Meldungen vom 11. bis 20. Januar 2007

Donnerstag, 18. Januar 2007

Die Top-News des Tages

(18:00 Uhr) Apple: iPod-Marktanteil in Deutschland bei 25 Prozent. In den USA dominiert Apple weiterhin das Segment der Musikplayer - im Dezember lag der iPod-Marktanteil bei 72 Prozent. In Deutschland kann das Unternehmen von einem solchen Wert bislang nur träumen, doch zeigt der Trend offenbar nach oben. Wie Apples Europachef Pascal Cagni gegenüber der Nachrichtenagentur dpa erklärte, lag der iPod-Marktanteil in Deutschland im vergangenen Monat bei 25 Prozent, was einen deutlichen Anstieg bedeute. Cagni erklärte außerdem, dass Apple es vorziehen würde, das iPhone wie in den USA auch in Europa in Kooperation mit nur einem Mobilfunkanbieter auf den Markt zu bringen, weil dies die Flexibilität beispielsweise bei der Einführung neuer Dienste erhöhen würde. "Wenn es aber nicht anders gehen sollte, werden wir auch mit mehreren Partnern arbeiten", so Cagni. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) Mac OS X 10.4.9: Entwicklung schreitet voran. Apple hat bei der Entwicklung von Mac OS X 10.4.9 einen Gang höher geschaltet. Nachdem das Unternehmen erst vor kurzem Build 8P2117 an die Mitglieder der Apple Developer Connection verteilte, folgte nach MacGadget-Informationen nun Build 8P2120. In die neueste Preview-Version von Mac OS X 10.4.9 sollen rund 40 weitere Bug-Fixes eingeflossen sein. Insgesamt soll das Betriebssystemupdate rund 100 Fehlerkorrekturen und kleinere Verbesserungen in Bereichen wie Bluetooth, Bonjour, .Mac, FireWire, Flash, Grafik, USB, iCal, Rosetta, OpenSSH, CoreAudio, Automator, Dashboard-Widgets, Schriften, Netzwerk, WebCore, Aktivitätsanzeige, CUPS, iChat-Videokonferenzen und Datensynchronisierung bieten. Mit der Veröffentlichung von Mac OS X 10.4.9 wird für Anfang oder Mitte Februar gerechnet. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 18. Januar 2007

(18:30 Uhr) Mac OS X: Kritische Lücke im Filesharing-Dienst. Das Projekt "Month of Apple Bugs" hat Details einer schwerwiegenden Schwachstelle im Dienst "Personal File Sharing" von Mac OS X veröffentlicht. Ein Programmierfehler in der Komponente Service Protocol Location Daemon (slpd) könne zu einem Absturz durch einen Pufferüberlauf führen. "Nach Einschätzung der Entdecker können ihn Angreifer möglicherweise auch nutzen, um übers Netz die vollständige Kontrolle über ein verwundbares System zu übernehmen", meldet heise online. Auch das Einschleusen von Schadcode durch einen Angreifer sei nicht ausgeschlossen, so "Month of Apple Bugs". Die Lücke betrifft Mac OS X 10.4.8/Intel. Ob sie auch in Mac OS X 10.4.8/PPC oder in älteren Betriebssystemversionen enthalten ist, ist derzeit nicht bekannt. (sw)

(17:30 Uhr) Web-Suite SeaMonkey 1.1 ist fertig. Die Open Source-basierte Web-Suite SeaMonkey ist heute in der finalen Version 1.1 (22,4 MB, englisch, Universal Binary) erschienen. Als Neuerungen verspricht die Entwicklercommunity u. a. Verwendung der Firefox 2.0- und Thunderbird 2.0-Engine, eine bessere Anpassung an das Oberflächendesign von Mac OS X, einen verbesserten Phishing-Schutz für E-Mails, eine Rechtschreibprüfung im Browser, eine verfeinerte Benutzeroberfläche sowie diverse Bug-Fixes. SeaMonkey besteht aus einem Web-Browser, einem E-Mail- und UseNet-Client, einem IRC-Client und einem HTML-/CSS-Editor. Die Software ist für Mac OS X 10.2 oder neuer, Linux und Windows erhältlich. (sw)

(13:30 Uhr) Externe SATA-Anschlüsse für PCI Express-Macs. Sonnet Technologies hat mit der Tempo SATA E2P eine neue Serial ATA-Erweiterungskarte vorgestellt. "Die Steckkarte für PCI Express bietet zwei externe Serial ATA (SATA)-Anschlüsse und lässt sich an Mac Pro, Dual Core Power Mac G5, Xserve und Windows-Rechnern mit PCI Express einsetzen. Über die externen SATA-Ports sind Geschwindigkeiten von bis zu 300 MB pro Sekunde möglich", teilte der Hersteller mit. Die Karte, die im Februar zum Preis von 79,95 Euro in den Handel kommt, unterstützt SATA-Festplattengehäuse mit Port Multiplier-Technologie. Wird beispielsweise das Fusion 500P-Gehäuse von Sonnet eingesetzt, lassen sich mit der Tempo SATA E2P bis zu zehn Festplatten betreiben. (sw)

(13:00 Uhr) MacJournal 4.1 unterstützt .Mac. MacJournal, eine Software zur Erstellung und Pflege von Weblogs, liegt seit heute in der Version 4.1 (12,9 MB, mehrsprachig, Universal Binary) vor. Zu den Neuerungen zählen u. a. Synchronisation mit .Mac-Accounts, Atom 1.0-Unterstützung, eine verbesserte Audioaufnahmefunktion, eine verfeinerte Benutzeroberfläche sowie eine Reihe von Fehlerkorrekturen. MacJournal 4.1 setzt Mac OS X 10.3.5 oder neuer voraus und kostet 34,95 Dollar. Das Update von Version 4.0.x ist kostenfrei. Zu den Features von MacJournal zählen u. a. Unterstützung für alle großen Blog-Anbieter sowie .Mac, alle gängigen Textbearbeitungsfunktionen, Unterstützung für Podcasts, die automatische Erkennung von Links und Smileys sowie ein Vollbildmodus. (sw)

(12:30 Uhr) Seagate: 2,5 Zoll-Festplatte mit 15.000 rpm. Seagate hat eine kompakte High-Performance-Festplatte für den Serverbereich vorgestellt. Die 2,5 Zoll-Festplatte Savvio 15K arbeitet mit 15.000 Umdrehungen pro Minute (rpm) und soll sich durch eine hohe Datentransferrate und eine niedrige Zugriffszeit von nur 2,9 Millisekunden auszeichnen. Die Savvio 15k wird über die SAS-Schnittstelle mit Workstations und Servern verbunden und ist ab sofort in Kapazitäten von 36 und 73 GB erhältlich. Laut Seagate soll die Festplatte gegenüber 3,5 Zoll-Modellen mit gleicher Drehzahl um bis zu 30 Prozent weniger Strom verbrauchen. (sw)

Mittwoch, 17. Januar 2007

Die Top-News des Tages

(22:30 Uhr) Quartalsbericht: Apple-Umsatz steigt auf 7,1 Milliarden Dollar. Apple hat im vergangenen Quartal neue Rekorde bei Umsatz und Gewinn aufgestellt und damit die Erwartungen der Wall Street um Längen übertroffen. Der Computerpionier vermeldete für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2007 Einnahmen in Höhe von 7,1 Milliarden Dollar und einen Nettogewinn von einer Milliarde Dollar bzw. 1,14 Dollar je Aktie. Die Analysten rechneten lediglich mit einem Umsatz von 6,4 Milliarden Dollar und einem Profit von 78 Cents/Aktie. Weiterlesen... (sw) - Meldung kommentieren -

(18:00 Uhr) Verschoben: Apple Expo 2007 eine Woche später. Die diesjährige Apple Expo in Paris findet eine Woche später als ursprünglich geplant statt. Die wichtigste europäische Apple-Fachmesse beginnt demnach am Dienstag, den 25. September, und endet am Samstag, den 29. September. Zuvor war die Apple Expo 2007 für den Zeitraum vom 18. bis zum 22. September angesetzt. Am Veranstaltungsort ändert sich nichts. Die Apple Expo 2007 wird auf dem Messegelände Porte de Versailles in der Halle 5 ausgerichtet. (sw) - Meldung kommentieren -

