabilitätsverbesserungen und Bug-Fixes vorgenommen. Auch kleinere Verbesserungen gab es, so lässt sich jetzt die Darstellung von Projekten zeitlich einschränken, daneben können erzeugte Berichte an eine E-Mail-Software übergeben werden. Das ab Mac OS X 10.4.5 lauffähige Merlin 2.0 wurde von Grund auf neu programmiert und verfügt über ein überarbeitetes Design. Zu den Neuerungen zählen eine erweiterte Zeitberechnung, die Abbildung des erwarteten Projektverlaufs als Gantt-Chart, Anbindung an Entourage, die Verknüpfung von Projekten zur gemeinsamen Auswertung, Im- und Export in Formaten wie Project, Excel, OmniOutliner und NovaMind, Synchronisierung des Projektkalenders mit iCal und komplett überarbeitete Suchen-, Drucken und Reporting-Funktionen. Merlin 2.0 kostet 145 Euro, das Upgrade schlägt mit 75 Euro zu Buche. Wer das Programm nach dem 01. Juni 2006 hat, erhält die neue Version kostenlos. Ein Erscheinungstermin steht noch nicht fest. Für den weiteren Jahresverlauf soll Merlin 2.0 Professional mit Netzwerk-Features erscheinen. (sw)

Dienstag, 11. Juli 2006

Die Top-News des Tages

(04:00 Uhr) Neuer iPod nano im September oder Oktober? Die Spekulationen um eine verzögerte Einführung neuer iPod-Modelle reißt nicht ab. Mit einem neuen iPod nano sei erst im September, möglicherweise erst im Oktober zu rechnen, zitiert AppleInsider den Analysten Shaw Wu von American Technology research. Wu sorgte bereits Ende Juni für Aufsehen, als er erklärte, neue Video-iPods und iPod nanos würden später als von der Börsenwelt erwartet auf den Markt kommen. Die Apple-Aktie verlor in den darauf folgenden Tagen deutlich an Wert. Laut Wu sei die Verzögerung auf architekturelle Veränderungen beim iPod nano zurückzuführen. Wie bekannt, hat Apple für die nächste Generation den Zulieferer für den iPod nano gewechselt. Statt PortalPlayer kommen die Chips künftig von Samsung. Bereits der erste Bericht von Wu war heftig umstritten. Denn der iPod nano kam im letzten Jahr ebenso erst im September auf den Markt - und damit rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft. Unterdessen sind Gerüchte über die angebliche Einführung eines Aluminium-Gehäuses für den nächsten iPod nano aufgekommen. Apple wolle dadurch die Kratzerempfindlichkeit minimieren, ist bei AppleInsider zu lesen. (sw) - Meldung kommentieren -

(02:00 Uhr) Nächster Apple-Quartalsbericht am 19. Juli. In der kommenden Woche informiert Apple wieder über den aktuellen Geschäftsverlauf. Den neuesten Quartalsbericht legt der Mac- und iPod-Hersteller am Mittwoch, den 19. Juli, nach Börsenschluss in New York vor (um ca. 16:30 Uhr Ortszeit bzw. 22:30 Uhr MESZ). Auch diesmal überträgt Apple die obligatorische Bilanzpressekonferenz mit Analysten und Journalisten als Audio-Livestream. Beginn ist um 23:00 Uhr MESZ. Vor dem Hintergrund des zuletzt deutlich gesunkenen Kurses der Apple-Aktie werden die neuesten Quartalszahlen mit enormer Spannung erwartet. Auf der einen Seite gab es in den letzten Wochen verstärkt Stimmen aus dem Lager der Analysten, wonach der Mac-Absatz dank des MacBook deutlich angezogen habe. Andererseits sei das iPod-Geschäft nicht mehr so stark gewachsen, da der Markt auf neue Modelle warte, ist in Expertenkreisen zu hören. Hinzu kommen Spekulationen über eine angeblich verspätete Einführung neuer iPod-Modelle. Das dritte Quartal des Apple-Geschäftsjahres 2006 wurde Ende Juni abgeschlossen. Apple hat als Zielvorgabe einen Umsatz zwischen 4,2 bis 4,4 Milliarden Dollar und einen Gewinn zwischen 39 und 43 Cents als Zielvorgabe ausgegeben. Insider schätzen, dass Apple im dritten Quartal 1,3 bis 1,4 Millionen Macs und 7,8 bis 8,2 Millionen iPods verkauft hat. Ein Jahr zuvor waren es knapp 1,2 Millionen Macs und knapp 6,2 Millionen iPods. Umsatz und Gewinn damals: 3,52 Milliarden bzw. 320 Millionen Dollar bzw. 37 Cents je Aktie. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 11. Juli 2006