(14:00 Uhr) Apple-Quartalsbericht mit Spannung erwartet. Apple legt am heutigen Abend den neuesten Quartalsbericht vor. Experten gehen davon aus, dass der Computerpionier die Erwartungen der Wall Street von 6,38 Milliarden Dollar beim Umsatz und 78 Cents/Aktie beim Gewinn erfüllen oder leicht übertreffen wird. Apples eigene Prognose für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2007 beläuft sich auf einen Umsatz zwischen 6,0 und 6,2 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 70 bis 73 Cents je Aktie. Der Quartalsbericht. Der Quartalsbericht wird rund eine halbe Stunde nach Börsenschluss in New York (16:30 Uhr Ortszeit; 22:30 Uhr MEZ) erwartet. Um 23:00 Uhr MEZ beginnt die Telefon-Bilanzpressekonferenz mit Analysten und Journalisten (Link zum Live-Stream). MacGadget berichtet ab 22:30 Uhr über Apples Quartalszahlen. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 17. Januar 2007

(21:30 Uhr) FTP-Server Rumpus in neuer Version. Maxum hat der FTP-Serversoftware Rumpus ein Update spendiert. Die wichtigste Neuerung in der Version 5.1 ist ein Upload Center, das Administratoren die Möglichkeit gibt, Eingabeformulare für Dateiuploads von Usern zu erstellen. Darüber hinaus haben User nun die Möglichkeit, vergessene Passwörter per E-Mail anzufordern. Neu in Rumpus 5.1 sind außerdem die automatisch Erzeugung von Zertifikaten für sichere FTP- und Web-Verbindungen, zusätzliche Optionen für die Erstellung von Accounts sowie viele Detailverbesserungen und Bug-Fixes. Rumpus 5.1 setzt Mac OS X 10.3.9 oder neuer voraus und ist zu Preisen ab 269 Dollar erhältlich. Das Update von Rumpus 5.0.x ist kostenfrei. Eine Demoversion (4,2 MB, englisch, Universal Binary) ist erhältlich. (sw)

(20:30 Uhr) Digitaler Musikvertrieb boomt. Der Markt für digitale Musik ist im vergangenen Jahr stark gewachsen. Dies geht aus dem Jahresbericht des Weltverbands der Phonoindustrie (IFPI) hervor. Demnach wurde 2006 mit dem Verkauf von Songs via Internet und Handy ein Umsatz von rund zwei Milliarden Dollar erzielt - fast doppelt so viel wie noch ein Jahr zuvor. Musik-Downloads machten zehn Prozent des gesamten Musikmarktes aus - nach 5,5 Prozent im Jahr 2005. Bis zum Jahr 2010 werde dieser Anteil auf mindesten 25 Prozent wachsen, prognostiziert der IFPI. Die Zahl der online verfügbaren Lieder habe sich auf vier Millionen erhöht. (sw)

(18:30 Uhr) Intel: Web-Seite zu Apple TV. Intel hat der neuen Set-Top-Box Apple TV eine Web-Seite gewidmet. Apple TV enthalte einen kompakten, Strom sparenden Prozessor, teilte der weltgrößte Chiphersteller mit. Details nennt Intel nicht, allerdings wird vermutet, dass es sich bei der CPU um eine spezielle Variante des Pentium M mit einer Taktfrequenz von 1,0 GHz und zwei MB L2-Cache handelt. Apple TV kommt im Februar zum Preis von 299 Euro auf den Markt. Die Box empfängt per Ethernet-Kabel oder Funk (IEEE 802.11n) vom Mac übertragene Videos, Foto-Slideshows oder Songs und spielt diese auf einem angeschlossenen TV-Gerät ab. Bedient wird Apple TV über eine Front Row-ähnliche Oberfläche. (sw)

(17:30 Uhr) Kurzmeldungen: Neue "Get a Mac"-Werbespots, Schwachstelle in Mac OS X (Update). Apple hat zwei neue "Get a Mac"-Werbespots ins Netz gestellt. +++ MacNN berichtet über sechs neue Apple-Patente, die dem Unternehmen kürzlich zugesprochen wurden. +++ Apple hat ein Forum zu Apple TV eröffnet - die Set-Top-Box kommt im Februar in den Handel. +++ 4wd media hat einen iCal-Kalender zur Handball-Weltmeisterschaft in Deutschland veröffentlicht - er wird täglich aktualisiert. Die WM beginnt am Freitag. +++ "Month of Apple Bugs": Details zu neuen Schwachstellen in Mac OS X und im IRC-Client Colloquy. +++ Die PCI Special Interest Group hat die Spezifikationen von PCI Express 2.0 verabschiedet. Der neue Standard soll abwärtskompatibel zum Vorgänger PCI Express 1.0 sein und bietet eine höhere Datentransferleistung und zusätzliche Konfigurationsoptionen. +++ Nachtrag: Die Macworld hat Acrobat 8.0 Professional getestet - die neue Adobe-Software erhielt 4,5 von maximal fünf Punkten. (sw)

(17:00 Uhr) Disc Cover in deutschsprachiger Version. Disc Cover, ein Programm zum Erstellen und Drucken von Etiketten, Covers und Inlays für CDs und DVDs, liegt ab sofort auf Deutsch vor. Die Software bietet mehr als 900 Bildvorlagen und Vektorfiguren sowie über 90 Designvorlagen. Ein integrierter Assistent erleichtert die Gestaltung, zudem stehen zahlreiche Formatierungs- und Bearbeitungswerkzeuge zur Verfügung. Zum weiteren Funktionsumfang zählen eine integrierte Druckerkalibrierung inklusive Lightscribe-Druck, Import aus iPhoto, iTunes und iDVD, Unterstützung vieler Papierformate namhafter Hersteller, ein Zufallsgenerator für die Hintergrunderzeugung sowie Export in gängigen Bildformaten. Das ab Mac OS X 10.3 lauffähige Disc Cover kostet 34,95 Dollar, aktuell ist die Version 1.3.1 (34,0 MB, mehrsprachig, Universal Binary). (sw)

(16:00 Uhr) Intel mit Umsatz- und Gewinnrückgang. Der weltgrößte Chiphersteller Intel verzeichnete im vierten Quartal 2006 einen Rückgang bei Gewinn und Umsatz, übertraf aber trotzdem die Erwartungen der Analysten. Der Umsatz fiel im Jahresvergleich von 10,2 auf 9,7 Milliarden Dollar, der Gewinn von 2,45 Milliarden Dollar bzw. 40 Cents je Aktie auf 1,5 Milliarden Dollar/26 Cents je Aktie. Die Wall Street rechnete im Durchschnitt mit Einnahmen in Höhe von 9,44 Milliarden Dollar und einem Profit von 25 Cents je Aktie. Hauptgrund für den 39prozentigen Gewinneinbruch bei Intel ist der anhaltende Preiskampf mit dem Erzrivalen AMD. Intel geht auch weiter von einem hohen Wettbewerbsdruck aus und prognostiziert für dieses Jahr eine Bruttogewinnmarge von ca. 50 Prozent - hier hatten sich die Börsianer mehr erhofft, als Folge notiert die Intel-Aktie im Minus. In puncto Technologie will Intel in diesem Jahr den nächsten Meilenstein schaffen. So soll in der zweiten Jahreshälfte mit der Produktionsumstellung auf den 45 Nanometer-Prozess begonnen werden, der noch kleinere, schnellere und Strom sparende Chips ermöglicht. (sw)

(15:30 Uhr) FireWire- und USB-Karten von Sonnet. Im Februar bringt Sonnet Technologies drei Erweiterungskarten für PCI Express-basierte Macs (Mac Pro, Intel-Xserve, die letzte Power Mac G5-Serie) auf den Markt. Die Allegro Express FW400 (Preis: 69,95 Euro) stellt zwei zusätzliche FireWire 400-Schnittstellen zur Verfügung, die angeschlossene Geräte zudem mit Strom versorgen können. Alternativ lässt sich ein FireWire 400-Anschluss auch intern verwenden. Die Allegro Express USB ist mit einem internen und vier externen USB 2.0-Anschlüssen ausgestattet und kostet 69,95 Euro. Eine Kombinationslösung stellt die Tango Express (Kostenpunkt: 89,95 Euro) dar. Sie verfügt über zwei FireWire 400- und drei USB 2.0-Ports. Alle Karten sind auch mit PCI Express-basierten Windows-Systemen kompatibel. (sw)

(15:00 Uhr) Maya 8.5: Autodesk nennt Euro-Preise. Seit Anfang dieser Woche ist die professionelle 3D-Software Maya als Universal Binary erhältlich. Nun hat der Hersteller Autodesk die Euro-Preise von Maya 8.5 genannt. Maya Complete (Standalone) kostet demnach 2099, die Network-Ausführung 3149 Euro. Maya Unlimited (Standalone) ist für 7349, Maya Unlimited (Network) für 8819 Euro zu haben. Upgrades von Maya 8.0 werden zu Preisen ab 869 Euro angeboten (Preise zuzüglich Mehrwertsteuer). Zu den Neuerungen von Maya 8.5 zählen neben Anpassung an Intel-basierte Macs u. a. verbesserte Tools zur Erzeugung fotorealistischer Atmosphären, die Skriptsprache Python, Workflow-Verbesserungen, ein verbessertes Partikelsystem und neue Tools zur Erzeugung von Kleidung. Maya ist eine 3D-Modellierungs-, Animations- und Renderingsoftware, die mit einem Oscar prämiert wurde und mindestens einen G5-Prozessor sowie Mac OS X 10.4.8 voraussetzt. (sw)

(14:30 Uhr) Rackmount-Gehäuse für vier SATA-Festplatten. Sonnet Technologies hat ein Rackmount-Gehäuse im 1U-Format für SATA-Festplatten vorgestellt. Das Fusion R400Q bietet Platz für vier SATA-Festplatten und kann per FireWire 400-, FireWire 800-, USB 2.0- oder eSATA-Schnittstelle mit dem Computer verbunden werden. Das 1U-Gehäuseformat ermöglicht den Einbau in Racks. "Dank der praktischen 3,5 Zoll-Wechselrahmen können die Festplatten im Fusion R400Q einfach per Hot-Swap im laufenden Betrieb getauscht werden. Zudem wird die Erweiterbarkeit erhöht: Anwender können anfangs nur einen Wechselrahmen mit einer Festplatte belegen und dann bei wachsendem Speicherbedarf weitere Festplatten hinzukaufen", so der Hersteller. Zur weiteren Ausstattung zählen Aktivitäts- und Präsenzanzeigen (LED) für jedes Laufwerk, ein integriertes Netzteil sowie ein Ein-/Ausschalter. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 699 Euro, die Auslieferung soll im März beginnen. (sw)

Dienstag, 16. Januar 2007

Die Top-News des Tages

(03:00 Uhr) Mac OS X 10.4.9: Neue Preview-Version für Entwickler. Mac-Anwender können sich auf ein weiteres größeres Update für Mac OS X 10.4.x "Tiger" freuen. Nach MacGadget vorliegenden Informationen hat Apple den Entwicklern kürzlich einen neuen Build (8P2117) von Mac OS X 10.4.9 zur Verfügung gestellt. Das Betriebssystemupdate soll knapp 100 Bug-Fixes und kleinere Verbesserungen mit sich bringen, u. a. in Bereichen und Programmen wie Bluetooth, Bonjour, .Mac, FireWire, Flash, Grafik, USB, iCal, Rosetta, OpenSSH, Automator, Dashboard-Widgets, Schriften, Netzwerk, WebCore, Aktivitätsanzeige, CUPS, iChat-Videokonferenzen und Datensynchronisierung. Eine erste Preview-Version von Mac OS X 10.4.9 hatte das Unternehmen Mitte Dezember an die Entwickler verteilt. Mit der Fertigstellung und Freigabe von Mac OS X 10.4.9 wird für Anfang oder Mitte Februar gerechnet. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 16. Januar 2007

(18:00 Uhr) TechTool Protogo jetzt verfügbar. Micromat hat mit der Auslieferung des zur Macworld Expo vorgestellten TechTool Protogo begonnen. Mit der Software lassen sich iPods oder auch USB Flash-Sticks in ein bootfähiges Notfall-Laufwerk verwandeln, das mit den wichtigsten Tools von Micromat ausgestattet ist. Wird der Mac von diesem Laufwerk gestartet, lassen sich Operationen wie Festplattenreparatur, Komponententests, Defragmentierung oder Datenwiederherstellung durchführen. Auf Wunsch kann der Anwender auch eigene Programme auf dem Notfall-Volume installieren. Das ab Mac OS X 10.4 lauffähige TechTool Protogo kostet 135 Dollar. Zum Lieferumfang gehören neben dem eigentlichen Protogo-Konfigurationstool (Universal Binary) die Anwendungen TechTool Pro Classic (für Mac OS 9.x) und TechTool Pro 4.5.2 (für Mac OS X) sowie Disk Studio. (sw)

(17:00 Uhr) ConceptDraw Project 3.0 mit neuer Oberfläche. Die Projektmanagementsoftware ConceptDraw Project liegt seit heute in der Version 3.0 vor. Als Neuerungen nennt der Hersteller CS Odessa u. a. Anpassung an Intel-basierte Macs, eine überarbeitete Benutzeroberfläche, Verknüpfen von Aufgaben in Gantt-Charts, eine verbesserte Sortierfunktion und gleichzeitiges Auswählen und Bearbeiten mehrerer Tasks. Das unter Mac OS X 10.4.x lauffähige ConceptDraw Project 3.0 kostet 199 Dollar (Update: 99 Dollar). Eine Demoversion steht zum Download bereit. (sw)

(14:00 Uhr) Intel-Macs: IEEE 802.11n-Update nur gegen Gebühr? Alle Macs mit Core 2 Duo- oder Xeon-Prozessor (mit Ausnahme des 17 Zoll-iMac 1,83 GHz) unterstützen hardwareseitig den neuen, schnelleren WLAN-Standard IEEE 802.11n. Nutzen lässt sich dieser derzeit aber nicht - mangels Treiber in Mac OS X. Abhilfe schafft die neue AirPort Extreme-Basisstation, die mit einem entsprechenden Enabler für Mac OS X ausgeliefert werden soll. Kunden, die nur diese Software benötigen, weil sie ihren Intel-Mac mit 802.11n-Produkten anderer Hersteller einsetzen möchten, werden offenbar in die Tasche greifen müssen. Denn laut AppleInsider verpflichtet die geltende US-Rechtslage Apple in diesem konkreten Fall dazu, für die Software eine Gebühr - im Gespräch sind 4,99 Dollar - zu verlangen. Danach dürfe Apple ein nicht beworbenes Feature eines bereits ausgelieferten Produkts nicht ohne Gebühr aktivieren. Hintergrund sind offenbar buchhalterische Zwänge. Eine ausführliche Begründung liefert iLounge. Ob die Gebühr nur in den USA, oder weltweit eingeführt werden soll, ist noch unklar. (sw)

(13:30 Uhr) launch2net 1.5.4 verbessert Geräteunterstützung. nova media hat die Version 1.5.4 (11,5 MB, mehrsprachig, Universal Binary) von launch2net herausgebracht. Neu sind Unterstützung für das Mobiltelefon Sony Ericsson P990i und für die Datenkarten GlobeTrotter Express 7.2 (ExpressCard/34-Slot) sowie Huawei E630 und Sierra Wireless AC875 (beide PC Card-Slot). launch2net ermöglicht den Aufbau einer GPRS-, EDGE-, UMTS- oder HSDAP-Verbindung ins Internet via Mac und Handy bzw. GPRS/UMTS-Modem. Das Programm unterstützt viele Handys sowie Modems (PC Card- und ExpressCard/34-Slot) und enthält die Verbindungsdaten der meisten Netzbetreiber weltweit. launch2net benötigt Mac OS X 10.3.9 oder neuer und kostet 87 Euro (Update kostenfrei). (sw)

(13:00 Uhr) Beatles-Musik bald im iTunes Store? Apple und die Beatles-Plattenfirma Apple Corps stehen offenbar kurz vor Abschluss eines Vertrags, der nicht nur bestehende Rechtsstreitigkeiten ausräumen, sondern dem Mac- und iPod-Hersteller Zugriff auf den kompletten Musikkatalog der Fab Four geben soll. Dies berichtet das Newsmagazin Electronista. Demnach könnte die Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen bereits am Valentinstag angekündigt werden. Apple solle für die Dauer von drei Monaten das exklusive Online-Vertriebsrecht für die Beatles-Musik eingeräumt werden. Apple und Apple Corps streiten sich seit einiger Zeit um die Verwendung des Namens "Apple". Apple Corps wirft dem IT-Pionier vor, gegen eine in den 90er Jahren getroffene Vereinbarung zu verstoßen und unerlaubt ins Musikbusiness eingestiegen zu sein. Apple hingegen argumentiert, mit dem iTunes Store lediglich eine Verkaufsplattform anzubieten. Dieser Argumentation schloss sich letztes Jahr ein Londoner Gericht an. Weiteres Indiz für eine bevorstehende Einigung: Bei der Präsentation des iPhone auf der Macworld Expo spielte Apple-CEO Steve Jobs Musik der Beatles mit dem iPhone ab. (sw)