(18:00 Uhr) Neue kabellose Maus-Tastatur-Kombi von Microsoft. Zum empfohlenen Verkaufspreis von 49,99 Euro ist ab sofort das Wireless Optical Desktop 2000 im Handel erhältlich. Es handelt sich dabei um eine neue Maus-Tastatur-Kombination von Microsoft, die drahtlos arbeitet und für Macs (Mac OS X 10.2 oder neuer) und Windows-Systeme geeignet ist. "Das Tastenfeld ist in einem 6-Grad-Winkel gebogen und fördert so die natürliche Haltung von Handgelenken und Fingern. Die elegante, kompakte Form spart Platz und sorgt für ein geschmackvolles Ambiente zuhause oder im Büro. Die ultraflachen Tasten erlauben ein deutlich leichteres und leiseres Tippen", so Microsoft. Die Tastatur bietet darüber hinaus einen Spritzwasserschutz sowie frei belegbare Sondertasten und Spezialtasten zur Steuerung von iTunes und Windows Media Player. Die mitgelieferte Wireless Optical Mouse 1000 ermöglicht durch optische Technologie die gleichmäßige und genaue Steuerung auf einer Vielzahl unterschiedlicher Oberflächen. Sie ist symmetrisch geformt und somit für Rechts- und Linkshänder gleichermaßen geeignet. Die Laufzeit mit einem Satz Batterien gibt Microsoft mit ca. sechs Monaten an. (sw)

(15:30 Uhr) Mouseposé 2.0 erstellt Präsentationen. Boinx Software hat das Präsentations-Tool Mouseposé - es dimmt den Bildschirm und verwandelt die Fläche um den Mauszeiger in ein Scheinwerferlicht - heute in der Version 2.0 (2,6 MB, englisch, Universal Binary) vorgestellt. Die wichtigste Neuerung ist das Feature Talkthrough. Mit AppleScript und der in Mac OS X integrierten Spracheingabetechnologie kann via Mouseposé 2.0 eine Präsentation oder ein Video-Training erstellt werden - und zwar in jeder Anwendung, die AppleScript unterstützt. Ebenfalls neu: Die Visualisierung von Mausklicks. Die Software ist ab sofort kostenpflichtig und kostet 9,95 Dollar. Sie benötigt Mac OS X 10.4.x und eine Quartz Extreme-fähige Grafikkarte. Eine Demoversion ist erhältlich. (sw)

(14:30 Uhr) Browser: OneStat sieht Firefox bei 13 Prozent. OneStat.com hat neue Zahlen zur Nutzung von Web-Browsern vorgelegt. Firefox befindet sich demnach weiter auf der Erfolgsspur. Der Marktanteil des Open Source-basierten Browsers stieg gegenüber Mai weltweit um 1,14 auf 12,93 Prozent. Microsofts Internet Explorer büßte dagegen 2,12 auf 83,05 Prozent ein. Firefox ist besonders in Deutschland sehr beliebt - hier erreicht der Browser laut OneStat.com momentan einen Marktanteil von 39,02 Prozent (zum Vergleich: USA: 15,82 Prozent; Australien: 24,23 Prozent; Frankreich: 11,86 Prozent). Erst kürzlich hatte auch NetApplications der Firefox-Software eine steigende Verbreitung bescheinigt. Allerdings beziffert NetApplications den weltweiten Firefox-Marktanteil mit aktuell 10,77 Prozent etwas niedriger als OneStat.com. Beide Unternehmen ermitteln die Marktanteile auf Basis der Zugriffsstatistiken von zehntausenden Web-Sites weltweit. (sw)

(13:30 Uhr) LightWave 3D 9.0 bald erhältlich. Die Auslieferung von LightWave 3D 9.0 steht unmittelbar bevor. An diesem Samstag veranstaltet der Hersteller NewTek in Hollywood die offizielle LightWave 3D 9.0 Launch Party. Das neueste Release der Modelling-, Animations- und Rendersoftware befindet sich seit Mitte Februar im Betatest. NewTek verspricht für Lightwave 3D 9.0 Dutzende Neuerungen, darunter eine stark verbesserte Render-Engine, eine überarbeitete und anpassbare Benutzeroberfläche, Performance-Verbesserungen und zusätzliche Möglichkeiten für die Animation. Außerdem soll LightWave 3D 9.0 native auf Intel-basierten Macs laufen. Ob die Universal Binary-Ausführung bereits bei Markteinführung oder erst zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung stehen wird, ist derzeit noch unklar. Auch die Preise stehen noch nicht fest. (sw)

(12:30 Uhr) Qualcomm kündigt Eudora 7.0 an. Gute Nachrichten für User des E-Mail-Clients Eudora: Qualcomm hat eine Mac-Version von Eudora 7.0 angekündigt. Die Anwendung werde derzeit komplett überarbeitet, um moderne Betriebssystemtechnologien wie Spotlight und WebKit zu nutzen und native Unerstützung für Intel-basierte Macs zu bieten. Einen Erscheinungstermin nannte Qualcomm allerdings noch nicht. Im Betatest befindet sich derzeit Eudora 6.2.4. Neu sind Import aus Apple Mail 2.1, kleinere Verbesserungen an der Benutzeroberfläche, Stabilitätsverbesserungen und eine Reihe von Fehlerkorrekturen. Das für Mac OS X und Windows erhältliche Eudora kann im Light Mode mit eingeschränktem Funktionsumfang kostenlos genutzt werden. Der volle Funktionsumfang steht im Sponsored Mode (mit Werbeeinblendungen) oder Paid Mode (49,95 Dollar) zur Verfügung. (sw)