(12:30 Uhr) yFlicks: Videoplayer mit YouTube- und Google-Unterstützung. Many Tricks hat mit yFlicks einen neuen Videoplayer für Mac OS X auf den Markt gebracht. yFlicks basiere zwar auf der QuickTime-Technologie, verfüge aber über einen großen Funktionsumfang, so der Entwickler. Dazu zählen beispielsweise der Download von YouTube- und Google-Videos, ein Vollbildmodus, Organisieren von Videos in Gruppen, eine Bewertungsfunktion und Export in andere Formate. Das ab Mac OS X 10.4.x lauffähige Programm kostet 15 Euro, eine Demoversion (1,1 MB, mehrsprachig, Universal Binary) ist erhältlich. (sw)

(12:00 Uhr) Egoshooter Prey wird ausgeliefert. Aspyr Media liefert ab sofort die Mac-Version des neuen Egoshooters Prey in Nordamerika aus. Erst vor wenigen Tagen brachte der Spielepublisher eine Demoversion von Prey heraus. Das Spiel basiert auf einer erweiterten Doom 3-Engine und soll sich durch Grafiken der nächsten Generation und im Vergleich zu älteren Shootern neuen Gameplay-Funktionen auszeichnen, z. B. im Bereich der Bewegungsfreiheit und Multiplayermodi. Prey setzt mindestens einen mit 1,8 GHz getakteten G5- oder Intel Core-Prozessor, 512 MB RAM, 2,5 GB Festplattenspeicher, eine Radeon 9600- bzw. GeForce 6600-Grafikkarte mit 64 MB VRAM und Mac OS X 10.3.9 voraus. Der Preis liegt bei 49,99 Dollar. Ob der Aspyr Media-Distributionspartner ASH das Spiel in Deutschland anbieten wird, ist unklar. Prey hat in Deutschland keine Jugendfreigabe und darf ausschließlich an Erwachsene verkauft werden. (sw)

Montag, 15. Januar 2007

Die Top-News des Tages

(15:00 Uhr) Mittwoch: Neue Apple-Quartalszahlen (Update). In der Woche nach der Macworld Expo steht die geschäftliche Entwicklung Apples im Mittelpunkt des Interesses. Das Unternehmen wird an diesem Mittwoch nach Börsenschluss in New York (um ca. 16:30 Uhr Ortszeit bzw. 22:30 Uhr MEZ) den Bericht des Ende Dezember abgeschlossenen ersten Quartals des Geschäftsjahres 2007 vorlegen. Nach Einschätzungen mehrerer Analysten ist das Jahresendgeschäft für Apple äußerst erfolgreich verlaufen, besonders MacBook und MacBook Pro sowie iPod shuffle und iPod nano hätten sich sehr gut verkauft. Mancherorts ist gar von bis zu zwei Millionen verkauften Macs im letzten Quartal die Rede. Die Analysten erwarten im Durchschnitt einen Umsatz von 6,38 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 78 Cents je Aktie. Apples eigene Prognose beläuft sich auf 6,0 bis 6,2 Milliarden Dollar beim Umsatz und 70 bis 73 Cents/Aktie beim Profit. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres erwirtschaftete Apple Einnahmen in Höhe von 5,75 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 65 Cents/Aktie. Damals verkaufte das Unternehmen 14,043 Millionen iPods und 1,254 Millionen Macs. MacGadget wird am Mittwoch ab 22:30 Uhr ausführlich über Apples neue Quartalszahlen berichten. +++ Nachtrag: Die Bilanzpressekonferenz, die kurz nach Bekanntgabe der Quartalszahlen stattfindet, überträgt Apple live als Audiostream. (sw) - Meldung kommentieren -

(03:00 Uhr) Weitere Details zu Apple TV. Im Februar kommt die neue Set-Top-Box Apple TV auf den Markt, die eine Brücke zwischen Mac und Fernseher schlägt. Das Gerüchteportal AppleInsider hat nun unter Berufung auf Apple-nahe Quellen weitere Informationen über das Gerät veröffentlicht. Demnach soll das Kernstück von Apple TV ein Pentium M-basierter Prozessor sein, der mit 1,0 GHz läuft, über zwei MB L2-Cache verfügt und über einen 350 MHz-Systembus angebunden ist. Der Pentium M gehört zu den älteren Chips in Intels Angebot, vermutlich gaben Kostengründe den Ausschlag für die Entscheidung, diese CPU in Apple TV einzusetzen. Für Grafikberechnungen soll dem Pentium M ein G72M-Grafikprozessor von Nvidia mit 64 MB DDR2 Videospeicher zur Seite stehen. Darüber hinaus sei Apple TV mit 256 MB Arbeitsspeicher (ebenfalls DDR2-RAM) ausgerüstet, so AppleInsider weiter. Die gesamte iTunes-Bibliothek soll sich auf die 40 GB-Festplatte von Apple TV übertragen lassen, allerdings sei zur Wiedergabe von geschützten Inhalten eine Internet-Verbindung erforderlich. Über die USB-Schnittstelle des Geräts lassen sich offenbar keine Festplatten anschließen. Diese sei ausschließlich für Service- und Diagnostikzwecke vorgesehen, so Apple. Zusammen mit Apple TV sollen iTunes 7.1 und QuickTime 7.1.5 veröffentlicht werden, schreibt AppleInsider. (sw) - Meldung kommentieren -

(02:00 Uhr) Umfrage: Hat die Ankündigung des iPhone Ihre Erwartungen erfüllt? Die Spekulationen der letzten Monate haben sich bewahrheitet. Auf der Macworld Expo 2007 in San Francisco wurde erstmals das iPhone präsentiert – laut Apple die "Neuerfindung des Handys". Das iPhone vereint typische Mobiltelefon-Funktionen mit der Funktionalität des iPod und diversen Anwendungen für den alltäglichen Gebrauch. Auf die sonst obligatorische Handy-Zifferntastatur hat Apple komplett verzichtet – das iPhone bietet ein berührungsempfindliches Breitbild-Display, das nicht mit dem Stift, sondern mit den Fingern bedient wird. Einfacher geht es kaum, meint Apple. Doch damit nicht genug. Das iPhone basiert auf dem Betriebssystem Mac OS X – ein klares Bekenntnis Apples zur Mac-Plattform. Manche sehen im iPhone nicht nur einen Neuanfang im Handheldbereich, sondern gar einen Nachfolger für den legendären Newton. Im Rahmen unserer neuen Umfrage zur Macworld Expo möchten wir von Ihnen wissen: Hat die Ankündigung des iPhone Ihre Erwartungen erfüllt? (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 15. Januar 2007

(21:00 Uhr) Kurzmeldungen: iPhone-FAQ, iPhone in Europa mit UMTS und MMS? TUAW hat weitere Screenshots von Office 2008 veröffentlicht - Microsofts neue Bürosoftware für Mac OS X soll in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen. +++ Auf Apple.com findet sich eine Macworld Expo-Fotogalerie - Teil 1, Teil 2, Teil 3. +++ Die Macworld hat eine ausführliche iPhone-FAQ veröffentlicht. +++ Die Apple Developer Connection bietet eine Einführung in die Widget-Entwicklungsumgebung Dashcode. +++ Die BusinessWeek hat Apples Verhandlungen mit der Filmindustrie analysiert - demnach seien die Hollywoodstudios immer noch zurückhaltend gegenüber Apples Vertriebsmodell, hauptsächlich wegen den Endkunden-Lizenzbedingungen. +++ Die Zeitschrift connect hat das iPhone unter die Lupe genommen. Interessant: "Fragen zur Euro-Version wurden [von Apple] abgeblockt. Man sei sich aber darüber im Klaren, dass Ausstattung und eventuell auch die Hardware angepasst werden müsse. Das Euro-iPhone könnte also auch MMS und UMTS unterstützen", so die connect. (sw)

(20:00 Uhr) MacFUSE erweitert Dateisystem-Unterstützung in Mac OS X. Die Software FUSE (Filesystem in Userspace) steht nun erstmals in einer Mac OS X-Version zur Verfügung. Die Portierung wurde MacFuse von Amit Singh, Mac Engineering Manager von Google, vorgenommen. MacFUSE ergänzt das Apple-Betriebssystem um Unterstützung für zusätzliche Dateisysteme. Für das ursprünglich für Linux entwickelte FUSE stehen zahlreiche Dateisystemtreiber zur Verfügung, die per Compilierung auch auf dem Mac genutzt werden könnten, so Singh. Dazu zählen u. a. GMailFS (zum Einbinden eines Google Mail-Postfachs als virtuelles Laufwerk), ntfs-3g (zum Einbinden von NTFS-Volumes) und sshfs. (sw)

(18:00 Uhr) 3D-Software: Maya 8.5 läuft native auf Intel-Macs. Mit Maya liegt ab sofort ein weiteres High-End-Softwarepaket als Universal Binary vor. Autodesk kündigte heute die Version 8.5 der mit einem Oscar ausgezeichneten 3D-Modellierungs-, Animations- und Renderingsoftware an, die für Mac OS X, Linux und Windows verfügbar ist. Zu den Neuerungen zählen neben Anpassung an Intel-basierte Macs u. a. verbesserte Tools zur Erzeugung fotorealistischer Atmosphären, die Skriptsprache Python, Workflow-Verbesserungen, ein verbessertes Partikelsystem und neue Tools zur Erzeugung von Kleidung. Maya 8.5 benötigt mindestens einen G5- bzw. Intel Core-Prozessor sowie Mac OS X 10.4.8 und kostet 1999 Dollar (Maya Comploete) bzw. 6999 Dollar (Maya Unlimited). Upgrades gibt es ab 899 Dollar. (sw)

(16:00 Uhr) Cyberduck 2.7.2 veröffentlicht. Der Entwickler David Kocher hat den beliebten FTP-, FTP/TLS- und SFTP-Client Cyberduck in der Version 2.7.2 (9,0 MB, mehrsprachig, Universal Binary) ins Netz gestellt. Neu sind zusätzliche Einstellungsoptionen für Verbindungen, Bookmarks sowie automatisch öffnende Ordner, Unterstützung für den HTML-Editor PageSpinner, kleinere Verbesserungen an der Oberfläche und einige Fehlerkorrekturen. Die Open Source-Software setzt Mac OS X 10.3.9 oder neuer voraus und bietet eine Vielzahl an Features, darunter Anbindung an gängige Texteditoren, Wiederaufnahme abgebrochener Up- und Downloads, AppleScript-, Bonjour-, Growl-, Keychain- und Spotlight-Support, ein Dashboard-Widget und Dateisynchronisierung. (sw)

(13:30 Uhr) Macworld Expo 2008: 14. bis 18. Januar in San Francisco. Am Freitag ging in San Francisco die Macworld Expo 2007 zu Ende. Veranstalter wie Aussteller und Besucher zeigten sich sehr zufrieden mit der Mac-Fachmesse. Genaue Zahlen zu Aussteller- und Besucherzahl liegen noch nicht vor, dafür steht der Termin für das kommende Jahr bereits fest. Laut dem Messeveranstalter IDG World Expo soll die Macworld Expo 2008 vom 14. bis zum 18. Januar 2008 wieder im Moscone Center in San Francisco stattfinden, somit gibt es eine leichte Verschiebung von der zweiten Januarwoche (wie dieses Jahr sowie 2006 und 2005) in die dritte. (sw)

(13:00 Uhr) "Month of Apple Bugs": Sicherheitslücke in AppleTalk. Nachdem "Month of Apple Bugs" zuletzt Schwachstellen in der Verarbeitung von DMG-Images unter Mac OS X in der Vordergrund stellte, präsentiert das Projekt nun Details zu einer Lücke in AppleTalk, die sich ausnutzen lässt, um einen Mac zum Absturz zu bringen. Außerdem könnte es die Schwachstelle einem Angreifer ermöglichen, Schadcode ins System zu schmuggeln und auszuführen. Betroffen ist Mac OS X 10.4.8, möglicherweise aber auch ältere Versionen des Betriebssystems, so "Month of Apple Bugs". Indes ist weiter unklar, wann Apple Patches für die im Rahmen der Initiative bekannt gemachten Schwachstellen bereitstellen wird. (sw)

(12:30 Uhr) Strategiespiel Battle for Wesnoth verbessert. Das rundenbasierte Fantasy-Strategiespiel Battle for Wesnoth liegt seit dem Wochenende in der Version 1.2.1 vor. Neu sind kleinere Verbesserungen an diversen Kampagnen und Karten, aktualisierte Übersetzungen, Performance-Optimierungen sowie etliche Bug-Fixes. Das Open Source-Spiel (Universal Binary) bietet mehrere Kampagnen, in denen der Spieler in die Rolle eines Helden schlüpft, der seine aus Fantasy-Figuren bestehende Armee - begleitet von einer Hintergrundgeschichte - von Mission zu Mission führen muss. Sowohl Held als auch Kämpfer werden durch Erfahrungspunkte stärker und können durch Artefakte besondere Fähigkeiten erwerben. Zum weiteren Funktionsumfang von Battle of Wesnoth zählen drei Schwierigkeitsgrade, ein Mehrspielermodus für LAN und Internet, Rollenspielelemente, ein Tutorial und ein Editor. Zahlreiche weitere Kampagnen stehen im Internet kostenfrei zum Download bereit. (sw)

(12:00 Uhr) Buchhaltungssoftware ShakeHands in neuer Version. Der Entwickler ShakeHands hat das Release 2007 seiner gleichnamigen Buchhaltungssoftware vorgestellt. "Die neue Version bietet mehr Leistung als jemals zuvor und erfüllt oft geäußerte Anwenderwünsche: Universal Binary für Mac OS X, Netzwerkversion mit Real SQL Server, Auswahl von Firmen beim Start, eine Lizenz für zwei Betriebssystem und vieles mehr", teilte das Unternehmen mit. Neu sind darüber hinaus der Import elektronischer Kontoauszüge, zusätzliche Vorlagen und ein Assistent für den Im- und Export. Der Hersteller bietet die Ausführungen ShakeHands Budget (für Kassenbuch für privaten Gebrauch und Selbstständige; kostenfrei), ShakeHands Portemonnaie (Einnahme/Überschussrechnung; 99 Franken), ShakeHands Saldo (Finanzbuchhaltung für kleinere und mittlere Unternehmen; 495 Franken) und ShakeHands Balance (voll ausgestattete Finanzbuchhaltung mit Debitoren- und Kreditorenverwaltung; 999 Franken). Eine Servervariante ist auf Anfrage erhältlich. ShakeHands ist für Mac OS X und Windows erhältlich. (sw)

Freitag, 12. Januar 2007

Die Top-News des Tages

(21:00 Uhr) Bericht: US-Bundesbehörden ermitteln gegen Apple. Apple steht wegen der Unregelmäßigkeiten bei der Optionsscheinvergabe offenbar neuer Ärger ins Haus. US-Bundesbehörden hätten Ermittlungen gegen den Mac- und iPod-Hersteller aufgenommen, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf gut informierte Kreise. Vor allem die Vergabe von 7,5 Millionen Aktienoptionen an CEO Steve Jobs im Jahr 2001 werde untersucht. Die Optionen wurden rückdatiert, zudem seien angeblich Unterlagen gefälscht worden, schreibt die Zeitung. Darin werde auf eine Sitzung des Aufsichtsrats verwiesen, die gar nicht stattgefunden hätte. Die falschen Unterlagen soll eine frühere Apple-Juristin erstellt haben - diese beruft sich laut ihres Anwalts darauf, eine Anweisung von Vorgesetzten erhalten zu haben. Apple hatte Ende 2006 erklärt, in den Bilanzen vergangener Jahre als Folge des Optionsscheindebakels insgesamt 84 Millionen Dollar als Kosten zu verbuchen. Gleichzeitig sprach der Apple-Verwaltungsrat dem Managementteam um Steve Jobs sein volles Vertrauen aus. (sw) - Meldung kommentieren -