(03:00 Uhr) Alte Macs als treue Arbeitspferde. Dass ältere Macs mit G3-Prozessor noch lange nicht zum "alten Eisen" gehören müssen, zeigt ein Erfahrungsbericht auf OSNews.com. Ein Tester des Web-Magazins erwarb günstig einen iMac G3/400 DV, der über FireWire und ein DVD-Laufwerk verfügt - Apples aktuelles Betriebssystem Mac OS X 10.4.7 lässt sich also problemlos und ohne Kniffe installieren. OSNews.com zeigte sich überrascht von der guten Performance des (auf 384 MB RAM aufgerüsteten) Systems. Im Jahr 2001 sei ein iMac G3/500 mit Mac OS X 10.1.5 nur im Schneckentempo gelaufen, doch seitdem habe Apple hervorragende Arbeit bei der Optimierung des Betriebssystems geleistet. Der iMac G3 sei für grundlegende Dinge wie Surfen, E-Mail oder Instant Messaging mehr als ausreichend, selbst DVDs würde das Gerät abspielen, ohne Frames zu verschlucken. Allerdings sei es empfehlenswert, Dashboard zu deaktivieren, um mehr freien Speicher zur Verfügung zu haben. Für Kinder und auch ältere Menschen, die geringe Ansprüche an einen Computer haben, seien G3-Macs eine großartige Sache und zudem sehr günstig, so das Fazit von OSNews.com. iMac G3-Systeme mit bis zu 400 MHz sind derzeit zu Marktpreisen von um die 100 Euro zu haben. Zusatztipps von MacGadget bei der Nutzung von Mac OS X auf älteren Macs: Spotlight abschalten (mit TinkerTool System), auf Hintergrundbilder im Finder verzichten, Animationseffekte und Toneffekte deaktivieren (in Systemeinstellungen sowie TinkerTool) und die Animation beim Ausrollen von Dialogen beschleunigen (ebenfalls TinkerTool). (sw)

(02:30 Uhr) Widgets-Datenbank: Apple verschärft Bedingungen. Die Web-Seite www.apple.com/downloads/dashboard ist ein beliebter Anlaufpunkt für Anwender des Betriebssystems Mac OS X 10.4.x. Die dort enthaltene Datenbank enthält Hunderte von kostenfreien Dashboard-Widgets für die unterschiedlichsten Zwecke. Bislang konnten Entwickler neue Widgets relativ problemlos in Apples Angebot unterbringen. Doch nun verschärft Apple offenbar die Bedingungen der Anmeldung. MacBidouille zitiert eine E-Mail von Apple an Dashboard-Entwickler, aus der hervorgeht, dass derzeit eine neue Prozedur für die Einreichung von Widgets implementiert wird. Demnach müssen alle Entwickler Mitglieder der Apple Developer Connection sein, auch müssen neue Versionen unter neuen URLs eingereicht werden. Darüber hinaus behält sich Apple das Recht vor, Widgets abzulehnen oder zu entfernen. Der Mac-Hersteller will mit den Änderungen sicherstellen, dass über die Dashboard-Downloads keine schadhafte Software auf den Mac gelangt. Apple rüstete erst vor kurzem das jüngste Betriebssystem-Update mit dem Dashboard Advisory Feature aus - ein Sicherheitstool, dass die Validität von Widgets prüft. Apple versichert aber, dass bei dieser Prüfung keine persönlichen Daten übertragen werden. (sw)

(02:15 Uhr) Shoebox 1.6 mit verbesserter Oberfläche und Backupfunktion. KavaSoft hat Shoebox, eine Alternative zu Apples iPhoto, in der Version 1.6 (3,4 MB, mehrsprachig, Universal Binary) veröffentlicht. Neu sind eine überarbeitete Benutzeroberfläche und eine Backupfunktion mit Komprimierungsoptionen. Im Gegensatz zu iPhoto können sich bei Shoebox die Fotos an beliebigen Orten der Festplatte befinden - eine Verschiebung oder Umbenennung der Dateien findet laut KavaSoft nicht statt. Die ab Mac OS X 10.3.9 lauffähige Software verwaltet Fotos aller gängigen Formate nach Inhalt. Neue Bilder werden nach Eingabe eines Kategorienamens automatisch katalogisiert, außerdem kann Shoebox Slideshows erzeugen und bietet Funktionen zum Bewerten von Fotos, zum Brennen von CDs und DVDs zum Erstellen passwortgeschützter Kataloge und zum Suchen von Fotos auf einer Digicam. Shoebox Express (bis zu 10.000 Fotos) ist für 29,99, Shoebox Pro (unbegrenzte Zahl an Fotos) für 79,99 Dollar zu haben. Das Update von Shoebox 1.x ist kostenlos. (sw)