(14:00 Uhr) iPhone: Apple nennt Einzelheiten zur Mac OS X-Version (Update). Das iPhone wird laut Apple mit einer optimierten, aber dennoch voll funktionsfähigen Version des Betriebssystems Mac OS X betrieben. Sie hat einen Umfang von rund 500 MB und ist im Flash-Speicher des Multifunktionshandys untergebracht. Ähnlich wie für Desktop-Mac OS X und iPod soll es auch für die Mac OS X-Version des iPhone regelmäßige Updates geben. Die geringe Größe der dieser Version sei nicht etwa auf entfernte Funktionen oder Technologien, sondern darauf zurückzuführen, dass beim iPhone auf viele, serienmäßig in Mac OS X enthaltene Programme verzichtet werden könne. Unterdessen berichtet AppleInsider von einer großen iPhone-Nachfrage in Cingular-Läden. Apple hat den Netzbetreiber als exklusiven Partner für das iPhone an Bord geholt. +++ Nachtrag: Das iPhone enthält möglicherweise einen ARM-Prozessor, spekulieren Daring Fireball sowie Macworld. (sw) - Meldung kommentieren -

(12:00 Uhr) iPhone: UMTS-Unterstützung per Software-Update? Die mangelnde Unterstützung von UMTS ist - vor allem in Europa - einer der Kritikpunkte am iPhone. Apple begründet dies wie folgt: So würden die meisten verfügbaren UMTS-Chipsets sehr viel Energie benötigen, was sich negativ auf die Akkulaufzeit auswirke, erklärte Greg Joswiak, Vice President of Worldwide iPod Marketing, gegenüber der Macworld. Andererseits sei EDGE in den USA weit verbreitet und schließlich würde auch die integrierte WLAN-Schnittstelle zum Surfen zur Verfügung stehen. Aus diesen Gründen habe man sich für die Kombination EDGE und WLAN entschieden. Dennoch ist es nicht ausgeschlossen, dass das iPhone bereits in der ersten Generation UMTS unterstützten wird. Denn wie die New York Times unter Berufung auf Experten meldet, könne dem iPhone angeblich per Software-Update die UMTS-Unterstützung beigebracht werden - was vor allem in Europa ein gewichtiges Kaufargument pro iPhone wäre. (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 12. Januar 2007

(20:00 Uhr) Kurzmeldungen: Schwachstellen in Mac OS X, Office 2008-Bilder. Better Finder Rename 7.6 wurde um Unterstützung für zahlreiche RAW-Formate ergänzt. Mit dem Tool können beliebige Änderungen an mehreren Dateinamen gleichzeitig vorgenommen werden. +++ "Month of Apple Bugs" hat zwei Schwachstellen im UFS-Dateisystem von Mac OS X aufgespürt. +++ Amazon.de hat Produktseiten zum iPhone angelegt. Preise: 899 bzw. 999 Euro - Vorbestellungsmöglichkeit inklusive. +++ Think Secret hat die Partnerschaft zwischen Apple und Cingular analysiert - die Gerüchtesite glaubt an eine längerfristige Kooperation beider Unternehmen. +++ Der New York Times-Kolumnist David Pogue hat häufig gestellte Fragen zum iPhone beantwortet - einige Antworten sind allerdings mit Vorsicht zu genießen, da zu einigen Punkten noch keine Aussagen Apples vorliegen. +++ Bei AppleInsider finden sich Bilder von Office 2008, das in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen soll. (sw)

(19:00 Uhr) Egoshooter Prey: Demoversion erschienen. Aspyr Media hat eine Demoversion des neuen Egoshooters Prey veröffentlicht. Diese enthält die ersten fünf Levels der ersten Einzelspielermission sowie zwei Multiplayer-Levels. Prey, das in Deutschland keine Jugendfreigabe hat, kommt in der kommenden Woche in Nordamerika zum Preis von 49,99 Dollar auf den Markt. Prey basiert auf einer erweiterten Doom 3-Engine und soll sich durch Grafiken der nächsten Generation und im Vergleich zu älteren Shootern neuen Gameplay-Funktionen auszeichnen, z. B. im Bereich der Bewegungsfreiheit und Multiplayermodi. Das Spiel setzt mindestens einen mit 1,8 GHz getakteten G5- oder Intel Core-Prozessor, 512 MB RAM, 2,5 GB Festplattenspeicher, eine Radeon 9600- bzw. GeForce 6600-Grafikkarte mit 64 MB VRAM und Mac OS X 10.3.9 voraus. (sw)

(17:30 Uhr) Art Text und Business Card Composer auf Deutsch. Die beiden von BeLight Software entwickelten Programme Art Text und Business Card Composer liegen jetzt in deutschsprachigen Versionen vor. Die Lokalisierungen wurden von danholt consulting services vorgenommen. Mit Art Text 1.0.6 (Preis: 29,95 Dollar; Mac OS X 10.4 oder neuer, Universal Binary) lassen sich Schriftzüge, Logos, Icons und Banner erstellen. Dazu stehen diverse Werkzeuge zur Verfügung, wie mehr als 50 vorbereitete Stile, Schattierungen, Effekte, Materialoberflächen, Verformungen und viele Vorlagen. Der Business Card Composer 4.1.1 (Preis: 34,95 Dollar; Mac OS X 10.2 oder neuer, Universal Binary) dient zum Erstellen und Drucken von Visitenkarten und Namensschildern für private und geschäftliche Zwecke. Die Software verfügt über eine umfangreiche Vorlagenbibliothek und Cliparts-Sammlung, diverse Designtools, Anbindung an das Mac OS X-Adressbuch sowie iPhoto und eine umfangreiche Druckfunktion inklusive mehr als 700 Drucklayouts für Visitenkartenpapier namhafter Hersteller. (sw)

(16:30 Uhr) Wirtschaftssimulation "The Movies" jetzt im Handel. Wirtschaftssimulationen für den Mac sind rar gesät, umso größer dürfte die Freude bei Fans dieses Genre anlässlich der folgenden Nachricht sein: Application Systems Heidelberg liefert seit heute "The Movies" zum Preis von 50 Euro (deutschsprachige Version aus). In "The Movies" übernimmt der Spieler die Leitung eines Hollywood-Studios und muss Filme produzieren, vermarkten sowie gegen andere Studios konkurrieren. Die von Feral Interactive auf den Mac portierte Simulation soll sich durch viele Details auszeichnen, so muss der Spieler sich auch um Dinge wie Drehbuch, Genre, Regie, Drehorte, Budgets, Schauspieler und technische Entwicklung kümmern. Zwei Modi stehen zur Verfügung: Im Sandkasten-Modus konzentriert sich der Spieler ausschließlich auf die Filmproduktion, im Story-Modus muss ein komplettes Studio geleitet und aufgebaut werden. "The Movies" ist ab zwölf Jahren freigegeben und benötigt mindestens einen mit 1,67 GHz getakteten G4-Prozessor, 512 MB RAM, eine Grafikkarte mit 64 MB VRAM, ein DVD-Laufwerk und Mac OS X 10.4.x. Das Spiel läuft native auf PowerPC- und Intel-Macs. Eine Demoversion steht zum Download bereit. (sw)

(16:00 Uhr) DivX Author angekündigt, noch kein Termin für Mac-Version. Auf der Fachmesse CES 2007 in Las Vegas hat DivX eine neue Authoringsoftware vorgestellt. Mit DivX Author lassen sich DivX-basierte Videos mit DVD-Funktionen erstellen, wie z. B. Menüfunktionen, Kapitelanwahl, mehrsprachige Untertitel und mehrere Tonspuren. Auch können mehrere Filme in einer DivX-Datei zusammengefasst werden. "Dateien, die mit DivX Author erstellt wurden, lassen sich inklusive der erweiterten Funktionen auf allen Geräten abspielen, die das DivX Ultra-Logo tragen", so der Hersteller. DivX Author akzeptiert Ausgangsmaterial in allen gängigen Formaten, darunter MPEG 1, MPEG 2, AVI, WMV, DivX und QuickTime. Das Programm ist derzeit als englischsprachige Ausführung zum Preis von 39,99 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer für Windows erhältlich. Wie DivX auf Anfrage von MacGadget mitteilte, befindet sich eine Mac OS X-Version in Planung, ein Erscheinungstermin steht allerdings noch nicht fest. (sw)

(15:30 Uhr) Macworld Expo: Jobs-Keynote als Video-Podcast. Bereits in der Nacht zum Mittwoch veröffentlichte Apple eine Aufzeichnung der Macworld Expo-Keynote von Steve Jobs. Nun steht die Keynote des Apple-Mitbegründers auch als Video-Podcast zum kostenlosen Download bereit - und zwar über diesen iTunes Store-Link. Ein Breitband-Internetzugang sollte allerdings vorhanden sein, denn das 1:45 Stunden lange Video ist 1,2 GB "schwer". Im Web findet sich alternativ auch eine Version, die nur die Vorstellung des iPhone enthält. (sw)

(15:00 Uhr) Weitere Details zu Firefox 3.0. Die Mozilla-Entwicklercommunity hat sich auf weitere Verbesserungen für Firefox 3.0 (Codename "Gran Paradiso") festgelegt. Neben den bereits feststehenden Neuerungen - wie etwa Umstellung von QuickDraw- auf Quartz-Textdarstellung, die Verwendung nativer Mac OS X-Oberflächenelemente sowie Verbesserungen beim Tabbed Browsing und Download-Manager - sollen u. a. die Installation von Erweiterungen vereinfacht, die Unterstützung für Flash-, QuickTime-, Java-, Acrobat- und WMV-Plugins verbessert und die Bookmarkverwaltung überarbeitet werden. Als weitere Neuerungen werden Verbesserungen bei Druckfunktion, Passwortverwaltung und Oberfläche genannt. Firefox 3.0 soll im dritten oder vierten Quartal fertig gestellt werden. Seit Dezember ist eine erste Alphaversion verfügbar. (sw)

(14:30 Uhr) Macworld Expo: Best of Show Awards. Jährlich werden auf der Macworld Expo in San Francisco die Best of Show Awards für herausragende Produktneuvorstellungen vergeben. Nun stehen die Gewinner des Jahres 2007 fest, vergeben von der Zeitschrift Macworld. Sowohl Apple als auch Adobe räumten zwei Preise ab - für die Set-top-Box Apple TV und das Multifunktionshandy iPhone bzw. für die bald wieder für den Mac erhältliche Videoschnittsoftware Premiere Pro und die Betaversion von Photoshop CS3. Ebenfalls prämiert wurden die neue Brennsoftware Toast 8.0 Titanium, die Virtualisierungslösung Parallels Desktop 2.5, der Egoshooter Prey, das iPod-Lautsprechersystem George, die Scanlösung IntelliScanner mini, den Tabletcomputer ModBook und den Flachbildschirm LCD2690WUXi. (sw)

(13:30 Uhr) NeoOffice 2.1 unterstützt OpenXML und Visual Basic. Die Bürosoftware NeoOffice soll Ende März in der Version 2.1 erscheinen. Wichtigste Neuerungen: Unterstützung für das neue OpenXML-Dateiformat von Microsoft Office 2007 und für Visual Basic-Makros in Excel-Dokumenten. Damit könnte NeoOffice 2.1 die erste Mac-Anwendung werden, die OpenXML lesen und schreiben kann. Microsoft hat zwar für Office 2004 einen Konverter angekündigt, dieser soll jedoch erst im Frühjahr zur Verfügung stehen. Darüber hinaus bringt NeoOffice 2.1 sämtliche Verbesserungen des im Dezember erschienenen OpenOffice 2.1 mit. Eine Preview-Version von NeoOffice 2.1 soll bereits Ende Februar veröffentlicht werden. NeoOffice ist eine Java-Umsetzung von OpenOffice, die native unter der Mac OS X-Oberfläche läuft. Die kostenlose Lösung besteht aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbank, Zeichen- und Präsentationsprogramm. (sw)

(13:00 Uhr) Bibble 4.9.5 unterstützt weitere Kameras, enthält Zusatzmodule. Die RAW-Foto-Software Bibble steht heute in der Version 4.9.5 zur Verfügung. Neu sind Unterstützung für die RAW-Formate von zwölf weiteren Digitalkameras und sechs Zusatzmodule, wie z. B. "Andy" (erzeugt Schwarzweißbilder und soll die visuelle Wirkung vieler traditioneller Film/Fotopapier-Kombinationen nachahmen), "Gina" (zur Korrektur von Hauttönen) und "Roy" (ein Farbkorrekturwerkzeug). Das Update ist für Bibble 4.x-Anwender kostenfrei. Bibble ist zu Preisen ab 69,95 Euro zu haben, läuft ab Mac OS X 10.2 und liegt als Universal Binary vor. Bibble dient zur Bearbeitung und Konvertierung von RAW-Fotos. Die Anwendung soll sich durch eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit und Bildqualität auszeichnen. (sw)

(12:30 Uhr) macsentials.money 2007 mit zahlreichen Verbesserungen. Die Buchhaltungssoftware macsentials.money ist ab sofort in der Version 2007 erhältlich. Als Neuerungen nennt der Hersteller u. a. eine übersichtlichere Benutzeroberfläche, eine Anlagenverwaltung und automatische Erzeugung von AfA-Buchungen, Anpassung an Intel-Macs, Betriebswirtschaftliche Auswertungen (Erstellung von Kostenstatistiken und Bewegungsbilanzen) sowie eine GDPdU-Schnittstelle zum Export der Daten an das Finanzamt. macsentials.money 2007 Basic kostet 95, das um Features wie Bilanz- und GuV-Erstellung erweiterte macsentials.money 2007 Full 159 Euro (Preise zuzüglich Mehrwertsteuer). Das Update von einer früheren Version ist kostenfrei. Die unter Mac OS X 10.4.x lauffähige Software eignet sich für Freiberufler sowie kleine und mittelständische Unternehmen. Eine Demoversion steht zum Download (29,4 MB, deutsch, Universal Binary) bereit. (sw)

Donnerstag, 11. Januar 2007

Die Top-News des Tages

(16:00 Uhr) iPhone: Cisco reicht Klage gegen Apple ein. Der Name von Apples neuem Multifunktionshandy wird ein Fall für Gerichte und Anwälte: Cisco hat Apple in den USA wegen angeblicher Markenrechtsverletzung verklagt. Man besitze das Recht an dem Namen iPhone bereits seit dem Jahr 2000 und biete zudem unter dieser Bezeichnung Produkte an, teilte Cisco mit. Cisco hat den Markennamen iPhone damals im Zuge des Kaufs der Firma Infogear übernommen. Apple habe mehrfach um Erlaubnis gebeten, den Namen iPhone zu verwenden, die Verhandlungen seien jedoch ergebnislos verlaufen, so Cisco weiter. "Es gibt keinen Zweifel daran, dass das neue Apple-Telefon sehr aufregend ist, aber sie sollten unseren Markennamen nicht ohne unsere Genehmigung nutzen", erklärte Mark Chandler, Senior Vice President und General Counsel von Cisco. Apple wies die Vorwürfe umgehend zurück. Es gebe mehrere Unternehmen, die die Bezeichnung iPhone nutzten, Ciscos Markenrechte seien angreifbar, zitiert das Law Blog des Wall Street Journal einen Apple-Sprecher. Apple sei außerdem das erste Unternehmen, das den Namen iPhone für ein Handy verwende. (sw) - Meldung kommentieren -

(13:00 Uhr) Neu auf MacGadget: Kolumne zum iPhone. In seiner neuesten Kolumne befasst sich MacGadget-Mitarbeiter Rico Pfirstinger mit dem iPhone: "Im Freudentaumel über Apples wundersamen Wandel vom Computerbauer zur Consumer Electronics Company konnte man beinahe vergessen, dass es die neuen Spaßprodukte noch gar nicht zu kaufen gibt. An Vorschusslorbeeren mangelte es dennoch nicht: 'Apple's Latest Wonder Gadget' jubelte der San Francisco Chronicle - über ein Telefon, das man vielleicht in einem halben Jahr in Nordamerika, zu Weihnachten in Deutschland und irgendwann 2008 einmal in Asien kaufen darf. Euphorisch reagierten auch die Aktienmärkte." Weiterlesen... (sw) - Meldung kommentieren -

Weitere Meldungen vom 11. Januar 2007

(19:30 Uhr) Mobilfunkanbieter an Apples iPhone interessiert. Das iPhone hat bei europäischen Netzbetreibern eine mehrheitlich positive Resonanz hervorgerufen. Wie Golem.de meldet, hätten T-Online, Vodafone und O2 Interesse an Apples neuem Multifunktionshandy gezeigt. "Besonders EDGE hat das Interesse von T-Mobile geweckt. Denn in Deutschland betreibt lediglich T-Mobile ein EDGE-Netz, mit dem höhere Datenraten als mit GPRS erzielt werden. Da das iPhone ohne UMTS-Funktionen daherkommt, müssten sich Kunden sonst auf GPRS-Verbindungen beschränken. Bereits im Vorfeld der iPhone-Vorstellung sei T-Mobile in Kontakt mit Apple getreten", so das Online-Magazin. Für O2 sei das iPhone interessant, weil es in direktem Zusammenhang mit der bekannten Marke iPod stehe. Auch an O2 sei Apple herangetreten. Vodafone zeigt sich laut Golem.de ebenfalls vom iPhone angetan, kritisiert jedoch die fehlende UMTS-Unterstützung. Exklusive Partnerschaften zwischen Apple und Netzbetreibern wird es offenbar in Europa nicht geben, "da der europäische Markt über andere Mechanismen verfüge", so heise online. In Spanien sei der Mobilfunkanbieter Telefónica bereits mit Apple in Kontakt getreten. (sw)

(18:30 Uhr) Zweite Alphaversion von Camino 1.1. Anfang dieser Woche ist eine zweite Alphaversion (15,0 MB, englisch, Universal Binary) von Camino 1.1 erschienen. Neu gegenüber der Mitte Oktober veröffentlichten Version 1.1a1 sind Zugriff auf Passwörter des System-Schlüsselbunds, ein Befehl zur Anpassung des Browserfensters an die Größe der gerade angezeigten Web-Site, Speichern von Sessions (beim Beenden des Browsers geöffnete Tabs werden beim erneuten Starten wieder aufgerufen) sowie zahlreiche Detailverbesserungen, Optimierungen und Bug-Fixes. Bereits mit Camino 1.1a1 wurden Features wie eine Rechtschreibprüfung für mehrzeilige Texteingabefelder, standardmäßige Unterdrückung von Pop-up-Fenstern inklusive verbesserter Benachrichtigung über geblockte Pop-ups, Übergabe von RSS/Atom-Feeds an den voreingestellten Reader sowie automatisches Öffnen neuer Links in einem Tab statt in einem neuen Fenster eingeführt und Benutzeroberfläche und Download-Manager verbessert. Der Web-Browser, der auf der Gecko-Renderengine basiert, benötigt Mac OS X 10.3 oder neuer. (sw)

(14:30 Uhr) Bildbearbeitungssoftware Image Tricks auf Deutsch. Das Bildbearbeitungsprogramm Image Tricks von BeLight Software liegt ab sofort in einer deutschsprachigen Ausführung vor. "Image Tricks nutzt die leistungsfähigen Mac OS X Core Image Filter und bietet eine Vielzahl von visuellen Effekten für die Erzeugung eigener Bilder an. Führen Sie mit leicht zu bedienenden Werkzeugen alle üblichen Bildbearbeitungs-Operationen durch: Beschneiden, Schärfe, Helligkeit, Kontrast, Farbabstimmung etc. Image Tricks läuft eigenständig oder als Plug-In für andere Programme von BeLight wie z.B. Business Card Composer, Swift Publisher, Disc Cover etc", teilte die für die Lokalisierung zuständige Firma danholt mit. Image Tricks unterstützt alle gängigen Bildformate und bietet iPhoto- und LinkBack-Anbindung. Die Standardversion von Image Tricks steht kostenfrei zum Download (3,2 MB, mehrsprachig, Universal Binary) bereit, die Pro-Version ist für 14,95 Dollar zu haben und bietet zusätzliche Bilderzeugungstools und weitere Filter. (sw)

(14:00 Uhr) Macworld Expo: Lego Stars Wars II bald für den Mac. Lego Star Wars II kommt voraussichtlich im kommenden Monat als Mac-Version auf den Markt. Dies gab der Spielepublisher Feral Interactive auf der Macworld Expo in San Francisco bekannt. Lego Star Wars II ist seit September 2006 für Windows erhältlich und ab sechs Jahren freigegeben. Das Spiel "verbindet das Vergnügen und die zahllosen Kombinationen von Lego mit der epischen Geschichte, den Charakteren und der Handlung aus den klassischen Star Wars-Filmen. [...] Mit humorvoller Darstellung der klassischen Trilogie verfolgt Lego Star Wars II den Kampf der Rebellenallianz, um das Galaktische Imperium in seine Einzelteile zu zerlegen und die Galaxis neu aufzubauen. Bauen und kämpfen Sie sich durch Ihre Lieblingsmomente der Filme, von Darth Vaders Verfolgung Prinzessin Leias an Bord des Blockadebrechers bis zum Showdown auf dem zweiten Todesstern - das Spiel wartet mit noch mehr familienfreundlicher LEGO-Action, Rätseln und viel Humor auf, die den Vorgänger LEGO Star Wars so beliebt gemacht haben", so die Spielbeschreibung. Preis und Systemvoraussetzungen der Mac-Version stehen noch nicht fest. Ein Video zeigt das Spiel auf einem iMac. (sw)

(13:30 Uhr) Macworld Expo: Tool verwandelt PDFs in InDesign-Dokumente. Recosoft hat auf der Mac-Fachmesse Macworld Expo ein Tool vorgestellt, das PDF-Dateien in editierbare InDesign-Dokumente konvertiert. Formatierungen, Tabellen und Absätze sollen vollständig erhalten bleiben. "PDF to InDesign" liegt als Plugin für das DTP-Programm von Adobe vor und soll im zweiten Quartal für Mac OS X und Windows auf den Markt kommen. Der Preis ist noch nicht bekannt. (sw)

(13:00 Uhr) Macworld Expo: Google Earth 4.0 fertig gestellt. Zur Macworld Expo hat Google die finale Version 4.0 (29,6 MB, mehrsprachig, Universal Binary) von Google Earth für den Mac herausgebracht. Google Earth liefert hoch auflösende Satellitenbilder von vielen Städten und Regionen der Erde zusammen mit geographischen Referenzdaten sowie Hintergrundinformationen und 3D-Darstellungen zu Sehenswürdigkeiten. Neu in Google Earth 4.0 sind u. a. Anpassung an Macs mit Intel-Chip, eine deutsche Übersetzung, eine komplett überarbeitete Benutzeroberfläche, Performance-Optimierungen, SketchUp zur Erzeugung von texturierten 3D-Modellen, zusätzliche Zeichenwerkzeuge, detailreichere Landschaften und der Austausch von geographischen Informationen. Das ab Mac OS X 10.3.9 lauffähige Google Earth 4.0 ist in der Basisausführung kostenlos. Die Varianten Plus bzw. Pro kosten 20 bzw. 400 Dollar. (sw)

(12:30 Uhr) Release Candidate von Parallels Desktop 2.5. Die Virtualisierungslösung Parallels Desktop 2.5 steht kurz vor der Fertigstellung. Der Hersteller Parallels Inc. hat heute einen ersten Release Candidate (37,2 MB, mehrsprachig) der Software herausgebracht, der diverse Bugs beseitigt. Zu den Neuerungen in Parallels Desktop 2.5 zählen Unterstützung für USB 2.0, die Verwendung von Boot Camp-Partitionen, Drag & Drop-Dateiaustausch von Dateien und Ordnern zwischen Mac OS X und Windows, das Brennen von CDs und DVDs in Virtual Machines, verbesserte Netzwerk-Unterstützung, eine überarbeitete Benutzeroberfläche, eine verbesserte Grafik-Performance sowie etliche Detailverbesserungen. Das finale Parallels Desktop 2.5 erscheint voraussichtlich noch im Januar. (sw)

(12:00 Uhr) MIDI-Sampler Bandstand 1.0.2 läuft native auf Intel-Macs. Native Instruments hat ein weiteres Programm an Intel-basierte Macs angepasst. Die neue Version 1.0.2 des General-MIDI-Instruments Bandstand liegt als Universal Binary vor. Darüber hinaus wurden Verbesserungen im Bereich Grafik sowie diverse Optimierungen vorgenommen, teilte der Entwickler mit. Das Update steht für Mac OS X (PPC) und Windows kostenlos zur Verfügung. Der Universal Binary-Lizenzcode ist für 25 Euro zu haben. Wer Bandstand nach dem 12. September 2006 registriert hat, erhält den Code kostenfrei. Bandstand ist ein Sampler für MIDI-Tracks, der sich durch eine hohe Soundqualität auszeichnen soll. Die Software kann eigenständig oder als Audio Units-, VST- oder RTAS-Plug-in genutzt werden. Der empfohlene Verkaufspreis beträgt 199 Euro. (sw)